Keine Konkurrenz für Mma Ramotswe

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Edinburgh: Polygon, 2002, Titel: 'The Kalahari Typing School for Men', Seiten: 204, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2005, Seiten: 252, Übersetzt: Michael Kubiak
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2006, Seiten: 252
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2007, Seiten: 252, Übersetzt: Michael Kubiak

Couch-Wertung:

50°

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
0 x 81°-90°
1 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:76
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":1,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}
Sabine Reiß
Garantiert entkoffeiniert

Buch-Rezension von Sabine Reiß Feb 2005

Botswana als Schauplatz für einen Krimi ist sicherlich ungewöhnlich und auch der Beruf der Protagonistin ist nicht ganz alltäglich gewählt: Mma Ramotswe ist Detektivin. Seit der Gründung der No.1 Ladies’ Detective Agency ist einige Zeit vergangen und sie hat ihr Büro in die Autowerkstatt ihres Verlobten J.L.B. Matekoni verlegt, um Mietkosten zu sparen. Abgesehen davon hat ihre Sekretärin, pardon die zweite Detektivin, Mma Makutsi als Werkstattleiterin ausgeholfen, als dieser krank war. Diese kleine Symbiose birgt eine Menge Vorteile in sich, denn die Zeiten für Detektive sind momentan nicht gerade rosig.

Da fehlt es gerade noch, dass männliche Konkurrenz in Gestalt einer weiteren Detektivagentur am Horizont auftaucht, die zudem noch damit wirbt, dass es am besten sei, heikle Angelegenheiten in die erfahrenen Hände eines Mannes zu legen. Als die beiden Damen jedoch ihrem Konkurrenten auf den Zahn fühlen, vermuten sie bald, dass hinter seinen Referenzen nur heiße Luft steckt. Allerdings sind beiden doch in erheblichem Maße voreingenommen. Weil Mr. J.L.B. Matekoni und Mma Ramotswe sich für ihre Angestellte nicht gerade ein fürstliches Gehalt leisten können, leidet Mma Makutsi unter kronischem Geldmangel. Daher kommt sie auf die Idee, Schreibmaschinenkurse für Männer zu geben. Derweil löst ihre Chefin die Probleme eines Klienten.

Spannungsbarometer = Null

Mit dem vorliegenden Buch hat Alexander McCall Smith bereits den vierten Band seiner Serie vorgelegt. Das Buch ist wie seine Vorgänger auch in einem leichten, humorvollen Stil geschrieben, der quasi runter geht wie Butter und die ganze Atmosphäre gut transportiert. Der Autor wendet extrem viel Zeit auf, seine Personen zu charakterisieren und die Geschichte lebt eigentlich nur davon.

Mitunter muss sich fast wundern, wie wenig ansonsten überhaupt passiert, und das ist sehr schade. Wo im ersten Band noch einige kleine Fälle zu lösen waren, die Mma Ramotswe auf ihre ganz eigene Art und Weise angegangen ist, ist die Detektivarbeit hier mehr als nur dürftig eingebunden. Der Charme, der im ersten Band transportiert wurde, tritt an diesen Stellen leider kaum zutage. Es ist nett, diese Geschichte zu lesen, aber blitzschnell hat man sie auch wieder vergessen.

"Keine Konkurrenz für Mma Ramotswe" als Krimi zu bezeichnen, ist eine absolute Fehleinschätzung und kann nur von jemandem stammen, der das Buch nicht gelesen hat. Es ist eine Hommage an Botswana und an die Menschen dort, aber es zeichnet meines Erachtens kein realistisches Bild dieses Landes. So naiv, wie der Autor es uns vermitteln will, können die Menschen dort nicht sein. Mma Ramotswe ist eine liebenswerte, warmherzige Figur und ihre klitzekleinen Abenteuer sowie ihre philosophische Betrachtung der Welt sind wie Blümchenkaffee: Angenehm im Geschmack, aber keine Gefahr für die Gesundheit. Bester Schlaf danach ist (fast) garantiert.

Keine Konkurrenz für Mma Ramotswe

Keine Konkurrenz für Mma Ramotswe

Deine Meinung zu »Keine Konkurrenz für Mma Ramotswe«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
01.10.2009 09:38:14
Bibliophagos

Fall 4 der Mma Ramotswe-Krimi-Reihe aus Afrika. Zu empfehlen ist es, die 3 Vorgänger zu verinnerlichen. Das schafft Einblicke und Zusammenhänge werden im Gesamt deutlicher.
Auch hier schafft es McCall einen authentischen Roman zu kreieren, der das schöne Botswana wie so oft in den Vordergrund rücken lässt.
Fazit: 95 Grad, mit keinem Wort unglaubwürdig oder unrealistisch. Ein klasse Büchlein. !Lesen!

31.10.2007 22:23:24
anath

Sehr gemächlich,sehr philosophisch,nicht mal spannend im üblichen Krimi-Sinne.Und trotzdem liest man weiter,weiter,das Buch läßt den Leser nicht los.
Ein unblutiger Krimi. Ich bin nicht mal sicher,ob das überhaupt ein Krimi ist,aber ein lesenswertes Buch ist es auf jeden Fall. Ich glaube, ich habe beim Lesen mehr über die Menschen im Süden Afrikas erfahren als mir je ein Film oder ein Gespräch vermitteln konnten.Ich denke das liegt am Rythmus diese Buches.Es atmet Gelassenheit und Ruhe.Ich werde wohl noch mehr aus dieser Reihe kaufen und lesen.
Kategorie: Kann man gut verschenken,auch an Nichtkrimifans.

29.03.2006 10:40:23
Ninari

Auch das 4. Buch über Mma. Ramotswe hat mir wieder sehr gut gefallen. Mma. Ramotswe löst ihre Fälle wie immer mit sehr viel Herz und ihre oftmals sehr einfachen, aber dennoch klugen Erkenntnisse über die Welt und das Leben, lassen den Leser mehr als einmal schmunzeln. Wer einen actionreichen spannenden Krimi erwartet, wird von diesem Buch enttäuscht sein, denn Mma. Ramotswe ist ehr was für ruhige Lesestunden. Sehr unterhaltsam!