Der Knochenbrecher

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • London: Simon & Schuster, 2011, Titel: 'The night stalker', Originalsprache
  • Berlin: Argon, 2012, Seiten: 4, Übersetzt: Uve Teschner

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Jochen König
Von diesem Gynäkologen würde ich abraten

Buch-Rezension von Jochen König Jul 2012

Wenn es einen Preis für den unsinnigsten deutschen Titel gäbe, Der Knochenbrecher hätte die Chance auf eine Pole Position. Was beim riesigen Teilnehmerfeld schon einiges heißen will. Denn obwohl es in Chris Carters Roman nicht gerade zimperlich zugeht, liegt das hauptsächliche Augenmerk des vorgeführten Parade-Psychopathen nicht darin, explizit Knochen zu brechen. Ergibt sich halt so nebenbei. The Night Stalker, so der Originaltitel, trifft es ein wenig besser, aber auch nicht so wirklich, denn der perfide Serienkiller hinter dem der hyperintelligente, durchtrainierte, gutaussehende und überhaupt atemberaubende Robert Hunter, seinem Nachnamen entsprechend, herjagt, stalkt rund um die Uhr.

Der Knochenbrecher ist ein Serienkiller-Thriller von der Stange, der eine weitere bekloppte, äh, ausgefallene Idee zu Markte trägt, die offene Münder und wohliges Schauern provozieren soll. Ein kleiner Schneidermeister, der ein traumatisches Erlebnis in seiner Vergangenheit völlig falsch interpretiert, näht jungen Frauen nicht nur Mund und Vagina zu, sondern hinterlässt auch böse Fallen, mit denen sich die Opfer unwissend und zwangsläufig selbst umbringen. Wer jetzt SAW sagt ist ein ungehöriger Schelm, denn die tödlichen Selbstzerstörungsmechanismen sind inwendig angebracht, was natürlich ganz klar und weit weg vom mittlerweile siebenteiligen filmischen Konkurrenten weist. Wobei positiv anzumerken ist, dass Carter die unappetitliche Chose einigermaßen dezent in Szene setzt, und sich sogar den Luxus erlaubt, seinen Opfern Gesichter und zumindest rudimentäre, individuelle Biographien zu verleihen. Da sind andere Autoren weit ignoranter und/oder expliziter im Gebrauch von graphischen Splatter-Effekten. Letzteres kann man natürlich auch negativ auslegen: Denn warum eine hirnrissige Prämisse erschaffen, wenn man deren Folgen nicht exzessiv ausleuchtet? Warum nicht ein großes "wie ekelhaft" provozieren, statt ein kleines "igittigitt" hinter vorgehaltener Hand?

Ähnlich inkonsequent geht Carter mit seinem Helden des L.A.P.D. um. Darf er über mehr als 350 Seiten der unangefochtene, reaktionsschnelle, kluge Meister aller Klassen sein, verliert Robert Hunter im finalen Zweikampf die meisten seiner sensorischen und kampfkünstlerischen Fähigkeiten wie Samson seine Haare.

Doch keine Bange, Hilfe naht. Wer daran zweifelt und die vorherigen Sätze gar für Spoiler hält, glaubt vermutlich auch, dass der Weihnachtsmann alle Geschenke alleine verteilt. Im Vertrauen: Tut er nicht.

… sondern verschenkt sogar manchmal Sachen, die man sich gar nicht gewünscht hat. Das kann einem bei Chris Carter nicht passieren. Hier bekommt jeder, was er erwartet. Toughe Helden, kluge Helfer, undurchsichtige Nebenfiguren und einen Bösewicht, der so egal ist, dass ihm sein Autor fast jeden Namen hätte geben können, von jemand, der irgendwo am Rande auftaucht und sei es als Pizzaverkäufer.

Das ist auf schlichte Weise spannend, man wartet halt drauf, dass das Erwartete eintrifft und ist froh, wenn es passiert. Leider erliegt Carter allzu oft dem Faszinosum "Cliffhanger" und so endet jedes gefühlte zweite Kapitel mit einer Tür, die geöffnet wird und hinter der …

Was weiß denn ich, außer dass die brüchige Bindung das Taschenbuch schon beim Lesen auseinander fallen lässt. Was fast als Kommentar durchgeht.

"Nothing to write home about", würde der Auslandsreisende sagen. Ohne große Langeweile gelesen, wenn auch nicht aus unbedingt beabsichtigten Gründen, ist Der Knochenbrecher nicht ganz so plakativ brutal wie Werbung und Klappentext erwarten lassen. Mehr aber auch nicht. Danach vergessen und entsorgt - zwischen Papierkorb und einem Zug, der nach Nirgendwo fährt.

Der Knochenbrecher

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Letzte Kommentare:
07.03.2019 16:49:21
KlausA

Das Buch ist OK; die Geschichte ziemlich logisch aufgebaut; spannend erzählt und dass am Ende eines Kapitels nicht unmittelbar verraten wird, wie es weitergeht, ist halt ein Stilmittel. Man weiß ja, dass es nicht lange dauert, bis man erfährt, worum es geht. Das einzige, was mich schon ziemlich genervt hat, ist der Titel. Wie kann man einem Buch einen Titel geben, der so völlig daneben ist? Verstehe ich nicht und kann es nicht nachvollziehen - aber dem Buch tut es keinen Abbruch. Mit einer Leserwertung von 92% liege ich da offensichtlich nicht alleine bei meiner Meinung.

12.11.2017 18:47:58
Pumpe

Also ich kann die negativen kritiken nicht verstehen (Titel fand ich jetzt selber auch nicht gelungen). Klar, jeder hat seinen eigenen Geschmack und seine eigene Meinung, aber nachvollziehen kann ich es trotzdem nicht :) Also ich finde Chris Carter baut die Story von Anfang an einfach nur megaspannend auf und hält es mit hohen Tempo bis zum Schluß. Es fiel mir sehr schwer das Buch wegzulegen. Das Ermittler Duo Hunter/ Garcia nervt mich überhaupt nicht, im Gegenteil, ich finde die beiden sehr sympathisch. Hunter hat zwar viele geniale Eigenschaften die ein normaler lebender Polizist sicherlich nicht hat, aber Leute..dann brauchen wir keine Thriller lesen oder Filme schauen, Das stört mich in keinster Weise, denn das soll ja unterhalten.. und Unterhaltung bietet Chris Carter allemal. Kann die Bücher von Chris Carter nur weiterempfehlen, und freue mich jetzt schon auf den vierten Teil.

15.08.2017 21:20:31
azoui

Fast jedes Kapitel endet mit einem vermeintlichem "Cliffhanger". Am Anfang mag das gut sein um die Spannung zu heben. Nach dem vierten Kapitel wusste ich jedoch bereits 3 Absetze vor Schluss, was der Cliffhanger wird.
Jede Hauptperson ist quasi ein Superheld, der Schulen überspringt und den totalen Durchblick hat, nur einfach den Mörder nicht findet.
Dieses Buch ist voller trivialen amerikanischen Krimi Klisches, nach etwas mehr als der Hälfte des Buches, gab ich auf. Schade für die Zeit.
Das einzige was bleibt, sind die sehr bizarre Art, dje Opfer zu töten.

19.01.2015 21:03:40
Micha

Ich kann Jochen König nur zustimmen.
Vorhersehbar bis ins unendliche und unglaublich einfallslos, was die Protagonisten, besonders den Übermenschen Hunter angeht.
Warum muss er wirklich alle Klischees erfüllen, die man sich für einen Comichaft überzeichneten Helden überhaupt ausdenken kann?

Alles weitere hat Jochen König schon beschrieben, ich will nur darauf aufmerksam machen, dass er nicht allein mit seiner Meinung ist.

02.12.2014 20:09:05
nati

Spannung pur
Ein neuer Thriller von Chris Carter, der gleich mit einem Kracher beginnt und schon auf den ersten Seiten wird deutlich, was hier auf den Leser zu kommt.

Detective Robert Hunter ist Profiler und Ermittler des Morddezernates in Los Angeles. Gemeinsam mit seinem Partner Carlos Garcia ermittelt er nur bei schwerwiegenden, außergewöhnlichen Mordfällen.

Eine nicht identifizierte Frauenleiche wird in einer leer stehenden Fleischerei gefunden und bevor sich Robert Hunter ein Bild von dem Auffindungsort machen kann, wird die Leiche in die Rechtsmedizin gebracht. Der Körper scheint unverletzt, einzig die Lippen und der Unterleib wurden dilettantisch zugenäht. Bei der Obduktion stellt Rechtsmediziner Dr. Winston fest, dass ein Gegenstand in dem Unterleib gesteckt worden ist. Als er ihn heraus nimmt, gibt es eine Explosion. Der Rechtsmediziner und sein Assistent überleben nicht. Alle Beweismittel werden zerstört, nur eine Videoaufzeichnung der Obduktion geben den Ermittlern Anhaltspunkte was in der Rechtsmedizin passiert ist.

Bei diesem Thriller gibt es keine langsame Eingewöhnungsphase. Der Autor startet bereits mit hohem Tempo. Als Leser fliegt man gerade zu über die Seiten, da man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht, denn fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger. Der flüssige Schreibstil ist gut zu lesen. Das Buch ist ein spannungsgeladener wachhaltender Thriller, der nichts für schwache Nerven ist, da Chris Carter auch mit schockierenden Elementen nicht geizt. Das einzige was mich gestört hat, war der Titel „Der Knochenbrecher“, der nicht zum Inhalt des Buches passt.

24.11.2014 18:21:40
Harald Callahan

Eine erbärmliche Story mit einem völlig berechenbaren Helden, der von stupiden Chefs und Kollegen umzingelt ist.
Alles schon mehrfach dagewesen, nur noch nicht in so schlechter Qualität, so vorhersehbar. Der oben genannten Stärke, dass die grausamen Details gottseidank nicht bis ins kleinste Haar beschrieben werden, ist zuzustimmen. Die ansonsten schlechte Bewertung schließt die Übersetzung mit ein.

30.06.2014 18:49:11
kianan

Was soll ich sagen: Der Knochenbrecher ist mit der spannenste Krimi, den ich in letzter Zeit gelesen habe. Toll aufgebaute Geschichte mit dem Ermittlerduo Hunter und Garcias und was ich neben der absoluten Spannung toll fand: es war nicht leicht zu durchschauen, es gab so gut wie keine unrealistischen Szenen, keine ärgerlichen Zufälle oder blöden Fehler der Protagonisten!!! Für mich ein rundum top Krimi und nur empfehlenswert - mit einer Einschränkung: Nichts für schwache Nerven! Gerade mir als weibliche Leserin sind die Gewaltszenen hart an die Grenze gegangen, aber auch einem Mann, dem ich das Buch geliehen habe, fand es grenzwertig - aber eben auch super spannend.

09.12.2013 13:33:26
rolandreis

Wie üblich ist auch dieses Buch von Carter kein Fall für zartbeseitete Gemüter, auch hier waltet sein Serienkiller mit dementsprechender Brutalität. Zwar habe ich keinerlei Bezug zu dem deutschen Titel "Der Knochenbrecher" gefunden (denn das macht der Killer nie), trotzdem aber fällt die äußerst kranke Vorgehensweise des Täters auf. Das Buch beginnt rasant und geht auch mit flottem Tempo weiter. Carter gönnt dem Leser nur ganz kurze Verschnaufpausen. Sehr kurze Kapitel, die meistens mit einem kleinen Cliffhanger enden, sorgen zusammen mit den wirklich abartigen Morden für einen Pageturner-Effekt. Der Showdown ging mir dann aber zu schnell vonstatten. Es war zwar spannend, aber man hatte den Eindruck, dass Chris Carter möglichst rasch zu einem Ende kommen wollte und sich nicht mehr sonderlich angestrengt hat. Daher hier ein wenig Abzug in der B-Note.

23.10.2013 16:33:05
Annette Salomon

also ich hab nie zuvor was besseres gelesen..Chris Carter hat die gleiche perverse Phantasie wie ich und ich hoffe das bald ein neues Buch rauskommt.
Ich finde nur leider im gesamten Internet nichts darüber wenn das Buch in Deutschland erscheint...da heißt es warten warten warten.
Sowas gutes hab ich echt nie zuvor gelesen..es ist echt nichts für schwache Nerven!!!

10.09.2013 16:07:11
Vajados

Dieser Autor ist der absolute Hammer, konnte keins der bücher an die seite legen und meine Buchhändlerin kam mit dem bestellen gar nicht so schnell hinterher :D also nichts für schwache nerven... problem nur, ich musste nach seinen büchern erstmal lesepause machen, weil kein anderes diese überbieten konnte :) und wie schieb sebastian fitzek so schön in seinem "abgeschnitten": JE BLUTIGER DESTO FRAU...

18.08.2013 08:18:40
sylvie

wie krank muß eigentlich der Autor sein?
wer sich so etwas ausdenkt, muß doch selber etwas an der Psyche haben?
Kein normaler Mensch kommt doch auf solche Grausamitäten, oder?
Ansich ist das Bich schon sehr spannend, aber wie schon gesagt, finde ich dies schon sehr krank, wer sich soetwas ausdenken kann.

06.07.2013 10:00:32
Sabine Wagner

Chris Carter ist der Beste..!!! Ich habe seine Bücher verschlungen und ich hoffe, das der nächste Teil mit Robert Hunter nicht zu lange auf sich warten lässt. Von mir aus könnte Chris Carter jede Woche ein neues Buch mit " Hunter " rausbringen, ich würde Sie alle kaufen..!!! Also, ich warte mit Ungeduld. Ihr größter Fan Sabine.!!!

15.06.2013 11:30:04
Oldman

Habe unmittelnar nach dem Vollstrecker den Knochenbrecher gelesen. Eigentlich für sich betrachtet gut geschriebene Serienmörderstories. Allerdings kopiert der Autor seinen Spannungsaufbau derartig hemmungslos,daß die Lektüre des Knochenbrechers weniger Spaß gemacht hat. Um in die C-Liga - Coben,Child - aufzusteigen liegen bei Carter einige Anlagen vor, aber dazu muß er sich doch noch sehr steigern.

06.04.2013 22:25:24
Kurohi

Ich bekenne mich schuldig. Ich habe alle bisher erschienenen Bücher gekauft und gelesen. Es ist mitunter fast eine Qual aber zur Unterhaltung für längere Zugereisen doch ganz in Ordung.Der, für mich, größte Kritikpunkt ist der Protagonist selbst. Durchtrainiert, höchstintelligent, begabt und begehrt. Sein einziger "Makel" ist anscheinend seine Schlaflosigkeit. Jeder einzelne anderweitig erwähnte Charakter wird früher oder später sein Fan. Jeder Mitarbeiter- einschließlich seiner Vorgesetzten- wirkt schlicht unfähig neben seiner grenzenlosen Brillianz.Vielleicht ist es eher Geschmackssache aber solche durch und durch perfekten Helden missfallen mir. Der Satz "Ich lese nur viel." verfolgt mich in meinen Albträumen.Das Traurige ist: Diesen Kommentar könnte ich unter alle Bücher von Chris Carter posten und es würde nicht auffallen. Ersetze Mörder und Besonderheit und schon ist ein neues Buch geschrieben.Klingt als würde jedes einzelne seiner Bücher hassen, aber dennoch habe ich bisher alle bis zum bitteren Ende gelesen. Es gibt definitiv Schlimmere.

11.01.2013 20:06:13
Schäfchen71

Ich kann hier die Rezensionen auch nicht verstehen, sorry. Aber wie schon gesagt alles Geschmackssache, ich fand auch den 3. Teil von Chris Carter gut und habe gerade mit Entzücken gesehen, das ein 4. Buch folgen wird.
Der Titel ist leider etwas unpassend, denn es werden ja kaum Knochen gebrochen, aber nun gut.

18.12.2012 18:39:23
Nicole

Also ich bin leider sehr enttäuscht von diesem Buch.Immer wenn es spannend wird kommt was völlig anderes.Ich habe den Kruzifix Killer und den Vollstrecker gelesen..und fand beide deutlich besser wie diesen.Also leider war dieses Buch für mich eine Verschwendung!
Leider nicht zu empfehlen für mich,.

26.09.2012 18:41:51
Raiko

Ich kann manchmal die Rezensionen nicht verstehen. Habe alle drei Bücher von Chris Carter verschlungen! Ja zugegebenermaßen sind die Bücher nicht sehr tiefgreifend aber dennoch ziemlich Unterhaltsam. Also 70-80 Grad ist das Buch doch gewiss heiß. Ich habe weitaus schlechtere gelesen die hier mit Volltreffer markiert wurden. Von daher denke ich das es wie immer Geschmackssache bleibt.

26.09.2012 18:40:51
Raiko

Ich kann manchmal die Rezensionen nicht verstehen. Habe alle drei Bücher von Chris Carter verschlungen! Ja zugegebenermaßen sind die Bücher nicht sehr tiefgreifend aber dennoch ziemlich Unterhaltsam. Also 70-80 Grad ist das Buch doch gewiss heiß. Ich habe weitaus schlechtere gelesen die hier mit Volltreffer markiert wurden. Von daher denke ich das es wie immer Geschmackssache bleibt.

21.09.2012 00:51:08
natalie

für das ich das buch 3 mal neu anfangen musste zu lesen hab ich es in knapp 1 woche dann doch noch ziemlich schnell durch gelesen klasse buch und wie schon geschrieben man kann einfach nicht aufhören zu lesen die spannung liegt total in der luft und ich habe auch ne neue richtung "thriller" für mich entdeckt dank dem buch aber ich muss auch sagen der titel passt nicht ganz zum buch ..

06.08.2012 20:35:32
wendelin

Durchaus spannender Pageturner, der sich durch die extrem kurzen Kapitel flott und flüssig liest. Ich vermisse allerdings die Inspiration. Mein Einduck war: Diesen Krimi habe ich schon gelesen. Vielleicht nicht mit genau dieser Story, aber mit verdammt ähnlichen. Mir genügt es nicht, wenn das zugegeben beliebte Thema Serienmörder immer nur minimal variert wird. Ich möchte auch mal was originelleres lesen.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

03.08.2012 22:18:56
MamaSiebhirn

ich habs heute ausgelesen.. Kurz gesagt: Es ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.. Man kann nicht aufhören, muss weiterlesen und ist von der 1. bis zur letzten seite einfach nur "voll drin" Die ersten beiden Bücher "Der Kruzifix Killer" und "Der Vollstrecker" werde ich mir Montag dank diesm genialemn Buch in meinem Buchladen in der Stadt abholen.

28.07.2012 04:45:07
Frostkoeddel

Ich bekenne: ich bin Carter-Fan durch und durch, und kann es kaum erwarten, dass das nächste Buch im April 2013 in Deutschland veröffentlicht wird.Auf den Knochenbrecher habe ich auch 6 Monate gewartet.
Ich finde es großartig, wie Carter schreibt, geradlinig, gut zu lesen, mit einfachen, verständlichen Worten. Besonders aber mag ich, dass es hauptsächlich um die Fälle und nicht um die Ermittler geht, dieses ewige Drumherum, wie zB bei K.Slaughter finde ich absolut Nerven belastend. Mich interessieren keine Liebesgeschichten am Rande, sondern harte Fakten und die bekommt der Leser bei C.Carter.

05.07.2012 13:30:02
Silberfee28

Chris Carter trumpft mit seinem neuem Roman “Der Knochebrecher” auf.

Mental sollte man als Leser dabei schon wissen worauf man sich einlässt. Abartig, grauenhaft, schonungslos und bestialisch sind da einige Attribute die dem Killer in Carters Büchern durchaus gerecht werden können.
Wer die Vorgängerromane „Der Kruzifix-Killer“ und „ Der Vollstrecker“ gelesen hat weiß in etwa wovon ich schreibe.

Dennoch verliert Chris Carter sich nicht einem Einerlei Roman Muster sondern gibt jedem seiner Romane eine besondere Note. So auch diesem Buch. Interessant ist in dem Zusammenhang auch das Chris Carter es in seinem mittlerweile dritten Buch schafft, das Niveau sowohl stilistisch als auch geschichtlich weiterhin so hoch zu halten, das man als Leser das Gefühl hat sein Erstlingswerk zu lesen.

Ich persönlich fand dass die Geschichte und der Plot gleichmäßiger (wenn das das richtige Wort dafür sein kann) gestaltet waren. Die Achterbahn der Gefühle und Ereignisse war meiner Meinung diesmal nicht so ausgeprägt wie bei den vorherigen Romanen. Das hat mir sehr gut gefallen. Weniger spannend, thrillig und abstoßend (mitunter) war die Geschichte deswegen nicht, aber ich fand sie einfacher zu lesen.

Hunter bildet neben Garcia natürlich die Hauptperson. Unvergessen sind seine Abhandlungen über kriminalistische Psychologie mit denen er- auch diesmal - nicht nur dem Leser das Wesen des Killers nahebringen will.
Abgeklärt wirkt er ein wenig, gestanden und älter, ja ein bisschen gereift an seinen vorherigen Fällen. Bezogen auf meine Erwähnung vorher könnte man fast glauben dass auch der Autor gereifter und abgeklärter wirkte beim Schreiben des Romans. Weniger sympathisch ist er mir deshalb nicht der gute Hunter, welcher durch den neuen weiblichen Captain unterstützt wird. Das Trio Infernale könnte man fast meinen.

Beharrlich, konsequent und gradlinig arbeiten die drei sich mit Hilfe der Pathologie und der Spurensicherung durch den Fall. Sicherlich nicht ohne die ein oder andere überraschende Wendung, aber Chris Carter wäre nicht Chris Carter wenn man schon auch nur ansatzweise erahnen könnte wer der Täter /Killer ist und warum. Genau das liebe ich an Chris Carter. Die Mischung aus Spannung, Horror, intellektuellem Anspruch und emotionalen Personen.

FAZIT: Ich halte den dritten Band für den bisher besten Band und habe nicht bereut ihn in die Hand genommen zu haben, wenn gleich eine gewisse mentale Vorbereitung auf die Härte die einem entgegenschlägt notwendig war.
Ich werde auch den vierten Band mit 100% Sicherheit lesen. Volle Punktzahl, alles andere wäre unverschämt.

25.06.2012 13:46:35
subechto

Horrorfilm

Chris Carter geht gleich in medias res:

Eine nicht identifizierte weibliche Leiche wird in die Pathologie gebracht. Die Todesursache ist noch unklar. Ihr Körper weist keinerlei Verletzungen auf, außer der Tatsache, dass Mund und Vagina zugenäht wurden und der Mörder etwas in ihr hinterlassen hat... nämlich eine Bombe, die kurz darauf explodiert!

"Der Knochenbrecher" ist der dritte Roman mit Detective Robert Hunter und seinem Kollegen Carlos Garcia vom LAPD. Der Autor schafft es tatsächlich, die Grausamkeiten der beiden Vorgänger mit diesem Thriller noch zu überbieten. In Los Angeles ist wieder ein Serienkiller unterwegs, denn die tote Frau wird nicht sein letztes Opfer sein.

Der Modus Operandi wiederholt sich noch zweimal, allerdings mit anderen "Gegenständen" und auch für zwei Damen aus Hunters Umfeld wird es eng...

Erneut lässt uns Herr Carter in die tiefen menschlichen Abgründe eines Psychopathen blicken, wobei wiederum alle Klischees bedient werden, weil der Täter selbst ein Opfer ist, mit einem wirklich traumatischen Kindheitserlebnis.

Dennoch ist dieser Schocker meiner Meinung nach der beste bisher. Auch wenn der deutsche Titel überhaupt nicht passt! Gewohnt temporeich und blutig inszeniert ist der Knochenbrecher allemal. Deshalb vergebe ich 4* und empfehle es allen Thriller-Fans gerne weiter.

11.06.2012 11:52:45
Mel.E

Chris Carter - Der Meister des Grauens

Ich habe während des Lesens öfters die eine oder andere Gänsehaut am ganzen Körper, wirklichen Ekel und auch hin und wieder einen leichten Schauer über den Rücken verspürt. Gestern Abend habe ich sogar unter mein Bett schauen wollen, da ich irgendwie Beklemmungen und Ängste ausstand nachdem ich das Buch zugeklappt habe. Das Buch wirkt definitiv nach und ist meiner Meinung nach auch keine leichte Kost, denn die Morde sind grausam und bestialisch. Jemand der Frauen so etwas antut muss sie sehr hassen und die Beweggründe sind zwar recht spät erst ersichtlich, aber vorhersehbar. Ich konnte den Schmerz förmlich spüren, so sehr konnte ich mitfühlen. Immer wenn eine neue Frau auftauchte hatte ich Angst davor zu lesen, was "er" ihr diesmal antun wird.

Gleich zu Anfang bekommen wir eine Leiche präsentiert, deren Mund und Vagina verschlossen ist. Zugenäht mit jeweils 5 Stichen. Während der Obduktion explodiert eine Bombe, die in der Vagina der toten Frau steckte. Und so nimmt die Handlung ihren Lauf und es wird nicht besser, sondern schlimmer, denn Jane Doe wie die Leiche zuerst heißt bleibt nicht alleine, sondern es werden ihr noch Frauen folgen, da könnt ihr euch sicher sein, denn Nick Carter versteht es uns mitten in das Leben und das düstere Geheimnis eines Psychopathen zu nehmen.

Ich kann dem Thriller nur 5 Sterne verpassen, denn ich habe mich schon sehr lange nicht mehr so gefürchtet, wie beim Lesen. Wenn jemand die Treppe hochgekommen wäre, als ich so vertieft war in das Grauen, hätte ich mich nicht nur sehr erschrocken und geschrien, sondern hätte vielleicht mit dem Buch gworfen. Im schlimmsten Falle einen Herzinfakt bekommen, denn das Buch ist meiner Meinung nach das spannendste Buch seit langem.

Natürlich wird es immer im Auge des Betrachters liegen, aber ich bin dem Duo Garcia und Hunter verfallen und werde jedes weitere Buch mit Freuden lesen wollen.

Das Cover unterscheidet sich diesmal komplett von den beiden Vorgängern

Der Kruzifix - Killer

Der Vollstrecker

Die vorherigen Bände waren komplett in schwarz gehalten und dieser Thriller ist eher weiß und voller Blut. Das blutige Tau erinnert mich ein klein wenig an die Thriller von Hanna Winter von der Aufmachung. Auch seie sind in Hochglanz und das Tau lässt sich richtig erfüllen. Wenn man das Buch in das Licht hält und ein wenig hin und herdreht sieht es aus als wäre das Buch in Blut getaucht. Eine wirklich sehr ansprechende Optik.

Ganz klar eine Leseempefehlung und ein dickes Danke an Vorablesen und den Verlag das ich dieses wirklich herausragende Buch Lesen durfte.

28.05.2012 17:01:36
Giorgio

Über den Inhalt kann genug nachgelesen werden.
Lange habe ich auf das neue Buch von Chris Carter gewartet, denn mich hat schon der "Vollstrecker" wegen seiner knallharten Brutalität überzeugt. Das aktuelle Buch knüpft mit dem Stil an dieses an, wobei ich finde, dass es diesmal etwas weniger blutrünstig zu und her geht.
Carter versteht es meisterhaft, die Spannung während des gesamten Buches aufrecht zu erhalten. Vor fast jedem Schluss des Kapitels fügt er eine spannende Feststellung, Frage oder Situation an, die es fast unmöglich machen, das Buch wegzulegen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach gehalten. Wer es also mag, einen brutalen, spannenden und einfach zu lesenden Thriller reinzuziehen, der ist an der besten Adresse.
Nach diesem 2. Carter-Buch, werde ich auch noch den Kruzifix-Killer kaufen, den ich mir noch aufgespart habe.

15.05.2012 20:01:47
€nigma

Inhalt

In Los Angeles werden grausam zugerichtete Frauenleichen aufgefunden: den Frauen wurden die Lippen und die Schamlippen zugenäht, nachdem ihnen zuvor Dinge in die Vagina eingeführt wurden, die ihnen einen extrem schmerzhaften Tod bereiteten. Robert Hunter und sein Kollege Garcia erkennen bald einige Gemeinsamkeiten der Mordopfer: die Frauen waren 30 Jahre alt, im künstlerischen Bereich (Malerei, Musik) erfolgreich und sahen sich sehr ähnlich. Hunter und Garcia sind zunächst ratlos, ihre Ermittlungen bekommen aber Aufwind, als Hunter in der Wohnung eines der Mordopfer auf die Privatdetektivin Whitney Myers trifft, die einen Vermisstenfall untersucht - die Vermisste passt ins Beuteschema des night stalkers.

Aufbau

Beim Aufbau seines Thrillers hält sich Chris Carter an das bewährte Schema seiner ersten beiden Hunter-Bände: in 115 vergleichsweise kurzen Kapiteln treibt er die Handlung auf einen nicht ganz glaubwürdigen, aber fulminantem Showdown zu. Dabei erhält er durchgehend eine hohe Spannung, dies erreicht er wie in den Vorgängerbänden dadurch, dass fast jedes Kapitel mit einem Extra-Cliffhanger endet. Das macht es nahezu unmöglich, das Buch wegzulegen.

Sprache

Der Sprachstil (der englischen Originalausgabe) ist einfach gehalten, verwendet viele Bausteine der Thrillerliteratur und lässt sich, dem inhaltlichen Aufbau entsprechend, sehr schnell und flüssig lesen.

Beurteilung

Wie schon bei den ersten beiden Büchern der Reihe ist auch hier Robert Hunter etwas zu sehr der "Superman", der immer den sechsten Sinn hat. Um seine Besonderheit herauszustreichen, gibt es Rückblicke in Hunters Kindheit. Die Charakterisierung Hunters als Kind und als Erwachsener ist meiner Meinung nach nicht realisitsch, auch seine übermenschlichen Fähigkeiten (andauernde Höchstleistungen bei extremem Schlafentzug) sind nicht glaubwürdig. Umso erfreulicher ist es, dass in diesem Roman auch der Kollege Garcia seine Erfolgserlebnisse hat!

Auch wenn "The night stalker" nach bewährtem Thriller-Rezept verfasst ist und nur in Bezug auf immer originellere Mordmethoden Neuland beschreitet, bietet das Buch unbestreitbar rasante Unterhaltung. Leser, die spannende Unterhaltung bei nicht allzu großem Anspruch suchen, sind mit diesem Buch gut beraten. Ich fühlte mich kurzweilig unterhalten und werde mir auch weitere Bücher des Autors anschaffen.