Adrenalin

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • New York: Scribner, 2009, Titel: 'The devil's punchbowl', Seiten: 580, Originalsprache
  • Köln: Bastei Lübbe, 2011, Seiten: 652, Übersetzt: Bernd Rullkötter

Couch-Wertung:

60°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
0 x 81°-90°
1 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:75
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":1,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}
Michael Drewniok
Mississippi-Mainstream-Thriller

Buch-Rezension von Michael Drewniok Feb 2011

Penn Cage ist Bürgermeister der alten Stadt Natchez, die im US-Staat Mississippi am Ufer des gleichnamigen Flusses liegt. Früher war er Bezirksstaatsanwalt und hat Schurken gejagt, was ihm noch heute im Blut liegt, weshalb er umgehend hellhörig wird, als ihm Tim Jessup, ein alter Freund Unglaubliches berichtet: An Bord der "Magnolia Queen", eines schwimmenden Casinos, das auf dem Mississippi dümpelt und der Stadt gutes Geld in die Kasse schwemmt, sollen illegale Hundekämpfe stattfinden und minderjährige Mädchen zur Prostitution gezwungen werden. Noch schlimmer: Jonathan Sands, der nur scheinbar honorige Geschäftsführer, frisiert die Geschäftsbücher und betrügt Natchez um Steuergelder!

Dummerweise hat Sands sich gut abgesichert. Bei dem Versuch, belastende Beweise zu sichern, wird Jessup erwischt, gefoltert und schließlich ermordet. Zuvor ist es ihm freilich gelungen, seinem Mörder nicht nur eine DVD zu stehlen, die dessen Untaten dokumentiert, sondern diese auch so zu verstecken, dass Sands sie nicht findet. Dies soll Cage übernehmen: Sands lässt seine Maske fallen und droht dem Bürgermeister mit grässlichen Toden für sein Töchterlein Annie, die Eltern und alle lieben Freunde, wenn Cage nicht besagte DVD binnen 24 Stunden herbeischafft.

Leider hält Sands Natchez fest in seinem Würgegriff. Seine Schergen haben die Polizei unterwandert, überwachen Telefon und Internet und sind auch sonst überall wachsam präsent. Der verzweifelte aber tapfere Mann mag sich solcher Schurkentücke trotzdem nicht beugen. Glücklicherweise steht Cage nicht gänzlich allein: Siehe, da ist Caitlin Masters, seine ehemalige und noch immer heimlich Geliebte, die nicht nur wunderschön, sondern auch eine unbestechliche Enthüllungs-Journalistin ist! Zusammen mit einigen kernigen Jungs bietet man Sands & Co. die Stirn, was für die üblichen Rückschläge und spannende Rettungen in aller-allerletzter Sekunde sorgt!

Mainstream ists, wenns vor allem kracht

Nichts erwärmt das Herz des realitätsgeschädigten Lesers stärker als die Geschichte vom einsamen aber unverdrossenen Jedermann, der dem unmoralischen, höhnischen, übermächtigen Bösewicht so richtig in den Arsch tritt! Wer gerade wirklich finster gestimmt ist, weil das Finanzamt, der Chef, die Schwiegermutter oder andere gesichtslose aber unangreifbare Lästlinge nerven, sieht es gern, wenn dem Schurken das Fell buchstäblich über die Ohren gezogen wird; friedlichere Leser mögen dies zwar auch, schätzen es aber, wenn dem politisch korrekt ein Feigenblatt vorgeschoben wird. Deshalb betont Penn Cage stets die Notwendigkeit, grundsätzlich das Gesetz walten zu lassen; Gewalt darf nur ins Spiel kommen, wo Justizia nicht nur blind, sondern auch hilflos weil durch das eigene Regelwerk gefesselt ist. (Damit es im Finale trotzdem zu einem epischen Akt der Selbstjustiz kommen kann, muss der Verfasser den Lumpen selbstständig und buchstäblich ins Maul des Todes stolpern lassen.)

Der Gerechte steht nicht nur im US-Western meist allein. Es ist per se spannend (und beruhigend vorbildlich), wenn jemand, der nüchtern betrachtet ohne Chance ist, im Dienst der guten Sache nicht das Hasenpanier, sondern die Initiative ergreift. Köpfchen gegen Kapital, Korruption & Kampfkraft: Wie diese Rechnung wider Erwarten aufgeht, ist immer wieder spannend zu beobachten.

Für die Schaffung dieser Spannung ist der Erzähler zuständig. Greg Iles weiß, wie man sie schürt. Leider bringt er sie nie zur Zündung. Adrenalin bietet dem martialischen deutschen Titel zum Trotz nur Schriftsteller-Dienst nach Vorschrift. Obwohl der Plot selbst denkbar simpel ist was kein Nachteil sein muss , walzt ihn der Verfasser auf unglaubliche 650 Seiten aus. Um dies zu schaffen, bündelt Iles bewährte Situationen, Orte und Figuren, die er routiniert zum Scheinleben erweckt.

Aus der Bratpfanne mitten ins Feuer

Ständig geschieht Aufregendes; dies bemüht sich der Autor uns jedenfalls zu suggerieren. Dabei subtil zu sein, ist Iles´ Sache nicht. Er schreibt Romane, die nicht zum Denken anregen, sondern ausschließlich unterhalten sollen. Dabei bedient er sich gern der Methoden des Fernseh-Krimis. Konspirative Treffen finden um Mitternacht auf dem Friedhof statt. Bedrohliche Präsenz korrupter Gesetzeshüter wird durch nächtlich blinkende Polizei-Blaulichter signalisiert. Anwälte sind per se verdächtig. Die schöne Caitlin demonstriert journalistische Glaubwürdigkeit, indem sie ihrem Ex-Gefährten in der Pressekonferenz zwar sinnlose aber scharfe Fragen stellt. Als sie den Lumpen in die Falle geht, ist sie bei ihren intensiven Ausbruchsversuchen zufällig völlig nackt. Nach einiger Zeit reizt solche Unverfrorenheit unwillkürlich die leserlichen Lachmuskeln.

Viele Seiten widmet Iles der Aushebung seiner "No Expendables". Nach und nach findet eine kleine aber feine Schar um Cage zusammen. Seine Verbündeten eint neben der Liebe zur Gerechtigkeit und den USA das unkonventionelle Auftreten. Durch harte und ehrliche Arbeit zu Wohlstand oder gar Reichtum gekommen, bleiben sie dennoch Männer des Volkes, denen dreiste Strolche ein Dorn im Auge sind, da sich der wahre US-Amerikaner auf Politiker, Juristen und ähnliche Wortverdreher besser nicht verlässt, sondern auf die Stimme seines Herzen (und seine Fäuste) hört, die ihm zuverlässig sagt, wie man mit Problemen der beschriebenen Art umgeht.

Also ergreift man selbst die Initiative. Sands und seine Schergentruppe werden geschickt (früher benutzte man das Wort "pfiffig") unterwandert und ausgehebelt. Gleichzeitig zeigt man auch den allzu übereifrigen und das Recht verbiegenden Terroristenjägern FBI, Justizministerium, Heimatschutz die rote Karte. Die scheinbare Omnipräsenz des Bösen erweist sich als Schreckgespenst in einer Welt, die zumindest in ihrer literarischen Inkarnation den Mutigen obsiegen lässt.

Rückschläge gehören zum Siegesmarsch

650 Buchseiten bieten mehr als genug Raum für ein ständiges Hin und Her. Natürlich sind die Finsterlinge misstrauisch. Wenn die Gutmenschen allzu schnell Boden gut zu machen drohen, hebt Iles einfach den Schatten der Unwissenheit über bösen aber blöden Augen und lässt die Schufte kurz erblicken, was ihre Gegner gerade trickreich einfädeln. Sofort werden Gegenattacken geritten, die das Finale erneut in die Ferne rücken lassen.

Dumm, dass die Helden stets mit einer auf den Rücken gebundenen Hand kämpfen müssen. Stets stolpert ein meist weibliches Opfer den Widerlingen vor die Füße, um als Geisel missbraucht oder umgebracht zu werden; das eine soll den Leser vor Sorge, das andere vor Entrüstung zittern lassen. Diese Reaktion erfolgt allerdings eher pflichtschuldig, da Iles stets anzudeuten scheint, dass besagte Opfer für ihr Schicksal selbst die Schuld tragen, da sie schwach oder zumindest nicht so smart wie Cage und seine Mitstreiter sind.

Manchmal sind die Guten schlicht langweilig wie Cages altmodisch ehrpussliger Dad oder seine klammernde Tochter. Man sieht Sands Augen förmlich leuchten, wenn er sich an der Familie, dem Salz der US-Erde, zu vergreifen droht so böse, dass sich der Leser das Lachen schon wieder kaum mehr verbeißen kann. Das lenkt von der Frustration ab, den üblichen Umtrieben eines Schurken im Cäsarenwahn beiwohnen zu müssen, der seine Eroberungs- und Rachepläne so überkompliziert und lahm umsetzt, dass er niemals obsiegen wird.

Wie es sich für einen Bilderbuch-Schuft gehört, steht Sands ein tückischer Schlagetot zur Seite, der dieses Mal sogar erst nach seinem Chef ins Gras beißen muss. Weil doppelt genäht nach Iles´ Meinung besser hält, wird Sands außerdem von einem bösen Hund begleitet, den der Autor Tücke & Hinterlist förmlich ausdunsten lässt, wenn er ihn bellfrei und gern in der Dunkelheit auf Menschenjagd schickt.

Old Man River

Natchez ist eine real existierende Stadt, und Greg Iles ist ihr Bürger. Ob man dort über seine recht spezielle Art der Außenwerbung erfreut ist, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Iles kennt ´seine´ Stadt und ihre Geschichte; er nutzt dieses Wissen zur Schaffung plastisch wirkender Schauplätze. Allerdings gleitet er dabei leicht ins Schwafeln und erneut ins Klischee ab. Die Südstaaten der USA sind vor allem dort, wo der Mississippi in Sichtweite ist, Heimat lauter, grober, schlauer, rassistischer, scheinheiliger, korrupter Zeitgenossen, die gern in alten Plantage-Villen mit Säulen-Fassaden residieren. Immer ist es heiß und schwül, selten fehlt ein Ausflug in moosig-schimmelige, von Reptilien, Moskitos u. a. fiesen Kreaturen heimgesuchte Sümpfe.

Iles hält sich strikt an diese und ähnliche Vorgaben. Er verschneidet sie mit weiteren Klischees, zu denen hier die chinesische Mafia gehört, die sich dräuend in die ohnehin ob der asiatischen Konkurrenz nervösen Vereinigten Staaten schummelt. Dazu gehört eine schöne aber mysteriöse Halb-Asiatin und ein vertierter Triaden-Boss: Noch immer sieht der US-Leser offenbar ´seine´ China-Schurken in bewährter Dschingis-Khan- & Fu-Manchu-Tradition gern un-heimlich, undurchschaubar und unaufhörlich im Untergrund wimmeln & an den Grundfesten des "American Way of Life" nagen.

Wenigstens in der fiktiven Welt enden solche Aktionen mit dem blutnasigen Aufprall am blanken Schild des Helden. Geschunden aber ungebrochen wettert dieser mit seinen Gefährten die Attacken der Bösewichte ab, bis diese ihr Pulver verschossen haben. Opfer bleiben dabei nicht aus, doch das stärkt die Moral und bietet die willkommene Gelegenheit für Tragik und Gefühlsausbrüche, mit denen der Verfasser die Vorbildfunktion seiner Guten unterstreichen kann.

Nach turbulenten 650 Seiten ist der typische Iles-Leserkunde zufrieden und die Welt wieder in Ordnung. Sie war auch vorher nie wirklich in Gefahr, sondern immer nur Bühne für sauber aber aalglatt gedrechselte Action mit (mühsam) gezügeltem "Law & Order"-Unterton. Wem solche Hausmannskost schmeckt, wird mit Adrenalin einmal mehr zufrieden sein.

Adrenalin

Adrenalin

Deine Meinung zu »Adrenalin«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
04.06.2015 18:43:29
Anja S.

"Adrenalin" ist die unmittelbare Vorgeschichte von "Natchez Burning", in diesem Buchwird darauf oft Bezug genommen, daher sollte man doch auf die Reihenfolge achten, in der man die Bücher liest,
"Adrenalin" ist quasi literarisches fast food, das einige Stunden Spannung verschafft, teilweise echt brutal, wobei es hier schon ans Lächerliche geht.
Und die Figur der Caitlin Masters ist so unsympathisch und karrieregeil wie auch in den anderen Bänden, so dass Penn Cage dem Leser unbegreiflich erscheint.

12.10.2014 18:04:27
tabula_rasa2605

Liest man die Kurzbeschreibung und kennt vielleicht den Namen des Autors noch nicht, so dürfte man nicht gerade mit großen Erwartungen an "Adrenalin" herangehen. Kasinoschiffe, auf denen niederste Gelüste befriedigt werden, lassen eher literarischen Schund denn anspruchsvolle Spannung erwarten.
Umso mehr hat mich (als Iles-Neuling) die Geschichte schließlich jedoch positiv überrascht. Greg Iles lässt sich viel Zeit, seine Charaktere in die Handlung einzuführen, Beziehungen und Vergangenheit seiner Figuren zu erläutern. Auch sonst scheint er nicht zu den Schnellen seines Faches zu gehören, lässt die Gedanken schweifen, Hintergründe in das Geschehen mit einfließen und hebt sich dadurch wohltuend von vielen seiner Genrekollegen ab. Spannung baut sich daher eher gemächlich auf, was jedoch nicht als Schwachpunkt gewertet werden muss.
Gewöhnungsbedürftig dürften für manch einen Leser der unterschwellige, permanente Militarismus sowie eine moralisch fragwürdige Einstellung zur Selbstjustiz sein. Greg Iles bestätigt nicht wenige Südstaatler-Klischees. Er versucht es gar nicht erst auf die subtile Art, seine Aussage ist klar und deutlich: Gewalt wird mit Gewalt beantwortet, Gesetze sind dehnbar, der Stärkere gewinnt. Im Notfall lässt man sich schnell seinen unverwundbaren Rambo-Busenkumpel einfliegen, der eben mal kurz eine Pause dabei einlegen muss, in Afghanistan für Ordnung zu sorgen.
Das alles wirkt an manchen Stellen ein wenig befremdlich, vom Realitätsgehalt mal ganz abgesehen, ändert jedoch nichts daran, dass die Story an sich alles andere als substanzlos geraten ist. Ganz im Gegenteil, wenn "Adrenalin" schon eines der schwächeren Bücher des Autors sein soll, macht es nur umso neugieriger auf seine restlichen Werke.

06.04.2014 13:43:45
Ben Vart

Den negativen Kritiken zu dieser Buch genannten Schwarte muss ich zustimmen. Herr Ilse hat noch nicht mal ein handwerklich ordentliches Manuskript zustande gebracht, sondern ein aus Textbausteinen des Legokastens für "kleine Autoren" zusammengestückeltes Machwerk.
Wenn Herr Iles in seiner Tätigkeit als Musiker genauso schlecht war wie als Schriftsteller, verstehe ich auch, weshalb er das künstlerische Genre wechselte.
Die Charaktere des Romans sind unglaubwürdig hölzern, die Dialoge unrealistisch, schwülstig und manieriert, der Plot teils so brutal, dass man sich immer wieder fragt: "Qui bono?" Ein Stück schlechtester Trivialliteratur, dem ich immer wieder einen Jerry Cotton vorzieren würde.

26.02.2013 04:47:38
Tank

Das ist wirklich sehr unterhaltsam! Wir lessen hier keinen Meilenstein der Literaturgeschichte, sondern pure Unterhaltungsliteratur - nicht mehr, aber garantiert auch nicht weniger. Bestens geeignet für die Bahnfahrt, aber leider nichts für Zartbesaitete. Gemein: Obwohl die Geschichte nicht wirklich sticht, ist dieses Buch extrem schwer aus der Hand zu legen...

30.07.2012 18:52:53
Marianne Wagner

Nach 100 Seiten mußte ich das Buch weglegen, sonst.
Diese Brutalität ist nicht mehr zu überbieten. Hier wird in Einzelheiten beschrieben, wie Mensch und Hund auf die brutalste Weise gefoltert werden, nur weil der Herr der Welt ( der Ire ) am Hebel der Macht sitzt.
Es ist das 4. Buchg von Iles, daß ich lese, und ich wollte alle Bücher dieses Autors kaufen, jetzt nicht mehr.
Bücher mit solchem brutalen Inhalt sollten verboten werden.

16.02.2012 17:37:50
Claudio

Für einmal meiner Meinung nach ein entschieden zu langfädiger Greg Iles. Etwas über 600 Seiten zieht sich die Geschichte um einen kaltblütigen, brutalen Iren, der in Nantchez am Mississipi seine Casino-Schiffe zu Goldgruben macht, hin.
Tatsächlich. 250 Seiten hätten wohl gereicht. So zieht sich die Story dahin und Spannung will nicht aufkommen. Da helfen auch blutrünstige Kampfhunde nicht. Der wohl schwächste Thriller von Greg Iles. Mit 60 Punkten gut bewertet.

29.03.2011 20:17:15
wolter andrea

also ich kann mich dem nicht anschließen. habe zwar ein paar dinge vemisst die nicht mehr zur sprache kamen, aber für mich war es ein super spannender thriller.sehr brutal das ich zeitweise angst hatte weiter zu lesen aber ich habs geschaft und es hat sich gelohnt.wie man auf dem deckblatt lesen konnte handelt sich auch vieles in dem buch um hundekämpfe (illegal).kleiner tipp für die die es noch nicht gelesen haben. klickt mal auf die seite hunderassen auf BULLI KUTTA . glaubt mir ihr werdet sehr neugierig auf dieses buch werden.

28.03.2011 20:02:51
mo

Hinausgeschmissenes Geld! Das war der erste und letzte Krimes von Greg Isles! Mag ja sein, dass es Besseres von ihm gibt, ich werde der Versuchen jedenfalls wiederstehen und seine Bücher in den Regalen der Bookshops links liegen lassen. Schließe mich der Meinung von clare 1512 an. Hatte mich auch vom Klappentext verleiten lassen aber: langatmige Geschichte, an den Haaren herbeigezogene Handlung, seitenweise nur Beschreibungen, die mit der eigentlichen Story nichts zu tun haben. Einfach nur langweilig. Meine Krimileserwelt war nach dem Lesen dieses Buches keineswegs in Ordnung!

15.02.2011 14:23:53
clare1512

Sorry,
aber ich glaube Herr Iles, das war nichts.
300 Seiten hätten auch gereicht. Vielleicht wäre dann ein wenig Spannung aufgekommen.
Langatmige Beschreibungen, Personen tauchen auf, die in keinem Zusammenhang mit der Story stehen.
Nichtigkeiten werden seitenlang erörtert.
Nein, dieses Buch muß man nicht lesen.
Ich warte im Übrigen immer noch das mega Verbrechen: Hundekämpfe, Geldwäsche... na ja, der Klapptext hat wohl mehr versprochen.
Die Bewertung von 60 ist meiner Meinung noch zu hoch. Ich habe mit 39 Bewertung. Kurz vor Altpapier