Zorn - Wie du mir

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • Frankfurt am Main: Fischer, 2016, Seiten: 416, Originalsprache

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Zorn kann es nicht fassen, als er am Morgen seines fünfundvierzigsten Geburtstags neben Staatsanwältin Frieda Borck aufwacht. Der Tag ist gelaufen, ist sein erster Gedanke. Aber wie Zorn bald feststellen wird, ist die Staatsanwältin sein kleinstes Problem. Schröder und er ermitteln in einem neuen Fall, die Leiche eines jungen Mannes wurde an einen Baum gefesselt am Flussufer gefunden. In seinem Oberschen kel steckt ein Zimmermannsnagel, ein möglicher Hinweis auf Folter. Zorn findet im Handy des Toten eine Nummer, die er kennt. Der Mann hat sie kurz vor seiner Ermordung gewählt. Und sie gehört niemand anderem als Zorns eigenem Bruder Cornelius &

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Letzte Kommentare:
30.12.2016 11:45:38
Oldman

Da ist er also, der neue Zorn. Den letzten Band fand ich so enttäuschend, dass ich mir eigentlich vorgenommen hatte, mich mit dieser Reihe nicht mehr zu beschäftigen. Habe ich dann aber doch getan, war ja Weihnachten. Und,Überraschung, der Autor hat sich zum Glück wieder gesteigert. Die Geschichte ist relativ logisch, was auch den diversen Rückblenden geschuldet ist. Die Hauptfigur macht zwar immer noch keine wirklich positive Entwicklung durch, aber damit ist wohl auch nicht mehr zu rechnen. Auch ist die Grundstruktur der Story extrem melancholisch gehalten, dennoch kann man das Buch gut lesen. Bleibt abzuwarten, wie sich die Protagonisten in den nächsten zu erwartenden Bänden entwickeln, und ob dem Autor wieder eine gute und realistische Handlung gelingt. Jedenfalls werde ich nun dieser Reihe eine weitere Chance geben. So viele gute Krimiautoren hat unser Land im Gegensatz zu England oder den USA ja nun wirklich nicht zu bieten.

10.11.2016 13:08:05
Edith Sprunck

Es war ein Genuss, diesen Thriller zu lesen. Ernstes und Heiteres laufen hier ständig fließend harmonisch ineinander. Dies so gekonnt hinzukriegen, ist schon eine Kunst an sich. Auf der einen Seite erlebt man eine spannende, relativ unblutige Kriminalhandlung, in deren Zentrum eine tragische Familiengeschichte steht. Sie ist geprägt durch einen verwitweten, depressiven Vater und die Auswirkungen seiner psychischen Erkrankung auf die Entwicklung seiner Kinder. Einer seiner Söhne ist hochbegabt. Interessant sind einige Einblicke in die Problematik, in der solche Kinder oftmals gefangen sind, vor allem dann, wenn die Umwelt nicht adaequat mit diesem Phänomen umzugehen weiß. Aber auch die Überforderung des Umfelds eines hochbegabten Kindes wird deutlich vor Augen geführt. Das Familiendrama wird mit gebührendem Ernst eindringlich und nachhaltig dargestellt. Einer der Söhne vg. Vaters wird tot aufgefunden. Alles deutet offensichtlich auf Mord hin. Und diesen Mord gilt es zunächst aufzuklären. Der Tatverdächtige ist eine dem Serienermittler ZORN nahestehende Person, was ihm einiges an seelischer Belastung beschert.Auf der komödiantisch angehauchten Seite stehen die Geschehnisse um das aus der Serie bekannte Ermittlerteam: der emotional gefestigte "dicke" Schröder und der zutiefst unsichere ZORN, der seine Ängste durch Affronts und Ruppigkeit zu cachieren versucht. Beide tragen immer wieder ihre gewohnten humorigen Scharmützel miteinander aus. Durchaus ernst wiederum kommt ein Stück Familiengeschichte ZORNs zum Tragen. Insgesamt spielen seine Lebensumstände eine Rolle im Gesamtgeschehen. Erheiternd, aber mit Tiefgang, gibt es einige Episoden zwischen Zorn und seinem kleinen Sohn Edgar, wobei Schröder ihm sozusagen Schützenhilfe bei der Ausübung seiner Vaterrolle gibt. Hier wird auf humorvolle Weise ein ernstes Thema aufgegriffen: die Verwirklichung des Rechts eines Kindes auf den Umgang mit seinem von der Mutter getrennt lebenden Vater. ZORN und die Mutter des Kindes bieten ein Paradebeispiel dafür, wie diese Kontakte zum Wohle des Kindes gelingen können, ohne dass Gericht usw. involviert werden müssen. ZORN wird insgesamt weicher als bisher gezeichnet. Er ist offenbar auf Entdeckungsreise in seiner Gefühlswelt. Insgesamt ist der Thriller recht emotionsgeladen. Die Ermittlungen im Mordfall (der einen weiteren nach sich zieht) werden ebenso packend geschildert wie die privaten Erlebnisse, ohne dass ein Übergewicht einer der Seiten entsteht. Auch sprachlich ist der Thriller m.E. anspruchsvoller als seine Vorgänger. Ein gelungenes Werk!