Weißwurstconnection

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • Berlin: DAV, 2016, Seiten: 7, Übersetzt: Christian Tramitz
  • München: dtv, 2017, Seiten: 304, Originalsprache

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Ein Luxus-Spa-Hotel öffnet seine Pforten, und die Hälfte der Dorfbevölkerung tobt. Als kurz darauf auch noch eine Leiche ausgerechnet in einer Marmorbadewanne dort liegt, muss der Eberhofer freilich wieder ran. Ganz egal, wie geschmeidig es mit der Susi grad läuft. Leider ist der Birkenberger Rudi momentan ein wenig verpeilt was den Franz vor eine schwere Entscheidung stellt. Bleibt zu hoffen, dass zumindest er den Überblick behält. Oder verrennt er sich dieses Mal tatsächlich ein bisschen?

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Letzte Kommentare:
23.11.2017 07:47:37
rolandreis

"Weißwurstconnection" ist der achte Fall aus der Eberhofer-Reihe von Rita Falk. Diesmal muss der Kommissar Eberhofer im neu eröffneten Luxushotel ermitteln. Soll natürlich diskret vonstatten gehen, aber natürlich hat der Flurfunk funktioniert und ganz Niederkaltenkirchen weiß schnellstens Bescheid. Unterstützt vom Birkenberger Rudi, seinem Freund und Ex-Kollegen, macht er sich auf die Tätersuche. Bei dieser Reihe steht für mich eigentlich nie der Krimi im Vordergrund. Viel mehr liegt der Reiz und das Lesevergnügen in der Skurrilität der Protagonisten inmitten Niederbayerns. Die Geschichte lebt von ihnen und ihren Handlungen. So bereiten sie auch diesmal wieder einige Lacher. Aber trotzdem schleicht sich bei mir langsam eine kleine Abnutzungserscheinung ein. Obwohl ich diese Reihe von Beginn an gelesen und die Entwicklung der Figuren immer gern begleitet habe, kehrt ein wenig Lesealltag ein. Zum Beispiel der Leopold, Eberhofers Bruder, zeigt sich auf einmal wegen dem geplanten Doppelhaus in voller Eintracht, manche wichtige Protagonisten wie der Papa oder die Panida erscheinen diesmal nur am Rand. Da fehlen mir ein wenig die alten Konfrontationen. Als Stichworte für eingefleischte Eberhofer-Leser sage ich nur "Schleimsau" und "Beatles". Ich empfinde diesen Band zwar wieder besser als den Vorgänger "Leberkäsjunkie", aber zu alter Form läuft der Eberhofer auch diesmal nicht mehr auf. Neu war auch der Cliffhanger am Ende, vielleicht läutet der eine Art Abschluss im neunten Band ein. In Summe für mich ein ordentlicher Band aus der Reihe, aber es fehlt das letzte Quäntchen.

04.11.2017 08:37:39
kritikaster

ich kann dem stefan nur 100 %ig rechtgeben.fade, fade, fade, immer die gleiche ausgeleierten schienen, die permanent kochende oma, der beatleshörende vater, der bruderzwist ohne grund, der gaswasserheizungspfuschende blödmann, die susiconnection und dazwischen ein mord, der gar keiner ist und im grunde keine sau interessiert. und dann der schluss! blöder gehts eigentlich nimmer! kurz hegte ich die hoffnung, dass auf grund dieses saublöden schlusses auch mit den saublöden eberhoferkrimis schluss wäre, sah aber dann, dass es noch einen weiteren in dieser folge gibt. minus 30 punkte! mindestens!
AUFHÖREN, frau falk, schreiben sie fürderhin seifenopern oder loreromane oder eröffnen sie mit dem papst eine butike in wuppertal, aber lassen sie das krimischreiben sein.
schade nur um das genie von christian tramitz. der kann lesen! sogar einen solchen mist, dass man wider willen zuhören muss. der kriegt 150 punkte!

01.01.2017 16:22:21
Lafleur

Ich bin ein Quereinsteiger, und habe die ersten sieben Bänder der Reihe nicht gelesen. Dennoch kenne ich den Franz Eberhofer und seine Geschichten etwas, da ich zwei Verfilmungen der Eberhofer Reihe von R. Falk gesehen habe.
Als Österreicherin finde ich den Umgangston, indem die Autorin die Geschichte schreibt, sehr nett und lustig zu lesen.
Die Story selbst war in Ordnung - nicht außergewöhnlich, aber dennoch interessant und abwechslungsreich. Die Spannung konnte die Autorin jedoch nicht recht lange aufrecht erhalten. Mir war schnell klar, wer der/die Mörder/in (um hier nicht die Spannung zu nehmen ...) ist - die einzige Überraschung war die Tatsache, warum es zum Mord gekommen ist.
Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, jedoch war mir der Preis etwas zu hoch.

30.12.2016 12:51:49
Carduelis

Die Geschichte liest sich gewohnt flüssig und mag auch bisweilen zum Schmunzeln reichen. Der Kriminalfall ist zwar immer schon nur Beiwerk gewesen, aber er findet ja fast nicht statt. Immerhin aber mehr als beim Vorgängerband Läberkäsjunkie. Der stellt nämlich den absoluten Tiefpunkt der Reihe dar, aber sehr viel besser ist Weißwurtconnection leider auch nicht geraten.

Es scheint so, als ob die rechte Luft raus ist. Das wars dann wohl zwischen dem Eberhofer und mir. Schade, ich fand die Reihe zu anfang richtig gut.

29.11.2016 22:45:01
Verena Lüthje

Ich habe das Hötbuch gekauft, und bei CD 6 festgestellt,dass eben diese fehtl!Kann mir vielleicht wer sagen was da weiter passiert?
Ich finde dass wesentliche Charaktere der früheren Bücher fehlen, bzw. untergehen.
Im Vergleich zu den anderen Büchern find ich es bis dahin auch etwas langatmig, aber als Hörbuch macht Christian Tramitz einiges wett!

24.11.2016 17:33:30
Edith Sprunck

Als Krimi oder auch Provinzkrimi würde ich dieses Buch nicht bezeichnen.Hier handelt es sich in erster Linie um die Aneinanderreihung von Episoden aus dem Leben des Franz Eberhofer und seiner aus der Serie bekannten Kumpanen, Verwandten und Bekannten aus seinem Arbeitsumfeld. Wie gehabt, gibt es dabei jede Menge Klamauk. So ganz am Rande und nebenbei wird ein Todesfall aufgeklärt. Franz Eberhofer agiert mal wieder sowohl als Schutzpolizist als auch "Kriminaler" total unkonventionell bis unrealistisch. Rechte Spannung will dabei nicht aufkommen. Für LiebhaberInnen der Serie ganz amüsant, mal wieder Einkehr bei Familie Eberhofer zu halten bzw. mit ihm seine Kneipe zu besuchen, um das Neueste vom Tage zu erfahren. Das war's aber auch. Leichte Kost. Für Neueinsteiger in die Serie völlig ungeeignet.

17.11.2016 14:58:53
stefan

Langeweile pur! Der Mordfall ist nicht der Rede wert, von Ermittlung kaum eine Spur. Darüber hinaus hat man den Eindruck, als wenn die Autorin nach Strichliste vorginge und darauf jede der aus den Vorgängerbänden bekannte Figur anhakte, wenn sie diese endlich im Buch erwähnt hat, ohne dass es überhaupt in den Zusammenhang passen würde. Das ist nun der 2. Band in Folge, der so völlig nichtssagend daherkommt. Franz ist eigentlich nur noch ein gesichtsloses Etwas, das von Fleischmahlzeit zu Fleischmahlzeit fährt. Vater Eberhofer hat sich mit Freundin nach Spanien abgesetzt, ich frage mich, ob er vielleicht Frau Falks Alter Ego im Buch vertritt und vor der Bedeutungslosigkeit des eigenen Werks flieht. Jedenfalls keine Empfehlung von mir, und auch für mich ist nun erst einmal Schluss mit der Eberhofer-Reihe. 30° -- für das Audiobook, und die 30° nur für die Lesung von Christian Tramitz, der selbst diesen Text in ein Hörerlebnis verwandelt.