Bretonisches Leuchten

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • Berlin: DAV, 2017, Seiten: 7, Übersetzt: Gerd Wameling

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Während Claire die Ruhe zu genießen scheint, nutzt Dupin jede Gelegenheit, das Strandhandtuch zu verlassen. Das fabelhafte Abendessen auf der Terrasse und die Gerüchte über eine geklaute Heiligenstatue gehören zu den wenigen spannenden Momenten seiner Tage. Doch dann verschwindet eine Frau vor den Augen der Hotelgäste spurlos und es wird ein Anschlag auf eine Abgeordnete verübt, die im Clinch mit den Landwirten liegt. Wenig später erschüttert der Fund einer Leiche den Küstenort. Heimlich nimmt Dupin mithilfe der Dorfbewohner die Ermittlungen auf, schließlich dürfen Claire und seine Kollegen aus Concarneau nichts mitbekommen, sie haben ihm strengste Erholung verordnet. Zwischen verwunschenen Tälern, traumhaften Stränden und einer leuchtend bizarren Felslandschaft entwickelt sich ein abgründiger Fall.

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Letzte Kommentare:
28.04.2019 19:59:38
MH

Wie peinlich kann man denn sein? Das Buch liest sich wie eine extrem amateurhaft konzipierte und als angeblicher Krimi aufgepeppte Werbebroschüre des bretonischen Tourismusverbandes (So wird man halt "Mézène de Bretagne".). Ich hätte mir das Buch sicher nie gekauft, habe es dann aber gelesen, weil es im Urlaubshotel rumlag. Ein schwerer Fehler. Das einzige, was an dem Buch gut ist, ist, dass es bestätigt, dass man die Finger von Regional"krimis" lassen solte. Dass der Verlag dann zu allem Überfluss noch Werbung von "Kommissar Dupins Lieblingsorten" abdruckt, setzt dem ganzen die Krone auf

11.04.2018 21:06:35
hapesu

Ich habe mit meiner Familie als Lehrer im Auslandsschuldienst fünf Jahre in Frankreich gelebt und bin - wie meine Frau - ein fanatischer Liebhaber der Bretagne. So ist es nur verständlich, dass ich die Bretagne-Krimis von Luc Bannalec regelrecht verschlungen habe.
Es stört mich auch überhaupt nicht, wenn bisweilen die eigentliche Krimi-Handlung etwas zu kurz kommt - was man z.B. in "Bretonischer Stolz" alles über Austern erfährt, ist absolut interessant und lesenswert.
Was mich allerdings mehr und mehr stört, ist die Tatsache, dass offensichtlich in zunehmendem Maß unverhohlen Werbung für die von Komissar Dupin bevorzugten Lokalitäten gemacht wird. Das sollte meiner Meinung nach nicht sein - "so ebbes hot a Gschmäckle" würde der Schwabe sagen.
Ich würde es sehr begrüßen, wenn der Autor sich zu diesem Thema äußern würde. Allez, Monsieur Bannalec!

20.11.2017 21:11:59
olanna

Schade, schade, das ist für mein Empfinden der langweiligste Dupin. Herr B. schwurbelt sich durch die Landschaftsbeschreibungen, oft seitenweise. Und telefoniert. Und geht ans Telefon. Und spricht am Handy.
Bis sich so etwas wie Spannung einstellt, vergehen locker 250 Seiten.
Wahrscheinlich hat B. keinen Lektor bemüht, mal heißt eine wichtige Protagonistin Marlène Mitou, dann wieder Miltou.

Vielleicht gehen wir doch einfach lieber in der Bretagne am Strand spazieren?

17.10.2017 11:00:23
velobonn

Ich habe mich wie jedes Jahr im Sommer auf den neuen Roman sehr gefreut, da die Krimmis zu meinen Sommerferien in der Bretagne gehören.
Die Beschreibung der Landschaft und das Leben im Hotel erinnerte mich etwas an "Die Ferien des Monsieur Hilot".
Leider ist es dem Autor nicht gelungen mich wirklich an den Roman zu fesseln. Je länger ich las, je langweiliger fand ich die Geschichte mit den sich ständig wiederholenden Slapstick Einlagen. Immer wieder muss er sich unauffällig / auffällig von seiner Bekannten entfernen um telefonieren und recherchieren zu können, wie auch sie immer wieder heimlich mit Ihrer Klinik telefoniert.
Ich fand schon die ständigen Wiederholungen im vorhergehenden Roman peinlich blöd, aber diesmal musste ich mich wirklich überwinden den Roman zu Ende zu lesen.

20.09.2017 21:15:12
Karl Dehmann

Jemand der Tregastel seit 40 Jahren kennt, schmunzelt darüber, wie genau und liebevoll die Gegend beschrieben wird, bis auf kleine Ungenauigkeiten der tatsächlichen Verhältnisse.
Der Krimi selber wirkt unglaubwürdig, konstruiert und die Rahmenhandlungen der eingestreuten Kriminalfälle extrem konstruiert..
Alles in allem eher eine Hommage an diesen netten Erholungsort als ein spannender bretonischer Kriminalfall.

14.09.2017 17:19:21
pele

Zugegeben: Als alter Fan der Bretagne lösen die wunderbaren Beschreibungen der Felslandschaft an der Côte de Granit Rose und die kulinarischen Genüsse so etwas wie Fernweh aus. Aber der Roman kann einen - im Gegensatz zu früheren - als Krimi kaum fesseln und wirkt eher farblos. Aber eben: Werbung für die Bretagne als Ferien- und Reiseziel verträgt nicht allzu viel Spannung.