Der Vollstrecker

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2010, Seiten: 4, Übersetzt: Achim Buch, Bemerkung: gekürzt

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Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt. Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten.

Der Vollstrecker

Der Vollstrecker

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Letzte Kommentare:
27.04.2016 12:24:06
von Ah

"Der Vollstrecker"

Wie krank muss dieser Autor sein, um so abartige Untaten zu erfinden ?
Oder gibt es irgendwo auf dieser Welt
gewisse Vorlagen dazu, die er abkupfern konnte ?
Fragen über Fragen.
Habe alle andern Büchern noch vor mir und werde mir sehr gut überlegen,ob ich sie noch goutieren werde.

13.04.2016 10:49:57
Maren78

Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Nachdem ich den "Kruzifix Killer" von Chris Carter zwar bereits im Schrank stehen hatte, jedoch andere Bücher immer vorgingen, liegt er jetzt zum verschlingen auf meinem Nachttisch. "Der Vollstrecker" ist von der ersten bis zur letzten Seite packend, so dass man ihn nicht wieder zur Seite legen kann. Schon auf der ersten Seite schildert Carter das handeln des Mörders mit ungeschönter Härte.

Der Vollstrecker, ist ein Serienmörder der seine Opfer mit ihren jeweiligen Ängsten konfrontiert und bis zum Tode foltert. Für Detektiv Hunter und Garcia beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Wieviel Opfer werden noch getötet bzw. worin liegt das Motiv des Vollstreckers. Zur Hilfe kommt Ihnen dann ein junges Mädchen namens Molly mit ihren hellseherischen Fähigkeiten. Doch für die Presse ist dies ein gefundenes Fressen und Molly gerät in Gefahr.

Mehr möchte ich vom Inhalt auch gar nicht verraten. Ich bin der Meinung Chris Carter legt bei diesem Buch immer neue Spuren, so dass die Aufklärung erst auf den letzten Seiten statt findet und man vorher ziemlich im Dunkeln tappt. Außerdem enthält das Buch auf den letzten Seiten noch einen kleinen Bonus den bestimmt manch einer während des lesens außer Acht gelassen hat.

So jetzt werde ich mich aber endlich dem alten bzw. für mich neuen Roman von Chris Carter witmen.

11.09.2014 18:38:34
PMelittaM

Ein Priester wird tot aufgefunden, enthauptet mit einem aufgesetzten Hundekopf und mit einer „3“ gekennzeichnet. Als es eine weitere nummerierte Leiche gefunden wird, vermuten die Ermittler einen Zusammenhang, doch der Modus der Tat ist ein ganz anderer, ein Serienkiller, der unterschiedlich tötet?

Der Roman packt einen von der ersten Seite an, er beginnt spannend und bleibt es bis zum Ende. Chris Carter erzählt sehr fesselnd und macht den Roman zum Pageturner, die Perspektivewechsel und die kurzen Kapitel tun ihres dazu und erhöhen die Spannung zusätzlich. Warnen muss ich allerdings jene, die etwas zartbesaitet sind: Chris Carter erzählt sehr explizit, die Taten sind sehr grausam, da der Autor selbst als Kriminalpsychologe gearbeitet hat, kennt er sich aus, das merkt man dem Roman auch an.

„Der Vollstrecker“ ist der zweite Band mit den Ermittlern Robert Hunter und Carlos Garcia. Beide bekommen einen neuen Captain, eine Frau – man kann gespannt sein, wie die drei miteinander klar kommen und ob Barbara Blake ihren Job meistert.

Bis in die Nebenrollen gibt der Autor den Charakteren Persönlichkeit. Etwas irritierend ist allerdings der Charakter „Monica“, diese hat Visionen. Der Autor bringt hier einen übernatürlich erscheinenden Aspekt ins Spiel, was mir zunächst gar nicht gefallen hat, als Fan der Serie „Medium“ habe ich mich aber schnell arrangiert, so dass es mich nicht lange störte, Monica ist zudem ein interessanter Charakter.

Der Fall ist wieder sehr knackig und die Ermittlungen gestalten sich als schwierig. Die Auflösung ist durchaus überraschend, aber konsequent und logisch.

Wer gerne Thriller liest und auch vor expliziten Darstellungen nicht zurückschreckt, ist bei Chris Carters Serie richtig. Bisher gibt es fünf Teile, die beiden ersten (also auch diesen hier), kann ich auf jeden Fall sehr empfehlen.

05.09.2014 22:19:02
U.Pelzig

Den vielen euphorischen Kommentaren kann ich mich nicht anschließen. Ich fand den zweiten Band dieser Reihe noch belangloser als Teil eins. Die Phantasie des Autors bezüglich der Tötungen ist sicherlich sehr ausgeprägt, aber überhaupt nicht mein Ding. Als es zum Schluss noch ins religiös mystische abglitt, war ich über diesen Schwachsinn richtig verärgert. Definitiv mein letzter Hunter-Garcia Thriller.

02.04.2013 13:06:45
Judith

Genau wie sein erstes Buch einfach Weltklasse...

Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Soviel Liebe zum Detail und so gut durchdacht...gefällt mir sehr gut und verdient große Anerkennung.

Ich hoffe dass er noch einige Bücher schreibt, auf die man sich dann freuen kann.

14.12.2012 07:45:10
rolandreis

Nachdem ich bereits das Erstlingswerk von Chris Carter "Der Kruzifix Killer" regelrecht verschlungen hatte, waren die Erwartungen für den Nachfolgetitel natürlich dementsprechend hoch. Die Handlungen sind wie im ersten Buch gut strukuriert, eine fesselnde brutale Geschichte und nichts für schwache Nerven. Dieser Thriller ist die gelungene Fortsetzung der Geschichte um Detective Hunter. Mein einziger Kritikpunkt ist der Sprecher des Hörbuches. Von Ihm hätte ich mir an manchen Stellen einfach mehr Betonung gewünscht. Da werde ich beim nächsten Hunter-Fall einfach wieder das Buch selbst lesen. Dann funtioniert das mit dem Kopfkino auch wieder besser

05.07.2012 13:47:57
Silberfee28

Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt. Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten.


Mit „der Vollstrecker“ liegt ein weiteres Stück des debilen Horrors von Chris Carter vor.
Wer den „Kruzifix-Killer“ kannte der war schon einigermaßen darauf vorbereitet was kommen könnte.
Leider oder auch nicht, das liegt im Auge des Lesers, hat Chris Carter noch ein Stückchen an Spannung, Horror und Action zugelegt.

Ungeschönt, extrem realistisch, ja diabolisch und abartig werden dem Leser die Details und Fakten vor Augen geführt.
Manches Mal habe ich mich als Leser gefragt ob es derart abartig veranlagte Menschen tatsächlich geben kann oder ob die Story nur eine Ausgeburt kranker Fantasie ist.
Wirklich darüber nachdenken konnte ich nicht, so geschockt und teilweise verstört haben mich die Szenen zurückgelassen. Ich empfand manche Szenen auch einfach als zuviel des Guten. Hier wären weniger Details für den Leser ebenfalls gut zu verkraften gewesen.
Hier sei deutlich angemerkt das dieses Buch nichts für zarte Seelen ist. Es sei davor gewarnt es labilen Menschen oder gar Jugendlichen in die Hand zu geben.

Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind natürlich ebenfalls mit der Partie und sorgen für den menschlichen Teil des Romans. Der ist auch meiner Meinung dringend nötig da man sonst als Leser das Gefühl hat in einem billigen Horrorschocker gelandet zu sein.
Die beiden interagieren und kommunizieren ähnlich wie im ersten Band, von daher waren keine positiven oder negativen Entwicklungen zu erkennen. Die beiden Ermittler, mit ihrer soliden Art, geben meiner Meinung nach dem Roman den nötigen Rahmen um die Geschichte selber wirken zu lassen.
Neu dazu gekommen ist die Person der Chefin der beiden , die für die ein oder andere gute Szene im Roman sorgt an denen man das Profil der jeweiligen Charakter sehr gut erkennen kann. Eigentlich untypisch für einen harten Thriller aber mir hat es gut gefallen. Es bildete eine willkommene Abwechslung zu den tendenziell eher sadistischen Szenen.

Die Story selber gewinnt vom ersten Augenblick an Fahrt. Sie ist mit dem Handeln des Vollstreckers sozusagen ein Selbstläufer. So thrillig die Handlung aber auch ist und das ist sie wahrsten Sinne des Wortes , so holpert sie auch an manchen Stellen daher.
Besonders bei den Ermittlungen ist mir das ins Auge gefallen und am Schluss. Da ich nicht zuviel verraten möchte gehe ich darauf nicht näher ein.
Das Ende kommt etwas vorschnell, ein wenig hastig konstruiert daher. Es wird auf nicht mal 50 Seiten ein Teil aufgeklärt. Dennoch bleiben für den intelligenten aufmerksamen Leser noch einige Fragen offen, die in diesem kurzen Ende nicht schlüssig beantwortet werden.
Da hätte ich mir als Leser vom Autor ein bisschen mehr Engagement gewünscht.

Mehr Engagement hätte man auch auf die Gestaltung des Covers verwenden können, der dem ersten Band doch schon sehr ähnlich sieht. Ein Schelm wer da Böses denkt.
Schön bei diesem Roman ist das eingearbeitete Lesezeichen, das es dem Leser leicht macht die Seite wo es weitergeht zu finden. Pausen wird man beim Lesen nämlich unweigerlich brauchen soviel sei geschrieben. Die einzelnen Kapitel sind nummeriert und abgeteilt was aber wohl nur einen optischen Effekt hat da sie ausnahmslos nahtlos an die Handlung anknüpfen.

FAZIT: Ein durchaus guter Thriller mit ein wenig „harten“ Szenen, der aber nicht so flüssig daher kommt wie der Debütroman. Ein bisschen weniger Horror dafür mehr tiefergehende Handlung wären für den dritten Band wünschenswert. Aufgrund der Mängel leider nicht mehr volle Punktzahl

13.03.2012 09:40:16
Esad

Ein Thriller lebt von einem exzellenten Storykosntrukt. Einige Elemente, wie der Spannungsbogen über die ganze Geschichte hindurch, ausschweifungslose und spannende Art zu schreiben, Dynamik in der Handlung und dreidimensionale Charaktere sind hierbei wesentlich. Carters "Der Vollstrecker" beinhaltet all diese Elemente, außer den Charakteren. Diese schwächen die an und für sich sehr gut konstruierte Geschichte erheblich. Dieses Buch hat keine Charaktere, höchtens jedoch Figuren, die sich ausschließlich im Rahmen des Stereotypen bewegen. Die Hauptfigur Hunter ist somit ein unfehlbarer Superheld, der darüber hinaus ein schlaues Köpfchen ist. Sein Partner Garcia hat nur die Rolle des Fragenstellenden, damit dem Leser das kriminalpolizeiliches Fachchinesisch erläutert wird. Diese Erläuterungen werden dann selbstredend vom allwissenden Superhelden Hunter vorgenommen. Obwohl Nebenfiguren grundsätzlich sehr wichtig sind für JEDE Story eines jeden Genres, weil sie u.a. der Hauptfigur Tiefe geben sollen, grenzt die "Charakterisierung" der Figur Garcia fast an Schwachsinn. Seine Handlungen und Fragen sind fast schon debil und man kauft ihm nicht ab, dass er ein Detective ist. Das nervt und hindert den Leser massiv daran, sich in die Geschichte einzulassen. Die Figur der neuen Chefin, Ms Blake, ist auch ein stereotyper Boss, der fast immer schreit, seine Autorität durch den Superhelden Hunter untergraben sieht und mit Soap Opera Floskeln um sich wirft. Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben ein Buch gelesen, das dermaßen schlechte Figuren beinhaltete. Durch dieses Buch und die extreme Schwäche der Handelnden ist mir erst richtig bewusst geworden, wie wichtig die Figurgestaltung ist! Hätte sich Carter mehr mit seinen Figuren beschäftigt und ihnen eine gewisse Dreidimensionalität und Wirklichkeitsnähe verliehen, dann wäre das ein echt gelungener Thriller. So aber leidet die sehr gut konstruierte Story erheblich an der Oberflächlichkeit und extremer Schwäche der Figuren. Insgesamt daher eher nicht zu empfehlen.

08.02.2012 21:38:09
anyways

Ihr zweiter Fall bringt Detective Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia wieder mit dem Abschaum menschlichen Lebens zusammen. Ein unheimlich sadistischer Mörder tötet anscheinend wahllos Personen die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber nicht nur dies , sind doch auch die Tötungsmethoden jedes Mal gänzlich anders. Nur eins haben sie gemeinsam, sie sind brutal, widerwärtig und wurden so in der Öffentlichkeit noch nie praktiziert. Stutzig machen beide Ermittler, dass das erste Opfer von genauso einem Tod wieder und wieder geträumt hat. Doch wer hat davon gewusst? Auch die Tagebücher des Toten helfen nicht weiter und dann geschieht der zweite Mord, und der ist fast noch grausamer als der erste. Hunter und Garcia läuft die Zeit davon, die Öffentlichkeit, ihre neue Vorgesetzte und der Bürgermeister verlangen baldige Aufklärung. Unverhofft bekommen sie Hilfe, von einem Medium…eine Hilfe die beide im ersten Augenblick mehr als skeptisch gegenüber stehen. Kann die junge Frau ihnen helfen oder lockt sie sie sogar auf eine falsche Fährte?



Chris Carter beweist auch mit seinem zweiten Buch wahre Thriller Qualitäten. Ein Pageturner der nichts für schwache Nerven ist. Denn eins haben die Werke des Autors gemeinsam sie sind brutal, blutig und eigentlich auch abscheulich. Man muss diese Art von Lektüre schon mögen. Eine Story die gut verpackt ist, deren Spannungsbögen an der richtigen Stelle sitzen und die verschiedene, nicht alle sind leicht vorherzusehen, Wendungen aufweist. Warnhinweis:“ Nicht vorm Schlafengehen lesen“.

26.01.2012 17:17:52
Mel.E

DER STOFF AUS DEM (ALP) TRÄUME GEMACHT WERDEN!

Ich schreibe am besten gleich von Anfang an, daß dieses Buch wirklich nur für Hartgesottene ist. Ich zähle mich da normalerweise nicht zu, aber hier fiel es mir wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen und ins Bett zu gehen. Dort verfolgten mich dann die Bilder und Gerüche dermaßen, daß ich echt Angst hatte einzuschlafen. Jeder von uns hat Ängste und hier wird sie für einige Menschen zu ihrem ganz privaten Alptraum, denn der Vollstrecker hat dein Leben genaustens beobachtet und wenn dein Alptraum dich einholt, dann steht er daneben und sieht dir beim Sterben zu. Für jeden der Menschen, an denen er Rache nimmt hat er sich etwas ganz besonderes ausgedacht und das ist so grausam, so schrecklich und so widerlich, daß es dich selbst in deinen Alpträumen beschäftigen könnte. Der Tathergang, die verstümmelten, wirklich schlimm zugerichteten Menschen werden so anschaulich dargestellt, daß du nicht vergessen solltest zu atmen oder vielleicht solltest du dir lieber die Nase zuhalten, denn auch auf die wirklich unangenehmen Gerüche wird bis ins kleinste Detail eingegangen. Da dreht sich einem echt der Magen um! Dennoch kann ich sagen, daß dieses Buch bisher alles gelesene von mir übertroffen hat und mich wirklich gefangen genommen hat in meinen schlimmsten Alptraum, denn auch ich habe Angst vor Feuer (zumindest darin zu verbrennen!), vor Ratten (da sind die Tiere, die uns unsere Katze öfters mal auf die Fußmatte legt und ich solange warte bis jemand sie wegräumt, denn ich selbst kann es nicht, weil ich mich so sehr ekel davor!) oder auch vor dem Ertrinken, wobei ich da eher Angst davor habe, daß eins meiner Kinder in den Gartenteich des Nachbars fällt. Der Vollstrecker macht sich diese Ängste zunutze um dich wirklich zu quälen und weidet sich an deinem Schmerz. Um deinen Ängsten näher zu sein, isst er auch ein Stück von dir oder trinkt dein Blut. Ihr seht, hier wird nichts ausgelassen und wer solch schreckliche Taten nicht lesen kann, ohne davon Alpträume zu bekommen sollte es vielleicht lassen, denn es wird blutig, beängstigend, sehr, sehr spannend, aber auch richtig widerlich! Wer damit umgehen kann, findet in diesem Thriller ein Buch, was alles ausfüllt und wirklich mehr als Lesenswert ist!

23.01.2012 14:11:09
Bloodymary86

Einfach nur genial!

"Ich weiß wovor du Todesangst hast" ...

Ich konnte dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt.

Der Kruzifix-Killer war schon so unglaublich spannend, aber der Vollstrecker setzt an Genialität und Spannung definitiv noch einen drauf.

Ich kann es kaum erwarten, bis endlich der dritte Teil in Deutschland erscheint!

07.12.2011 00:32:49
Frostkoeddel

Interessante Morde, gute Spannung, von Anfang an. Ich mußte nicht erst 300 Seiten lesen, bis der erste Mord geschieht.
Ich fand dieses Buch sogar noch besser, als das Erste. Und besonders gut finde ich, das der Autor im zweiten Buch keine Wiederholungen aus dem ersten Buch schreibt. Kurze Kapitel. Lässt sich sehr gut lesen, einfacher Schreibstil.
Ich kann es kaum erwarten, bis im Mai der dritte Teil von Hunter und Garcia in Deutschland erscheint.

18.10.2011 17:31:50
Ticva

Der Killer hat es auf bestimmte Ängste seiner Opfer abgesehen und scheint etwas ganz Besonderes dabei zu bezwecken.

Es ist kurz vor Weihnachten, als Hunter und sein Partner Garcia zu einem Tatort gerufen werden, bei dem einem das Blut in den Adern gefrieren könnte.
Alles deutet auf einen Ritualmord hin, denn es handelt sich bei dem Opfer um einen geköpften Priester. Sein Leichnam wurde in seinem eigenen Blut regelrecht in Pose gelegt.
Kurz darauf gibt es eine neue Leiche und die Annahme, dass es sich bei beiden Fällen um einen Mörder handelt, wird durch eine Kleinigkeit bei dem zweiten Leichnam bekräftigt. Trotz total unterschiedlicher Tötungsweisen gab es eine Winzigkeit, die sie gemeinsam haben.

Hunter und Garcia begannen mit den kleinsten Anhaltspunkten und arbeiteten rund um die Uhr. Denn sie bekamen neben den Medien auch noch Druck von ihrem neuen Boss, Captain Blake und vom Bürgermeister persönlich, was ihre Arbeit etwas beeinträchtigte.
Erst als sie Hilfe von einer außen stehenden Person bekamen, kamen sie dem Täter immer näher. Doch mit dieser Person arbeiteten sie nicht immer regelkonform zusammen, was einige Spannungen mit dem Captain nach sich zog und Konsequenzen hatte.
Dazu gab es noch eine Reporterin, die durch diesen Mörder ganz groß rauskommen möchte. Dass sie dadurch allerdings die Ermittler und eine Zeugin in große Gefahr bringt, schien ihr egal zu sein ...

Der Roman ist ein atemberaubender Thriller, der dem ersten Teil "Der Kruzifix-Killer" in nichts nachsteht!
Die Spannung war von Anfang an zum Greifen präsent. Es gab viele dramatische Szenen, die mir eine Gänsehaut bescherten. Für zartbesaitete ist der Roman definitiv nichts, da die Taten sehr genau geschildert wurden. Es fließt viel Blut und auch die Entstellungen der Opfer wurden sehr detailreich beschrieben.

Parallel zur Sicht der leitenden Ermittler wurde mir auch noch die des Täters gezeigt, was mir den Rundumblick in der Geschichte gab.
Alle Figuren wurden gut dargestellt, die wichtigsten Ereignisse waren fast bildhaft beschrieben.
Auch das Privatleben der zwei Detectives wurde am Rande immer wieder mit einigen Worten erwähnt, was den Roman meiner Meinung nach abrundete.

Herausragende Situationen und Sätze wurden kursiv dargestellt. Ebenso Rückblicke von einzelnen Figuren. Diese Einblicke gaben mir zu den allgemeinen Beschreibungen der Protagonisten zusätzliche Erkenntnisse von ihrer Vergangenheit.
Die Kapitel waren sehr kurz gehalten und hatten häufig einen Cliffhanger, wodurch ich gezwungen war, immer weiter zu lesen. Somit hatte ich das Buch in wenigen Tagen durch.
Nun freue ich mich darauf, wenn es wieder heißt, die Detektives Hunter und Garcia ermitteln wieder.

Fazit:
Ein fantastischer Roman, der alles beinhaltet, was ich mir von einem guten blutigen Thriller wünsche!
Ich vergebe die volle Punktzahl: fünf Sterne.


Hunter & Garcia:
1. Der Kruzifix-Killer
2. Der Vollstrecker

11.09.2011 11:50:31
koepper

Gäbe es einen Wettbewerb, wer die abartigsten, grausamsten Hinrichtungaarten beschreibt, wäre Chris Carter mit seinem "Vollstrecker" ganz weit vorne. Alleine das macht noch keine Qualität. Über weite Strecken fand ich die Beschreibung der Ermittlungsarbeit ziemlich langweilig, dauernd werden Fotos betrachtet, es zieht sich dahin. Auch das Abtrifften ins Mystische ist nicht mein Ding. Gegen Ende des Thrillers wirds tatsächlich spannend. Das entschädigt nicht vollständig für die Schwächend es Buches.

09.09.2011 22:46:12
Giorgio

Von der 1. Seite weg war ich voll im Bann dieses Buches. Zum Teil waren die Morde derart grausam und detailliert beschrieben, dass ich zwischendurch Pause machen musste.
Spannung pur, vor allem zu Beginn und am Schluss.
Einzige Kritik: Wieso muss immer wieder zu mysischen, übersichtlichen Themen zurückgegriffen werden? Geht es nicht auch ohne, dass solche Kräfte zur Lösung des Falls beitragen? Ähnliches fand ich schon beim kürzlich gelesenen "Augensammler" von Fitzek. Einfach nur unrealistisch und schade. Es gibt noch weitere Beispiele dieser lachhafter Beispiele aber das nimmt man in Kauf. Das Buch ist spannend und wirklich blutig und brutal.

21.08.2011 16:18:56
noskinnybitch

Auch schon der Vorgänger von "Der Vollstrecker" hat mich extrem geschockt, aber in guter Hinsicht. Ich bin ein sehr großer Fan von spannenden und ekligen Büchern. Und genau das hat "Der Vollstrecker" hiermit erfüllt. Man muss "Der Kruzifix-Killer" übrigens vor dem zweiten Buch nicht gelesen haben!


In diesem Buch geht es um einen kranken Killer, der die Ängste seiner Opfer auf die Probe stellt, sie damit quält, so dass sie schließlich zu Tode geängstigt bzw gequält werden. Man wird als Leser durch jeden einzelnen Akt durchgeschleift und erfährt sehr viel Angst, Blut und Schrecken. Alles wird sehr genau und detalliert beschrieben, damit man es bildlich vor Augen hat. Und genau das fesselte mich beim Lesen und brachte mich dazu, das Buch erst gar nicht aus der Hand zu legen.

Kurzum, ich empfehle das Buch jedem, der auf genau diesen Schreibstil und auf blutige Thriller steht.

14.08.2011 18:43:48
zahnfee

Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus.
Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten, denn er kennt ihre Phobien !
Und er nummeriert seine Opfer. Robert Hunter und Garcia sind ständig auf der Jagd nach den Hintergründen, denn die Opfer hatten keinerlei Berührungspunkte.
Erst als die Ermittler ganz weit in die Vergangenheit gehen finden sie Gemeinsamkeiten und fiese Geheimnisse.

Ein packender Thriller, den man nicht aus der Hand legen kann. Schon der Vorgänger, " Der Kruzifix - Mörder " hatte mich sehr beeindruckt und so freute ich mich, den aktuellen Band von meiner Arbeitskollegin leihen zu dürfen.
Herrlich unaufgeregte Ermittler OHNE Probleme ermitteln mit Herz und Köpfchen in einer sehr detailliert ausgearbeiteten Geschichte. Hunter und Garcia gefallen mir ganz wunderbar als Ermittlerteam, jenseits vom Mainstream mit problembeladenen abhängigen heuntergekommen Wracks wo die Krimihandlung vor lauter Problemen in den Hintergrund gerät. Robert Hunter ist hochintelligent und liest sehr viel. Nun ja manchmal hat mich das ein wenig genervt...Er könnte ja manche Sachen wenigstens mal googeln müssen, dann kommt man als Leser ein bisschen besser hinter seinen Gedankensprüngen hinterher.
Der Täter lässt den Leser zeitweise teilhaben an seinen perfiden Ideen und Plänen aber ich habe ihn bis zum Ende nicht erkannt. Gut gemacht Herr Carter. Auch der Plot ist gut strukturiert und durchdacht die Geschichte hat keine Stolperstellen. Die Jugendliche Monica fügt sich ganz gut in die Geschichte ein und bildet einen starken Kontrast zum absolut kühl vorgehenden Killer. Sprachlich ist der Roman schnörkellos flüssig zu lesen und ohne überflüssigen Schnick - Schnack. Ein sehr straighter "Who dunnit" eigentlich ein klassischer Krimi, der allerdings durch die beschriebenen Grausamkeiten nur als Thriller deklariert werden kann.

Wer jetzt noch kein Chris Carter Fan ist wird es nach diesem Pageturner sein !

25.07.2011 20:19:56
Anne

WOW! Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, kann ich sagen, ich habe ein neues Lieblingsbuch und einen neuen Liebslingsautoren! Ich bin hin und weg!



Zum Inhalt:

Detective Robert Hunter und sein Kollege Carlos Garcia werden zu einem grausamen Fund gerufen. Ein Pfarrer wurde auf bestialische und blutige Weise umgebracht- das grausamste ist jedoch der Hundekopf, er ihm an Stelle seines Kopfes- aufgesetzt wurde. Solch eine schlimm zugerichtete Leiche haben selbst die beiden erfahrenen Detectives noch nicht zu Geschicht bekommen. Die Ermittlungen beginnen. Doch kaum wenige Tage später wird die nächste Leiche entdeckt. Auf noch grausamere Art erstreckt sich dieser Mord. Schnell wird klar, dass es sich um denselben Mörder handeln muss. Dieser kennt die Ängste seiner Opfer und setzt hier an, quält sie damit auf grausame, bestialische Weise. Weiterhin hinterlässt er Zahlen auf den Leichen, welche er mit Blut schreibt. Auf den ersten beiden Leichen jedoch stehen die Zahlen 3 und 4. Wo jedoch befinden sich die Leichen 1 und 2? Die rasante und spannende Suche beginnt. Kennen die Detectives bereits die beiden ersten Opfer des Mördern? Oder sind diese beiden noch garnicht aufgetaucht?



Meinung:

Von Anfang an zieht Chris Carter den Leser in den Bann. Es gibt keine langen Ausschweifungen oder Gerede. Die Geschichte beginnt sofort mit einem sehr schlimmen und blutigen Mord. Dieser Einstieg gefiel mir besonders gut! Weiterhin schreibt der Autor mit einer Spannung, welche ich zuvor so noch nicht erlebt habe. Durch die sehr kurzen Kapitel und die Schreibweise hält er die Spannung. Er bricht die Kapitel an der spannensten Stelle ab und bringt einen neuen Ort ein, sodass der Leser erst nach einigen Seiten und neuen Kapitel aufgeklärt wird. Diese Schreibweise und Aufbau fand ich besonders faszinierend! Ebenfalls haben mich die detailierte und sehr sehr blutige und heftige Schreibweise und Darstellung der einzelnen Morde umgehauen. Teilweise musste ich mich schon ekeln, aber solche Momente muss ein guter Thriller auch haben! Und Chris Carter hat mit diesem Buch einen sehr guten Thriller hingelegt.



Fazit:

Ein sehr brutaler, blutiger und grausamer Thriller, den ich aber jedem Fan dieses Genres nur empfehlen kann!!!

24.07.2011 14:17:08
HexeLilli

Dieser Killer tötet nicht nur, sondern benutzt die Ängste seiner Opfer um sie noch zusätzlich zu quälen. Gelingt es Detectiv Hunter und seinem Partner Garica diesen Wahnsinnigen aufzuhalten?
Für hartgesottene Thriller Fans ein Muss. Alle anderen sollten die Finger davon lassen. Der Autor ist in seinen Schilderungen nicht zimperlich. Mich hat es von der ersten Seite an gefesselt. Geschickt wurden immer neue Spuren gelegt und die Aufklärung findet erst auf den letzten Seiten statt.
Super spannende Unterhaltung, mit Gänsehaut Efekt. Durch die kurzen Kapitel flüssig zu lesen.
Ein Buch, dass man kaum aus der Hand legen mag.

23.07.2011 21:17:10
schnegg72

Und wovor hast Du Angst?

Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia werden zu einem Mord in einer Kirche gerufen. Das Opfer: der Priester. Erst wurde er geköpft, dann wurde ihm ein Hundekopf aufgesetzt und er liegt in einem Blutkreis. Alles deutet auf einen Ritualmord hin. Auf seiner Brust wurde mit fremden Blut die Zahl „3“ geschrieben. Gab es etwa auch schon Nummer 1 und 2? Die Antwort ist einfach: ja.
Kurz darauf wird in einem zum Verkauf stehendem Haus eine Frauenleiche gefunden, die am hauseigenen Kamin nackt gegrillt und durchgegart wurde. Und auf ihrem Rücken steht die 4.
Spätestens jetzt ist allen klar, dass ein äußerst grausamer Serienmörder sein Unwesen treibt. Hunter und Garcia bekommen noch einen jungen Kollegen für die Recherchen beiseitegestellt. Zudem müssen sie sich noch mit der Reporterin Claire herumärgern, die ihnen mit ihren Artikeln die Ermittlungen noch mehr erschwert.
Als dann auch noch die 17jährige Mollie, die schon vor Jahren zu Hause weggelaufen ist, auftaucht und Hunter von ihren Visionen bezüglich der Morde erzählt, muß er auf sie auch noch aufpassen.
Hunter und Garcia versuchen herauszufinden, was diese vier Opfer gemeinsam hatten und ob sie sich überhaupt kannten. Schon bald ist klar, dass sie alle auf die gleiche Weise starben: jeder mit seiner größten Angst: Wasser, Wespen, geköpfter Hund, Feuer. Und sie haben sich alle aus der Schulzeit gekannt. Wer aus der alten Clique könnte der nächste sein und warum? Woher kennt der Mörder ihre Ängest so genau?

Mein Fazit
Für zarte Seelchen ist dieser Thriller mit Sicherheit nicht bestimmt. Chris Carter beschreibt die grausamen Szenen äußerst anschaulich und lebendig. Als Leser ist man ab der ersten Zeile im Bann der Geschichte und kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Es ist schwer vorstellbar, dass ein einziger Mensch aufgrund seines lebenslangen Hasses derart grausam und langwierig seine Opfer zu Tode quälen kann.
Für mich ist das Resultat eindeutig: ein Werk für jeden Thrillerliebhaber. Leider kenne ich den Vorgänger „Der Kruzifixkiller“ bislang noch nicht, was aber umgehend nachgeholt wird.

23.07.2011 15:54:55
subechto

Aus der Perspektive eines Killers

Wie schon der Kruzifix-Killer, so beginnt auch der 2. Roman von Chris Carter mit einem barbarischen Verbrechen. Detective Robert Hunter und sein Kollege und Freund Carlos Garcia sind diesmal auf der Jagd nach einen Killer, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, seine Opfer auf eine Art umzubringen, vor der sie am meisten Angst haben. Warum der Kopf eines ermordeten Priesters durch den eines Hundes ersetzt wurde, bleibt lange offen...

Schauplatz ist erneut Los Angeles. Der Erzählstil des Autors ist brutal, keine menschlichen Abgründe sind ihm zu tief. Sehr detailliert und kaltblütig schildert er die Grausamkeiten eines Serienmörders. Beim Kruzifix-Killer habe ich recht schnell geahnt, wer der Täter war, das ist beim Vollstrecker nicht so. Schon allein deshalb hat mir der neue Thriller besser gefallen, als sein Vorgänger.

Aber es gibt auch ein paar Schwachstellen. Ziemlich unglaubwürdig fand ich, dass zwei Serienkiller gleichzeitig in Los Angeles aktiv sind. Auch die seherischen Fähigkeiten von Mollie haben mich nicht überzeugt. Sie besitzt die Gabe, die Leiden der Opfer zu sehen - und zwar aus der Perspektive des Killers.

Sprachlich hat sich der Autor auf jeden Fall weiterentwickelt. Durch die vielen Namen und Schauplätze ist es zwar manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Dennoch ist die Aufklärung des Falles äußerst überraschend, aber durchaus schlüssig. Und so bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten Fall dieses sympathischen Ermittler-Duos. Wer es gerne blutig mag, für den ist „Der Vollstrecker“ genau das Richtige.