Mord in San Francisco

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Valby: Borgen, 1990, Titel: 'Mord i San Francisco', Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2008, Seiten: 251, Übersetzt: Bernd Kretschmer

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Jörg Kijanski
Ein letztes Mal ermittelt der Journalist ohne Namen

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Nov 2008

Mord in San Francisco ist der zwölfte und letzte Roman von dem bereits vor einigen Jahren verstorbenen dänischen Kultautor Dan Turell, in dem sein berühmter Journalist ohne Namen die Hauptrolle spielt. Wie bereits bei seinen vorhergehenden Werken ist die Story einfach gestrickt und daher schnell erzählt.

Der Journalist ohne Namen ist mit seiner Gitte gerade einmal zwei Tage verheiratet und auf dem Weg in längere Flitterwochen in Frisco, da wird er auch schon vom dortigen Polizeichef O'Neill der Mordes an seinem Landsmann Claus Brandt verdächtigt. Dieser saß im Flieger neben eben jenem und wurde kurz nach seiner Ankunft erstochen im Union Square aufgefunden. Der Journalist ohne Namen hat natürlich mit der Sache nichts zu tun und da er in seiner Heimatstadt Kopenhagen der Polizei auch schon hier und da geholfen hat, versucht er auf eigene Faust zu ermitteln, was passiert ist. Da ihn sein Weg geradewegs in die Drogen- und Unterwelt von Frisco führt trifft es sich natürlich gut, dass der dänische Polizeiinspektor Ehlers extra nach Übersee fliegt, um seinem Freund unter die Arme zu greifen.

Danach geht es recht schnell: Unser Protagonist verfolgt einen Verdächtigen, dieser führt ihn auf die richtige Spur bzw. zu den Hintermännern und bis zum Finale gibt es noch eine riesige Straßenschlacht zwischen Polizei und Drogenmilieu sowie einen großen Häuserbrand. Zwischendurch werden noch beeindruckende Mengen von Whisky und Bier verköstigt und fertig ist die Story.

Nicht spannend, aber der pointiert schwarze Humor trägt die Geschichte.

Die Geschichte wird im Sinne eines klassischen amerikanischen Hardboiled-Romans erzählt. Die Fakten ergeben sich quasi von selbst (hier durch einfaches Beschatten eines Verdächtigen) und damit es nicht langweilig wird, denn große Fragen stellen sich dem Leser eigentlich kaum, wird man durch Turells bitterbösen und ironischen Erzählstil bestens unterhalten. Vorausgesetzt man erwartet eben keine spannende Geschichte, sondern ausschließlich Action gepaart mit mehr oder weniger dummen Sprüchen.

 

Wir arbeiten immer gern mit der Presse zusammen. Besonders dann, wenn sie sich jenseits des Atlantiks befindet und in einer Fremdsprache schreibt.

Für mich ist die Frage, ob Sie Ihr Gehirn nicht gebrauchen oder ob Sie nur keines haben. Das ist natürlich eine rein akademische Frage, die sich nur durch eine Obduktion eindeutig beantworten ließe.

 

Und so weiter, immer heiter. Am Ende des Romans beendet der Journalist ohne Namen übrigens seine Mitarbeit mit der "Bladet", da er "nicht mehr kann" und nicht immer wieder über Gewalt und Tod schreiben will. Ob es ein trauriges Vorzeichen war?

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