Bretonische Brandung

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • München: Der Audioverlag, 2013, Übersetzt: Gerd Wameling

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Jörg Kijanski
Großes Kino (nicht nur) für Frankreich-Fans.

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Dez 2012

Am Strand von LeLoc’h, einer der Glénan-Inseln, werden drei Leichen angespült. Für Commissaire Georges Dupin aus Concarneau ein Albtraum, denn die Insel ist nur schwer zugänglich und ausreichend Kaffee gab es auch noch nicht. Wenig später verschärft sich die Situation, denn Präfekt Locmariaquer teilt telefonisch mit, dass sein Freund Yannig Konan vermisst wird. Der zwielichtige Unternehmer wollte mit seinem Gefährten, dem berühmten Segler Lucas Lefort, eine Bootstour unternehmen, doch von einem Boot fehlt zunächst jede Spur. Nach Bergung der Leichen kann bei der Gerichtsmedizin in Quimper anhand von Fotoabgleichen die Identität der Männer bestätigt werden. Beide starben offenbar durch Ertrinken, doch wer ist der dritte Mann? Eine eingehende Vermisstenmeldung entpuppt sich als Fehlalarm.

 

"Dann haben wir einen Vermissten, der keiner der drei Toten ist – und drei Tote, von denen bisher keiner vermisst wird."

 

Dann stellt sich bei der weiteren Obduktion heraus, dass Konan wie auch Lefort vor ihrer Abfahrt starke Beruhigungsmittel verabreicht wurden, was erklärt, wieso der erfahrene Segler Lefort die Kontrolle über das Boot verlieren konnte. Dupin und sein Team ermitteln in alle Richtungen und stellen schnell fest, dass Lefort aufgrund eines umstrittenen Großbauprojektes auf den Glénan-Inseln und Konan wegen seiner Großkotzigkeit weitgehend verhasst waren. Im "Quatre Vents", dem zentralen Treffpunkt auf der Hauptinsel Saint-Nicolas, gibt es jedenfalls etliche Personen, die unterschiedlichste Motive gehabt haben könnten. Es scheint, als Suche man die berühmte Nadel im Heuhaufen und zu allem Überfluss drängt der Präfekt auf einen Ermittlungserfolg. Als wäre dies nicht genug Unheil, verschwindet ein weiterer Mann und – um das Malheur für Dupin perfekt zu machen – steht auch noch der Besuch seiner Mutter unmttelbar bevor …

Bereits der erste Fall für Commissaire Georges Dupin (Bretonische Verhältnisse) war ein großer Erfolg, der mit Bretonische Brandung eine gelungene Fortsetzung der Serie erfährt. Im Mittelpunkt des Geschehens und somit der eigentliche "Star der Handlung" ist das Archipel der Iles de Glénan. Detailverliebte Beschreibungen der Landschaft machen den vorliegenden Roman teilweise zu einem "Reiseführer"; zumindest aber sind sie eine ideale Lektüre zur Vorbereitung, sollte man am "Ende der Welt" einmal Urlaub machen wollen. Oder am "Anfang der Welt", wie die Bretonen sagen würden, deren Lebensweisheiten ebenfalls einen ansprechenden Platz einnehmen. Neben der rauen, kargen Landschaft spielen natürlich auch diverse Bootstypen als wichtige Fortbewegungsmittel eine Rolle.

 

"15,60 Meter Länge, 4,30 Meter Breite, rund 12000 Kilogramm Verdrängung. Zwei Mal 435 PS. Rund eine halbe Million Euro."
Kadeg formulierte so großspurig, als wäre es sein Boot. Es klang wie früher beim Quartettspielen.
"Eine halbe Million?"
Alle anderen Zahlen sagten Dupin nichts.

 

Neben der Landschaft glänzt Bretonische Brandung vor allem durch den kauzigen Protagonisten Dupin, der vor rund vier Jahren aus Paris strafversetzt wurde und seitdem versucht, ein wenig heimisch zu werden. Aus Sicht der Bretonen ein schier unmögliches Unterfangen. Dupins vornehmliche Methode bei seinen akribischen Ermittlungen, die seine Mitarbeiter oft an den Rand ihrer Möglichkeiten und darüber hinaus führen, ist ein geradezu besessenes Herumgestochere.

Obwohl diese Vorgehensweise – so Dupins Gefühl – wie alle anderen Aktionen heute etwas Stocherndes an sich hatte – er wollte jetzt Bescheid wissen. Und: Auch das Stochern konnte eine sehr wirkungsvolle Methode sein. Wenn er nicht in die völlig falsche Richtung stocherte.

Dupin wäre ohne seine Handy, dass, sofern es der Empfang zulässt, ohne Unterlass im Einsatz ist ebenso aufgeschmissen wie ohne die Hilfe seiner unersetzlichen Sekretärin Nowlenn. Diese hat vor allem die Aufgabe, ihm den lästigen Präfekten vom Hals zu halten, denn mit Bürokratie und Hierarchie hat es der Commissaire gar nicht so.

 

"Das ist eine Frage, die ich selbstverständlich nicht stelle. Weil ich sie nicht stellen muss. Jeder Bürger kann jederzeit Einblick in seine Akten nehmen. Und davon wird Gebrauch gemacht."
Sie formulierte es, als hielte sie es für die zentrale Errungenschaft des freien Bürgers. Dupin hätte gern etwas wie "Dafür also haben Zehntausende in der Revolution ihr Leben gegeben, für das freie Zugangsrecht auf ihre Akte?" gesagt. Immer, wenn er mit Ämtern und Verwaltung zu tun hatte, musste er an die Revolution denken.

 

Wer auf ruhige, atmosphärisch dichte Plots mit zahlreichen Verdächtigen und einem eigenwilligen Ermittler steht, für den ist Bretonische Brandung eine klare Kaufempfehlung. Egal, wohin der nächste Urlaub geht.

Bretonische Brandung

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Letzte Kommentare:
08.12.2017 08:06:06
Jürgen

Na ja. Wenn man leichte Kost will, kann man den Krimi lesen. Mich regen aber die überzeichneten Personen auf. Ein Kommissar aus Paris, meistens übelgelaunt und arrogant, bis zur Schmerzgrenze. Zwei Inspektoren, der eine gemocht, der andere verachtet. Ein widerlicher Präfekt und eine Sekretärin, die alles möglich macht. Insgsamt unglaubwürdig und überzogen.
Die Handlung etwas unzusammenhängend und mehr ein Reiseführer als ein Krimi. Handlungssprünge an den Haaren herbeigezogen und ein Ermittler, der Zusammenhänge erkennt, wo keine sind. Die Lösung des Falles ist ein Zusammenspiel aus Ahnungen und wohl nur dem Autor erkennbaren Schlüssen.
Was da an einem Tag ermittelt wird, dauert im realen Leben Wochen. Das ist man von Krimis gewöhnt, aber nicht in so einer überzogenen Hast. Offenbar bekommt man in Frankreich Durchsuchungsbefehle auf Zuruf. Nö Monsieru Bannalec. Das war gründlich daneben.

06.10.2017 15:29:23
kritikaster

das buch ist ein begeisternder reiseführer, aber leider kein krimi, schon gar kein spannender. der - offenbar in die französische sprache verliebte - deutsche autor lässt immer neue figuren auftreten, die er stets mit vollem namen nennt und die den zuhörer zunehmend verwirren. viele auch unnötig, weil überhaupt nicht zur handlung gehörig und mit der zeit langweilend. überdies zeichnet er die hauptprotagonisten arg klischeehaft, der polizeichef mit dem unaussprechlichen namen (der dessen ungeachtet immer voll genannt wird) als widerlichen kerl, die sekretärin mit der engelsgeduld als heilige mutter teresa, den einen inspektor als sympathisch, den andern als wichtigtuerisch und unsympathisch. und der schluss ist so unglaubhaft, dass ein geübter krimileser nur mit dem kopf schütteln kann. wahrscheinlich mit heißer nadel gestrickt. der gute mister xxx sollte mal krimis von agatha christie lesen, damit er lernt, dass es für einen guten krimi keine 25 protagonisten und 5 erzählstränge nebeneinander geben muss. talent hat er zweifellos, aber keinen guten lektor.

03.12.2016 18:29:34
Rosi Kuntz

Da ich auch in diesem Jahr in der Bretagne war, in Concarneau und Umgebung, waren mir die beschriebenen Orte sehr vertraut, selbst die Überfahrten bei etwas stürmischem Seegang zur Insel Nikolas. Der Krimi ist eine leichte Lektüre, flüssig zu lesen. Es werden die Menschen und auch die wunderschöne Landschaft benannt.

30.05.2016 17:32:26
Lisa

Als Krimifan bin ich leicht mal gelangweilt von den 08/15 Büchern, die heutzutage auf den Markt kommen.
Bei den "bretonischen" war das noch nicht der Fall, besonders auch durch die interessanten Schilderungen, die nichts mit dem eigentlichen Krimi zu tun haben!
Da ich 45 Jahre in französischsprechenden Ländern und davon 22 in Frankreich gelebt habe, hatte ich allerdings bereits beim 1. Buch meine Zweifel, ob das wirklich ein waschechter Franzose schreiben würde...
Etwas zuviel Lokalkolorit-Klischees.
etwas zuviel Rheinland?? :)
Kurzweilig jedoch auf jeden Fall.

02.08.2015 21:15:53
Jens

Eine erneute Beschreibung der Geschichte ist ja hier nicht mehr nötig.

Wie schon beim 1. Band finde ich die Vielzahl der fremden Namen etwas verwirrend.
Beim Hören muss man sich ja "akustisch" orientieren. Hier ist es nun so, dass der Sprecher es nicht schafft, die unterschiedlichen Frauenstimmen unterscheidbar zu lesen.

Den Übersetzern würde ich mal empfehlen, Bastian Sick zu lesen.

Dupin ist ständig am Laufen und am Realisieren.
Hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass es Gehen heißt und nicht Laufen?
Oder dass realisieren so etwas wie "in Form bringen" bedeutet - man kann ein Projekt realisieren, aber keine Situation.

Mal heißt es Bürgermeisterei, mal Mairie. Warum nicht einfach Rathaus, oder Bürgermeisteramt, oder Stadtverwaltung?

Naja - und der Autor muss sein Publikum schon irgendwie für beschränkt halten, wenn er meint, "im Roman ist das normalerweise soundso..." und versucht, SEINEN ROMAN als die Wirklichkeit zu bezeichnen.

Du meine Güte - warum kann denn kaum ein Autor dazu stehen, dass er einfach nur einen (guten) Roman schreibt?

10.07.2015 09:50:08
Paula Rupprecht

Ich bin begeistert von den Büchern und freue mich schon auf das nächste Buch. Endlich mal Krimis die spannend sind ohne dafür die Obduktion von Leichen oder Bettszenen jeglicher Art in aller Ausführlichkeit bis ins kleinste zu schildern. Die Liebe des Autors zur Bretagne spricht aus jedem Kapitel und nach jedem Buch habe ich den Wunsch, meine Koffer zu packen, um in die Bretagne zu reisen.

06.02.2015 08:02:59
Katharina

Habe alle 3 Bücher gekauft und mit den ersten beiden "Fällen" bin ich durch. Also ich fand Fall 2 spannender als der erste. Die Inselwelt der Glénans hat mich fasziniert. Da ich selber über Jahre auf einer kleinen Insel meine Ferien verbrachte, konnte ich mich so richtig einfühlen in die Geschehnisse. Vor allem den Kommissar Dupin find ich gut zumal er ja in den Filmen vom Schweizer Schauspieler Pasquale Aleardi dargestellt wird. So kann ich mir den Kommissar aus Concarneau immer vorstellen und weiss wie er aussieht. Nun bin ich gespannt auf "Bretonisches Gold" und hoffe, dass dieser Fall auch so spannend wird. Für alle Fans der Bretagne ein Muss. Das nicht alle Details haargenau stimmen sollte man nicht so ernst nehmen schliesslich sind das keine Autobiografien.
Auf jeden Fall gibt es die Polizeistation in Concarneau sowie das Cafe l'Amiral am Hafen!

05.02.2015 14:08:21
oldman

Dieser " Krimi " gleicht einer alten Jacke, mit der kuschelt man sich in seinen Lieblingssessel und fühlt sich wohl. Anders gesagt, die kriminalistische Rahmenhandlung dient dazu dem geneigten Leser Lust in eine Reise in die Bretagne und den Genuß des dortigen Essens zu machen. Und das ist schön, daher macht die Wohlfühllektüre Spaß. Darüber hinaus mag der Autor seine Figuren, speziell seinen Protagonisten, der einfach ein großer Sympathieträger mit all seinen Macken ist. Nur deshalb ist das Buch angenehm zu lesen, mit einem Krimi voller Suspense hat es schlicht gar nichts zu tun.

18.01.2015 22:43:44
Volker Stöckmann

Der erste "Dupin" hat uns begeistert, er war spannend und gut zu lesen bis zum Schluss. Der zweite "Dupin" zieht sich und trotz der 3 Leichen ist ermittlungstechnisch auf den ersten 100 Seiten noch nichts passiert. Nach dem Erfolg des ersten Krimis hat sich der Lektor wohl nicht getraut, einfach einmal 20% zu streichen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die weiteren 260 Seiten noch lesen werde, denn bisher hat mich der Ermittlungsvirus oder die Frage nach einer Lösung noch nicht gepackt. Diese Krimi ist zäh wie Kaugummi.

03.11.2014 13:36:02
Henrich FITGER

Ein guter Krimi, den ich mit Spass gelesen habe. Ich kenne die Gegend gut, habe auch auf den Inseln mehrere Sommer als Segellehrer verbracht und es kamen so manche Erinnerungen hoch. Leider wimmelt es im Buch von technischen Ungereimtheiten die nicht nur das Tauchen (siehe oben) betreffen, sondern auch die Segelschule, die Bauanträge im Rathaus, die Strömungen, die Restaurants und des Institut für Meeresforschung. Ich denken das hätte besser recherchiert werden können. Dies Fehler sind zwar nur für Ortskundige sehbar, haben aber die Lektüre für mich sehr beeinträchtigt.

06.07.2014 12:47:25
Edith Sprunck

Durchgehend werden Naturphänomene und -ereignisse sowie Landschaften in der Bretagne ausführlich, anschaulich, beeindruckend und erbaulich dargestellt. Dies ist wohl eine Stärke von Bannalec oder wie immer der Autor wirklich heisst. Wer auf so etwas steht, ist mit diesem Buch gut bedient.Der Krimiplot ist streckenweise amüsant, aber wenig spannend, für mein Gefühl manchmal sogar etwas plump. Mir kommt es so vor, als habe sich der Autor bei andern Schriftstellern einiges "abgeguckt" und eine Mixtur davon zusammen gewürfelt.
Gewinnend geschildert wird für mich die Sekretärin des Kommissars (Nolwenn), die man so richtig ins Herz schließen kann und sich dabei wünscht, es gäbe mehr solcher tüchtiger und zugleich liebenswerter Mitarbeiterinnen.

13.06.2014 15:19:36
heilumey

Ein Krimi mit der Liebe zur Bretagne geschrieben. Ich selbst las ihn, als ich mich auf einer Insel befand. Das machte das Erlebnis noch um so greifbarer.
Der Autor versucht einen Spannungsbogen aufrecht zu halten, der durch die vielen meist liebevollen Beschreibungen ein wenig gedehnt wird.
Die Gedanken bzw. Recherchen sind nachvollziehbar. Die Gedankengänge können daher gut nachvollzogen werden.
M. E. eine gelungene Urlaubslektüre.

29.04.2014 15:10:13
Ingrid G.

Beide Bände sind eine nette, leichte Urlaubslektüre, wenn man die Bretagne kennt und liebt. Neue Leser sollten aber beachten, daß es sich bei dem französisch klingenden Pseudonym um einen deutschsprachigen Verlagsmitarbeiter handelt, der enorme Vorschußlorbeeren erhielt. Inzwischen hat sich das auch herumgesprochen.

10.11.2013 20:46:19
kjz

Nun also das zweite Buch von Jean-Luc Bannalec. Wobei ich hier das Gefühl habe, dass die Krimi-Handlung noch mehr als im ersten Buch eher ein Nebenzweck ist. Denn letztendlich klärt sich der Fall nebenbei von selbst. Dem Autor scheint es vielmehr um die Schilderung von Land und Leuten zu gehen, der Charakterdarstellung des kauzigen Kommissars und seinen Stimmungen. Die Kriminalhandlung stellt da Mittel zum Zweck dar.

Beide Bücher sind relativ kurz hintereinander erschienen. Dies läßt die Vermutung zu, dass sie schon einige Zeit 'auf Halde' lagen, bevor sie dann veröffentlicht wurden.

01.11.2013 12:43:59
Uwe Hercksen

Mit der präzisen Beschreibung der Bretagne hört es aber sofort auf wenn es nebenbei ums Tauchen geht. Da stimmt eigentlich nur das es sehr attraktive Taucherinnen gibt. Der geschilderte Ablauf auf dem Tauchboot könnte so nicht stattfinden, er widerspricht dem ministeriellen Erlass zum Tauchen in Frankreich und der Praxis des Tauchens in der Bretagne. Natürlich darf auch die beliebte, aber auch meistens falsche Sauerstoffflasche nicht fehlen.
Ein Tauchboot kann nicht die Taucher an verschiedenen Stellen ins Wasser springen lassen und anschliessend wegfahren um sie später wieder abzuholen, es muss an Ort und Stelle bleiben bis alle Taucher wieder an Bord sind. Wenn jemand den Tauchgang vorzeitig beenden muss oder ein Notfall eintritt muss das Boot sofort an Ort und Stelle verfügbar sein um zu helfen. Die teilweise sehr starken Strömungen durch die Gezeiten machen es auch erforderlich am Ankerseil ab- und aufzutauchen um nicht abgetrieben zu werden. Kurzzeitig gegen eine schwache bis mittlere Strömung anzuschwimmen ist nur für sehr trainierte und schnelle Flossenschwimmer möglich, aber nicht für den Durchschnittstaucher. Bei starker Strömung ist es für alle Taucher unmöglich, deshalb muss auch ein Beiboot vorhanden sein um einen abgetrieben Taucher aufzusammeln.
Auch der Koeffizient der Gezeiten in französischen Gezeitentabellen wurde nicht verstanden, er wird zwar sehr gerne benutzt um die Stärke der Gezeiten und der Strömung abzuschätzen, aber der theoretische Höchstwert von 120 kommt praktisch nie vor, das nächste mal erst am 25. März 2073. Auch ein Wert von 119 ist sehr selten, es gab ihn nur jeweils im März 1993, 2011 und wieder im Jahr 2015.

22.09.2013 01:40:16
christina

Mir hat das zweite Buch besser gefallen als das erste!
Allerdings bezweifle ich nach wie vor, dass die Bücher von "Jean-Luc Bannalec" sorgfältig lektoriert worden sind - schade!
Und ich muss mich jetzt noch weiter über die beiden Bücher auslassen (um die geforderten 300 Zeichen zu erreichen!)...
Also:
Die Plots sind in beiden Büchern wirklich gut - und sie machen Lust, wieder einmal in die Bretagne zu reisen!

17.07.2013 12:36:02
Su Sommer

Hier gibt es einen Hinweis auf die Identität des Autors...
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article106421190/Von-Null-auf-Hundert-Wer-ist-Jean-Luc-Bannalec.html
Es gibt also Gründe, warum ein Pseudonym gewählt wurde. Das ändert jedoch nichts an der Qualität des Buches, wenngleich es sicherlich mehr Werbung und Aufmerksamkeit bekam als so manches andere gute Erstlingswerk.

24.06.2013 14:53:35
Katalin

Als ich diese Buchpräsentation gelesen habe, freute ich mich schon auf eine köstliche Sommerlektüre. Da ich Bücher gerne in der Originalsprache lese, machte ich mich auf die Suche nach der französischen Ausgabe und war sehr verwundert, auf französischsprachigen Seiten nichts über den besagten Autor zu finden. Hinter dem Namen Jean Luc Bannalec verbirgt sich ganz offensichtlich ein anonymer Autor, der den Leser durch den französisch klingenden Namen suggerieren will, dass es sich bei diesem (und dem vorhergehenden Krimi mit Kommissar Dupin) um einen "waschechten" Franzosen handelt. Wirklich schade, dass der Leser so an der Nase herumgeführt wird!

24.06.2013 08:18:44
Gabi Wevelsiep

Ich bin selbst schon in Concarneau gewesen und habe die erste Geschichte mit Spannung gelesen. Die Bewohner, der Kommissar und die Landschaft haben die Erinnerungen wieder lebendig gemacht.
Sie machen Lust mal wieder einen Urlaub dort zu verbringen um zu sehen was sich verändert hat.
Bretonische Brandung beschreibt wieder die Eigenarten des Kommissars der ohne seinen geliebten Kaffee wenig ansprechbar ist. Die Handlung ist wieder interessant und ich habe es gern gelesen.
Ich wünsche mir mehr solche Krimis...