Der lange Abschied

Erschienen: Januar 1954

Bibliographische Angaben

  • Boston: Houghton Mifflin, 1953, Titel: 'The Long Good-bye', Seiten: 316, Originalsprache
  • Nürnberg: Nest, 1954, Seiten: 428, Übersetzt: Peter Fischer
  • Frankfurt am Main: Das goldene Vlies, 1956, Seiten: 270, Übersetzt: Peter Fischer
  • Frankfurt am Main: Ullstein, 1958, Seiten: 270, Übersetzt: Peter Fischer
  • Berlin: Volk und Welt, 1972, Seiten: 319, Übersetzt: Peter Fischer
  • Zürich: Diogenes, 1975, Seiten: 381, Übersetzt: Hans Wollschläger
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1981, Seiten: 269, Übersetzt: Peter Fischer
  • Zürich: Diogenes, 2009, Seiten: 13, Übersetzt: Gert Heidenreich

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Ein Freund Marlowes soll einen gräßlichen Mord verübt haben. Nachdem dieser Mann in Mexiko untergetaucht ist, will Marlowe dem Fall nachgehen, doch von Seiten des Schwiegervaters seines Freundes und von den Gesetzeswächtern kommen Drohungen. Marlowe wird mit einem neuen Fall beladen: Er soll den verschwundenen Schriftsteller Wade suchen. Plötzlich bilden sich Parallelen zwischen den beiden Fällen...

Der lange Abschied

Der lange Abschied

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Letzte Kommentare:
29.10.2017 02:15:02
Anna LI m berger

Ich lese es zum vierten mal...und kann mich der Stimmung...der unglaublichen Art zwischen Härte Zärtlichkeit und Depression nicht entziehen... ich denke... es ist eine Form berührender Biografie des Charakters Raymond Chandlers..den ich hoch verehre..wenn nicht liebe...

R.B PARKER HAT IHN NICHT SCHLECHT WEITERENTWICKELT...DER HAUCH DEPRESSION FEHLT JEDOCH.

CHANDLER IST NR EINS.(leider bin ich nicht das Mädchen mit den kornblumenaugen)

13.08.2015 21:27:21
slim steve

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher ... ich habe alle Chandler-Romane und warte immer bis ich mich nur noch vage erinnern kann, dann lese ich sie nochmal. Langsam kenne ich sie zu gut.
Hab auch zum Autoren recherchiert und zwei Bio's gelesen, sowie allerhand Kleinkram ... interessant auch das Chandler-Kapitel im Billy-Wilder-Buch von Karasek.
Dieses Buch hier ist grandios, mitunter schonungslos klar im Blick auf die Menschen, manchmal etwas depressiv, aber eben dadurch Literatur und keine Massenware.
Fantastisch und hoffentlich wird es nicht in Vergessenheit geraten.

16.06.2014 11:12:56
manuela tuemmler

Schon bevor ich das Buch gekauft habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen an den Autoren. Und schon vorweg muss ich sagen, dass diese vollkommen erfüllt wurden.

Positiv:
+ sehr hohe Spannung durch das ganze Buch
+ ergreifende Atmosphäre
+ er ist seinem Namen und seiner Grundstimmung gerecht geworden
+ sehr abwechslungsreich
+ Das Buch hat mich endlich dazu motiviert meine Lebensgefährtin zu beseitigen ;)

Neutral:
0 Realität
0 zieht sich nicht, für meinen Geschmack nicht ausführlich genug
0 Tagelanger Realitätsverlust. Konnte nicht mehr zwischen Realität und Buch unterscheiden

Negativ:
- Niveau zeitweise zu hoch für mich
- Bezug zu anderen Büchern des Autoren fehlt
- Die Stimmung war so depressiv, dass ich wieder meiner Abhängigkeit zu Drogen verfallen bin

Fazit:
Super für jeden, der sich ein spannendes Leben voller Morde, Vergewaltigungen und Drogen wünscht. Hat meinem Leben wieder einen Sinn gegeben!
Auf jeden Fall empfehlenswert!

26.04.2014 14:08:39
Gilda keilich

Gerne hab ich Krimis bis jetzt nie gelesen!
Diesen hab ich zufällig im Urlaub in die Hände bekommen. Da ich nicht zu Ende lesen konnte, hab ich mir das Buch dann zu Hause gekauft und fertig gelesen.
Jetzt bin ich zum Krimifan geworden und werde mir nach und nach alle andern Chandler-Romane holen!
Tolles Buch.

18.06.2012 01:40:24
Judas Thomas Kuhl

ich hatte vor vielen jahren schonmal fast den ganzen chandler gelesen und hammet und highsmith und... - nun bin ich 58jährig nach kabarett talk journalismus und politik entschlossen nur noch schriftsteller zu sein - aber unsicher - die simple kunst des mordes hat mir brother ray sehr nahe gebracht und ich habe den englischen sommer und den großen schlaf gleich angeschlosseneben - gerade habe ich den langen abschied aus - ein meisterwerk an handlungskonstruktion weltkenntnis sinngebung menschenbeschreibung und spannend obendrein - marlowe ist der letzte gerechte der in der heutigen ganovenkloake einen geraden weg geht - ein sehr aufrichtendes buch in einem melancholischen duktus der der welt entspricht - chandler war ein unglücklicher idealist - ein don quichote des guten - ich liebe ihn dafür

25.02.2011 20:03:39
Andrea

Lauwarme kost !!
Kann gar nicht verstehen das von diesen 14 Leser Kommentare alle so begeistert sind , bin jetzt auf Seite 300 und werd es bei Seite legen .
Find es ganz witzig wie Philipp denkt und gerne Leute provoziert , aber das fast 90% der Dialoge in Einer Prügelei endet lässt mich auf einen wahnsinnigen testosteron
Überschuss Chandlers liegen.
Bin entäuscht , und hätte mir von einen Klassiker wie Chandler VIEL mehr erwartet ,

26.03.2009 23:11:38
Il Grande Silenzio

Mit diesem vorletzten Philip Marlowe Roman präsentiert Raymond Chandler dem Leser wohl seine eigene Vorstellung des Kriminalromans-weiter ist auch Ross MacDonald nicht gegangen, der gegenüber Chandler nur die Figurenkonstellation geändert hat.
Eigentlich hätte ich zu RaymondChandlers 50.ten Todestag (26.3.) auch eine Rezension zu diesem Roman erwartet.

28.02.2009 22:37:14
Strutter

Als ich 14 war hat mir mein Vater seine Ausgabe in die hand gedrückt mit den Worten. Du bist jetzt soweit für dieses Buch.
Das Problem ist immer noch , das nach dem lesen dieses Buches die Meßlatte für Krimiliteratur für alle Zeiten extrem hoch hängt. Und ich habe auch nach 31 Jahren keinen gelesen der besser war.

26.06.2008 17:13:09
sebastian

Ich muss sagen, ich liebe diesen Roman. Er gehört zum Besten was ich je gelesen habe. Einfach großartig der lakonische Erzählstil, die präzise atmosphärische Beschreibung von Personen, Situationen, Räumen, Häusern, Autos ... man glaubt alles in schwarz/weiß zu sehen, harte Konturen, illusionslos auf den Punkt gebracht und doch voller erzählerischer Kraft und Energie ...

21.02.2008 11:29:57
erena

Interessiert uns nicht!
Wer is die hauptperson?
Welche eigenschaften hat der?
Schwierigkeitsgrad?
müssen da für deutsch machen! ist ein prüfungsthema! ,müssen uns darüber informieren

19.11.2007 10:16:13
starfire

dieser roman hat mich richtig gefesselt. cih bin eigentlich jemand die nicht so viel ließt aber dieses buch musste ich einfach lesen. ich las nur die erste seite und musste feststellen dieses buch musst du zu ende lesen. es ist ein sehr großes meisterwerk von Raymond Chandler. ich finde man kann sich in diese situation gut hineinverstzen und sich alles bildlich vorstellen. die personen werden sehr gut beschrieben und die person "Philip Marlow und Eleen Wade gefällt mir am besten. also ich kann nur sagen,dass das Buch von anfang bis ende spannen ist.

07.04.2007 18:37:04
Fabian

Zweifelt noch jemand an dem Genie des Raymond Chandler....? Zweifler an seinem Talent sollten in jedem Fall seinen besten Roman lesen.........Den langen Abschied........

27.03.2007 20:39:03
Fabian

In meinen Augen ist "Der Lange Abschied" der beste Roman den Chandler geschrieben hat. Die Atmosphäre allerdings,ist recht melancholisch und der Leser muss sich an den stets traurigen Marlowe gewöhnen.
Der Roman ist die Perfektionierung von dem was Chandler als Kriminalroman bezeichnete, und genoss auch unter Ross Macdonald u.a. Kollegen großes Aufsehen.
Für mich gehört er mit dem "Fall Galton" dem"Malteser Falken" und "Ich der Richter" zu den besten schwarzen Krimis überhaupt.

08.12.2005 10:48:26
Pascal

Das Buch ist sicherlich etwas besonderes. Ein sympathischer Protagonist mit hohen wertvorstellungen. Ein sehr interessanter Erzählstil.

Aber ich muss zugeben, ich lese Bücher um unterhalten zu werden und in dieser Hinsicht enthält dieses Buch zuviele Längen um mich zu begeistern.

Interessant finde ich den Vergleich, dass Juretzka der deutsche Chandler sein soll. Darum habe ich dieses Buch gelesen. Na, ich bleibe lieber bei Juretzka.

22.03.2005 08:42:33
Andreas

In meinen Augen der beste Chandler-Roman. Ich habe das Buch vor ca. 15 jahre gelesen und war für lange Zeit das beste Buch was ich je gelesen hatte. Allerdings muss man auch die Melancholie mögen, mit der sich Phillip Marlow umgibt.

14.03.2005 13:43:35
Lundegaard

Ich nahm meinen ersten Chandler zu Hand und befand mich schon sehr bald in einem heissen und versmogten L.A. Gesellschaftskritische Töne speisen mitunter ganze Dialoge, wenngleich Marlowe als eben hardboiled Charakter nicht wirklich greifbar ist. Titel wie Inhalt lassen einen starken Bezug zu Chandlers eigenem Leben aufkommen und grade auf den letzten fünf Seiten scheint es als wolle Chandler durch Marlowe eine Art Schlussessenz aus „Alledem“ herausfiltern. Genau deswegen ist das Buch über 380 Seiten lang eben mehr als nur irgendein Hardboiled-Krimi und genau deswegen ist und bleibt es ein Klassiker.

14.01.2005 11:37:51
Carsten

Chandler ist immer ein Hochgenuss, sein Sarkasmus und Zynismus ist meiner Meinung nach unübertroffen. Gepaart mit der Coolness von Philipp Marlowe, ist es ein Vergnügen Raymond Chandler zu lesen. Seine klare Sprache und die harte Atemlosigkeit prägt seine Bücher: schnell, hart und dreckig, yes, it\'s hardboiled!

13.03.2004 09:17:26
Wolfgang

Ich lese das Buch gegenwärtig zum sechsten Mal. Es ist immer wieder ein Genuß! Und sein spannender, humorvoller, bissiger Stil, seine spöttischen Vergleiche, seine zeitlosen Dialoge und auch seine immer noch aktuellen gesellschaftskritischen Passagen sind einsame Klasse. Oder kennt jemand Vergleichbares? Ich würde mich freuen.

27.01.2004 15:39:09
Anna

Mir gefällt Phillip Marlowe sehr gut. Durch ihn wird der Roman erst richtig gut. Die Story an sich ist auch sehr interessant, doch mir ist es etwas zu langweilig. Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen!

26.09.2003 17:44:10
Wilhelm Stowasser

Das reifste und ausgewogenste Werk von Raymond Chandler. Weit mehr als nur ein bloßer Kriminalroman, ist "Der lange Abschied" auch eine Geschichte über Freundschaft und Moral.
Man erhält einen weitaus tieferen Einblick in die Person des Philip Marlowe als in seinen anderen Romanen: Ein Detektiv der sich nicht bestechen lässt-wie soviele andere im scheinheiligen Kalifornien- sondern Gerechtigkeit will. Doch dafür muss er einen hohen Preis zahlen; er bleibt stets ein Außenseiter und somit einsam.
Der Roman spart nicht mit bissigen Kommentaren zu den korrupten Zuständen in Kalifornien und ist somit auch eine starke, aber nicht humorlose, Gesellschaftskritik.
Außerdem ist er von vorn bis hinten spannend, glänzt mit großartigen Dialogen (wie immer bei Chandler) sowie vielen sarkastisch-komischen Kommentaren.
In der Tat ein unübertroffenes Meisterwerk!

10.07.2003 21:02:27
Wuenschmann

Für mich ein unübertroffenes Meisterwerk. Des öfteren imitiert, niemals erreicht. Jenseits der üblichen Klisches, stimmungsvoll und dennoch - ohne jeden Abstrich - durchgängig spannend bis zum Ende.