Mörderische Schärennächte

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Forum, 2011, Titel: 'I Natt Är Du Död', Seiten: 375, Originalsprache
  • Hamburg: Jumbo, 2013, Seiten: 3, Übersetzt: Stephan Schad

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Der letzte Fall hätte ihn fast das Leben gekostet, doch Thomas Andreasson kehrt zurück auf die Polizeistation in Nacka. Sein erster Fall nach langer Krankheit scheint eindeutig zu sein: Markus Nielsen wird erhängt in seinem Zimmer aufgefunden, und er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. An einem kalten Septembertag wird der Student Markus Nielsen tot in seiner Wohnung in Nacka aufgefunden. Er hängt an einem Seil, das an der Deckenlampe befestigt wurde, und er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Doch seine Mutter ist überzeugt, dass er ermordet wurde, und bittet die Polizei in Nacka, den Fall nicht zu den Akten zu legen. Auf der Wache ist die Situation angespannt, denn fast ein halbes Jahr nach seinem schweren Unfall ist Thomas endlich wieder im Dienst, doch es fällt ihm schwer, wieder Fuß zu fassen. Die Ermittlungen der Polizei führen zur Militärbasis auf der Insel Korsö, gleich neben Sandhamn gelegen. Nora Linde, Thomas’ Freundin aus Kindertagen, versucht mehr über das Militärlager herauszufinden, das den Küstenjägern jahrzehntelang als Standort diente. Gibt es etwas in der Vergangenheit, das nicht herauskommen soll?

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Letzte Kommentare:
28.05.2014 22:54:54
Grizzly

Das Hauptthema, wie schon angedeutet, ist die Misshandlung von Soldaten, genauer gesagt von Rekruten - ein Problem, das nicht nur in der schwedischen Armee, sondern weltweit existiert: In der westdeutschen Bundeswehr z.B. 1963 in Nagold, in der gesamtdeutschen aus Coesfeld 2004 und Bad Salzungen 2013, in der sowjetischen bzw. jetzt russischen Armee gibt es im Rahmen des dort Dedowtschina genannten Systems der Misshandlung der eben Eingerückten durch die "Älteren" jedes Jahr Tote und in neutralen Ländern wie Schweden scheinen solche Unsitten eben auch nicht fremd zu sein - die Autorin hat sich zuvor gründlich belesen und schreibt, die geschilderten Fälle beruhten auf Tatsachen - was mich nicht wirklich wundert.
Dazu hat sie auch wirklich spannend geschrieben, so dass ich die ganzen 400 Seiten in anderthalb Tagen (davon ein Arbeitstag) verschlungen habe.

20.10.2013 14:00:36
Darix

Bei den Vorgänger Krimis von V.S. waren Handlung und Schreibstil eher „flach“ aber die Hoffnung stirbt ja zu Letzt, vielleicht sind die „Mörderischen Schärennächte“ spannender, temporeicher und intelligenter geschrieben.
Erneut stehen die Schären mit ihren Inselbewohnern im Mittelpunkt der Ermittlungen
Dieses Mal führt der Plot zurück in die Vergangenheit, zu ehemaligen schwedischen Spezialkräften. Parallel hierzu verläuft die ach so schwierige Trennungsphase der Juristin NORA Linde, von ihrem Mann Hendrik. Diese Phasen wünschte ich mir mit weniger „Herz-Schmerz-Ausführungen“. Der agierende Ermittler Thomas Andreasson leidet noch unter den gesundheitlichen Nachwirkungen der Geschehnisse aus dem vorhergegangen Roman. Seine Ermittlungen verlaufen sachlich, auch ein wenig intuitiv. Hinzu kommt der Schwangerschaftsverlauf seiner Frau, der wird ebenfalls ausführlich thematisiert. Eine Konzentration auf die primäre Handlung und ein anspruchsvollerer Schreibstil, mit gefälligeren Dialogen hätte den „Scherennächte“ gut getan. Eigentlich Schade, denn die 30 Jahre zurückliegende Ereignisse, in der Gruppe der Küstenjäger, mit den Auswirkungen in die Gegenwart bieten eine gute Grundlage für einen spannenden Kriminalroman. Diese Möglichkeit entwickelt die Autorin nicht ausreichend, bedauerlich. Eine Weiterentwicklung der Protagonisten, weg von der Eindimensionalität wäre für die Scherenkrimis von Vorteil.
Insgesamt befinden sich die „Mörderischen Schärennächte“ auf einem eher durchschnittlichen Niveau, ein insgesamt harmloses Werk, 50 Pkt.

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