Flucht in die Schären

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Jumbo, 2018, Seiten: 4, Übersetzt: Stephan Schad

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Nora Linde, Chefanklägerin der Behörde gegen Wirtschaftskriminalität, hat einen gefährlichen Gegner: den Anführer der Drogen- szene Stockholms, Andreis Kostelic. Er wurde von ihr wegen Steuerhinterziehung angeklagt, denn für Drogenhandel und Geldwäsche fehlen die Beweise. Doch nicht nur Nora kämpft gegen den Drogenboss. Seine junge Frau Nina ist vor ihm auf verzweifelter Flucht, nachdem er sie fast totgeprügelt hat. Alles, was sie möchte, ist, ihren kleinen Sohn schützen. So wird sie in Sicherheit gebracht, und kaum einer weiß, wo sie sich aufhält. Sie ist die Schlüsselperson im anstehenden Prozess, vorausgesetzt, Nora kann sie überzeugen, auszusagen. Andreis würde alles tun, um seine Gegner auszuschalten und Nina zurückzubekommen. Er scheut keine Mittel, um seine Ziele durchzusetzen, und Ninas Unterstützer sind seine Feinde. Als ein Mord geschieht, wird Thomas Andreasson in den Fall hineingezogen, und auch Nora nimmt immer größere Risiken auf sich, um Nina zu schützen.

Flucht in die Schären

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Letzte Kommentare:
07.03.2019 18:21:35
Maxine

Bin ganz derselben Meinung wie Ralf Otten. Nach 130 Seiten habe ich aufgegeben ... Die Story ist absehbar, alles sehr klischiert und seicht ... Wirklich auf dem Niveau eines Vorabendkrimis oder Strandlektüre.

24.02.2019 13:59:53
Ralf Otten

Als Fan der Krimis aus dem Schärengarten und den Büchern von Viveca Sten möchte ich nach den seltsamen Rezensionen die ich zum 9. Fall gerade gelesen habe auch meine Empfindung zu dem Buch kundtun. Es ist das schwächste Buch der Reihe. Das Thema ist zwar richtig gut aber Viveca Sten bearbeitet es als Buch für einen Vorabendkrimi. Die Geschehnisse sind vorhersehbar und bereits so oft beschrieben das es schmerzt. Selbst die Beziehungsbeschreibungen von Thomas und Nora haben schon interessantere Wendungen beschrieben als im 9. Fall. Die Abstecher nach Bosnien ...? Sollen sie eine Entschuldigung für die brutalen Brüder sein? Ansonsten haben diese nur gestört. Wo sind die Spannungsbögen die sten sonst aufbaut? Wo sind die Impressionen der Region? Schade. Alles ein bißchen... Hauptsache abliefern. Da ist viel Luft nach oben.

31.12.2018 12:28:19
nati

Spannend und gut geschrieben
Nora Linde, Chefanklägerin der Behörde gegen Wirtschaftskriminalität, leitet die Ermittlungen gegen Andreis Korvac wegen Steuerbetrugs. Aufgrund anonymer Insiderinformationen hat sie genügend Material, um ihn anzuklagen, denn auf Grund fehlender Beweise kann er nicht bezüglich seiner kriminellen Aktivitäten im Drogenbereich belangt werden. Mina Korvac, seine Frau, wird von Andreis nicht zum ersten Mal krankenhausreif geschlagen. Gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn Lukas flieht sie vor ihrem Mann. Nora Linde organisiert ihr einen Platz im Frauenhaus und versucht sie zu überreden gegen Andreis auszusagen, so dass sie auch noch wegen häuslicher Gewalt ermitteln kann. Doch wird Mina Korvac wirklich gegen ihren Mann aussagen oder wieder einen Rückzieher machen?

Thomas Andreasson hat mit anderen Problemen zu kämpfen. Umstrukturierungsmaßnahmen bei der Polizei in Nacka stehen an und gleichzeitig macht ihm die Trennung von seiner Frau Pernilla zu schaffen. Aber er warnt Nora vor Andreis, wenn sie seine Frau Mina mit hineinzieht, denn Andreis scheut keine Mittel, um seinen Willen durchzusetzen. Als im Naturschutzgebiet eine Leiche auftaucht, wird Thomas in den Fall hineingezogen.

Dieses ist der neunte Fall um Thomas Andreasson und Nora Linde. In den vorherigen Bänden, die ich gelesen habe, hatte Nora Linde immer eine Nebenrolle inne, doch dieses Mal trat Thomas Andreasson mehr in den Hintergrund. Dieser Wechsel hat mir gefallen.
Viveca Sten hat einen wunderbaren Schreibstil, so dass sich ihre Bücher schnell lesen lassen und man von dem Inhalt gefangen ist. Durch die ständigen Perspektivwechsel und die kurzen Kapitel wird die Spannung stets hochgehalten und man verliert nie den Anschluss bei den unterschiedlichen Protagonisten. Oft endeten die Kapitel mit einem Cliffhanger, so dass man unbedingt wissen wollte, wie der jeweilige Handlungsstrang weitergeht. Zwischendurch gibt es noch kurze Rückblicke in das Jahr 1992 nach Bosnien aus dem Heimatort von Andreis. Auf diese Rückblenden hätte ich verzichten können, da sie meine Neugier auf das Geschehen in der Gegenwart etwas bremsten.

Trotzdem ein spannender Krimi, der den Leser in seinen Bann zieht.

27.12.2018 10:46:58
Readaholic

Nachdem ich den letzten Band aus der Viveca Sten Reihe um die Juristin Nora Linde und Kriminalkommissar Thomas Andreasson als ziemlich zäh und langweilig empfunden habe, ist der vorliegende neunte Band für mich einer der besten der Reihe.
Es werden drei verschiedene Handlungsstränge vorgestellt. Da sind zum einen natürlich Nora Linde und Thomas Andreasson und ihre privaten und beruflichen Probleme. Dann erfahren wir von Mina Kovac, einer Schwedin, die mit einem gewalttätigen Einwanderer aus Bosnien verheiratet ist. Der dritte Erzählstrang bezieht sich auf die Vergangenheit von Minas Ehemann Andreis, der als kleines Kind zusammen mit seinen Eltern vor dem Krieg auf dem Balkan floh und dabei Schreckliches mit ansehen musste.
Nach und nach verflechten sich die Erzählstränge, wobei Viveca Sten immer an den spannendsten Stellen abbricht und die anderen Geschichten weitererzählt. So bleibt der Roman spannend bis zum Schluss.
Ich habe dieses Buch wirklich sehr gern gelesen, das Einzige, was mich gegen Ende sehr genervt hat, waren die Alleingänge von Mina, die damit nicht nur sich und ihren Sohn, sondern auch ihre Umwelt in Gefahr bringt.

21.12.2018 13:12:24
mrs rabes bookaccount

Die junge Mutter Mina Kovacs wurde Opfer massiver häuslicher Gewalt. Nachdem ihr Mann Andreis schon im Fokus von Polizei und Staatsanwaltschaft wegen Drogenhandel und Steuerhinterziehung stand, veranlasste die Chefanklägerin Nora Linde Minas Unterbringung in einem Frauenhaus. Doch der extrem gewaltbereite Andreis ist nicht so leicht aufzuhalten.
„Flucht in die Schären“ von Viveca Sten ist mittlerweile der 9. Fall aus der Reihe um Thomas Andreasson und Nora Linde. Auch wenn es sich bei diesem Fall nicht um einen klassischen Krimi handelt, wo es gilt, einen Täter zu ermitteln, fand ich dieses Buch überaus spannend. Die Autorin vermittelt sehr eindringlich, welchen Ängsten Mina und ihre Eltern durch die ständige Bedrohung des aggressiven Ehemanns ausgesetzt sind. Andreis - in einem patriarchalisch archaischen Weltbild verhaftet, Rückblenden schildern seine Kindheit und Flucht aus dem Kriegsgebiet Bosnien – hat nie gelernt, anders als mit Gewalt auf Konflikte zu reagieren.
Skandinavische Krimis beschäftigen sich oft kritisch mit sozialpolitischen Brennpunkten. So greift auch Viveca Sten wichtige Themen auf: Gewalt gegen Frauen, immer noch der blinde Fleck in unserer Gesellschaft, aber auch die Entwurzelung von Flüchtlingen und das Versagen der Gesellschaft bei Integration. Auch und gerade in Unterhaltungsliteratur finde ich es gut und wichtig, mit diesen Themen konfrontiert zu werden. Es macht die Geschichte authentisch und umso lesenswerter.

22.11.2018 07:24:06
anyways

Staatsanwältin Nora Linde versucht schon seit geraumer Zeit Andreis Kovač, den Kopf der Stockholmer Drogenszene dingfest zu machen. Da die Beweise für den Drogenhandel fehlen, versucht sie ihn wegen Steuerbetrugs dingfest zu machen. Doch ihr Antrag auf Verlängerung der U-Haft wurde gerade abgelehnt. Andreis Kovač ist wieder auf freiem Fuß und lässt seinen Frust über die Demütigung an seiner Ehefrau aus. Diesmal war es der stehengelassene Staubsauger in der Küche, der ihn dazu veranlasste, seine Ehefrau Mina erneut krankenhausreif zu schlagen, wenn die Polizei und der Krankenwagen, alarmiert von einem anonymen Hinweisgeber, nicht so schnell vor Ort gewesen wären, vielleicht hätte Mina diese Tortur nicht überlebt. Diese Körperverletzung ist jedoch aktenkundig, und so erfahren auch Nora und die mit ihr zusammenarbeitende Kriminalkommissarin Leila Kacim davon. Nun hoffen sie darauf, dass sie Andreis Gerichtsakte auch dieses Verbrechen anhaften können. Doch Mina mauert und will nicht gegen ihren Ehemann aussagen. Sie lässt sich lediglich überreden ins Frauenhaus zu gehen. Doch nun eskaliert Andreis Kovač’s Gewalttätigkeit noch mehr, er scheut keine Mittel und Wege um an Mina und ihren gemeinsamen Sohn heranzukommen. Notfalls geht er über Leichen.

„Flucht in die Schären“ ist ein äußerst mitreißender Krimi der zwei große Themen miteinander verknüpft, auf der einen Seite wird das Leben der Betroffenen erzählt, die vor dem unfassbar grausamen Krieg Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts im ehemaligen Jugoslawien fliehen und auf der anderen Seite wird sich dem Kernthema „häusliche Gewalt“ gewidmet.
Es ist einfach unfassbar was sich hinter einigen Wohnungstüren zutragen kann. Noch unglaublicher ist das schiere Ausmaß dieser Gewalt und das es rein rechtlich gesehen viel zu wenig Schutz und Hilfe für Betroffene gibt. Viveca Sten durchleuchtet das Kernthema auf vielseitige Weise. Sie beschreibt die Ohnmacht der Ermittler, wenn sie wieder einen gewalttätigen Ehemann nicht dingfest machen können, weil die betroffene Frau nicht aussagen möchte oder kann. Gleichzeitig versucht sie auch das Leben der Frauen zu schildern, die durch diese Hölle gehen, die auch wenn sie sich Hilfe in einem Frauenhaus suchen auf einmal ihres persönlichen Umfeldes beraubt sind, deren normaler Alltag nicht mehr existiert, für sie und ihre beteiligten Kinder. Alles zusammen verpackt die Autorin in einen atemraubenden Krimi.

Es gibt hier nur einige Kleinigkeiten die mich an der Figur der Mina gestört haben, trotz allem Verständnis die ich für ihre geschilderte Situation aufbringen kann, waren mir ihre Handlungen stellenweise zu übersprunghaft. Es ist verständlich, dass man sich in einer solchen Situation nicht rational verhält, aber sich mehr als einmal in offene Gefahr zu begeben ist nicht nachvollziehbar.
Viveca Sten legt in ihrem neuen Buch mehr den Fokus auf den eigentlichen Fall, das Leben ihrer beiden Protagonisten Nora und Thomas nimmt auch wieder einen Platz ein, jedoch nicht so präsent wie in den Vorgängerbüchern. Dafür beschreibt sie aber wie immer die sehr schöne Landschaft der Schäreninseln die bei mir jedes Mal Fernweh wecken.


Fazit: Atemraubend und spannend, mit einer Handlung die aufrüttelt und nachdenklich macht.

10.11.2018 17:10:54
Miss Marple

Thomas Andreassons 9. Runde
Von allen Fans heiß erwartet- Thomas Andreasson und Nora Linde, diesmal im Kampf gegen Drogenbosse, Steuerhinterziehung und häusliche Gewalt.
Die jungen Mina Kovač leidet unter der stetig wachsenden Gewalt ihres Mannes Andreis, der kurz vor einem Prozess wegen Steuerhinterziehung und Drogengeschäften steht. Als es ihr gelingt, vor ihm zu fliehen und sich und ihren kleinen Sohn in einem Frauenhaus auf einer Insel in den Schären in Sicherheit zu bringen, verliert er vollkommen die Kontrolle über sich und auf der Suche nach ihr, wird er immer gewalttätiger und versetzt alle in Angst und Schrecken.
Der Autorin gelingt es, einen spannenden neuen Teil ihrer Reihe um Thomas Andersson zu präsentieren. Sie verflechtet die Geschehnisse in der Gegenwart mit der Vergangenheit, indem sie die Kindheit Andreis‘ in Bosnien zu Beginn des Krieges Anfang der 90er Jahre schildert, wo er Zeuge unvorstellbare Gräueltaten des beginnenden Krieges auf dem Balkan wurde.
Wer die vorhergehenden Bände der Reihe nicht kennt, wird es etwas schwerer haben, sich in dem Personengeflecht der in allen Teilen wiederkehrenden Personen zurechtzufinden, da sich natürlich die Figuren im Verlaufe der letzten acht Bände weiterentwickelt haben und die Autorin nicht sehr viel auf bereits Bekanntes eingeht.

05.11.2018 14:06:54
keson1902

Ziemlich heftig und sehr spannend!
Nora Linde, Chefanklägerin der Behörde gegen Wirtschaftskriminalität, hat einen gefährlichen Gegner: den Anführer der Drogenszene Stockholms, Andreis Kovač. Er wurde von ihr wegen Steuerhinterziehung angeklagt, denn für Drogenhandel und Geldwäsche fehlen die Beweise. Doch nicht nur Nora kämpft gegen den Drogenboss.
Seine junge Frau Mina ist auf verzweifelter Flucht vor ihm, nachdem er sie fast totgeprügelt hat. Alles, was sie möchte, ist, ihren kleinen Sohn zu schützen. So wird sie in Sicherheit gebracht, und kaum einer weiß, wo sie sich aufhält. Sie ist die Schlüsselperson im anstehenden Prozess, vorausgesetzt, Nora kann sie überzeugen auszusagen. Andreis würde alles tun, um seine Gegner auszuschalten und Mina zurückzubekommen. Er scheut keine Mittel, um seine Ziele durchzusetzen, und Minas Unterstützer sind seine Feinde. Als ein Mord geschieht, wird Thomas Andreasson in den Fall hineingezogen, und auch Nora nimmt immer größere Risiken auf sich, um Mina zu schützen.
Dieses Buch hat alles, was einen hervorragenden Thriller ausmacht. Auch ohne Vorkenntnisse (schließlich ist es schon Teil 9) wunderbar zu lesen. Die Charaktere sind gut und einfühlsam gezeichnet. Mina erweckt von Anfang an Sympathie und man leidet mit ihr und hofft mit jeder weiteren Seite, das alles doch ein gutes Ende nimmt.
Einzig der Schluss, hat ein wenig von einem „Cliffhanger“ und ich muss darauf hoffen, dass im nächsten Teil dieser Reihe nochmal auf das Schicksal von Mina eingegangen wird...

02.11.2018 16:47:54
oberchaot

Mina Kovac wird von ihrem Ehemann Andreis körperlich aufs Übelste misshandelt. Als er sie wieder einmal fast zu Tode prügelt, fasst sie den Entschluss, ihren Sohn Lukas, der erst ein paar Monate alt ist, mit sich zu nehmen und zu fliehen. Sie landet in einem Frauenhaus. Doch sie ist sich nicht im Klaren, ob sie ihren Mann wirklich belasten will und hadert. Nora Linde, Bezirksstaatsanwältin, ihr Kollege Thomas Andreasson, der bei der Polizei arbeitet und dessen Arbeitskollegin Leila Kacim, Kriminalkommissarin, lassen nichts unversucht, Mina zu einer Aussage zu bewegen. Andreis hingegen will seine Frau und seinen Sohn unbedingt finden, Und eine rasante, brutale Aktion jagt die andere.
Dafür, dass es nicht der erste Fall für Thomas Andreasson ist, war die Geschichte einfach zu verstehen, man musste die Fälle davor nicht kennen. Aber da es so spannend und zu keiner Zeit langweilig war, werde ich wahrscheinlich die vorhergehenden Fälle ebenfalls lesen. Und das findet alles in der schönen Kulisse der schwedischen Schäreninseln statt. Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen.

28.10.2018 15:42:48
subechto

Die Macht der Männer über die Frauen

Auf das Wiedersehen mit Nora Linde und Thomas Andreasson habe ich mich sehr gefreut. Denn ich bin ein großer Fan der Autorin und habe alle Bücher dieser Reihe begeistert verschlungen, doch diesmal wurde ich enttäuscht. Worum geht es?
Es geht um häusliche Gewalt bzw. Gewalt in der Ehe. Wir lernen Mina kennen. Sie hat einen kleinen Sohn und wird von ihrem Mann Andreis immer wieder verprügelt. Wird es Mina gelingen, sich von Andreis zu lösen?
Nora versucht schon seit längerer Zeit, Andreis, der als Kopf der Stockholmer Drogenszene gilt, dingfest zu machen. Eine Aussage Minas würde da sehr helfen.
Währenddessen hat Thomas Stress mit seiner Frau Pia. Als ein Mord geschieht, wird Thomas in Noras Fall hineingezogen. Es eskaliert…
„Flucht in den Schären“ von Viveca Sten ist bereits der neunte Fall für das schwedische Duo Nora und Thomas. Doch die Geschichte ist ganz anders als die Vorgängerromane. Denn der erste Mord passiert nach über 300 (von ca. 500) Seiten.
Zwischendurch sind immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit eingestreut, aus Bosnien in den 90er Jahren. Sie erzählen die Geschichte des kleinen Andreis. Voll das Klischee. Denn natürlich hatte er eine schlimme Kindheit. Schließlich herrschte damals Krieg.
Anfangs fand ich diese Rückblenden ganz interessant. Aber zunehmend haben sie mich nur noch genervt, weil sie zu Lasten der Spannung gehen.
Kapitel 73, letzter Satz: „Wegen deinem Vater werden wir noch alle sterben.“ *kreisch* Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod :-(

Fazit: Deprimierender Thriller mit schockierendem Ende.

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