Das andere Tier

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Helsinki: Otava, 2013, Titel: 'Toinen peto', Seiten: 384, Originalsprache
  • Berlin: Aufbau, 2014, Seiten: 392, Übersetzt: Peter Uhlmann

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In tödlicher Mission Bei Ratamo, dem Liebhaber schwieriger Frauen, kühlen Biers und siedender Saunagänge, scheint alles unverändert: Er macht sich Sorgen um seine 14-jährige Tochter, und sein Exchef betritt noch immer ungefragt die Wohnung. Doch etwas ist anders: Ratamo hat eine Hüfte aus Titan und ist psychisch labil. Als er mit Schmerzmitteln und eisernem Willen seinen Dienst antritt, wird er sofort degradiert. Trotzdem ist er mitten im Geschehen: eine Leiche, kriminelle Geschäfte mit illegalen Einwanderern und atomares Wettrüsten im explosiven Nahen Osten.

Das andere Tier

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Letzte Kommentare:
28.11.2014 11:16:12
Janosch79

Der vorliegende Thriller "Das andere Tier" steht wieder deutlich in der Tradition skandinavischer Krimi- und Thriller-Literatur.

Im Blickpunkt des Buches steht Arto Ratamo, der in seinem 8. Fall ermittelt. Es geht um kriminelle Geschäfte mit illegalen Einwanderern und einem atomaren Wettrüsten in Nahost. Schon zu Beginn erweist sich dieses Werk als sehr komplex, sodass man sehr genau lesen muss, um alle Handlungsstränge zu verstehen.

Taavi Soininvaara gelingt es von Anfang bis Ende die Spannung hoch zuhalten. Als ein wenig verwirrend erweisen sich die Handlungsstränge, die der Autor in seinem Buch verwendet hat. Hauptfigur Arto Ratamo kommt sehr wirklichkeitsnah rüber und beweist, dass er einen eigenen Kopf hat und sich von Vorgesetzten oder Kollegen nichts vorschreiben lässt.

Mich hat das Buch trotz mancher undurchsichtiger Momente bis zum Schluss mehr als gefesselt. Da das Ende offen ist, hoffe ich auf eine Fortsetzung, die ich unbedingt lesen werde.

23.10.2014 17:18:33
Amica65

Nachdem eine schwangere Offizierin der britischen Armee im Irak von Aufständischen hingerichtet wird, schwört ihr Mann, ein Scharfschütze der US-Marine Rache.

Mit diesem grausamen und schockierendem Prolog beginnt der neue Polit-Thriller von Taavi Soininvaara, der an Aktualität kaum zu überbieten ist.

Bei dem international angelegtem Thriller handelt es sich um den 8. in Deutschland erschienenen Teil um den Wissenschaftler Arto Ratamo, der zur Finnischen Sicherheitspolizei SUPO gegangen ist. Der alleinerziehende Vater einer 14-jährigen Tochter fängt nach einem schweren Autounfall und langer Rekonvaleszenz wieder an zu arbeiten. Obwohl der psychisch noch angeschlagene sympathische Ermittler mit seiner künstlichen Hüfte erst mal als Assistent des neuen Chefs in den Keller abgeschoben wird, hat er keine Zeit zu grübeln. Gleich am ersten Tag wird ein polnischer Kernphysiker brutal ermordet und eine finnische Kollegin entkommt nur knapp einem Anschlag. Ratamo findet schnell einen Zusammenhang zu dem amerikanischen Scharfschützen. In seiner unkonventionellen Arbeitsweise ignoriert er die Anweisungen seines Chefs und spielt einer jungen ehrgeizigen Journalistin Hinweise auf einen Menschenhändlerring zu.

Aber der Fokus in diesem rasanten, hochbrisanten Roman liegt nicht auf dem Kommissar, sondern auf den Ermittlungen, einschließlich atomarem Wettrüsten im Nahen Osten, auf Korruption in den eigenen Reihen, auf Foltermethoden der Geheimdienste, kriminelle Geschäfte mit illegalen Einwanderern, Machenschaften der CIA, es geht um Rache und sogar das Thema Exorzismus wird angerissen.

Soininvaara schafft es, in dieser komplexen, durchdachten Story verschiedene Handlungsstränge zu einem wirklich spannenden Showdown zusammenzuführen und es spricht für die Qualität des Autors, bei dem anspruchsvollen Plot nie den Faden verloren zu haben.

Der Autor entführt uns dabei an internationale Schauplätze. Das alles kommt in einem Tempo und mit Wortwitz daher, verlangt dem Leser ein hohes Maß an Aufmerksamkeit ab. Dabei hilft ein Verzeichnis der Figuren und Institutionen am Anfang des Buches.

Obwohl manchmal einige Zufälle die Handlung weiterbrachten, und einige Elemente in der Geschichte etwas überzogen wirkten, war diese packende, vielschichtige Story ein absoluter Lesegenuss und für mich bestimmt nicht der letzte Krimi vom Autor.

Ganz großes Kino!!

13.10.2014 19:46:06
Sagota

"Das andere Tier" von Taavi Soininvaara ist der erste Thriller dieses Autors, den ich erst etwas verstört (Prolog!) und dann immer interessierter gelesen habe.
Es geht um Geheimdienste, Scharfschützen, international (und bis in höchste militärische Kreise) operierende Menschenhandelsorganisationen - kurzum, um die Drahtzieher großen Unrechts und der Ausplünderung und Entrechtung von "Menschen ohne Papiere". Desweiteren werden Verbrechen an Kernphysikern begangen, was dem Krimi einen hohen politischen Stellenwert gibt und sehr informative Inhalte. Ich habe einiges nicht gewusst und das Buch zugeklappt, nachdem ich es kaum zur Seite legen konnte: Die Protagonisten, allen voran der Ermittler Ratamo, bereits aus den vorangegangenen Thrillern des Autors bekannt, ist körperlich nach einem schweren Unfall erheblich eingeschränkt und kämpft sich mit einer Titanhüfte sowie einer Tochter im Teenager-Alter zurück an seinen Arbeitsplatz, wo er auch Korruption und Machenschaften von Vorgesetzten stößt, die in den aktuellen Fall des Menschenhandels mitverstrickt sind - und sehr viel Geld daran verdienen: Ohne Skrupel.
Der Stil des Autors ist flüssig und sehr gut zu lesen, die Handlung unglaublich spannend und viele Elemente werden en Détail ausgeleuchtet, auf einer sehr authentischen und gut erzählten Ebene! Für schwache Nerven ist der Thriller eher mit Vorsicht zu genießen, aber Liebhabern guter Thriller mit informativem und auch politischem Inhalt empfehle ich ihn unbedingt weiter!
Von mir erhält dieser "Hochkaräter" mit viel Sprengstoff 5 Sterne (95 Punkte) auf der Werteskala. Lesen!