Winterkartoffelknödel

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Berlin: DAV, 2010, Seiten: 4, Übersetzt: Christian Tramitz

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Wolfgang Franßen
Herr, lass Hirn wachsen

Buch-Rezension von Wolfgang Franßen Okt 2010

Was für ein Leben könnte der Polizist Franz Eberhofer führen, wenn der Papa nicht die Beatles hören, die Oma nicht halbtaub den Sonderangeboten bei Deichmann nachjagen würde, wenn Bruder Leopold nicht die Rumänenschlampe Roxana am Hals hätte - ihres Zeichens die große Liebe und ein Busenwunder mit der Neigung, fremde Konten leer zu räumen – wenn es da nicht den Flötzinger, den Simmerl, den Schäferhund Gorbatschow gäbe?

Franz könnte jeden Abend neue Rekorde mit dem Ludwig aufstellen. Auch wenn er für eine Eins-siebzehn-Runde schon mal eins-fünfundzwanzig benötigt. Was weniger an dem Hund als am Herrchen liegt, der sich allzu leicht auf seinen Spaziergängen ablenken lässt. Nur leider bricht das Verbrechen selbst in die Idylle ein und überzieht "Niederkaltenkirchen" gleich mit einem Vierfachmord, der wie eine Anhäufung von Zufällen erscheint, so dass der Richter Moratschek nicht daran glauben mag.

Mit Rita Falks Erstling zieht der Ton Ludwig Thomas ins Genre des deutschen Kriminalromans ein. Er ist von bissigem Witz, ohne dem Zynismus zu verfallen, verzichtet auf jegliche Bloßstellung und findet eine ureigene Sprache, um von den Momenten am Rande zu erzählen, die das Leben ausmachen. Wer an ausgefeilten Plots, den perversen Abgründen der Psyche interessiert ist, ist bei Rita Falk falsch aufgehoben.

Bei dieser Autorin fühlt man sich schnell an die eigene verschrobene Familie erinnert, über deren Ticks man nie hat lachen können. Tolstois berühmter erster Satz aus Anna Karenina: "Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche aber ist auf ihre eigene Art unglücklich." wird hier ad absurdum geführt. Sieht so verschroben wie im Winterkartoffelknödel nicht das Glück aus? Wenn wir trotz allem über die Nackenschläge schmunzeln können?

Wenn der Polizist Franz Eberhofer auf den Plattenspieler des kiffenden Vaters schießt, weil er die Beatles nicht mehr hören kann, die Oma vor dem Obi Franz Wagen von innen verriegelt und darin einschläft, so dass der arme Franz anschließend Stunden um den Wagen schleicht, weil die Oma nicht wach zu bekommen ist, wenn einem Fußballspieler einfach nicht beizubringen ist, dass er nach der Halbzeitpause und vollzogenem Seitenwechsel, Eigentore erzielt, wenn er die Richtung nicht wechselt, sind das Schicksalsschläge, die das deutsche Wesen bewegen.

Dabei kann man beileibe nicht behaupten, dass Rita Falk zimperlich ist, wenn es darum geht, Menschen ins Jenseits zu befördern. Da fällt dem einen Opfer ein Container auf den Kopf, erleidet ein Familienoberhaupt ein tödlicher Stromschlag, wird eine Mutter im Wald gleich zwangsaufgehängt, stirbt eine Familie wie die Fliegen aus, weil ihre Mitglieder sich nacheinander weigern, ein Grundstück zu verkaufen. Wer dem bayrischen Wesen eines Karl Valentins zugeneigt ist, wird den leicht anarchischen Humor der Autorin als pure Unterhaltung empfinden.

Rita Falk beschreibt das Leben mit jener Nachsicht, die skurrile Charaktere erst interessant machen. Sie alle entspringen der heilen Welt der Nachbarschaft, in der jeder jeden kennt und Geheimnisse nur solange unter der Decke bleiben, wie sie nicht von allgemeinem Interesse sind. Nicht selten mündet eine solche Einstellung in dem Spruch: Wenn keiner mehr über dich spricht, bist du tot.

Auch Franz Eberhofer birgt ein Geheimnis. Nachdem er Parksünder in München mit der Waffe bedroht hat, weil er es nicht verkraftet hat , dass sein ehemaliger Partner Rudi Birkenberger glaubte, in seiner Anwesenheit via Selbstjustiz einen Sexualstraftäter kastrieren zu müssen, wird Eberhofer in die Provinz strafversetzt. Um den Verkehr zu regeln, um Schülern über die Straße zu helfen. Und ausgerechnet so einer kommt an, und will einen Vierfachmord aufklären. Was nicht ganz ohne die Hilfe seines ehemaligen Kollegen Birkenberger geht, der nach absolvierter Haft inzwischen Kaufhausdetektiv ist.

Man kann das Leben tragisch sehen. Man kann auch davon wie Rita Falk es tut, spitzbübisch, augenzwinkernd, erzählen und es als eine Ansammlung von Augenblicken betrachten, in denen man sich kneifen muss um nicht zu verzweifeln. Ein amüsanter "Provinzkrimi", der zum Weiterlesen zwingt, auch wenn der Kriminalfall zu grob gestrickt erscheint.

Ein bissiges Vergnügen. Was selten im deutschen Krimiwesen ist.

Winterkartoffelknödel

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Letzte Kommentare:
12.11.2018 08:11:36
Uta

Ich höre die Reihe als Hörbuch auf der Fahrt zur Arbeit. Dafür sind die Geschichten Super! Christian Tramitz ist die Seele des Ganzen und die leichte Kost lenkt auch nicht zu stark vom Verkehr ab. Ich mag die Charaktere und die Sprache, aber wer nur politisch korrekte Bücher liest, sollte die Finger davon lassen.

27.11.2017 18:24:23
Dr. M. Peper

Ich muss mich leider noch einmal zu Wort melden. Habe es erstaunlicherweise geschafft, das Buch zu Ende zu lesen. Einige Passagen sind nicht ganz unwitzig, aber das war`s auch schon ! Schlimm sind die rassistischen Äußerungen ( Rumänen, Albaner ) und die Verunglimpfung z.B. von Schwulen und Lesben; dann noch der extreme Beatles-Hass... nd die ewigen Wiederholungen.
Fazit: Dieses Buch gehört eher auf den Index als auf die Spiegel-Bestseller-Liste !!!

16.11.2017 18:19:31
Dr. M. Peper

Kann man lesen - muss man nicht ! Ständige Wiederholungen, mäßiger Humor, halt bayerisch. Aber wirklich sehr schlimm: Die Freude über den Mord an John Lennon !!! ( "Winterkartoffelknödel" ).
Fazit: Werde keine weiteren Geschichten von Frau Falk lesen und die Autorin in meinem Bekannten-Kreis bestimmt nicht weiterempfehlen.
Empfehle stattdessen dringend: "Die Rückkehr des Lemming" von Stefan Slupetzky - das ist ein richtig guter Kriminalroman; so etwas kann man aber auch nur alle paar Jahre hinkriegen.

11.08.2017 21:52:26
Josef Hartl

Ich glaube ich habe noch nie etwas so überbewertet gelesen. Fangen wir mit den Charakteren an. Keine wirkliche äußerliche Beschreibung. Das mag ich schonmal nicht besonders. Charaktere zwar durchgezogen aber einfach übertrieben und unrealistisch. Zudem extrem viele Wiederholungen. Irgendwann nerven die ständigen Einkäufe der Oma und die Rundenzeiten nur noch. Ich werde den zweiten Teil nicht mehr lesen.
Auch das Ende würde meiner Meinung nach etwas verpasst. Ich finde es oft schade, wenn ein Buch zu wenig über das weiterleben nach dem eigtl.. Ende aussagt. Hier ist aber genau das Gegenteil der Fall. Die insgesamt sehr kurze Geschichte wird sinnlos hinausgezögert.

Insgesamt muss ich der Autorin danken. Mir fehlte die Motivation an meinem Buch weiterzuschreiben, dich wenn ich sehe, dass dieser Kriminalroman ein Spiegelbestseller und verfilmt wurde - dann kann es bei mir ja nur ein Jahrhundert Romantik werden ;)

25.07.2016 21:18:27
uknig

Er hat schon was, der Dorfpolizist Eberhofer Franz. Ein Charakter, den man sofort mag, weil er eben Witz hat. Auch sonst hat die Autorin ein heiteres Buch mit weiteren interessanten Charakter geschrieben – Landleben, aber weit weg aller Idylle. Freunde eines ausgeklügelten Krimi-Plots kommen jedoch nicht auf ihre Kosten, denn die Geschichte ist doch relativ einfach gestrickt. Aber das ist egal. „Winterkartoffelknödel“ ist eine nette Sommerunterhaltung, gut beobachtet und leicht zu lesen. Urlaubsstoff. Und auch die Verfilmungen sind sehenswert.

01.02.2016 14:13:58
trafik

Am Anfang war ich sehr zwiespältig eingestellt. Rita Falk hat mich aber überzeugt. Dieses Buch ist wirklich lustig. Kam vom schmunzeln und lachen nicht mehr heraus.
Kein normaler Krimi und schon gar nicht ein Thriller. Trotzdem werde ich mir die anderen Bücher von Rita Falk zulegen.
Bin gespannt, ob diese auch so witzig geschrieben sind.

07.12.2015 23:26:58
Biggi

Rita Falk schreibt, wie ihr die Gosch gewachsen ist. Ich persönlich finde das toll.

Zum Buch: Ein Privinzkrimi halt. Die Handlung ist nur Beiwerk. Aber das auch gewollt und voll gelungen.

Wer ein Buch ala Joy Fielding oder Val McDermid erwartet, wird enttäuscht sein. Wer allerdings nicht nur rein "krimilogisch" liest, wird sicher auch die weiteren Bücher lesen. Der Franz, die Susi, die Oma, der kiffende Papa und zuletzt der Bruder, die alte Schleimsau sorgen für kurzweilige Unterhaltung.

Man muss sie mögen, die Schreibweise von Rita Falk. Und ihre Charaktere.

Ich jedenfalls mag sie.

03.12.2015 16:39:51
GERTSCHI

Gott sei Dank sind die Geschmäcker verschiden!!!
Sonst würden wir alle nur mehr Goethe, Schiller und Lessing lesen.
(Ich lese überings auch diese)
Die Bücher von Rita Falk sind allesamt wirklich gute UNTERHALTUNGSKOST.
Nicht mehr aber auch nicht weniger.
Wer großartige Literatur erwartet hat schon
beim Kauf ein Problem(!!) gehabt.
Bitte liebe Rita Falk weiter so, wir haben
Tränen gelacht.
Warten schon ungeduldig auf das
"Leberkässyndrom".

17.10.2015 21:39:59
Roxana

Wenn die Alpen so flach wären wie diese „Provinzkrimis“, könnt der Münchner bis zur Adria schaun.„Schlechte Bücher schreiben kann ich auch“ sagte sich die Autorin auf Seite 232. Und recht hat sie. Aber lustig? Wer darüber lachen kann, wenn beim Schlecker ein A und ein R davorgesprüht sind, bitte, das ist schön für ihn/sie. Lachen ist ja gesund. Aber Humor ist das nicht. Und Boarischer Humor scho glei gar ned.Von der Anlage wäre es ja gar nicht schlecht, ein niederbayrischer Provinz-Macho-Rambo-Polizist, eine niederbayrische Dorf-Idylle mit Mord. aber die Autorin kann nicht mehr daraus machen als sehr platten Klamauk. Der Macho-Bulle, der auf den Plattenspieler schiesst , weil ihn die Beatles nerven, der Vater der kifft, der Bulle, der einem Kinderficker, die Eier wegschiesst... usw.Schreibstil und sprachlich nicht mal Oberstufenniveau des Gymnasiums, trotz der Anleihen bei Wolf Haas.Und: Die boarische Sprache ist weitaus differenzierter als ständig „Scheiße“ und „Arschloch“

26.09.2015 09:31:35
Darts

Ich habe ein Wochenende mit dem Lesen des amüsanten Erstlingswerk von Rita Falk - Winterkartoffelknödel verbracht.

Vorne drauf steht: Ein Provinzkrimi und drin ist: ein Provinzkrimi. Was nichts negatives bedeutet. Der Krimi ist sehr flüssig und sehr amüsant geschrieben und ich mußte einige Male schmunzeln, wie die Autorin die Discounter und ihre (Werbe-)Versprechen ins Lustige zieht, wie sie die Leute beschreibt, die man so wohl überall findet. Und die Sprache fand ich nicht übertrieben, wenn man einige Fußballprofis bei Interviews hört, könnte man meinen sie kommen aus Niederkaltenkirchen. Vielleicht sind sie ja bei rot-weiß groß geworden?

Die Handlung spielt da, meiner Ansicht nach, nur eine untergeordnete Rolle.

Kurzweilig und lustig.

14.08.2015 15:38:30
Hannes

Ein herrlicher boarischer Krimi. Rita Falk hat die Seele der niederbayrischen Provinz fantastisch geschildert. Das Schöne an dem Krimi ist, dass Allerweltsituationen plötzlich ins skurile abtauchen. Wer Karl Valentin liebt, der muss auch Rita Falk mögen. Endlich ein Krimi der meilenweit aus dem Regionalgenre herausragt.

04.02.2015 20:12:06
Schnippi

Ein nicht ganz "ernst gemeinter" Krimi, aber nicht ohne eine gewisse Spannung und mit viel Witz. Lockere Unterhaltung eben!!! Ein leichtes Zwischendurch...wenn man keine große Lust auf blutrünstige, spektakuläre Fälle hat und mal leichte Kost bevorzugt. Gut und leicht zu lesen. Die Charaktere sind gut beobachtet und beschrieben. Man entwickelt eine gewisse Symphatie für den Dorfpolizisten und seine Familie...auch die anderen Akteure kommen nicht zu kurz.

23.11.2014 22:42:24
Lilli Braun

Ich habe die ersten zwei Teile vom Franz zum Geburtstag bekommen und dachte mir, naja! Da ich sehr viel lese und davon viel Literatur, war ich etwas enttäuscht. Habe die Bücher dann in Urlaub mitgenommen und gelesen. Absolut genial. Hab schon lange nicht mehr soviel gelacht! Mein Mann, der absoluter Gegner von solchen Büchern ist, hat sie auch gelesen und war begeistert. Zuhause angekommen, haben wir sofort die Teile 3-5 gekauft und jetzt warten wir auf die nächsten Folgen. Bitte weitere Folgen schreiben, denn sie sind ein Traum, einfach Wahnsinn. Das Leben ist Ernst genug, aber solche Bücher machen es etwas lockerer. Weiter so und die negativen Bewerter sollten es mal mit her Therapie versuchen.

17.09.2014 17:57:30
Peter Jaeger

Eigentlich bin ich kein Krimileser, sehr wohl aber ein sogen. Vielleser. Das Buch hat bereits nach der 2. Seite mich zum Lachen gebracht. Es ist schlechthin wunderbare Unterhaltungslektüre ! Leserherz was willst du mehr ! - Aber wie gesagt : Geschmäcker und Ohrfeigen sind verschieden - Gottlob !
Da Frau Falk einen ganz eigenen Stil entwickelt hat, nimmt sie auch eine ganz besondere Autorenstellung ein ! Es ist mir immer wieder eine Freude, Freunden mit ihren Büchern zu Fans zu machen.
Perrachippa de Tenerife

18.08.2014 00:55:37
Madita

Ich konnte das Buch aufgrund des katastrophalen Schreibstils nicht zu Ende lesen. Das wäre etwas anderes gewesen, wenn es komplett in bayerischer Mundart verfasst worden wäre. Krimifans werden wohl kaum auf ihre Kosten kommen, da es eigentlich mehr um den Charakter Eberhofers als um das Verbrechen und dessen Aufklärung geht. Da es meinen Geschmack nicht getroffen hat, werde ich keine weiteren Falk-Bücher lesen.

15.07.2014 22:14:48
Alice

Also ich hab mir das Buch voller Vorfreude gekauft weil ich gerne regionale Krimis lese. Nach10 Seite würde ich es am liebsten nicht mehr anrühren. Sprachlich kann jeder Grundschüler mithalten. Ein primitiver Satzbau zeichnet dieses Buch aus.
Ich kann es nicht empfehlen. Das einzig nette ist wirklich der Charakter von Franz.

16.06.2014 14:40:04
uknig

Er hat schon was, der Dorfpolizist Eberhofer Franz. Ein Charakter, den man sofort mag, weil er eben Witz hat. Auch sonst hat die Autorin ein vorwiegend heiteres Buch mit weiteren interessanten Typen geschrieben – Landleben, aber weit weg aller Idylle.
Freunde eines ausgeklügelten Krimi-Plots kommen jedoch nicht auf ihre Kosten, denn die Geschichte ist doch relativ einfach gestrickt. Aber das ist egal. „Winterkartoffelknödel“ ist eine nette Sommerunterhaltung, gut beobachtet und leicht zu lesen. Urlaubsstoff.

17.03.2014 12:54:09
Herbert Vogel, 36115 Hilders

Bitte weitere Eberhoferkrimis verfilmen - da kommt der Franz da zu Recht noch öfters in den Fernseher sagt die Oma und die Oma wäre lustig froh über jedes Schnäppchen - Franz die Zweite Kamera läuft, dem Rudi dem Franz sein bester Freund täte das auch ganz gut, weil er ja so ein super Security und Schnüffler ist ...

05.03.2014 13:52:12
Maria Pühringer

Meine freundinen und ich sind hin und weg von Franz Eberhofer! Ich habe alle Hörbücher gekauft. Sogar meiner 83 jährigen Mutter gefällts. Jetzt wil ja die bBayrischePolizeui bei uns Österreichern doch blaue Polizeianzüge kaufen!Siehe heutige Kronenzeitung! Wir hoffen das gibt Stoff für einen neuen Eberhofer-Krimi
herzliche Grüße aus OÖ.

03.03.2014 19:55:30
Liselotte

Winterkartoffelknödel - bei manch´ derben Ausdrücken habe ich geschluckt - "sowas nimmt man doch nicht in den Mund..." - aber schnell habe ich mich an meine Kindheit im tiefsten Chiemgau erinnert bzw. kamen mir
Stammtischgespräche in den Sinn, die man so ab und zu in seinem Leben belauschen kann...jawoll - und du liest plötzlich keinen Krimi mehr, sondern es steht ein guter Bekannter neben dir und erzählt dir diese Provinzgeschichten aus dem vollen Dorfleben - in seiner Sprache.
Mehr davon - trotz oder gerade wegen der einfach-derben Sprache: Rita Falk macht süchtig!!!

12.02.2014 20:08:15
zzzaaazzz

ich finde die buecher sind einfach nur genial. ich bin sonst nicht der leser aber bei diesem buch muss man einfach ein leser werden. den einen teil hat man verfilm und ich hoffe das die anderen auch noch verfilmt werden. sebastian bezzel ist dafuer einfach gemacht. und rita falk ist meiner meinung die beste autorin, von der ich je gehoert habe

02.02.2014 10:46:24
monika

hallo, vor einigen tagen habe ich zum ersten mal einen kriminalroman von rita falk gekauft, angefangen zu lesen und musste einfach zu ende lesen: sauerkrautkoma. gegenwartliteratur kaufe ich schon lange nicht mehr. immer gehts um schlimmes, brutales, vergewaltigungen. wer will denn das immer lesen, sich reinziehen. ich nicht mehr. bin auf biografien umgestiegen. werde nie enttäuscht. aber das sauerkrautkoma hat mich überhaupt nicht enttäuscht. im gegenteil. ein bisserl viel "scheiße" und "arschloch" hat mich gestört, gebs ehrlich zu. die hälfte davon wäre besser. aber selbst das hält mich nicht davon ab, den einen oder anderen krimi von rita falk zu kaufen.

17.01.2014 21:37:32
Claudia Michel

Wenn ich hier so die negativen Kommentare lese, glaube ich die Schreiber dieser gleichen gehen zum Lachen in den Keller. Also diese Bücher sind für Leute mit Humor!!! Ich war vom ersten Buch an faziniert und habe sie alle gelesen. Und hoffe das der Franzl noch lange ermittelt. Er bringt mit seiner unkomplizierten ermittlungsart mal ein bisschen Schwung in die Bude. Also ich kann die Bücher nur wärmstens empfehlen. Wer Mut zum Lachen hat kauft sie

14.01.2014 11:43:37
meni77

Der erste Eberhofer hat auch mich gleich stark überzeugt, trockener Humor und leichte Kost, aber trotzdem einmal wieder etwas anderes. Der Cannabis-Konsum seines Vaters find ich zum Brüllen komisch, genauso die Abneigung zu seinem Bruder. Im zweiten Teil merkt aber der Autorin bereits an, dass ihr die Pointen ausgehen und sich die Story ziemlich um den gleichen Brei dreht, den kann man gerade noch lesen, Schweinskopf al dente wird dann immer schlechter und Grießnockerlaffäre geht schon in Kaas eine, wie wir Bayern zu sagen pflegen;) Eine gute Idee im Allgemeinen, aber bei Krimis, sollte man schon einen halbwegs guten Fall kreieren, welches in Teil 3 und 4 nun wirklich nicht mehr der Fall war. Teil 1 bekommt jedoch sehr gute 85 Grad

04.01.2014 19:45:37
Leo Neidhart

Ich habe jetzt alle 5 Bücher gelesen und finde jeden Band für sich einfach großartig. Ich freue mich schon riesig auf das 6te Buch. Die Kritiken kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Wenn ich das Vorwort lese,weiss ich doch schon genau was auf mich zukommt. Es wird auch niemand gezwungen ein Buch zu lesen. Würde ich mich vergreifen beim Kauf, lese ich es nicht zu Ende .Ich finde die Schreibweise großartig und wirklich spannend. Einmal mit dem lesen angefangen fällt es mir wirklich schwer aufzuhören. Bin ich mit dem neuesten Buch durch, erwarte ich den nächsten Band mit großer Erwartung und wurde noch nie entäuscht. Deshalb weiter so.

04.12.2013 00:09:23
Zeitvertreib

Ich finde Eberhofer einfach spitze! Ich möchte gut und kurzweilig unterhalten werden, nicht viel nachdenken und mich amüsieren. Dazu sind die Eberhofers bestens geeignet. Will ich Literatur, lese ich keine Regionalkrimis.Deshalb kann ich Kritik an Sprache und Tiefgang nicht unbedingt verstehen. Hat jemand Rita Falk mal gefragt, ob sie sich mit den Büchern als Literaturpreisanwärterin gesehen hat? Ich jedenfalls amüsiere mich köstlich hoffentlich noch viele Male

30.10.2013 13:40:19
Rosenzobel

Ich kann den "Hype" um Rita Falk absolut nicht nachvollziehen!
Billiger "RTL2" Abklatsch eines genialen W. Haas. Gewollt und nicht gekonnt sag ich nur- weder Witz noch Schreibweise kommen an den wirklich geistreichen und schwarzhumorigen Haas ran. Nichteinmal ansatzweise gelingt es R. Falk witzig zu sein. Peinlich finde ich, dass man merkt, dass sie einem Idol nacheifert aber es völlig "vergeigt". Ich habe mittlerweile den zweiten Falk gelesen ( ich hatte nach dem ersten Hoffnung es würde vielleicht noch was werden beim zweiten) aber ach hier dümmliche Sprüche und völlig überzogene Pointen die schlecht sitzen. Von der dürftigen Handlung mal abgesehen.
Wer was g´scheits lesen mag greift halt zum Haas ( leider hat der eben nicht viele Brennerromane rausgegeben) und man ist dann immer bemüht etwas ähnlich Amüsantes und Spannendes zu finden- mit R. Falk gelingt das aber definitiv nicht! A. Föhr wäre da die bessere Alternative.

22.09.2013 17:38:56
Brigitte Töpfl

Einfach Super!
Als ich damals den im Radio den Titel "Winterkartoffelknödel" gehört habe und dazu noch eine kurze Lesung war ich begeistert. Ich musste dieses Buch sofort haben und auch gleich das Hörbuch dazu. Und so begann meine Leidenschaft für bayerische Krimis! Vor allem für den Eberhofer. Und selbstverständliche habe ich auch gleich den Film angeschaut. Gut verfilmt! Nur der Ludwig hat mir gefehlt. Aber ansonsten - einfach Guad!
Freu mich grad auf´s Sauerkraut-Koma! Und´s Kochbuch muss auch her!

LG
Brigitte

22.08.2013 19:06:31
T.ine

Hammermäßig!
Ich habe meinen ersten Rita Falk (Dampnudelblues) gelesen als ich mit Grippe im Bett lag. Am nächsten Tag dann sofort "Schweinskopf al dente" hinterher und am 3. Tag dann den "Winterknödelblues"...die Reihenfolge andersherum wäre perfekt gewesen, macht aber auch nix.
Mei, hab' ich Niedersachse gelacht.
Sauguter Humor!

03.08.2013 19:06:03
Charlie

Winterkartoffelknödel war nicht nur das erste Buch das ich von Rita Falk gelesen habe sondern mein erster Alpenkrimi überhaupt!!
Und ich war begeistert mit dem Bayrischen Humor hat mich Rita Falk fast auf jeder Seite zu schallenden Gelächter hingerissen!!
Noch begeisterter bin ich allerdings dass die Krimis von Rita Falk jetzt demnächst auch noch die Kino Leinwände erobern!!
Also in diesem Sinne viel Spaß beim lesen und nicht zu laut Lachen!!

LG Charlie

26.06.2013 10:28:37
Alisa1207

Ich hab zum ersten Mal einen bayrischen Krimi gelesen und war so begeistert davon, das ich das Buch in 2 Tagen durchgelesen hatte.

Die Hauptpersonen sind einfach nur "niedlich". Besonders die taube Oma, welche ständig auf der Jagd nach Schnäppchen ist! Und dazu der bayrische Dialekt... Ich konnte selten so schön über ein Buch lachen, wie dieses hier.

Rita Falk - einfach TOP! :-)

10.03.2013 10:47:55
Stefan Escher

Durch eine Bekannte bin ich auf die Bücher von Rita Falk gestossen. Ich selbst komme aus dem Markgräflerland bin aber Bayern-Fan, nicht nur fussballerisch. Es kommt nicht oft vor, dass man im Zug zur Arbeit bei der Lektüre eines Buches laut lachen muß, beim Lesen der Eberhofer-Krimis aber ständig. Die Fahrten zur Arbeit sind einfach zu kurz, die Zeit vergeht im Fluge. Ich bin beinahe süchtig nach solchem Lesestoff. Bitte mehr davon!

22.02.2013 19:44:38
Martina v.Thurn

Ich wohne in Bayern ( meine Vorfahren seit 1400)- aber diese primitive Sprache, dieser, nicht mal unterschwellige Rassismus (z.B "Rumänen essen alles - ausser ihre Verwandten, das schwangere Mädchen aus Thailand war "Bißchen" mindeerjjährig...) nein, dieses Buch kann man nur ganz schnell vergessen . ich schliesse mich in jedem Fall den negativen Meinungen meiner Vorgänger an und habe mich sehr über dieses pseudobayrische Buch aufgeregt.

24.01.2013 20:25:34
schnegg72

Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen bei Landshut (man sage ihm bloß nicht, dass er aus Landhut kommt!) wurde nach seiner sehr diensteifrigen Zeit in München wieder in sein Heimatdorf zurückversetzt. Dabei hat er es noch gut. Seinem damaligen Kollegen Birkenberger hat man gleich sämtliche Befugnisse und Berufsbezeichnungen entzogen.

Bei einem offenbar harmlosen Lausbubenstreich wird dem Rektor Höpfl „Stirb, Du Sau!“ an die Hauswand gesprüht. Dann ist der Höpfl plötzlich tagelang spurlos verschwunden. Und kaum ist er wieder aufgetaucht, wird er vom Zug überrollt. Und vermissen tut ihn schon gar keiner. Am allerwenigsten in der Schule. Und noch nicht einmal seine eigene Schwester. Verdächtige gäbe es also genut.
Aber alle halten es für Zufall und Selbstmord. Nur nicht der Franz Eberhofer aus Niederkalten.
Und obwohl sein zuständiger Richter ihm die Anweisung erteilt, den Fall ad acta zu legen, lässt der Franz nicht locker. Schützenhilfe bekommt er dabei von seinem schießwütigen Ex-Kollegen Birkenberger, der inzwischen als Privatdetektiv tätig ist, und dem Rechtsmediziner Karl Stopfer.

Und das, wo er doch auch privat genug Ärger hätte:
Seinen Bruder samt Anhang und Sushi (heißt eigentlich Uschi und ist seine Nichte, die komischerweise nur bei ihm nicht brüllt), seinen Papa (der baut nämlich im hinteren Garten heimlich Canabis an und benutzt es zur allgemeinen Entspannung. Ist ja schließlich sein Garten und da kann er anbauen, was er will...) und nicht zu vergessen: Susi, sein temporäres Gspusi, das ihn wegen einem Luca-Toni-Italiener sitzen lässt. (Was muss er sie auch bei ihrem letzten „Treffen“ so saudumm anreden.)
Sein einziger Zufluchtsort vor der bösen Welt ist sein zum Wohnen umgebauter Saustall. Aber nicht einmal mehr da hat er dauerhaft seine Ruh´.

„Dampfnudelblues“ ist der 2. Teil der Franz-Eberhofer-Reihe, den ich aber zuerst gelesen hab. Der 1. Teil „Winterkartoffelknödel“ wird aber natürlich sofort nachgeholt, genau wie Band 3 („Schweinskopf al dente“) und Band 4 („Grießnockelaffäre“).
Rita Falk besticht einfach durch den original-bayerischen Humor, ihre flüssige Schreibweise und die absolut trockenen Kommentare und Aussagen aller Beteiligten.
Ab der ersten Seite wird es nicht eine Sekunde langweilig. Ganz im Gegenteil! Man kommt aus dem Schmunzeln, Grinsen und Lachen gar nicht mehr heraus.
Warum? Weil es einfach liebenswert bayerisch zugeht.
Ich liebe diese Provinzkrimis!

P.S.: Für Nicht-Bayern sind so einige spezifische Ausdrücke im Anhang erklärt. Und im Anhang dürfen die im Buch relevanten Rezepte von Oma natürlich nicht fehlen!
So. Meine Dampfnudeln stehen gerade im Ofen :-) (Da kriegt man nämlich richtig Appetit drauf.)

03.01.2013 19:57:38
Isabella

Mich haben Rita Falk Eberhofer-Bücher sehr gut gefallen. Hab zwischendurch wirklich laut lachen müssen. Sehr unterhaltsam und empfehlenswert. Die Krimihandlung ist nicht ausschlaggebend in den Büchern, aber dafür das ganze Drumherum.
Witzig und darum: weiter so Rita - ich warte schon auf die Fortsetzung!!!

01.01.2013 19:44:31
Duffin

Das ist kein Krimi!
Als Satire kann man das eher bezeichnen.
Als echter Krimi-Fan wird man maßlos enttäuscht.
Die Krimihandlung findet irgendwo im Hintergrund statt. Spannung sucht man ebenfalls vergeblich.

Wenn man das Buch unter dem Gesichtspunkt Satire liest kann man ab und an auch mal darüber lachen.
Aber definitiv nichts, was ich weiterempfehle!

11.11.2012 18:03:35
kianan

Ich bin hin und hergerissen, was ich von diesem Buch halten soll.
1. Humorvoll geschrieben ist es. Aber ich habe definitiv auch schon witziger geschriebene Krimis gelesen. Und bei den plumpen und derben rassistischen Äußerungen einiger Protagonisten ist mir das Lachen wirklich vergangen.
2. Symphatisch schrullig dargestellte Charaktere sind enthalten. Besonders Oma und ihre Rabattsucht, das eifersüchtiges Verhältnis von Franz und seinem Bruder... Auch die Szenen in der Dorfkneipe bei Wolfi scheinen authentisch. Doch die Langsamkeit, Gemütlichkeit und Sturrheit auf alle Bayern zu übertragen - fatal.
3. Die Idee für den vierfachen Mord finde ich grundsätzlich gut und witzig - doch wurde der ganze Fall von der Autorin so früh durchschaubar dargestellt, so dass jeglicher Spannungsbogen fehlte. Sehr schade!!!
Die Autorin selber schreibt im Anhang: "Nach Bergen von Büchern, die ich gelesen und für schlecht befunden habe, hatte ich irgendwann den Eindruck: Schlechte Bücher schreiben kann ich auch. Vielleicht schaff ich es sogar, gute Bücher zu schreiben. Oder wenigstens lustige...". Und irgendwie bleibt bei mir der Eindruck zurück, dass ihr mehr vom Ersten und weniger von den letzten Beiden gelungen ist. Daher werde ich diese Serie wohl eher nicht weiterlesen. Vielleicht ist es ja so wie viele hier schreiben: Lesen nicht empfehlenswert, Hörbuch vielleicht schon...

29.10.2012 15:58:45
Vincentine

Ein amüsanter Krimi, als Hörbuch gehört absolut empfehlenswert. Es ist sicher hilfreich wenn man mit dem Lokalkolorit vertraut ist.
Es erinnert - natürlich etwas derber - aber in der Selbstironie an den guten englischen Krimi.
Jede Menge absonderliche Charaktere, die sich auch noch abenteuerlich um die Ecke bringen.

02.10.2012 18:20:00
Krinoline

Ein zweites dieser Bücher les ich ganz bestimmt nicht. Dann lieber das Original, nämlich Wolf Haas. Dessen Bücher haben neben dem ausgefuchsten süddeutschen Sprachwitz auch noch wirklich Spannung. Bei diesem Buch hab ich mich zwar bis zum Schluss durchgekämpft, trotz diverser ärgerlicher angeblicher Bajuwarismen, die keine sind, aber eigentlich war es mir irgendwann ziemlich wurscht, wer denn nun am Ende "gewinnt". Und sowas spielt sich als "Bestseller" auf - das zeigt letztlich nur, wie leicht sich viele Leute sich mit billigen, ganz besonders mit Bayern-Klischees ruhigstellen lassen.

12.08.2012 21:38:04
Krümelkeks

Alles in allem: Zeitverschwendung.

Am auffälligsten ist die Sprache: Sehr gesprochensprachlich-dialektal, das kann man mögen, muss es aber nicht. Ich konnte mich über 220 Seiten hinweg nicht dran gewöhnen und war bis zum Schluss irritiert.

Was einem Krimi, auch einem Regionalkrimi, allerdings das Genick bricht, ist, wenn man sich als Leser über hundert Seiten hinweg fragen muss, wann denn nun endlich auch der Herr Polizist merkt, was derart offensichtlich ist.

Dazu kommen diverse Unglaubwürdigkeiten: Da hat der Herr Poöizist schon das Geständnis eines Vierfachmordes auf Tonband und könnte, wenn es ihm schon nicht um Aufklärung des Falles und Festsetzung der Täter geht, zumindest dem ganzen ungläubigen Polizeiapparat beweisen, dass er keineswegs ein Fall für den Psychologen ist - und macht stattdessen erstmal noch eine Woche Urlaub. Und die Täter, die immerhin vier Morde auf dem Gewissen haben, tun in dieser Zeit weiter nichts, als herumzusitzen und abzuwarten, bis sie verhaftet werden.

Ist es denn dann wenigstens komisch? Eher mäßig, für zwei Lacher hat es aber immerhin gereicht. Man kann die geschilderten Typenwahrscheinlich auch skurril finden und treffsicher charakterisiert, für mich waren sie allerdings eher klischeehaft und überzeichnet. Auch Sympathie für die Figuren, inklusive der Hauptfigur, kommt dabei nicht auf, mit Ausnahme vielleicht von der Oma.

Da gibt es deutlich Besseres. Sowohl in Sachen Krimi als auch in Sachen Humor.

09.08.2012 08:29:38
Fred Bräune

Als Hörbuch einfach ein Genuss. Von Christian Tramitz perfekt gesprochen. Diese zum Teil derbe Art die Charaktere darzustellen ohne abzudriften ist genial. In Rita Falks Krimis sind ohne Ausnahme alle Nebenrollen wie die vom Spengler, über den Bürgermeister bis zum Hund genau so wichtig wie die des Protagonisten ohne diese Rolle jedoch zu schmälern. Ich war auf alle Fälle begeistert.

01.08.2012 15:08:35
Al Pha

Ich sag Euch was: den "Winterkartoffelknödel" hab ich auch gelesen und fand ihn ... naja, ganz nett. Normal lese ich Stieg Larsson und Jussi Adler-Olsen, da kommt Rita Falk bei weitem nicht hin.

Aber: den "Dampfnudelblues" hab ich mir als Hörbuch gegeben, und DAS ist wirklich gelungen! Nicht durch die Geschichte - ähnlich "nett" wie der erste Band -, sondern durch Christian Tramitz, der sie derart launig liest, dass ich mehr als einmal lauthals losgelacht habe.

Deshalb habe ich auch "Schweinskopf al dente" - wiederum gelesen von Tramitz - angehört. Sehr genial! Die Geschichte eigentlich gar kein Krimi, keine grauslichen Morde, nichts übliches also. Dafür wieder derart humorig und grandios von Tramitz vorgetragen, da ist die Geschichte fast schon nebensächlich.

Fazit: Hörbuch kaufen und genießen ;-)

01.05.2012 23:54:09
Titania

Wenn die Sonne der Kultur untergeht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.

Das war das erste, was mir nach 24 Seiten lesen zu diesem Buch einfiel. Weiter bin ich leider nicht gekommen, weil mir zum einen diese Fäkalsprache der Autorin nicht gefiel. Zum anderen habe ich schon bessere Viertklassaufsätze korrigiert, als diesen Mist.

Wie kann man eine ganze Berufsgruppe so dermaßen diffamieren? Als Autor sollte die Aufgabe darin liegen, Figuren authentisch erscheinen zu lassen. Das heißt, wenn das hier der Fall sein sollte, muss ich ab sofort damit rechnen, dass jeder Polizist mit dem ich zu tun habe nur in dieser Gossensprache mit mir spricht. Ich habe da allerdings andere Erfahrungen gemacht. Wobei ich allerdings gestehen muss, dass ich nicht in Bayern wohne.

18.04.2012 18:07:54
Andi Sedlmeier

Eine Bekannte hat mir das Buch empfohlen, und ich hab mir zuerst gedacht, das werd ich schon allein wegen des komischen Buchtitels wahrscheinlich eher nicht lesen.
Dann hab ich allerdings ein Interview der Autorin im Radio gehört, und ihr Humor, und das, was sie über ihre Bücher erzählt hat, hat mich neugieríg gemacht.
Ich kaufte mir also das Buch, und muss sagen, ich war sofort gefesselt und konnte schwer wieder aufhörn zu lesen. Nicht etwa, weil es so spannend oder anspruchsvoll gewesen wäre, sonder eher deswegen, weil man sich einfach wohl fühlt, wenn man es liest und es oft sehr komisch ist. Ich musste selten zuvor bei einem Buch einfach so, laut loslachen. :-) Und auch die Figuren, die Umgebung und die Geschichte sind sehr symphatisch.
Ich freu mich jetzt schon darauf, das zweite Buch dieser Reihe zu lesen.
Mein Fazit: Miasts auf jeden Fall lesen!

01.04.2012 23:10:02
Laurenz Schmidt

Besuch aus Deutschland hat mir das Buch mitgebracht! Erfrischend und einfach herrlich wenn man so einfach mal rauslachen kann. Vieles daß Rita Kraft da so humorvoll beschreibt ist natürlich karikativ überzogen, läßt jedoch die Charaktere doch so richtig schön durchkommen. Den Leuten denen das nicht gefällt kann ich nur empfehlen zurück zu ihren trockenen, problembeladenen und "anspruchsvollen" Büchern zu gehen. Mir sind ein paar Lacher lieber!

Mir hots g'foin!!

27.03.2012 18:23:49
hans-jürgen breitenstein

warum sind diese bücher nur so kurz?wie so viele andere leser erst mal kurz angelesen und dann bis zum ende durchgelesen.ich als zugeroaßter wohne ja auch auf dem baierischem land und bin seit nunmehr 22 jahren mit den kauzigkeiten und hinterfotzigkeiten derer vom hof,feld und haus vertraut.deshalb fühlte ich mich seltsam vertraut,und wenn die dorfcharaktere über dich sagen"A Hund isser schoa";bist du angekommen in dieser welt welche rita falk beschrieben hat.und wenn jetzt diese haltlosen versprechungen aus dem 3.band(das ist jetzt wieder eine andere geschichte)nicht bald umgesetzt,d.h. geschrieben werden,na,dann warten wir halt noch a bisserl.oder begehen auch einen mord.übrigens,heute eins-fünfzehn.

17.03.2012 18:42:00
Cat83

Ich muss mich leider den meisten hier anschließen. Warum die Bücher dieser Reihe wochenlang die Bestsellerlisten belagern frage ich mich wirklich. Der Anfang des Buches gefiel mir noch ganz gut, doch irgendwie gab es keine Steigerung und auch die Lösung hatte kein bisschen Raffinesse. Und um etwas Witziges zu lesen, muss es bei mir nicht unbedingt ein Krimi sein.

23.02.2012 22:21:40
Lille

Ich mag bayrisch schräge Komödien: Wer früher stirbt, ist länger tot...zB. Aber dieser Winterknödelkartoffelschmarrn, der war nix. Nö. Das ist mir zu angestrengt witzig, das ist mir zu bemüht trottelig, zu aufgesetzt bayrisches Kolorit. Das hat weder Charme noch ist die Geschichte interessant. Mit Regionalkrimis kann man derzeit Geld verdienen, scheints. Mich reute die Investition von 12,90 € doch gewaltig. Darfs a weng mehr sein? Aber gerne, besonders sprachlich!!

22.02.2012 17:01:38
Helmut Kohl

Ein Buch im Stil für Leseanfänger. Es ist echt ärgerlich, dass ein Verlag für unbedrucktes Papier, bzw. Seiten mit wenig Sätzen, bzw. Zeilen mit nur wenigen Wörtern einen Preis verlangt, der in etwa genauso hoch ist, wie einmal lecker Essen gehen mit der Freundin. Die Zeit, welche man für das Essen und das Lesen des Buches benötigt, ist die gleiche.
Im zweiten Teil der Krimireihe ist ein toller Glossar angehängt, jedoch hat Frau Falk leider ein, im Bayerischen Dialekt wohl überaus wichtiges und in diesem Sprachraum wohl weitverbreitetes Wort vergessen aufzuführen, nämlich den Begriff "Neger". Ich wäre neugierig auf welche nette und zünftige Art dieses wohl beschrieben werden würde.

17.02.2012 10:13:26
DieTanteTina

Also ich fand es einfach witzig, ein gutes Buch muss nicht immer vollgepackt mit hochtrabenden Sätzen sein, es ist "leichte" Lektüre, Franz und Ludwig ein super Team, die Familie, ja was soll man da sagen, der Eine und Andere wird sich in ihr wiederfinden ;), einen Simmerl hat jeder in seinem Wohnort (egal ob Stadt oder Land!) und die Mercedes kann man sich bildlich vorstellen. Und wenn Schreibstile sich gleichen, jo mei, des is halt nunmal so ;) wir leben in einer Zeit in der es schwer ist, sich von der "Masse" abzuheben!

Als Krimi seh ich Winterkartoffelknödel allerdings nicht wirklich, es ist (wie oben schon gesagt) einfach lustig! Wer was zum schmunzeln will, kann dieses Buch getrost lesen...

01.02.2012 17:13:47
Schnagg

Ok - im Buchhandel hatte ich es kurz angelesen, dann zurückgelegt. Dann wieder in Händen. Fand den Schreibstil irgendwie blöde. Zurückgelegt dann doch gekauft. Da ich einen Gutschein hatte dacht ich och nimmst Dampfnudelblues auch noch mit, wird schon werden.
Als ich dann das Lesen anfing dacht mir noch: Ojei u. jetzt haste auch noch 2 Bücher von - sowas von Fehlkauf. Kapitel 1 ... bereits zu anfangs war ich nicht der Fan. Der Erzählstil nicht mein Ding. Dacht mir aber ... ne, da liest jetzt x weiter. Tatsache, Kapitel 2 wurde schon besser u. als es endlich ans Ermitteln ging war es interessant. Amüsanter u. witziger wurde es allemal. Ist ein amüsanter einfach gestrickter Mordfall aber so nett erzählt, dass man am Schmunzeln nicht vorbeikam. Und manches kommt einen gar so bekannt vor von "zuhaus". Man konnte sich mit jedem Kapitel mehr daran erfreuen. Obwohl nur 233 Seiten liest man doch "länger" daran da man langsam liest um sich den gesamten Witz zu Gemüte führen zu können. Manche Sätze hab ich gar 2-3x gelesen weil ich sie einfach klasse fand. Also - entweder man mag das Buch (spätestens ab Kapitel 2) oder nicht. Ein Zwischending gibt´s da denk ich nicht. Ich hab mich verzaubern lassen u. kann nur raten sich nicht gleich in´s Bockshorn jagen zu lassen nach den ersten paar Seiten. Fazit: Gewöhnungsbedürftiger Schreib/Lesestil der jedoch überzeugt & mit Witz/Charme durch die Lektüre führt. Und ... ich freu mich nun auf den 2. Fall vom Franz Eberhofer u. zwar Dampfnudelblues und hab mir heute sorgar noch den 3. Fall Schweinskopf al dente gekauft. Hätte ich bis vor einigen Tagen (als ich noch am Kapitel 1 hing) NIEMALS gedacht :-) Schö isses !

23.01.2012 15:58:21
Stahlgewitter

Ich habe bisher "Winterkartoffelknödel" und "Dampfnudelblues" gelesen. Den ersten Teil fand ich wirklich witzig. Ich hatte ihn innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Der zweite Teil kam meiner Meinung nach nicht mehr ganz an den Ersten heran. Vielleicht auch, weil der Schreibstil dann schon bekannt ist.
Wer ein literarisch hochwertiges Buch oder einen spannenden Krimi möchte ist mit den Büchern von Frau Falk sicherlich falsch beraten. Wer allerdings unterhaltende, leichte Kost zum Zeitvertreib sucht, dem seien die Bücher wärmstens empfohlen.

17.01.2012 19:22:16
Sandra

Habe zu Weihnachten mein erstes Rita Falk Buch geschenkt bekommen. Da ich noch nie so eine Leserate war dachte zu erst es wäre ein Scherz, aber als ich dann doch zu lesen anfing konnte ich gar nicht mehr aufhören. Meine Umgebung wurde fast zur Nebensache. Das Verlangen nach Franz Eberhofer wurde so groß das ich mir sofort die andern zwei Bücher geholt habe. Ich habe an manchen Stellen so lachen müssen das mein Bauch weh tat. Jetzt warte ich schon auf das nächste Buch. Freue mich schon!!!

11.01.2012 08:01:27
Martin Günther

Habe mir zu Weihnachten weitere Alpenkrimis gewünscht, da ich die von Jörg Maurer alle durchhab. Ergebnis war dann, dass ich zur Bescherung alle drei aktuellen von Rita Falk auspacken durfte. Und jetzt, 18 Tage nach Heiligabend warte ich sehnsüchtig auf einen weiteren Fall für Franz Eberhofer. Mir haben die drei Erstwerke durchweg gut gefallen und haben mich während dem lesen teilweise so sehr erheitert, dass nun sogar mein Sohn - das lesefaule Schwein - mit seinen pupertierenden 15 Lenzen das lesen der Rita Falk Reihe begonnen hat. Also Rita, weiter so und zwar hurtig!!

07.01.2012 13:47:47
Kerstin

ich hatte in einem Buchladen bereits in ein Buch mich eingelesen von Rita Falk " Dampfnudelblues" fand ich vor Ort schon nicht spannend, aber ich kaufte es. tja reiner Fehlkauf, zu langatmig, zu lahm geschrieben, ABER mein Mann kam dann mit den Hörbüchern an und ich hab reingehört, die Geschichte ist immernoch platt, aber durch den Sprecher Ch. Tramitz gibt es Pep in die ganze Sache, und das Kleinstadtleben mit Polizisten die kaum Hirn haben blüht auf, beim Bügeln gut geeignet zum Hören

31.12.2011 23:28:37
diedani

Fruchtbar! Es ist auch mein erstes Buch dieser Autorin und ganz sicher auch das letzte. Ich finde es ist mühselig zu lesen, furchtbar langweilig und langatmig. Der Schreibstil mir zu flach und zu derb. Schade um das Geld, das hätte ich besser in ein anderes Buch investiert! Ich habe es mir gekauft, weil es als Bestseller deklariert wurde und oftmals hochgelobt, was ich eigentlich noch viel weniger verstehe!

13.12.2011 16:44:14
bycasso

Ich habe mir die beiden ersten Bände gleich zusammen gekauft, weil ich mir einiges erhofft hatte.
Schließlich lebe ich seit meiner Geburt genau in der Gegend, über die die „zuagroaste“ Oberammergauerin Rita Falk schreibt.
Den zweiten Band habe ich verschenkt ……!
Nicht zum Aushalten!
Sprachlich schlecht, langweilig, ein eigenwilliger Humor, abstruse Charaktere und auch noch in vielen Teilen schlichtweg falsch.
So sind wir nicht, so waren wir nie und so werden wir auch nie sein.
Es ist mir schleierhaft, wie es so ein Buch – und dann auch noch die weiteren Folgen - auf die SPIEGEL-Bestseller-Liste schaffen konnte.
Aber dort findet sich ja so mancher Mist!

08.12.2011 01:24:57
Samoa

Das war - nix.
Eine sturzlangweilige (Krimi ??-) Handlung um und mit einem bemerkenswert begriffsstutzigen Dorfpolizisten, den man deswegen am liebsten permanent schütteln würde, in einem teilweise bei Wolf Haas geklauten, dafür aber verschwenderisch verhunzten Schreibstil. Was immer auch an diesem Buch witzig sein sollte, es kam allenfalls lahm oder wahlweise abgedroschen rüber. Fortsetzung? Nein danke. 50°

06.12.2011 07:28:37
rolandreis

Bei diesem niederbayerischen Regionalkrimi kann man nicht wirklich von Krimi sprechen. Zwar ermittelt der strafversetzte Dorfpolizist in seiner Heimat, aber wer Spannung erwartet liegt bei diesem Buch falsch. Das Buch lebt aber von dem Humor den die Autorin ihren Personen einhaucht. Ob es die schwerhörige Oma ist, der leidende Joint rauchende Papa oder der Rohrverleger Flötzinger. Wenn man sich auf das Buch einlässt, so erlebt man ein lustiges Lesevergnügen. Wer Bücher wie den Kluftinger aus dem Allgäu mag, der hat bestimmt auch mit dem niederbayerischen Eberhofer seine Freude.

22.10.2011 14:22:36
Wolfgang Schwarz

Winterkartoffelnödel und Dampfnudelblues von Rita Falk - beide gelesen und für gut empfunden.

Und zwar für so gut, dass ich mir auch den dritten Teil der Reihe zu Gemüte führen werde.

Die Bücher lesen sich ganz entspannt in einem durch (wobei man von der Handlung aber schon gefesselt wird!) und bieten - aus meiner Sicht - rundum gelungene Unterhaltung.
Dafür beide Daumen nach oben!

Als österreichischer Leser darf ich dabei noch (positivst) anmerken, dass der bayrische Hintergrund der Geschichten äußerst gut (liebevoll) beschrieben und wirklich für jedermann verständlich ist (auch wenn ich mir als an Bayern direkt angrenzender Vorarlberger da nicht allzu schwer getan hab...).

P.S. Auch (oder besser gerade) als Mann erlaub ich mir dabei noch folgenden inhaltlichen Kommentar, den die Autorin hoffentlich umgehend weitergeleitet bekommt :-):
Er (Franz) soll gefälligst die Susi wieder heimholen, der alte Depp! :-)

09.10.2011 21:41:16
Günther Liebhart

winterkartoffelknödel.
mein erstes buch von rita falk. die sprache erinnert mich stark an wolf haas (hat sie sich da etwa ein bereits erfolgreiches vorbild genommen?) von dem ich bereits mehrere bände der brenner serie gelesen habe. winterkartoffelknödel ist ganz lustig zu lesen. falk und haas, beides probiert, kein vergleich. werde bei haas bleiben.

05.10.2011 13:16:16
M. Largent

Muss mich dem Kommentar von Mayr aus Mai 11voll anschließen.
Außer dass es sprachlich/textlich sehr holpert und kaum einer deutschen Sprache entspricht ist dei Story derart albern und vorhersehbar, dass noch nicht mal die einigermaßen derben Scherze einen richtig lachen lassen.
Werde mir die Nachfolger nicht zulegen.

28.09.2011 18:38:25
Ina

Ein gutes Buch kurzweilig amüsant, wir haben beide Bände gelesen und hoffen auf noch viele weitere. Denn der Franz samt Susi und Oma der Simmel und der Ludwig müssen noch viel erzählen und erleben und wir wollen teilhaben. Bitte weiter Frau Falk.Und wer die Bayern net mag oder versteht und dann solche Kommentare schreibt soll\'s halt lassen.

22.09.2011 19:15:36
Bermpohl

Eine völlig vertane Zeit, dieses Buch zu lesen. Unspannend und gezwungen lustig geschrieben. Und dann vieles doppelt. Erst denkt er sich was. Und dann derselbe Satz in Anführungsstrichen. So bekommt man ein Buch auch voll. Es war das erste und letzte Buch dieser "Autorin". Selbst einen Dorfsheriff kann man nicht so dämlich darstellen, wie es die werte Frau Falk macht. Ich könnte ewig so weitermachen, weil es mich ärgert, das ich Zeit damit verplempert habe.

19.09.2011 18:03:48
anyways

Zurück zu den Wurzeln, denkt sich Franz Eberhofer , als er strafversetzt von München in sein heimatliches Provinznest Niederkaltenkirchen versetzt wird. Weil schlecht ist das eigentlich nicht, wo doch die Oma ebenfalls dort wohnt und ihn mit kulinarischen Köstlichkeiten füttert und soviel gibt auch nicht zu tun, da kann er doch schön mit Ludwig , seinem Hund, spazieren gehen und hernach zum Wirtshaus sich bei Freunden und ein paar Bier das Dorfleben so richtig schmecken lassen. Ja wenn nicht die Sachen mit den verdächtig schnell und mysteriösen Ableben der Familie Neuhofer ,(von Vater, Mutter und zwei Söhnen ist nur noch einer übrig, quasi ein erwachsener Vollwaise) und der frisch zugezogenen unheimlich attraktiven Großnichte der Sonnleitners wäre…..

Nachdem ich Eberhofers zweiten Fall vor dem Ersten gelesen habe war ich nun sehr gespannt welcher denn nun der Bessere ist. Tja das kann ich gar nicht genau sagen, gefallen haben mir nämlich beide. Obwohl ich im hohen Norden angesiedelt bin, finde ich Mundartkrimis, wahrscheinlich in Ermangelung eigener Provinzkrimis, einfach unterhaltsam und eine schöne Abwechslung in dem von mir bevorzugtem blutigem Genre. Rita Falk scheint mit ihrem Protagonisten, und das würde ich mir sehr wünschen, ein wirklich guten Grundstein für eine erfolgreiche Krimiserie zu legen. Denn obwohl der Eberhofer, noch jung an Jahren, so schrullig, eigenbrötlerisch, kauzig und behelfsmachomässig daherkommt ist er doch irgendwie sympathisch. Da er eher im Vordergrund steht als der eigentliche Kriminalfall, den er mehr oder weniger zufällig löst, nimmt man sehr teil an seinem Privatleben und das ist doch recht turbulent. Da gibt es die tolle Oma, den kiffenden Vater, den schleimenden Bruder und die sexsüchtige Noch-Schwägerin- ein tolles Ensemble. Aber das Schönste von allen ist der eigentliche Dialekt, den Rita Falk auch so treffend wiedergeben kann. Also ich hab ewig lange gebraucht um die „Mütze“ die sie beschreibt als Hund zu identifizieren.

Fazit. Gemäßigte Spannung und Nervenkitzel dafür doppelter Lesegenuss über die Eigenheiten und Liebenswürdigkeiten des bayrischer Menschenschlags und natürlich nicht zu vergessen die schönen Rezepte der Oma.

27.08.2011 16:09:25
Susanne Lülsdorf

Ich habe dieses Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen und mich köstlich amüsiert. So was Lustiges habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Sprachlich wunderbar, ich mag es, wenn man ein Buch einfach so runterlesen kann, ohne dass man erst im Duden nachschauen muss, was irgendwelche hochtrabenen Wörter eigentlich bedeuten. Obwohl ich gar keinen Bezug zu Bayern habe (ich bin waschechte Rheinländerin), konnte ich alles gut verstehen und mir so ein bayerisches Dorf richtig gut vorstellen. Der Franz und seine Familie sind mir richtig ans Herz gewachsen, vor allem die Oma finde ich klasse! Ich hab eben mit dem zweiten Teil "Dampfnudelblues" begonnen und habe schon mehrere Tränen vor Lachen vergossen. Einfach herrlich!

23.08.2011 20:51:08
Anja

Ich habe die ersten beiden Bücher meiner Oma zum 79 Geburtstag geschenkt weil sie gerne Krimis liest und ich muss sagen sie hatte das erste Buch in 2 Tagen durch und war mächtig begeistert danach hat sie es gleich mir gegeben und ich hab gestern angefangen und bin ebenfalls total begeistert,zu Weihnachten bekommt meine Oma jedenfalls denn 3ten Teil.

16.07.2011 19:50:15
Ursprunger Brigitte

Ich habe gerade 56 Seiten gelesen
und habe mich schon dermaßen
köstlich amüsiert und zerkugelt vorlauter Lachen.
Ich bin begeistert und freue mich schon
auf den Dampfnudl Blues und das dritte
Buch.
So zu schreiben, wie einem derSchnabel gewachsen ist - alle Achtung!
Danke für die gute Unterhaltung
und bitte mehr davon!

05.07.2011 23:21:15
Ulli

Ich hatte den zweiten Band zuerst gelesen. Das war Zufall, hatte sich so ergeben und weil ich vom zweiten so begeistert war hab ich mir den ersten hinterher gekauft. Alles stimmt in dem Buch, wirklich alles. Gut, der Vierfachmord ist völlig aus der Luft gegriffen (obwohl - weiss mans?) aber die Rahmenhandlung dafür perfekt. Ich kenne mich aus in solch kleinen bayrischen Dörfern, ich bin in einem nahe Regensburg zu Hause gewesen. Ich weiss was und wen Rita Falk da beschreibt. und freue mich auf das dritte Buch. Leider dauerts noch recht lang bis es erscheint.

28.06.2011 14:58:43
Jacqueline Widmer

Ich bin begeistert von den beiden Büchern von Rita Falk. Ich hab mich sofort wohl gefühlt mit Ihrem Schreibstil und auch für mich war es erst mal etwas völlig Anderes, Neues. Gerade das was hier einige sogar mit Derb umschreiben ist es was gefällt, was abhebt. Ihre Figuren leben. Es könnte sich um jedes Dorf auch in meiner Nähe handeln und die Hauptdarsteller empfinde ich als sowas von echt. Rita Falk schreibt von sich selbst "sie schreibe wie ein Mann" und das macht Sie meineserachtens sehr gut (aus der Sicht einer Frau).

18.06.2011 22:03:46
yakari

Für mich als Bayerin aus der Nähe von LA war Winterkartoffelknödel ein absolutes Lesevergnügen. Ich saß oft alleine da und hab lauthals aufgelacht. Besonders gefiel mir der Schreibstil in der für Bayern typischen 2. Vergangenheit.
Ich habe auch Dampfnudelblues mit der gleichen Begeisterung gelesen und warte nun sehnsüchtig auf Schweinskopf al dente.
Was mich jedoch etwas verwundert, ist der recht hohe Preis für ein TB.

Trotzdem sehr zu empfehlen :-)
LG, yakari

18.05.2011 16:34:08
H. MAYR

Ich verstehe die Begeisterung nicht. Sprachlich ist Winterkartoffelknödel sehr bedenklich. Was humorvoll sein soll oder lustig ist allenfalls derb; manches scheint mir "verunglückt", sowohl sprachlich, als auch in der Konstruktion der Geschichte.Sogar, wenn man mittelmäßige Regionalkrimis zum Vergleich heranzieht, eher unterdurchschnittlich. Wenig originell bis peinlich.

25.04.2011 11:04:08
sunny-girl

Aufgrund der vielen guten Kritiken habe ich mir das Buch gekauft, zum Glück gebraucht, sonst hätte ich mich noch mehr geärgert. Denn mir hat das Buch überhaut nicht zugesagt.
Der Schreibstil ähnelt einen Schulausatz eines Fünftklässlers über den letzten Wochenendausflug. Die Handlung plätschert so dahin, weder spannend noch lustig. Eigentlich wollte ich das Buch nach den ersten Seiten weglegen, aber ich habe mich dann doch noch durchgequält in der Hoffnung auf Besserung. Dieses Buch ist wirklich ein Provinz-Krimi der schlechten Sorte. Wenn ich über die Bayern lachen will, ziehe ich den "Kluftinger" vor.

13.04.2011 16:58:21
loraine

Ein unglaublich lustiges Buch. Habe das Hörbuch mit C.Tramitz auch schon genossen! Kann beides nur wärmstens empfehlen. Spannung kann man nicht erwarten. Unterhalten wird man dafür auf eine ganz wundervolle Art und Weise. Bin sehr gespannt auf die weiteren Bücher von Frau Falk. Scheint eine interessante Autorin zu sein.
Wie immer also reine Geschmackssache!

10.04.2011 21:04:05
Claudia

Ich erwarte sehnsüchtig ein weiteres Buch der Autorin, ich lese es gerade und es ist einfach herrlich amüsant.
Der richtige "leichte" Schmöker in den frühen Morgenstd. bzw. für die Spielplatzbank.
Die beste Lektüre seit langem, der Fall ist zwar nicht spektakulär, aber das ganze Drumherum und die Charaktere.
Eindrucksvoll wird einem die bayrische Kultur und Essen nähergebracht.
Kein bißchen eintönig.

19.03.2011 19:07:43
Delia Mather

Das Buch ist einfach unheimlich amüsant.
Die Ausdrucksweise und die Charaktere sind großartig. Ich habe teilweise das Buch in meiner Mittagspause in der Firma gelesen und musste so lachen, dass meine Kollegen schon dachten, jetzt geht\'s mit der aber los. Ich komme zwar aus Hamburg, mache mit meiner Familie aber sehr oft Urlaub in Bayern und da kann man sich schon den ganzen Dialekt, die bayerischen "Originale" , die Leberkässemmeln usw. sehr gut vorstellen. Ich freue mich wahnsinnig auf das zweite Buch mit dem Franz und dem Papa, der Oma und dem Leopold.

30.01.2011 17:31:31
Ursula

Die ländliche Umgebung Münchens unterscheidet sich nur unwesentlich von der Wiens (ich lebe in Wien), auch die dort lebenden Menschen kommen mir seltsam vertraut vor - umso mehr war ich von Rita Falks Geschichte und den liebevoll bis skurril anmutenden Charakteren fasziniert. Vom eigenbrötlerischen Franz über seinen larmoyanten Vater bis hin zur Oma, die einen, obwohl man sie liebt, manchmal bis zur Weißglut bringt um einen dann wieder mit einem deftigen Essen aufzumuntern. Mir hat dieser etwas andere Krimi ausgesprochen gut gefallen und ich freue mich schon auf den 2. Fall im Mai!

20.01.2011 18:03:40
Maria-Luise

Ich werde wohl aus dem Rahmen fallen. Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen.
Ich habe mich geärgert, dass ich dafür Geld ausgegeben habe. Die Geschichte ist langweilig, die Hauptfigur so ätzend, dass ich für ihn eine sofortige Pensionierung vorschlage. Frau Falk´s sprache gefällt mir überhaupt nicht. Ich war enttäuscht, so gute Kritiken, aber ich frage mich, ob ich aucvh das richtige Buch gelesen habe.

09.01.2011 19:01:59
susi

Kann mich nicht erinnern, einen derartigen deutschen "Krimi" schonmal gelesen zu haben! Leider hatte ich das Buch nach einer Nacht schon durchgelesen und warte nun gespannt auf den nächsten Fall!!! Hoffe, dass ich den Franz, sein Dorf und seine Familie, besonders die Oma, noch lange begleiten darf! Man muss die Menschen einfach gern haben. Finde es übrigens wunderbar, wie Rita Falk, als Frau, den Franz so wunderbar charakterisiert, echt genial und nachvollziehbar..

27.12.2010 15:15:12
Daniela

Herrlich dieser erfrischend lustige Krimi von Rita Falk. Mit 220 Seiten lässt sich diese Geschichte im Hand um Drehen an einem Tag lesen und danach ist man fast schon traurig, dass das Buch zu Ende ist. Ein Glück nur, dass auf der letzten Seite sich schon eine neue Geschichte anzubahnen scheint, die auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt.Die Geschichte spielt in dem bayrischen Ort Niederkaltenbach, das es zwar vom Namen her nicht gibt, aber stellverstretend für alle bayrischen Dörfer steht. Dort ermittelt der Dorfgendarm Franz Eberhofer, der von München in die Provinz strafversetzt wurde. So wirklich zu ermitteln scheint es am Anfang nichts zu geben, doch alleine die Dorfcharaktere wie der Metzger Simmerl oder der Installateur Flötzinger, die in ihrer herrlich typischen bayrischen Art leben, lassen die Geschichte schon interessant werden. Als dann auch noch nach und nach die ganze Familie Neuhofer durch tragische Unfälle stirbt, hat der gute Franz genug zu tun. Denn neben seinem Beruf muss er sich auch noch um seine herzenslustige Familie mit der schwerhörigen Oma, dem invaliden Vater und dem schleimigen Bruder kümmern.Ich musste öfters beim Lesen lachen durch die herrlich bayrische Erzählweise des Polizisten Franz und ich denke die Geschichte ist nicht nur was für bayrische Leser. Ich hoffe es gibt bald eine Fortsetzung und bis es soweit ist, kann man sich die Zeit gut mit dem Ausprobieren der Rezepte beschäftigen, die die Autorin noch im Anhang geschrieben hat. Denn all diese Gerichte werden im Buch von der Oma gekocht, so dass einem beim Lesen des öfteren mal das Wasser im Munde zusammenläuft.

24.12.2010 18:13:38
Spinnenflicker

Das war schon nett. Den Franz hätte ich zwar manchmal gerne mit einem Fußtritt beschleunigt, aber im Großen und Ganzen hat es Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.

Gerne wieder! :D

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Mit Rita Falks Erstling zieht der Ton Ludwig Thomas ins Genre des deutschen Kriminalromans ein. Er ist von bissigem Witz, ohne dem Zynismus zu verfallen, verzichtet auf jegliche Bloßstellung und findet eine ureigene Sprache, um von den Momenten am Rande zu erzählen, die das Leben ausmachen. Wer an ausgefeilten Plots, den perversen Abgründen der Psyche interessiert ist, ist bei Rita Falk falsch aufgehoben.

12.12.2010 17:50:15
tassieteufel

Niederkaltenkirchen, irgenwo in Bayern: hier fristet der zwangsversetzte Dorfpolizist Franz Eberhofer mit tauber Oma, dem kiffenden und Beatles hörenden Vater und dem Beziehungsgeplagten Bruder Leopold ein eher beschauliches Dasein, bis sich im Örtchen eigenanrtige Todesfälle häufen.
Rita Falk hat hier ein nettes, amüsant geschriebenes Buch abgeliefert, dem allerdings jegliche Spannung fehlt und eigentlich kaum als Krimi bezeichnet werden kann. Vielmehr lebt die Story in erster Linie von den schräg überzeichneten Figuren und den reichlich bizarren Szenen in die sich die Charaktere lavieren, was des öfteren ein breites Grinsen auf mein Gesicht gezaubert hat.
Meine Lieblingsfigur ist ja die fast taube Oma! Einfach herrlich wenn sie auf Schnäppchenjagd geht!
Der Schreibstil der Autorin ist jedoch ein wenig gewöhnungsbedürftig, rethorisch gesehen sehr einfach, hat mich das irgendwie ans freitagabendliche bayrische Kabarett erinnert. Dort erzählt ein zumeist älterer Herr auch in humoriger und gemächlicher Art u. Weise über die Absurditäten süddeutschen dörflichen Alttagslebens und genauso kam mir auch das Buch vor, wie aus dem Kabarett nur halt hier in Buchform.
Der Krimifall an sich ist eher belanglos, da zum einen sehr durchschaubar u. zum anderen ohne jede Spannung, gefallen hat mir das Buch aber trotzdem, weil es einfach launig geschrieben ist.
Hier kann man getrost ein paar Stunden abschalten und sich amüsieren!

Fazit: unterhaltsam und amüsant geschrieben, allerdings kaum als Krimi im herkömmlichen Sinne zu bezeichnen! Wer aber auf schräge Charaktere und eine abgedrehte Geschichte steht, kommt hier auf seine Kosten!

06.12.2010 10:14:58
smilybentom

Es war amüsant und kurzweilig zu lesen. Spannung kam allerdings keine auf. Es ist eigentlich schnell klar wie der Fall gelöst wird. Interessanter fand ich die Darstellung der Protagonisten. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und hab vor allem die Oma ins Herz geschlossen. Manche Szenen fand ich aber sehr überzogen (zB. den Umgang mit Papa´s Plattenspieler). Alles in allem eine solide Geschichte des Dorfpolizisten Franz, von dem ich gerne noch mehr lesen würde.

06.12.2010 10:14:25
smilybentom

Es war amüsant und kurzweilig zu lesen. Spannung kam allerdings keine auf. Es ist eigentlich schnell klar wie der Fall gelöst wird. Interessanter fand ich die Darstellung der Protagonisten. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und hab vor allem die Oma ins Herz geschlossen. Manche Szenen fand ich aber sehr überzogen (zB. den Umgang mit Papa´s Plattenspieler). Alles in allem eine solide Geschichte des Dorfpolizisten Franz, von dem ich gerne noch mehr lesen würde.

05.12.2010 21:54:13
achim

Einfach köstlich geschrieben. 200 Seiten vergehen wie im Flug, selten eine Seite dabei, bei der man nicht schmunzeln muss. Auch der "gedenkliche" Dialekt ist mit Hilfe des Satzbaus sehr gut wiedergegeben. Als Roman der "allgemeinen Reihe" vergebe ich heiße 90°. Als Krimi leider nur eiskalte 5°.

Bitte diesen Roman nicht unter Spannungsliteratur einsortieren. Dieses Etikett passt hier nur bedingt. Selbst unter "Provinzkrimi" wie auf dem Buchcover angegeben, verstehe ich etwas anderes.

Trotzdem ein toller Roman mit einem Polizisten, einigen Toten, einem Verdächtigen (jetzt auch tot), einem Privatermittler, viel Humor und hundertprozentig Null-Spannung.

02.11.2010 09:45:18
koepper

Rita Falk hat ein eine absurd witzigen Erstling abgeliefert. Es macht Spass, ich denke, vor allem uns Bayern, „Winterkartoffelknödel“ zu lesen. Falk verfügt über eine kräftige, derbe Sprache – bairisch eben. Das Buch ist gefüllt mit skurrilen Personen. Der Polizist Franz Eberhofer, ein strafversetzter Waffenfreak, dessen Lieblingsdroge das Bier ist. Sein Vater kifft lieber und hört Tag und Nacht die Beatles. Die derbe Oma jagt Schnäppchen nach und bekocht die Familie ganz köstlich. Auch die anderen Figuren des kurzweiligen Buches haben ihre Macken, bis hin zu Eberhofers Hund, der beleidigt ist, wenn er nicht täglich Gassi gehen kann. Falk beschreibt das Leben in der Provinz sehr humorig und liebenswert. Die Krimihandlung ist vollständig banal und nicht weiter erwähnenswert. Das macht aber nichts. Der Charme des Buches besteht aus den vielen grotesken Szenen, die uns Falk darbietet. Mich hat „Winterkartoffelknödel“ an die ersten Filme von Herbert Achternbusch (z.B. Bierkampf) erinnert. Leichte, nette Unterhaltung, ohne großen Tiefgang. Mir hat das sehr gefallen.

29.10.2010 12:24:41
Katharina

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, habe so etwas in seiner Art noch nicht gelesen. Der Eberhofer ist kein Kluftinger oder Brenner, sondern ein ganz eigenes Phänomen. Zu Beginn hatte ich Mühe, mich sprachlich anzupassen und hatte zwischendurch Bedenken, dass es zu einfach gestrickt war oder nervig werden würde, aber dem war nicht so. Die Oma ist einfach unschlagbar und es treten immer wieder Episoden auf, die mich lauthals lachen liessen. Ein amüsantes, andersartiges und skurriles Lesevergnügen hat sich mir geboten, so dass ich einer Fortsetzung überhaupt nicht abngeneigt bin.