Kalter Süden

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Piratforlaget, 2008, Titel: 'En plats i solen', Seiten: 469, Originalsprache
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2009, Seiten: 6, Übersetzt: Nina Petri

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Der Tod des Eishockey-Stars Sebastian Söderström schlägt hohe Wellen. Er und seine Familie sind einem Giftgasanschlag zum Opfer gefallen. Annika Bengtzon fliegt nach Marbella und recherchiert in der Welt der Superreichen, die zurückgezogen hinter hohen Mauern und umgeben von den teuersten Alarmeinrichtungen ein Leben in scheinbarer Sicherheit führen. In diesem Kosmos der glatten Oberflächen und gekühlten Räume ist Schweigen Gold, und Geheimnisse werden über Generationen bewahrt. Die spanische Polizei gibt den Fall schon bald resigniert auf. Doch Annika Bengtzon lässt sich nicht so leicht abweisen.

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Letzte Kommentare:
13.11.2017 16:29:04
trafik

Liza Marklund ist eine meiner Lieblingsautorinen. Sie versteht es gute Geschichten zu erfinden.
Auch dieser Krimi fing wieder sehr sehr gut an. Leider hatte er in der Mitte einen kleinen Hänger. Am Schluß war er wieder ganz in Ordnung.
Positiv ist die Personenbeschreibung. Liza Marklund versteht es, Menschen so zu beschreiben, wie sie sein könnten. Das kann sie sehr gut.

19.05.2013 19:58:22
Evelyn

Ich habe bisher die ersten 8 Bücher von Annika Bengstzon gelesen, und nach Stieg Larssen nichts besseres finden können. Lisa Marklund verleiht der Hauptdarstellerin eine Glaubwürdigkeit, die seines gleichen vergeblich sucht. Auch das, ein bischen Schlodderhafte, der Annika gefällt mir sehr gut. Und die Verfilmungen können sich allemal sehen lassen.
Ein absolutes Muss für alle, die nordische Literatur lieben!!
Da können sich deutsche Filmemacher "eine große Scheibe von abschneiden"

15.10.2011 18:14:56
lesenchris

Erneut ein spannender, gut durchdachter und ohne vorhersehbares Ende kreierter Krimi der Spitzen- Autorin Liza Marklund. In was für Geschichten Annika Bengtzon immer hineingerät, ist ja wirklich unfassbar. Sie ist neugierig, mutig und ihr ist irgendwelcher Dünkel oder Schöntuerei völlig egal. Eine Protagonistin, die meinen vollsten Respekt hat, auch wenn sie nur eine Romanfigur ist. Absolut lesenswert!

13.10.2011 11:46:40
€nigma

In Marbella sind Villeneinbrüche, bei denen die Bewohner mit Gas betäubt werden, bei den Kriminellen quasi "in Mode gekommen". Bei dem Gasüberfall auf die Familie des schwedischen Ex-Eishockey-Stars Sebastian Söderström kommt tragischerweise die ganze Familie ums Leben. Die Journalistin Annika Bengtzon, die im vorliegenden Roman bereits ihren achten Fall recherchiert, glaubt nicht an ein Unglück, sondern vermutet einen gezielten Mordanschlag und reist nach Marbella, um alle Einzelheiten dieses Falls auszugraben. Von den spanischen Behörden ist der Mordfall kurzerhand zu den Akten gelegt worden, nachdem die Einbrecher selbst tot aufgefunden wurden. Annika recherchiert auf eigene Faust und teilweise entgegen den Wünschen ihres (trotteligen und aufgeblasenen) Vorgesetzten. Dabei stößt sie auf organisierte Kriminalität im größten Ausmaß...

Die Figuren in diesem Roman sind meiner Meinung nach ausgezeichnet charakterisiert, besonders die Protagonistin Annika wird dem Leser sehr vertraut. Man erfährt viel über ihr Privatleben, was aber überhaupt nicht stört, sondern dazu verhilft, ihr als Persönlichkeit scharfe Konturen zu verleihen. Auch die anderen Figuren des Romans sind detailliert ausgearbeitet. Ein wenig nachteilig ist es allerdings, wenn man den Vorgängerband der Serie nicht gelesen hat, da darauf immer wieder Bezug genommen wird und man erst nach und nach Rückschlüsse auf zuvor Geschehenes ziehen kann.

Der Aufbau des Romans hat mir sehr zugesagt. Durch die Einschübe jeweils zu Beginn der Teile des Buchs, die zeitversetzt in der Vergangenheit spielen, kann der Leser nach und nach Theorien über die Zusammenhänge entwickeln.

Begeistert hat mich auch der Erzählstil von Liza Marklund. Das Buch war durchgehend interessant, sowohl der Einblick in die journalistische Arbeit als auch die Informationen über das Netzwerk der Drogenkriminalität, zum Ende hin wird es so atemberaubend spannend, dass man nicht aufhören kann...

Fazit:

Dieser Krimi kann bedenkenlos empfohlen werden, wenn möglich, sollte man allerdings vorher den Vorgängerband lesen, weil man dann der Handluing wesentlich besser folgen kann.

08.09.2011 18:07:46
Jutta Handke

Leider hat dieses Buch nicht die Qualität der vorher erschienenen Krimis von Liza
Marklund. Ein Kriminalfall in Europas Süden angesichts der vielen Schweden dort war schon ganz gut, Liza hätte nur ein paar lose Enden aus den anderen
Geschichten wie die rätselhaften Ereignisse beim Verlust von Annikas neuem Haus, die merkwürdige Nachbarin
dort und die Neue" ihres Ehemanns aufgreifen müssen. Außerdem habe ich die sorgfältige und raffinierte Recherchetätigkeit von Annika vermisst, die sich ja auf offiziell zugängliche Quellen
begründete. Wahrscheinlich wurde dieses Buch zu schnell geschrieben, um im Geschäft zu bleiben. Hoffentlich kommt da noch gewohnt Gutes.

11.10.2010 15:20:30
Alex Konzelmann

Ich stimme den anderen Rezensionen zu, die sich über die vielen losen Enden und Rückgriffe auf die bisherigen Bengtzon-Krimis beschweren. Das Buch ist als Monolith schecht. Ich bin selbst noch nicht ganz durch und hoffe auf einen klärenden showdown. Irre viel Personal und die beiden Vorgänger muss man kurz zuvor gelesen haben, sonst ist man allein gelassen. Wenn es nicht Marklund wäre, hätte ich zwischendurch aufgegeben.

19.08.2010 08:54:15
pit0207

mit Abstand das schwächste Buch von ihr,
lau.und elend langweilig.
geschichte krampfhaft, breiig.und eine für mich überhebliche hauptfigur ohne struktur.
spannung.vielleicht die letzten 50 seiten.
schade um die zeit, die ich mit diesem buch verbracht habe.
müssen es immer 500 seiten sein, wenn man nicht so recht weiß wie man sie füllen soll.

27.01.2010 03:59:44
Tina

lest auf jeden fall die anderen bücher zuerst, sonst seht ihr wirklich nicht durch :) und am besten auch nicht so viel zeit zwischen den bänden verstreichen lassen. also dieser band war auch wieder klasse. aber einfach viel zu viel personen, für mich zumindest. ich war froh, das letzte buch kurz zuvor gelesen zu haben, sonst hätte cih passen müssen. aber sonst SUPER !!

15.11.2009 14:09:08
sabine zemke

spannend, aber zum Teil verwirrend wegen der vielen Personen, die mitsielen. da kann es schon anstrengend werden und den Lesespass etwas trüben. Ansonsten lesenswert, wenn auch die Vorgänger gelesen wurden und wenigstens ein wenig in Erinnerung geblieben sind. Sonst glaube ich frustan. Persönlichkeitsentwicklung u. ambivalente Gefühlswelt von A. Bengtzon nachvollziehbar

02.11.2009 20:25:36
Marius

Als Serienbuch Ja, als Einzelbuch Nein!

Die ermittelnde Journalistin Annika Bengtzon ist wieder da, diesmal verschlägt sie es aber in den titelgebenden „Kalten Süden“, genauer gesagt an die Costa del Sol in Mabella, wo sie den rätselhaften Gasanschlag auf den ehemaligen Eishockeystar Sebastian „Sebbe“ Söderström untersucht. Bei diesem wurde die ganze Familie getötet und es scheint, als wäre der Anschlag Vergeltung für einen Fehltritt eines der Familienmitglieder gewesen – nur von wem?
Annika begibt sich in südliche Gefilde, um Klarheit in die Angelegenheit zu bringen, doch nichts ist, wie es scheint. Mithilfe einer Übersetzerin klemmt sich Annika hinter die Geschichte und kommt schon bald Grundstücksspekulationen und Drogengeschäften auf die Spur. Die Spur führt sie schnell auf die Spur der Agentur „Ein Platz an der Sonne“, doch es scheint, als Läge des Schlüssel für die Lösung des Falles in der Vergangenheit.
Dieser Plot klingt hochspannend, doch leider entpuppte sich das Buch für mich als ziemlich zäh und vor allem für mich als Neuling der Annika Bengtzon-Serie sehr schwer verständlich. Liza Marklund greift fast ständig auf ältere Episoden rund um die Journalistin zurück und ich verstand bald nur noch Bahnhof, zumal da Marklund mit Annika Bengtzon einen sehr komplexen Charakter geschaffen hat, dessen Handeln ich oftmals nur mit Kopfschütteln verfolgen konnte. Ihre Heldin war mir nicht auf Anhieb sympathisch und der Charakter ist sehr eigensinnig veranlagt.
All diese negativen Aspekte schlagen meiner Meinung nach ziemlich zu Buche, dennoch wird man am Ende mit einem sehr guten Showdown und Finale für seine Bereitschaft, den Kampf mit den 518 Seiten aufzunehmen, belohnt, doch mehr soll noch nicht verraten werden!
Zum besseren Verständnis der Geschichte empfiehlt es sich meiner Meinung nach deshalb unbedingt, die 7 vorhergehenden Romane gelesen zu haben, denn als eigenständiger Krimi funktioniert dieses Buch nur bedingt!

28.10.2009 16:16:38
Nati

Neues von Annika Bengtzon
Im neuen Roman von Liza Marklund verschlägt es die couragierte Journalistin Annika Bengtzon vom schwedischen Abendblatt in den Süden Europas an die Costa del Sol.
Bei einem Giftgasanschlag und Raubüberfall in seinem Haus in Marbella kommt der frühere Eishockey-Spieler Söderstrom und seine ganze Familie ums Leben. Die sechzehnjährige Suzette, Tochter von Söderstrom aus erster Ehe, entgeht dem Anschlag, aber bleibt verschwunden.
Annika wird von ihrem ehemaligen Kollegen und jetzigen Chef Patrick nach Andalusien geschickt, um einen Artikel über den Mord zu verfassen. Bei ihren Recherchen wird sie unterstützt von dem schwedischen Verbindungspolizisten Niklas Linde und der Dolmetscherin Carita Halling Gonzales.
Die vielen losen Fäden, die Liza Marklund beschreibt, erhöhen das Tempo und steigern die Spannung. Man fragt sich, wie hängt dieses alles zusammen. Am Ende versteht sie es wieder geschickt mehrere Handlungsstränge zu verbinden und zusammen zu führen. Mir gefällt bei dieser Kriminalromanreihe die journalistische Sichtweise, bei der man viel über die Arbeit der Boulevard-Presse erfährt.
Da ich bisher alle Kriminalromane um die Journalistin Annika Bengtzon gelesen habe, ist diese mir schon sehr ans Herz gewachsen mit ihrer teilweisen chaotischen, aber doch ansprechenden Art. Ihre Probleme als berufstätige Mutter machen sie sympathisch und menschlich.
Kalter Süden war für mich ein spannender und unterhaltsamer Roman. Für jemanden der vorher noch kein Buch aus der Serie um die Journalistin Annika Bengtzon gelesen hat, stelle ich mir den Einstieg etwas schwieriger vor, da Vorinformationen über handelnde Personen und vergangene Fälle fehlen.

30.09.2009 15:33:24
Sandra

Wunderschönes Spanien mit dunklen Tiefen.

Kurze Beschreibung zum Inhalt:

In Marbella/Spanien - im wunderschönen Urlaubsort, der Residenz der Reichen und Schönen - wird ein Mord begangen. Einbrecher leiten Gas in die Villa des Ex-Eishockey-Stars Sebastian Söderström. Sebastian, seine Ehefrau und die zwei Kinder Mü und Leo werden dabei getötet. Die Einbrecher reißen den Tresor aus der Wand und verschwinden. Kurze Zeit später werden 2 der Einbrecher gefunden. Ebenfalls tot. Vom Tresor und dem vermeindlichen Auftraggeber bzw. Kopf der Bande fehlt jede Spur. Annika Bengtzon, eine schwedische erfolgreiche Journalistin erfährt von dem Mord und begibt sich nach Spanien um der Sache auf den Grund zu gehen. Außerdem wird sie von ihrem, äußerst unsympathischen Redaktionsleiter Patrick damit beauftragt dem Drogenhandel und Transfer in der Urlaubsmetropole auseinander zu pflücken. Annika, deren Privatleben im Verlaufe des Buches mehr als genug unter die Lupe genommen wird (geschieden von Ehemann Thomas, 2 Kinder, Hass auf neue Liebschaft von Thomas, im Verlaufe des Buches jedoch wieder ein Näherkommen) reist nach Marbella und stößt auf immer mehr Vernetzungen zwischen den Getöteten, dem Drogengeschäft und auf Verbindungen zu einem früheren Mordfall. Sie stößt auf immer tiefere Abgründe und versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Hierbei kommt es im Laufe ihrer Ermittlungen zu immer mehr Verbindungen zwischen den einzelnen Personen und zu immer abgründigeren Hintergründen. Außerdem lernt man in bestimmten Abständen 3 Mädchen kennen, die zur Zeit des Krieges auf verschiedene Art und Weisen zueinander gefunden haben und traurige und harte Erfahrungen machen mussten und nun ihre Geschichte erzählen. Auch mit Hilfe dieser 3 Mädchen setzt sich das Puzzle immer mehr zusammen.

Meine Meinung:

Die Leseprobe von diesem Buch hat mich nicht wirklich überzeugt. Trotzdem habe ich dem Buch eine Chance gegeben und ich muss sagen, es war eine deutliche Steigerung vorhanden. Annika Bengtzon als Person ansich ist eigentlich sympathisch. Beißt sich durch und lässt sich von ihrer journalistischen manchmal auch idealistischen Art abbringen. Trotz privater Probleme versucht sie ihr Leben zu meistern und hat gegen Ende des Buches auch einen fast heldenhaften Charakter. Skandinavische Roman sind grundsätzlich nicht mein Metier. Nichtsdestotrotz fand ich den Schreibstil von Liza Marklund flüssig und bildlich vorstellbar. Die Autorin verstand sich darauf den Leser zeitweise zu fesseln. Nur fand ich, dass die Verstrickungen und Verbindungen der einzelnen Personen manchmal zu konstruiert und kompliziert wirkten. Die Schauplätze vermuteten ein Urlaubsfeeling und auf der anderen Seite jedoch auch die dunklen Seiten der schönen Lokation, an die man eigentlich gar nicht denken mag.

Fazit:

Im Gegensatz zu der Leseprobe war das Buch letztendlich lesenswert und macht auch Geschmack auf mehr Annika Bengtzon. Kurzweilig ist diese Unterhaltung jedoch nicht. Man muss sich schon sehr konzentrieren um einzelne Teile des Puzzles nicht zu übersehen.

Von mir ein "Gut" !

29.09.2009 17:53:21
charlotte_30

Hörbuch "Kalter Süden"
4

Nina Petri gab dem Roman ihre Stimme und fesselte den Hörer, mit Hingabe sprach Petri alle spanischen, französischen und arabischen Kommentare, dadurch wurde das Hörbuchbuch lebendig. Der Plot des Roman war gut. Annika Bengtzon Reporterin des Abendblatt reiste an die Costa del Sol und erlebte ihr persönliches Abendteuer in Spanien. Ein typischer schwedischer Krimi war es nicht, denn die Autorin verband immer wieder Storys der vergangenen Geschichten von Annika in die Handlung. In Unkenntnis dieser war es oft schwierig den Roman zu folgen, obwohl diese Fälle mit der Lösung des Gasmords zutun haben.



Die Story scheint am Anfang leicht Lösbar zu sein, doch im Verlauf der Handlung wird klar, dass dieser Mord mehr ist. Das Drogenkartell von Spanien hat viele Wege und viele führen nach Schweden.

Liza Marklund hat durch die Figur von Annika eine Persönlichkeit erschaffen, die ihren Alltag auf zwei Beinen besteht. Sie lässt sich durch nichts von ihren Plan abbringen. Sie schreibt darüber was sie beschäftigt. Sie gerät dadurch oft in gefährliche Situationen, doch gerade diese braucht sie um ihren Leben einen Sinn zu geben. Annika hat ihre Scheidung noch nicht verwunden und sie trauert um diese Beziehung. In Kalter Süden lernt sie zwei neue Männer kennen, dadurch wird dem Ex-Mann bewusst, dass Annika immer seine Frau bleiben wird. Die Entwicklung ihres Gefühlsleben wird der Leser bestimmt im neuen Roman erfahren. Da es sich beim Hörbuch um eine gekürzte Lesung handelt, können natürlich wichtige Szenen weggelassen worden sein und daher ist kein Urteil möglich, ob das Hörbuch an den Roman herankommt. Dennoch behaupte ich, dass ich durch das Hörbuch den Roman kenne.

29.09.2009 15:27:14
Hubertus Theisinger Schümer

Eine Frau die Ihre Ketten sprengt und von Ihrer Vergangenheit wieder und wieder gefesselt wird. Durch Ihre Neugier und Ihren Mut in viele Grenzsituationen gerät, mehrmals nahe dem Tod. Ihr Wille schafft es stärker zu sein als andere und am Ende wieder frei zu sein. Zeitweilig geht sie Kompromisse ein die sie oft in psyscho Probleme bringt, speziell der Vater ihrer Kinder ist ein Kompromiß. ich dachte oft jetzt müßte mit ihm Schluß sein aber Annika hat eine Bindung an ihn die sie in Gefühle bringt die schwer zu akzeptieren sind. Das ist so konsequent geschrieben das ich nicht glauben will das ich einen Roman lese. ich bin süchtig nach der Denke von Lisa Marklund

27.08.2009 11:29:59
Marco

Bei "Kalter Süden" handelt es sich um den neuesten Fall der Annika-Bengtzon-Reihe.
Den Trailer findet Ihr hier:
http://www.youtube.com/watch?v=OSUnhkW77RE

Er bringt ganz gut rüber, warum sich Liza Marklund für ihre besonderen Charaktere entscheidet. Ich kann ihn euch nur wärmstens empfehlen!

Lest dieses Buch.

26.08.2009 13:16:15
anyways

Annika Bengtzon, Journalsitin und Mutter zweier Kinder ist eigensinnig, sturköpfig und wenig teamfähig- vielleicht zieht sie deshalb immer die besten Storys an Land.

Diesmal wird sie von ihrem frischgebackenden Abteilungsleiter ( sie selber hatte den Posten abgelehnt) nach Marbella geschickt, um über den Giftgasmord einer schwedischen Vorzeigefamilie zu berichten.

Warum wurden die Söderströms vergast? Wem standen sie im Weg?

Auf der Suche nach Antworten findet Annika noch ein weiteres Kind. Sebastian Söderströms Tochter aus seiner ersten Ehe. Wo ist sie, und warum war sie nicht im Haus ihres Vaters? Auch als der Abteilungsleiter Annika von der nun schon erkalteten Story abzieht, beginnt sie (wieder) einmal auf eigene Faust zu ermitteln und taucht ab in einen Sumpf aus Schickeria, Drogen und Wirtschaftskriminalität.



Die Krimiserie von Liza Marklund erfreut sich einer wachsenden Fangemeinde...zu Recht.

Obwohl dieses Buch eng mit seinem Vorgänger ( den ich leider nicht gelesen habe) verknüpft ist, schafft Liza Marklund durch die gut recherierten Storys die Spannung aufzubauen und zu halten und auch Verbindungen an vorangegangene Geschichten verständlich einzufügen.

23.08.2009 17:03:50
stjerneskud

Es hätte spannender und mitreißender sein dürfen

Der ehemalige Eishockey-Star Sebastian Söderström kommt samt Familie bei einem Raubüberfall in seiner Villa in Marbella ums Leben. Die Journalistin Annika Bengtzon wird an die Costa del Sol geschickt, um darüber zu berichten. Die spanische Polizei legt den Fall zügig ad acta, als ein LKW, in dem sich ein Großteil der Beute aus dem Einbruch befindet und zwei Männer tot im Fahrerhaus liegen, aufgefunden wird. Annika Bengtzon gibt sich damit aber nicht zufrieden, denn wo ist die restliche Beute und Söderströms Tochter aus erster Ehe, die sich zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht im Haus aufhielt?

Es war der erste Kriminalroman, den ich von Liza Marklund gelesen habe und ich hatte mir doch ein wenig mehr davon versprochen. Normalerweise ist es für mich kein Problem mitten in einer Krimireihe einzusteigen, aber hier ist es mir nicht gelungen. Es wäre besser gewesen, wenn ich den direkten Vorgänger „Lebenslänglich“ zuerst gelesen hätte und erst dann die Fortsetzung „Kalter Süden“, denn ich tat mich schwer damit die Personen aus dem vorherigen Fall auseinander halten zu können. Ich wusste auch nie, was damals genau geschehen war und es las sich alles sehr verworren. Über kleine Andeutungen kann man hinweglesen, aber die Geschehnisse zogen doch größere Konsequenzen nach sich.

Die Figur der Annika Bengtzon konnte mich nicht richtig überzeugen und Sympathien für sie blieben auch aus. Da ist mir Dan Turèlls namenloser Journalist um einiges lieber, wenn er der Polizei bei ihrer Ermittlungsarbeit half. Außerdem steht sie und ihre Arbeit, bzw. Privatleben gewaltig im Vordergrund und der Fall an sich rückt in den Hintergrund. Dies ist vielleicht der Grund, weshalb der Schwung fehlte und die Geschichte nicht so spannend und mitreißend war, wie sie hätte sein können und ich nicht in ihren Bann gezogen wurde. Ich war manchmal erstaunt, dass die schwedischen Polizisten in Spanien so bereitwillig Auskunft gaben und mit anscheinbar nichts hinter dem Berg hielten. In der normalen Bevölkerung kommen Journalisten oftmals an andere Informationen als die Ermittler, weil manche Leute lieber mit ihnen als mit der Polizei reden und können somit zur Klärung des Falls beitragen.

An dem Schreibstil habe ich nichts auszusetzen und das Buch las ich auch innerhalb kürzester Zeit durch. Vielleicht lag es wirklich nur daran, dass ich den vorherigen Band nicht kenne und es mir dadurch schwer fällt diesen richtig beurteilen zu können. Ansonsten hätte er mich bestimmt begeistern können, aber so würde ich ihn nicht unbedingt weiterempfehlen.

Für Marklund-Fans wird der Krimi ein Muß sein und allen anderen empfehle ich zuerst „Lebenslänglich“ zu lesen und sich dann „Einem Platz an der Sonne“ zuzuwenden.

17.08.2009 15:45:34
Ticva

Bei "Kalter Süden" handelt es sich um den neuesten Fall der Annika-Bengtzon-Reihe. Dies ist mein erster Kontakt mit dieser Serie.

Am Anfang wird ein Überfall geschildert, dann wird eine kurze, etwas sonderbare Geschichte über ein Mädchen, das vermutlich zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges aufwuchs, erzählt. Danach kommt ein kurzer Zeitungsartikel, nach dem die Handlung erst richtig beginnt. Für mich war dieser Anfang sehr verwirrend.

Die Journalistin Annika Bengtzon wird anfangs nur andeutungsweise beschrieben, wie beispielsweise eigentlich nur erwähnt wird, dass sie eine Narbe am Finger hat und vor dem privaten Aus steht.
Als ich immer mehr in die Handlung eintauchte, erfuhr ich näheres von ihr und konnte mir so langsam ein Bild von ihr machen. Das fand ich sehr schön, denn die Autorin hätte auch darauf vertrauen können, dass die Leser die anderen Bände der Serie bereits kennen.

Nach dem verwirrenden, aber doch aufregenden Anfang, flaute die Spannung leider wieder ab und man durfte an Annikas Leben als Journalistin teilhaben. Während sie Informationen nachgeht und diverse Artikel schreibt, ist die Spannung komplett versiegt.
Je weiter ich las, umso mehr wurde mir auch bewusst, dass mir viel Hintergrundwissen über einen frühren Fall fehlt.
Neben dem eigentlichen Ereignis, das sich in Spanien abspielte, werden parallel Gerichtsverhandlungen zu einem älteren Fall beschrieben. Die dazugehörigen Erinnerungen und Gefühlsausbrüche der Journalistin sind gut eingeflochten. Mich persönlich brachte der Wechsel zwischen dem gegenwärtigen und dem vergangenen Fall allerdings etwas durcheinander.

Das Buch ist in drei Teile aufgegliedert:
1. Teil - kurz nach Silvester
Der erste Teil handelt von dem tödlichen Überfall auf eine schwedischen Familie in der spanischen Idylle.
Der Abschnitt hört mit einer vermissten Figur auf, über die man erst einmal nichts Näheres mehr erfährt.
Durch diesen Anschlag und das Verschwinden dieser Figur hatte ich mir schon etwas zusammengereimt. Aber ob mein Gefühl richtig war?

2. Teil - um Ostern
Der zweite Teil spielt sich wieder in Spanien ab, diesmal geht es allerdings ausschließlich um Drogen. Da kam bei mir langsam die Frage auf, was dies mit der schwedischen Familie und dem Klappentext zu tun hatte? Geschweige denn mit dem Cover, auf dem eine blonde Frau in Unterwäsche in einem Pool mit dem Gesicht nach unten treibt. Für mich sah es aus, als wolle sie einen Schwimmzug machen, ich kann mich allerdings auch täuschen.
Erst zum Ende hin, kamen mir wieder einige Ideen, wie die Drogensache mit dem Massenmord und der Figur, die vor Gericht steht, zusammen hängt.

3. Teil - nach Pfingsten
Der dritte Teil handelt zum größten Teil in Spanien, sowie teilweise in Marokko. Annika hatte einige berufliche Differenzen und handelt nun auf eigene Faust, was die schwedische Familie Söderström und die vermisste Figur angeht.
Je näher ich dem Ende kam, umso deutlicher wurden alle Zusammenhänge, die ich anfangs nicht verstand. Und auch der aufgerollte Fall von früher hängt zum großen Teil mit der ganzen Geschichte zusammen. Jedoch wird alles ohne großartige Spannung aufgelöst.

Dramatik ist kaum zu spüren. Ich kann eigentlich sagen, dass es eine Berg- und Talfahrt war mit vielen dunklen Tälern, in denen sich nichts regte.
Allerdings hätte ich nie an diese spezielle Figur gedacht, die den Massenmord geplant und ausgeführt hatte.
Trotz der wenigen Höhepunkte passierte in meinen Augen nie wirklich etwas richtig Dramatisches, von dem ich überrascht oder schockiert gewesen wäre. Von richtiger Spannung oder gar Hochspannung ist dieser Kriminalroman meiner Ansicht nach weit entfernt.

Der Krimi ist aus Annikas Sicht geschrieben.
Das Werk hat lange Kapitel, unterteilt in nur wenige Abschnitte, was mich allerdings nicht arg störte, da es sich sehr gut und vor allem flüssig lesen ließ.
Jeder Teil fängt mit einer kurzen Beschreibung eines kleinen Mädchens an, das während des Zweiten Weltkrieges nach Schweden geschickt wurde. Im dritten Teil häufen sich diese Beschreibungen. Dort kommen noch zwei weitere Mädchen hinzu und von Abschnitt zu Abschnitt konnte ich mir mehr unter diesen jungen Frauen vorstellen. Wie sie in die gegenwärtige Handlung passen und was ihre Rolle ist. Diese kurzen Handlungsstränge sind in einer anderen Schriftart gedruckt und man darf die Namen der Mädchen bis fast zum Schluss nicht erfahren, so dass ich als Leser selbst gefordert war.
Sätze auf Englisch, Spanisch oder Französisch sind in Kursivschrift gehalten. Sie wurden meist im darauffolgenden Satz auf Deutsch erklärt.
Die Beschreibungen von Örtlichkeiten sind detailreich, aber nicht zu ausführlich, so dass es mir dabei nicht langweilig wurde.

Fazit:
Für mich persönlich ist "Kalter Süden" ein mittelmäßiger Krimi, der mich leider nicht animieren konnte, weitere Bücher aus dieser Reihe zu lesen.
2 bis 3 Sterne

Ein Zitat von Annikas Tochter Ellen hat mir persönlich sehr gut gefallen:
Ist das nicht komisch? Den lieben Gott gibt es, aber den kann man nicht sehen. Und den Weihnachtsmann kann man sehen, dabei gibt es den gar nicht.

15.08.2009 09:07:43
sabatayn76

In Marbella kommen der schwedische Eishockey-Star Sebastian Söderström und seine Familie bei einem Gasüberfall ums Leben. Obwohl die spanische Polizei bald resigniert und sich die Bewohner der Costa del Sol in Schweigen hüllen, lässt die schwedische Journalistin Annika Bengtzon, die in diesem Fall recherchiert, nicht locker, dringt immer tiefer in die Geheimnisse der Ortsansässigen ein und wird schließlich mit einem Netzwerk aus Macht, Geld, Hass und Vergangenheitsbewältigung konfrontiert.


Mein Eindruck:

Marklunds Sprache ist sehr plastisch und ermöglicht mühelos eine bildhafte Vorstellung von Orten und Handlungen. Auch die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, realistisch und überzeugend.

In der vorerst kryptisch erscheinenden Parallelhandlung, die in den Jahren des Nationalsozialismus spielt und die Geschichte um Annika und Marbella in regelmäßigen Abständen unterbricht, sind die handelnden Personen anonym (z.B. „die Prinzessin“). Somit bleibt lange offen, was das Eine mit dem Anderen zu tun hat, und es wird zusätzliche Spannung aufgebaut.

Die Komplexität der Verbindungen zwischen den beteiligen Personen mag bisweilen schwer durchschaubar sein, tut dem Lesevergnügen jedoch wenig Abbruch.


Mein Resümee:

Trotz zeitweiliger Verwirrung aufgrund der komplexen Vernetzung zwischen Personen der Vergangenheit und der Gegenwart hat mir der Krimi von Marklund sehr gut gefallen. Der gesamte Roman liest sich flüssig, hat keine Längen, nimmt im Laufe des Buches sehr an Tempo zu und hat für reichlich Mitfiebern, zahlreiche Überraschungsmomente und zeitweise starkes Herzklopfen gesorgt. Die Lektüre lohnt sich auf jeden Fall!

08.08.2009 17:04:45
subechto

Der Tod des Eishockey-Stars Sebastian Söderström schlägt hohe Wellen. Er und seine Familie lebten in der Nähe von Marbella an der spanischen Costa del Sol und sind nun dort einem Giftgasanschlag zum Opfer gefallen.

Die Handlung von Kalter Süden knüpft nahtlos an den Vorgängerroman Lebenslänglich an. Die Journalistin Annika Bengtzon recherchiert und fliegt nach Marbella.

Die Geschichte handelt von Drogen, Geldwäsche und Wirtschaftskriminalität. Schauplätze sind die Costa del Sol und eine "Farm" nicht weit von Tanger in Marokko.

Ein parallel verlaufender Handlungsstrang erzählt mit Sprüngen in die Vergangenheit die Geschichte von drei kleinen Mädchen, der "Prinzessin", dem "Trollmädchen" und dem "Engel", die so ihre Geheimnisse haben und diese über Generationen bis zum heutigen Tag bewahren.

Schwedens Vorzeige-Krimiautorin Liza Marklund, früher selbst als Journalistin tätig, hat nun bereits ihren achten Roman vorgelegt, in dem die Journalistin Annika Bengtzon abermals Enthüllungen nachjagt, die der Öffentlichkeit nicht gefallen werden.

Im Gegensatz zu anderen weiblichen Ermittlern ist Annika nicht Polizistin, sondern Journalistin. Damit wird dem Leser eine ganz andere, sehr interessante Sichtweise eröffnet.

Womöglich sind für den Neueinsteiger in die Serie die vielen Querverbindungen und Bezüge auf Vergangenes etwas verwirrend, für mich ist es die konsequente, spannende Fortsetzung einer sehr lesenswerten Serie um eine überaus sympathische Protagonistin. Einzig und allein mit ihrem Mann Thomas, der auch hier wieder mit von der Partie ist, werde ich nicht warm.

Wie so oft bei Liza Marklund werden auch in diesem Band nicht alle Geheimnisse gelüftet und die hochspannende und sehr interessante Geschichte endet wieder mit einem Cliffhanger. Absolut empfehlenswert!