Eistod

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Claasen, 2007, Seiten: 314, Originalsprache
  • Berlin: List, 2008, Seiten: 314, Originalsprache

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Jörg Kijanski
Für Freunde der ruhigen Erzählart

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Mär 2007

Konrad Schwinn, Assistenzprofessor am Biochemischen Institut der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH), leistet als Technischer Unteroffizier seinen Militärdienst beim Schweizer Nachrichtendienst ab. Da er neben anderen Sprachen auch Arabisch beherrscht, wird er gebeten, drei Schreiben, die mittels eines neuen Programms abgefangen werden konnten, zu übersetzen. Während zwei Schreiben bedeutungslos sind, hat es das letzte Schreiben umso mehr in sich. Demnach soll ein Mann für die CIA und deren Verhörmethoden bewusstseinserweiternde Substanzen entwickeln. Schwinn erkennt sofort, wer dieser Mann ist und dass die Spur direkt ins ETH führt. Geradewegs zu seinem Vorgesetzten Prof. Theo Winter.

Von alldem bekommt Kommissar Eschenbach von der Kriminalpolizei Zürich nichts mit. Ebenso wenig beunruhigt ihn zunächst, dass auffallend viele Obdachlose sterben. Doch selbst wenn es in Zürich stark schneit und bitter kalt ist, so sind zwölf Tote in vier Wochen selbst in dieser Szene eindeutig zu viel. Stattdessen verwendet Eschenbach seine Zeit auf eine Schießerei vor dem "Crazy Girl", dabei ist hier eigentlich alles geklärt. Dennoch kann er mit einigen an sich überflüssigen Arbeiten die für das neue Jahr anstehenden bürokratischen Pflichten wie Budgetplanungen vor sich herschieben.

Die Situation ändert sich für Eschenbach jedoch, nachdem ein weiterer Toter aus dem Limmat gezogen wird, denn die Obduktion ergibt, dass der Mann einer Fischvergiftung erlag. Plötzlich führt die Spur in den nahezu undurchschaubaren Sumpf aus allen erdenklichen Drogen und als dann auch noch Konrad Schwinn um Rückruf bittet, scheint sich der Kreis zu schließen. Plötzlich ist Eschenbach zum Handeln gezwungen, denn quasi über Nacht verschwindet Schwinn von der Bildfläche und kurz darauf wird Prof. Winter in den Medien der Zusammenarbeit mit der CIA angeklagt. Zu allem Überfluss bekommt Eschenbach auch noch den Neffen von Regierungsrätin Sacher als neuen Praktikanten aufs Auge gedrückt...

Viel hat sich seit dem Debüt nicht verändert

Wer den Debütroman der Eschenbach-Serie Im Sommer sterben von Michael Theurillat kennt, der weiß, worauf er sich hier einlässt. Wenig hat sich seitdem verändert. Der Kommissar ohne Vornamen steht vor seiner zweiten Scheidung, nachdem ihn seine Frau Corina für einen Architekten hat sitzen lassen. Probleme bereitet auch Tochter Kathrin, die im Verlaufe der Handlung - Überraschung! - ebenfalls mit Drogen in Berührung kommt. Eschenbach selbst bleibt zunächst mangels eines konkreten Falles nur durch die kalte Gegend zu niesen, seine geliebten Brissagos zu rauchen bis er sich dann später im Rahmen der Ermittlungen um die Herren Schwinn und Winter in eine Sekretärin verlieben darf, die gerade einmal halb so alt ist wie er selbst.

Die Handlung ist anfangs langwierig und verworren, nimmt später jedoch Fahrt auf. Die Verwirrung bleibt jedoch über weite Passagen erhalten, was aber nicht zwingend negativ zu sehen ist, denn am Ende führt Michael Theurillat die Geschichte zu einem akzeptablen Ende. Allerdings sollte man angesichts der zahlreichen Passagen über psychotropische (bewusstseinserweiternde) Substanzen und ähnliche Ausflüge in die Welt der Biologie und Chemie über Grundkenntnisse ebendieser Gebiete verfügen. Ansonsten wird es zeitweise etwas arg fachchinesisch und man muss zu dem alten Trick greifen, einfach weiter zu lesen und die Dinge so zu akzeptieren, wie sie erzählt werden.

Theurillats Schreibstil wirkt ein wenig altbacken, aber keineswegs uninteressant. Zwar verzichtet er weiterhin konsequent auf jede Form von Action und lässt seinen Kommissar mit seinen ständigen Brissagos ein klein wenig an Maigret erinnern (auch vom Erzähltempo her), doch macht er dies mit einigen humorvollen Dialogen wieder wett. Denjenigen, die das Debüt kennen sei noch gesagt, dass es ein Wiedersehen mit mehreren alten Bekannten gibt, darunter auch der ehemalige Praktikant Claudio Jagmetti.

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Letzte Kommentare:
07.02.2016 10:33:43
Angelo

Eine Entdeckung! - Das Buch habe ich zügig gelesen. Die obenstehenden giftigen Kritiken kann ich nicht teilen. Ich habe sehr viele Vergleichsmöglichkeiten hier auf der Krimi-Couch, und Theurillat hält stand.
Seine Sprache ist stilsicher, ruhig, geerdet. Stimmt: "Die" Tram, "der Buttergipfeli" - da ist einfach das Lektorat daneben.
Sehr gefallen mir die leise Ironie und der hintergründige Humor, die oft mitschwingen. Recht schweizerisch sind die Figuren entworfen. Der Plot ist spannend, unterhaltend. Das biochemische Fachchinesisch kann man locker wegstecken. Mir gefällt der Zürich-Krimi und der Eschenbach. Da gebe ich gerne 80 Punkte.

13.11.2015 14:21:33
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01.10.2012 14:29:42
Katha Keller

nach "Rütlischwur" und "Sechseläuten" habe ich vor 2 Monaten den Krimi "Eistod" gelesen. Hat mich total fasziniert. Vor allem auch die darin erwähnte geheimnisumwitterte zentrale Abhöranlage.
Und nun ist eben der Datenklau beim NDB aufgeflogen. Der Krimi wird dadurch brennend aktuell ! Er müsste Bundesrat Ueli Maurer als Pflichtlektüre aufs Arbeitspult gelegt werden.

14.02.2011 19:21:55
Rolf Minder

Nachdem ich "Sechseläuten" gelesen habe, der mir sehr gefiel, kaufte ich mir "Eistod". Auch dieses Buch vermochte mich zu fesseln. Die schnorkellose aber interessante und spannende Erzählweise des Autors vermag zu überzeugen und macht "lesesüchtig". Ich werde mir noch seinen ersten Krimi "Sterben im Sommer" kaufen und bin dann auch gespannt auf "Rütlischwur" den ich bei meinem Buchhändler bereits bestellte.

08.02.2011 20:58:40
Edgar Steiger

Theurillats "Sechseläuten" konnte man noch leben lassen. Aber "Eistod" war mit Sicherheit mein letztes Buch dieses Autors. Ich habe mich durchgekämpft bis zur letzten Seite, dann habe ich den Papierbrocken zerrissen - zu Hudeln und zu Fetzen. Das Ganze ist nichts als eine Ansammlung von Phrasen, schon hundertmal gesehen, gehört und gelesen. Anbiederndes ans deutsche Publikum: die Tram, der Gehsteig, usw. Oberflächliche, anmassende Kritik an der Schweizerischen Volkspartei und an der Militärpolitik. Dann wärmt er noch die prähistorische Fehde zwischen Baslern und Zürchern auf. Unglaublich. Der sogenannte Krimi ist eine einzige Fehlkonstruktion - fad, ungeniessbar. Das Einzige was einen packt ist die Wut auf den Autor und diesen elenden Besserwisser von Kommissar.

02.06.2010 17:36:32
Conny22

Aus Respekt vor dem Autor lese ich jedes Buch zu Ende, das ich angefangen habe, aber nur einmal (bei Richard Powers) ist mir das so schwer gefallen wie hier. Die Story ist überkonstruiert und konfus. Der Mix aus Züricher Lokalkolorit und Geheimdienst-Konspirations-Soße ist schon fast lachhaft. Die Charaktere sind anämisch und fade. Der Komissar ein billiges Abziehbild diverser Vorbilder mit den üblichen Zutaten Melancholie, Eheprobleme, Marottchen, aber er lebt nicht. Die Dialoge quälend öde, dabei zwanghaft auf originell getrimmt. Und, für einen Krimi die Todsünde: Die Geschichte ist langweilig. Kein Spannungsbogen, kein Höhepunkt, nichts. Die wissenschaftlichen Passagen zu den psychotropen Substanzen fand ich noch am interessantesten, aber dafür gibt es Fachbücher. Einziger Pluspunkt: ich habe im Urlaub jeden Abend im Bett zu dem Buch gegriffen, weil es mich in wenigen Minuten so schön schläfrig gemacht hat...

16.09.2009 11:40:21
Peter Rothenhäusler

Da tut sich ja richtig was mit den Kritiken.

Ich muss noch einen kleinen aber wichtigen Nachtrag betreffend Lokalkolorit machen. In Zürich gibt es gar keine Kommissare. Die Mitarbeiter der Polizei heissen Detektive. Die Begründung für diese Wahl würde mich interessieren. Muss alles für den Deutschen Markt konditioniert werden.

30.08.2009 22:44:25
Schrodo

Winter in Zürich, es wundert niemanden, dass immer wieder erfrorene Obdachlose aufgefunden werden. Doch dann entdeckt ein Gerichtsmediziner bei den Toten Reste eines rätselhaften Giftes. Die Ermittlungen führen Kommissar Eschenbach an das Biochemische Institut zu seinem Jugendfreund Professor Winter.
Dieses Buch, daß sich Krimi nennt ist keinesfalls spannend, es ist auch nicht mitreißend geschrieben, es hat auch keine besonders verzwickte Story, sie finden auch keinerlei Action darin, aber es ist ein wirklich klasse Buch!
Die Story ist absolut schlüssig und sehr gut zu lesen. Sogar Erotik gibt´s. Die Hauptperson, Kommissar Eschenbach ein knorriger Mittfünfziger reißt nebenbei noch eine 25jährige Supertippse auf…und das alles in der gemütlichen und beschaulichen Schweiz. Toll, mir hat´s sehr gut gefallen. Weiter so

28.06.2009 10:56:16
odile

Michael Theurillat hat mit Eschenbacher einen Ermittler geschaffen, der eher bedächtig, manchmal etwas ungeschickt, aber stets beharrlich und zielorientiert seine Fälle löst. Seine familiäre Situation macht ihm zu schaffen und lässt ihn sein Leben und seine Handlungsweise immer wieder hinterfragen, so auch die Beziehung zu der Sekretärin eines Hauptverdächtigen.
Der Schauplatz Schweiz bietet Abwechlsung zur Fülle amerikanischer und skandinavischer Kriminalfälle.
Die Handlung beinhaltet weder rasante Action noch spektakuläre Greuelelemente auf, die derzeit so beliebt zu sein scheinen. Vielmehr entwickelt sich das Geschehen allmählich und immer etwas undurchsichtig bis zum durchaus befriedigenden Schluss.
Wer nicht auf Action, Thriller und grausige Elemente steht, findet hier interessantes Lesefutter.

23.06.2009 14:13:00
Tempe

Leider fällt mein Urteil über diese Buch eher mässig aus. Denn für mich war dies kein Krimi sondern eher eine Geschichte, es fehlte an Spannung un Esprit in diesem Buch.
Ich hab es nur fertig gelesen um zu wissen ob da noch was kommt aber fehlanzeige!
Ich werde keine Bücher von Michael lesen, das war mich einfach zu langweilig! Sorry!

13.03.2009 17:53:12
Peter Rothenhäusler

Ich hab nicht geschrieben, dass ich das "Einfliessen" von Schweizer Ausdrücken nicht gut finde, sondern nur die Art und Weise. Wenn schon, dann richtig. Nochmals: "die Tram" ist NICHT authentisch. Es heisst "das Tram".
Und "das Gipfeli", und auch auch nicht "der Schiss" sondern "Schiss" ohne Artikel.
Das mit den Ortsbezeichnungen ist zugegebenermassen subjektiv.
Wirklich absurd ist aber zum Beispiel die Aussage, dass das Dolder und die ETH auf dem gleichen Hügel sind.

23.12.2008 14:29:58
Rinquinquin

Nein, der Meinung bin ich nicht, dass einen Nichtzürcher Ortsbeschreibungen nicht interessieren. Auch dass Schweizer Ausdrücke mit einfliessen, macht den Roman doch authentischer. Das Buch ist flüssig geschrieben und die Launen und Sorgen von Eschenbach sind schon reell und doch amüsant beschrieben. Etwas anstrengend fand ich die wissenschaftlichen Abhandlungen, da kann ich nicht anders und lese drüber weg.

26.03.2007 14:18:39
Peter Rothenhäusler

"Der Süden Zürichs"
****************
Die Handlung von Eistod ist süffig, leicht zu lesen, jedoch etwas gesucht - das kennt man ja bereits aus Tatort und anderen Fernesehkrimis. Da haben für meinen Geschmack einfach zu viele Personen der Handlung (insbesondere der Kommissar) Bezug zu einander.
Die Beschreibung Zürichs ist nicht sehr stimmig sondern eher zwischen pedantisch und amüsant "pendelnd". Es interessiert eigentlich niemanden, dass man beim Bellevue rechts in die Rämistrasse einbiegen kann. Einen Zürcher nicht weil er es schon weiss, einen Nichtzürcher nicht, weil er trotzdem nichts damit anfangen kann. Solche Passagen gibt es zu Hauf.
Oder, dass das Dolder Hotel auf dem gleichen Hügel steht wie die ETH ... sagt eben gar nicht aus über das Wesen von Zürich.

Ein paar Stellen gehen ganz klar in den Bereich "ungewollte Komik" (oder ist sie vielleicht doch gewollt).
1. Der Süden Zürichs
Mein Favorit: Fragen sie einen Zürcher, ob er je vom Süden Zürichs gesprochen hat.

2. Die Tram
Es gefällt mir durchaus, dass Theurillat "Schweizer Deutsche" Ausdrücke wie "büschelen" (= sortieren) einbaut. Wieso in aller Welt schreibt er dann "die Tram". In Zürich heisst es nun mal von NZZ bis Blick "das Tram". Gilt ebenso für "der Gipfeli" oder "hatte einen solchen Schiss".

3. Animosität zwischen Zürich und Basel
Diese soll, so wird suggeriert, seit dem Vorfall mit Basler (ja es heisst Basler und nicht Baseler) Fussballfans in Zürich quasi wieder massiv und dauerhaft ausgebrochen sein. Stimmt einfach nicht!

4. Das holpernde Tram
Immer weider holpert und schüttelt das Tram zum Beispiel vom Römerplatz (welcher eigentlich Römerhof heisst) runter. Zum Zeitpunkt des Romasn (also nach dem ominösen Fussbalspiel) gab es keine so alten Trams mehr.


Fazit:
Ich werde auch "Im Sommer sterben" noch lesen, umweitere "neue" Ausdrücke zu lernen. Der Handlung zu folgen dürfte wie auch bei "Eistod" nicht allzu schwierig sein.

Bis dann erhole ich mich im "Süden Zürichs".