Leberkäsjunkie

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • München: DAV, 2016, Seiten: 6, Übersetzt: Christian Tramitz

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Schluss mit Fleischpflanzerln von der Oma oder mit »Warmen« vom Simmerl – die Cholesterinwerte vom Eberhofer sind so hoch wie die Laune im Keller. Dazu macht die Susi ihm Stress mit dem Sprössling: knallhart durchorganisierte Besuchszeiten, da kennt sie kein Pardon. Und dann dieser grausame Mord an einem Fremden in der Pension von der Mooshammer Liesl, der mit Brandpaste beschmiert und bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurde. Warum hatte sich dieser Gast nach Niederkaltenkirchen verirrt? Und warum wollte man ihn so brutal aus dem Weg schaffen? Als ausgerechnet der angolanische Fußballspieler Buengo vom FC Rot-Weiß Niederkaltenkirchen unter Mordverdacht gerät, nimmt der Eberhofer die Ermittlungen auf.

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Letzte Kommentare:
19.05.2018 17:01:46
Paul Nosal

Das Buch ist wiedereinmal ein sehr schönes Stück der Klassen-Autorin Rita Falk, jedoch kommt dieses nicht an die vorherigen Teile ran. Durch die ausbaufähige und sehr zäh zu lesenden Handlung wirkt dieser Teil sehr Schwach. Trotz Allem ist die Handlung sehr witzig Gestaltet und auch teils etwas mitreißend.

29.04.2018 13:10:42
pele

Es gibt eben Provinzkrimis und Provinzkrimis. Rita Falk versucht wohl, in ihren Bayern-Krimis Protoganisten wie Jörg Maurer an Provinzialität zu übertreffen, indem sie sich einer überaus derben Provinz- bzw. Fäkalsprache von mal zu mal zu steigern versucht. Den einen mag's Spass machen, andere wenden sich davon ab, zumal die kriminalistischen Hintergründe mehr als nur dürftig konstruiert daher kommen. Nein, Spass macht mir dieser literarische Leberkäs nicht (mehr). Die tiefen Bewertungen erstaunen mich nicht.

23.02.2018 00:40:57
Nightreader

DER FRANZ DER KANNS
Ich höre am Liebsten Psycho - Politik -und Spionagthriller, gerne auch der härteren Gangart. Zwischendurch brauch ich dann mal etwas Lustiges und da greife ich auch mal gerne zu den Hörbüchern der Frau Falk.
Zu meinen Vorrednern kann ich nur sagen.
Ich lese oder höre doch keinen Eberhofer weil ich einen spannenden Thriller mit real agierenden Polizisten und Ermittlern lesen will. Ich würde wahrscheinlich diese Bücher nie lesen. Ich höre die Bücher weil es richtig gute Komik ist, mir beim Hören ein Lächeln, Grinsen oder manchmal auch ein lautes Lachen entlockt. Wie der Tramitz die Figuren wechselt, wenn die Oma mit m Franz streitet oder dem Rudi die Wangen schlenzt, das ist einfach so geil und amüsiert mich mehr als manche Comedy im TV. Klar wird kein Polizist in die Luft schießen bei nem kleinen Bürgerauflauf. Aber das ist kein "Polizist" das ist der Eberhofer Franz und von dem erwarte ich das und auch noch mehr was man nicht macht. Warum? Weil es mich unterhält und mir Freude bereitet. Das ist keine Doku über Polizisten sondern Unterhaltung.

17.12.2017 17:46:46
kritikaster

auch nach literarischem mist kann man offenbar süchtig werden, so wie der eberhofer-bappa nach den beatles und seinen joints. anders kann ich mir nicht erklären, dass ich mir diesen blödsinn reingezogen habe. vielleicht allenfalls noch deshalb, weil der tramitz vom kochrezept über bauanleitungen für bomben bis zu telefonadressen mit nummern unglaublich vorlesen kann!!! wahnsinn, wirklich. aber die story ist wirklich mist, mal abgesehen davon, dass in einem kaff wie niederkaltenkirchen nicht morde am laufenden meter geschehen und dass ein polizist, der zur disziplinierung von aufgebrachten bürgern mal eben in die luft schießt, hoffentlich per disziplinarverfahren zum regeln des verkehrs abgestellte wird. aber - um mit dem eberhofer franz zu reden: es nutzt ja nix. die frau schreibt einfach weiter, das blöde fernsehen verfilmts und das noch blödere publikum findets toll.
der schluss ist so schlecht, dass der dauerkraftausdruck vom franz - SCHEISSE - einfach viel zu schwach ist. vielleicht megascheiße, oder so.

18.02.2017 10:39:05
Zenta Büchner

Ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen.
Langweilig und öde. Ich habe mich durchgeführt das Buch gequält.Hätte ich die Stelle mitbringen der Auflösung des Falles früherer gefunden dann hätte ich's das Buch nicht so weitergegeben gelesen.
Es war jedenfalls das Letztes von Rita Falk das ich gelesen habe,da kann noch so viel Werbung gemacht werden.

18.02.2017 10:36:08
Zenta Büchner

Ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen.
Langweilig und öde. Ich habe mich durchgeführt das Buch gequält.
Hätte ich die Stelle mitbringen der Auflösung des Falles früherer gefunden dann hätte ich's das Buch nicht so weitergegeben gelesen.
Es war jedenfalls das Letztes von Rita Falk das ich gelesen habe,da kann noch so viel Werbung gemacht werden.

30.12.2016 13:04:49
Carduelis

Klar, die Bücher dieser Reihe sind keine reinen Krimis, aber so wenig Krimi war nie beim Eberhofer. Das wäre vielleicht nicht schlimm, wenn das Buch nur nicht so konstruiert daherkäme. Auf mich jedenfalls wirkt der Band wie das Ergebnis eines Schreibworkshops. Dazu noch eine Inflation an Kraftausdrücken. Schade, das konnte Rita Falk bislang deutlich besser. Das Buch ist der absolute Tiefpunkt der Reihe.

11.11.2016 23:54:20
Bumblebee

Grauslig.Langatmig und hölzern geschrieben. Die Figuren bekommen keine Kontur, die Geschichte dümpelt dahin ohne sich zu entwickeln.
Das ständige Fluchen und die allgegenwärtige Unfreundlichkeit des Kommissars gehen in ihrem schablonenhaften Einsatz nicht als schrullige Eigenarten durch, der Charakter bleibt oberflächlich.

19.06.2016 22:33:01
Aurelia

Ich kann mich den meisten Kritiken anschließen - "Leberkäsjunkie" hat stellenweise Längen, wovon ich leider den Begriff "langweilig" ableiten muß.Nun lese ich die Eberhofer-Geschichten nicht wegen den Kriminalfällen ( da gibt´s weitaus spanndendere Krimis ) - sondern wegen der lebhaften Schilderung des Milieus von diesem Dorfscheriff, der ja alles andere als eifrig seinem Job nachgeht.Ich denke, was allgemein die Beliebtheit der Falk´schen Eberhofer-Krimis ausmacht, ist die Erzählweise in der "Gegenwarts-Ich-Form", so wie wenn ein Freund / Bekannter einem gegenüber seine Erlebnisse erzählt.
In o. g. Geschichte gingen mir die vielen Kraftausdrücke ( das oft erwähnte "Scheiße" - auch in Abwandlung ) ziemlich auf den Geist - das gibt der Geschichte leider einen primitiven Touch - und trotzdem werde ich den nächsten "Eberhofer" wieder mit einem Schmunzeln lesen -ich mag ihn, weil er so unverblümt erzählen kann - Verzeihung, weil Rita Falk ihm so viel Nähe, Menschlichkeit und Witz einhaucht.

13.06.2016 09:55:31
rolandreis

Mittlerweile der siebte Fall des Eberhofer. Zu dieser Reihe greife ich eigentlich nie wegen der Kriminalfälle, sondern wegen der Komik der Protagonisten. Doch diesmal war ich nicht ganz so begeistert, vielleicht läuft sich der ein oder andere Witz auch langsam tot. Die Oma und der kiffende Vater lassen ziemlich nach, was leider sehr schade ist. Eher drehte sich die Geschichte diesmal im Kreis und kam nicht richtig vom Fleck. Nachdem ich die Geschichten aus Niederkaltenkrichen bisher immer sehr gern gelesen habe, hoffe ich das die Autorin nur mit dem Eberhofer ein kleines Tief hatte und im nächsten Band wieder zu alter Stärke findet. Ansonsten sollte man nämlich sonst zu einem Ende finden.

04.05.2016 07:30:57
wolko

Schade, schade.
Die ersten 4 Krimis haben mich geradezu begeistert . von da an ging`s bergab.
Der Schluss vom Sauerkrautkoma war eine Katastrophe und machte auch mich richtig sauer.
Zwetschgendatschikomplott war noch weniger begeisternd und jetzt der absolute Tiefpunkt:
Leberkäsjunkie.
25 Punkte sind fast noch zuviel aber immerhin
ist das Werk als Lesestoff für die Grundschule geeignet

03.04.2016 20:39:01
Evelyn Brands

Ich bin ein ausgesprochener Bayern Krimi Fan. Dieses Buch hat mich leider enttäuscht. In epischer Breite wird die Familie des Polizisten Eberhofer thematisiert. Die Ermittlungstätigkeiten werden nur sekundär behandelt und einen rechten Spannungsbogen habe ich auch vermisst. Ich bin überrascht, dass dieses Buch auf dem Bestseller Tisch gelegen hat.

29.03.2016 14:20:38
Peter Prüfer

Ich bin ein großer Fan der "Eberhofer Krimis" und habe daher auch dem neuen Band "Leberkäsjunkie" mit freudiger Erwartung entgegengeschaut. Aber leider war die Enttäuschung sehr groß: der mit Abstand schlechteste Band der Reihe!
Hier kommt alles zu kurz: die handelnden Figuren, die man teilweise aus den anderen Bänden lieben gelernt hat; die Rahmenhandlung, die sehr an den Haaren herbeigezogen ist; und der Kriminalfall, der sehr konstruiert wirkt.
Alles in allem: Sie können das viel besser Frau Falk! Aber ich gebe dem nächsten Band noch eine Chance!

25.02.2016 16:39:28
gerrad

HALLO
Habe bis jetzt die ersten 5 Bücher gelesen und fand sie alle Super Welches ist nun der nächste Teil?
Beim meinem Buchhändler stehen beide letzten Titel, als der sechte Fall für Eberhofer und auch hier habe ich das so gelesen. Da ich gern die Bücher in der richtigen Reihenfolge lese, wäre ich für eine Richtigstellung Dankbar
Viele Grüße

Gerrad

08.02.2016 10:17:44
Rachida

Leberkäsjunkie ist ein gut gelungener Eberhofer Roman, auf den sich das Warten gelohnt hat. Leider sind hier die Figuren auf der Strecke geblieben, zuwenig Informationen über die Leute, alles nur kurz angerissen, das war schon besser.
Der Krimi an sich, las sich wie immer witzig und warmherzig.
Ich hab mich darauf gefreut, und freu mich auch wieder auf den nächsten - obwohl, so ein toller Eberhofer wie "Schweinskopf al dente" wäre mal wieder super. Das war bisher der Beste.
Ich finde es außerdem bemerkenswert, dass sich Rita Falk am Ende vom "Leberkäsjunkie" bei den Lesern bedankt.
Ich bin und bleibe Fan von Ihr und Niederkaltenkirchen

29.01.2016 21:16:55
Rudi Pfeifer

Nein, das war kein guter Wurf. Der Kriminalfall ist unbedeutend und am Schluß hopplahopp gelöst. Die Personen ähneln sich in der Ausdrucksweise, die Oma sagt Sätze, die nicht zu ihr passen, die Liesl ebenso. Rudis ständiges "Schatzi" nervt. Für mich las sich das Buch wie lust- und inspirationslos runtergekurbelt, eine unbedeutende Homestory. Sollte ein weiterer Eberhofer kommen, muss da nach oben gewaltig was gehen, sonst lass ich ihn im Regal stehen. Gibt ja Gottseidank genug andere Bücher.

25.01.2016 15:24:15
stefan

Bislang eine meiner absoluten Lieblings-Krimi-Reihen mit natürlichen und akzeptablen Höhen und Tiefen in der Kreativität, hat mich der Band "Leberkäsjunkie" leider enttäuscht. Zum Einen ist das bisher ausgeglichene Verhältnis von Kriminalfall zu Privatleben des Franz Eberhofer völlig einseitig zu Ungunsten des Kriminalfalls verschoben, und der Rest ist einfach viel zu viel Dahingeplätschere mit Mangel an Handlung. Zum anderen gehen Eberhofer, Papa, Oma, Susi, Rudi, Wolfi und alle anderen traurigerweise den Weg vieler Reihen-Figuren: Nach dem 5. Band beginnen Sie unweigerlich zu verblassen und zu verplatten. Sie gehen ohne jede weitere persönliche Entwicklung der Bedeutungslosigkeit entgegen. So amüsant Eberhofers Fressgier nach Fleisch am Rande des Geschehens war, ist sie einfach zu unbedeutend, um sie zum Hauptthema einer wieder verteuerten Buchausgabe zu machen. Nach 2/3 des Romans musste ich erst einmal darüber nachdenken, wer da eingangs eigentlich ermordet worden war. Allenfalls geeignet als weißblaue Geschichten zum Schmunzeln. 50°

31.08.2015 08:31:52
Daniel Milkovits

Meiner Meinung nach hat Rita Falk am deutschsprachigen Markt die beste Mischung aus Krimi und Komödie vereint. Die Geschichten sind sehr lebensnah erzählt und können leicht nachvollzogen werden. Immer wieder schmunzelt oder lacht man zwischen den eigentlich spannenden Zeilen. Meine Hochachtung an Frau Falk!

08.06.2015 17:57:36
Robert D.

Franz Eberhofer ist eige gelungene Mischung aus Koambo, Monk und Schimanski.
Die Ansiedlung in Bayern macht ihn für mich zum sympatischten aller Roman Kommissare.
Er ist spannend, aber auch immer mit einem lachenden Auge zu lesen (Sein Bruder und seine Nichte).
Da ich die andere Eberhofer Romane auch gelesen habe,
warte ich schon in voller Vorfreude auf den neuen Roman von Rita Falk.

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

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