Finnisches Roulette

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Helsinki: Tammi, 2003, Titel: 'Ikuisesti paha', Originalsprache
  • Berlin: Gustav Kiepenheuer, 2005, Seiten: 420, Übersetzt: Peter Uhlmann
  • Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2007, Seiten: 1, Übersetzt: Mehne, Julian, Bemerkung: MP3

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Ganz Finnland feiert den Mittsommer, so auch Arto Ratamo. Nach finnischem Brauch leeren Arto Ratamo und seine Kumpels am Mittsommerwochenende mehr als eine Flasche, und um ein Haar ertrinkt Ratamo bei einem riskanten Streich. Der Ermittler der finnischen Sicherheitspolizei hat allen Grund, etwas tiefer in die Flasche zu schauen: Riita Kuurma, Kollegin, Lebensgefährtin und Ersatzmutter für seine Tochter, hat sich von ihm getrennt. So jedenfalls sieht er ihren Wechsel zu Europol nach Den Haag. Sehnsucht und Verbitterung plagen ihn, und dann wird auch noch ein deutscher Diplomat kaltblütig in Helsinki ermordet. Boshafterweise wird der verkaterte und frustrierte Ratamo mit der Leitung der Ermittlungen beauftragt. Es ist Ratamos erster eigener Fall, und der gestaltet sich so schwierig, dass der frühere Wissenschaftler all seine Kenntnisse und Instinkte bemühen muß. Was zuerst wie ein Erbschaftsstreit um ein pharmazeutisches Unternehmen aussieht, entpuppt sich als ein fürchterliches Komplott um Gentechnologie, Massenvernichtungswaffen und radikale zionistische Ideen.

Finnisches Roulette

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Letzte Kommentare:
01.05.2012 14:04:45
Mo

Was für eine furchtbare, hölzerne Sprache. Entweder ist die Autorin [Autorin??? Falsches Buch rezensiert oder nicht aufgepasst? Taavi Soininvaara ist ein Mann und möchte es wohl auch bleiben... jkö] ausdruckstechnisch tatsächlich so unbedarft oder die Übersetzung ist danebengegangen.

Ich habe "Finnisches Roulette" aber tatsächlich ganz durchgelesen - wollte einfach wissen, wie der Handlungsstrang sich auflöst. Geschickt verwoben, vielschichtig angelegt, endet das Ganze leider in einem irrwitzigen Ende - naja!

Ich habe keine Lust auf mehr von dieser Autorin.

12.06.2011 02:01:49
Ari

Ich kann die Meinung meiner Vorredner gar nicht teilen, ich fand das Buch von der ersten Seite an spannend, stimmig und glaubwürdig. Auch die finnischen Namen und die verschiedenen Organisationen verwirrten mich in keiner Weise, ich finde die fremd klingenden Namen im Gegenteil erfrischend. Es war mein erster Band des Autors, und ich habe jetzt schon den Dritten am Wickel, nun chronologisch. Der Hauptakteur, Arto Ratamo, ist mir sehr nahe, die Reduktion auf das Wesentliche, das lässige Aussehen, die Intelligenz, der Mut zu eigenen Gedanken und nicht zuletzt das warme Herz zu seinem Kind finde ich bemerkenswert. Ich bin froh, dass ich noch ein paar Bücher vor mir habe...

28.12.2009 16:43:17
Christina

Also, ich bin da ganz anderer Meinung. Nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, zugegeben es hatte einige Längen, habe ich mir die anderen Romane dieser Reihe alle zugelegt, auch teilweise als Hörbuch und finde sie spannend und gut. Nun bin ich gerade beim Finnischen Quartett und gespannt auf die beiden letzten.

14.02.2009 20:08:57
Alex

Mir geht es ähnlich wie meiner Vorrednerin, auch ich habe die ersten Seiten in der Buchhandlung gelesen. Außerdem war ich nur Tage zuvor aus einem Urlaub zurückgekehrt, den ich unter anderem in Helsinki verbracht habe. Ich habe mir also in Hoffnung auf einen spannenden (meinen ersten) finnischen Krimi das Buch gekauft. Nun ja, das war vor 2einhalb Jahren und im Moment bin ich auf Seite 159 (von 363). Inzwischen wurde ich mit ein paar Organisationsköpfen bekannt gemacht, die in Frankfurter Bürotürmen und italienischen Zügen sitzen. Worum es eigentlich geht ist mir nicht klargeworden und ich gewinne den Eindruck dass ich einen Fehlkauf getätigt habe.
Da ich (wie auch eine der Protagonistinnen) schon in Krakow-Kacimierz war, kann ich sagen, dass eine solche Ballerei hier überhaupt nicht reinpasst - schlechte Kulissenauswahl. Was soll ich sagen? Mal schaun, wie weit ich im Jahr 2011 mit dem Buch bin, vllt kann ich dann mehr dazu schreiben ^^.

26.03.2008 11:56:28
Anna Sommerkleid

die ersten seiten, die ich in der buchhandlung gelesen habe, haben mir gefallen. leider ist es dabei aber auch geblieben, was ich zuhause gelesen habe, fand ich ziemlich schlecht. miserable charakterschilderungen, klischeehafte aneinanderreihungen von details, verworrene handlung. bis ca. seite 100 habe ich durchgehalten, dann habe ich diese lektüre beendet.

05.10.2007 13:24:28
Herr Lazaro

Dem Verlag muss man Etikettenschwindel bei der ganzen Reihe vorwerfen: Die Titel "Finnisches ... " sowie die Aufmachung mit Fotos einsamer skandinavischer Landschaften lassen typisch schwermütige Skandinavien-Krimis erwarten. Statt dessen handelt es sich eher um mehr oder weniger genretypische Thriller mit internationalem Hintergrund und ebensolchen Schauplätzen.
"Finnsches Roulette" ist in dieser Reihe die schwächste Geschichte: Weder der Plot noch das Handeln der verschiedenen Akteure sind glaubwürdig und stimmig und zu viele lose Enden bleiben am Ende zurück.
Zwar nimmt die Geschicht immer wieder überraschenden Wenden, aber diese wirken zum Ende zunehmend an den Haaren herbeigezerrt, so dass man als Leser am Ende wirklich sich kaum noch erinnern kann, ob das, was gerade passiert sich überhaupt noch irgendwie mit der bisherigen Handlung in Einklang bringen lässt.
Ein Buch, das man sich getrost sparen kann.

04.10.2007 22:03:44
Krimi-Tante

Sorry, aber dieses Buch ist mir zu wirr und langweilig. Es mag auch an den komplizierten finnischen Namen liegen, aber wohl mehr an den miteinander rivalisierenden "Organisationen", die da gegeneinander agieren. Irgendwann habe ich die eigentliche Handlung nicht mehr direkt verfolgen können. Gehörte der Bürstenschnitt-Mann jetzt zu der einen oder anderen Organisation? Und welche Organisation verfolgte jetzt noch mal welches Ziel? Keine Ahnung, da habe ich dann auch ziemlich die Lust am Weiterlesen verloren.
Meinem Vorredner mag ich mich. was die "Actionszenen" angeht, nicht anschließen. Das war für mich ok.
Mein Fazit: Nur lesen, wenn man nichts anderes mehr im Haus hat und das Buch zufällig auf dem Grabbeltisch für wenig Geld gefunden hat.

30.12.2005 08:46:08
Bernhard Kessen

Ich mag ja skandinavische Krimis, und so war ich schwer gespannt, was denn Finnland so zu bieten hat. Ich kann nur hoffen, dass Soininvaara nicht repräsentativ für finnische (Krimi-) Literatur steht, denn dieses Buch ist einfach nur schlecht. Wer wie ich durch ein Buch auch etwas über das jeweilige Land erfahren möchte, liegt hier schon mal ganz daneben: Finnland kommt kaum vor, dafür (natürlich) Washington, Verona, Krakau und Frankfurt. Der Ermittler Ratamo ist nur eine von vielen Gestalten und eigentlich nebensächlich. Aber das wahrhaft Schlimmste: Die Story. So etwas von unglaubwürdig, solch eine Menge an Schießereien, Überfällen, Toten, wahnsinningen Wendungen und und und. Wer schon die Hände von Amerikanern wie Grisham oder Follet lässt, weil deren Bücher nur Vorlagen für Aktionfilme sind, der kann hier erleben, dass es noch mieser geht. Allerdings würde auch kein halbwegs vernünftiger Autor diesen Schwachsinn verfilmen wollen. Oder doch? Wenn Soininvaara der Meister des finnischen Krimis ist, dann ist mir hiermit der Appetit auf alle Gesellen gründlich vergangen. Absolut daneben, verschwendete Zeit, am Ende beiben auch noch lose Enden übrig. Abschießend sei gesagt, dass selbst die kruden Edgar-Wallace-Filme der 60er logischer und glaubwürdiger gewesen sind als dieser Mist.