Zorn - Wie sie töten

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Argon, 2014, Übersetzt: David Nathan, Bemerkung: ungekürzte Ausgabe

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Hauptkommissar Claudius Zorn und der dicke Schröder in tödlicher Gefahr! In einer Winternacht wird ein Mensch vor die S-Bahn gestoßen. Niemand beobachtet den Mord, die Polizei geht von Selbstmord aus. Auch Hauptkommissar Claudius Zorn schenkt dem Vorfall keine Beachtung. Er ist damit beschäftigt, seinen ehemaligen Kollegen Schröder zu überreden, wieder sein Partner zu werden. Was jedoch weder Zorn noch Schröder ahnen: Der Täter ist ganz in ihrer Nähe. Und hat eine Reihe neuer Opfer im Visier. Menschen, die den beiden Ermittlern nahestehen … Der vierte Fall für Hauptkommissar Claudius Zorn und den dicken Schröder

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Letzte Kommentare:
09.01.2018 12:33:50
Margot

Nach der Folterszene im Badezimmer habe ich das Buch in den Papiercontainer geworfen. Zu miserabel fürs Second—Hand. Schade, denn das Duo war— wenn auch sehr überzogen, vielversprechend: vielleicht sollte Herr Ludwig mal wieder realitätsnaher werden; egal, ich hör jetzt auf mit Zorn und Schröder. Sonst werd ich noch zornig ob des Blödsinns

09.03.2017 21:05:44
M.Reinsch

Fazit: Der bisher sentimentalste „Zorn & Schröder“, nicht der Beste, aber immer noch auf sehr hohem Niveau
Für Claudius Zorn bricht seine bis dahin „heile“ Welt auseinander. Zwar läuft es mit Freundin Malina sehr gut, aber sie offenbart ihm auch, dass er bald Vater wird! Ein Grund sein Privatleben um zu krempeln, Rauchen nur noch vor der Tür, Sport treiben und gesunde Ernährung… Der zweite Tiefschlag für ihn ist, dass sich sein langjähriger Partner, der „Dicke Schröder“ den Polizeidienst beendet hat um sich um seine kranken Eltern zu kümmern. Da hilft es auch nicht, dass Schröder einen kleinen Gourmettempel eröffnet hat und seinen ehemaligen Chef kostenlose Mittagessen spendiert. Bei all dem Chaos um ihn herum, findet Zorn kaum Zeit und Lust ein paar „Selbstmorde“ und „natürliche Tode“ in und um ein Seniorenheim herum zu untersuchen – doch irgendwie gehören Arbeit und Privatleben immer zusammen – besonders bei „Zorn & Schröder“…
Stephan Ludwig präsentiert nun also seinen 4ten Fall des, so unterschiedlichen Ermittlerduos. Diesmal dauert es lange, bis der eigentliche Fall Tempo aufnimmt und sich die Spannungsbögen entwickeln. Dabei hat sich Herr Ludwig diesmal besondere Mühe mit seinem Bösewicht gegeben. So einen kalten, berechnenden und brutalen Gegenspieler hatten seine beiden Ermittler bisher noch nicht. Aber die Ermittlung wird mehr oder weniger im Hintergrund geführt, steht diese Geschichte doch unter dem Stern der Freundschaft. Stephan Ludwig beleuchtet endlich ein großes Stück Privatleben seiner beiden Ermittler, ja er lässt beide einen Seelenstriptease durchführen, der dem Leser dieser Reihe endlich ein „Aha-Erlebnis“ verschafft, auf das er seit 3 Romanen wartet. „Schröder“ redet endlich mal Tacheles mit Zorn, beide müssen erkennen, was sie am Anderen wertschätzen und bei sich selbst „Nabelschau“ halten. Wie immer kommt die Situationskomik nicht zu kurz, und als Zugabe eben die verwirrenden Gefühlswelten der beiden Helden. Die, fast herzlose Schilderung, des Lebens im Seniorenheim, lässt einen etwas Bange werden, was beschied, wenn einen selbst einmal so ein Schicksal ereilt. Was zu Beginn mehr Verwirrung stiftet, klärt sich in einem sehr wilden Plot endlich auf und Herr Ludwig schafft es, fast alle Fragen die seine Geschichte bis zu diesem Zeitpunkt aufgeworfen hat erklärbar darzulegen. Alles in allem, ein eher ungewöhnlicher Roman in dieser Serie, aber gut und problemlos lesbar…

20.04.2016 22:16:50
Mausi

Komme gerade aus der Verfilmung von - Zorn - Wie sie töten
Absurde Geschichte, als Krimi nicht ernstzunehmen, zu viele Fehler und Ungenauigkeiten, widerliche Tötungs- und Quälgeschichten, altes Thema aufgebauscht: Töten in Pflegeheimen.
Der blonde Todesengel. kennen wir schon... der manipulierte Geistig eingeschränkte Pfleger, die Sexualpraktiken des Todesengels.
Einzelne Dialoge sind gut wie z.B. zwischen dem Mann im Rollstuhl und dem Mordkommissar über den Tod.

Gut gespielt von den beiden Kommissarenund die Geschichte zwischen Zorn und Schröder ist eigentlich das Sehenswerteste.
Wer nach diesem Film bestimmt keine Zorn Verfilmung mehr sehen und auch kein Buch anrühren.
Es gibt ja ohnehin nur noch Krimis und Talkshows im Öffentlichen Fernsehen; für mich ist Zorn noch einer zuviel.

21.03.2016 18:24:17
Roswitha

Spätestens ab Bd. 3 werden mir die Beschreibungen definitiv zu brutal, zu blutig - sehr schade, das Ermittlerduo gefällt mir sehr gut. Habe dann trotzdem Bd. 4 und 5 gelesen, muss allerdings gestehen, bei Bd. 5 nur noch den Anfang, dann durchgeblättert, die blutigsten Szenen überflogen und dann noch den Schluss aus lauter Neugier. Aber nun ist für mich Schluss, werde keinen Bd. 6 mehr lesen, habe nur noch Alp(b)träume:-(

30.01.2016 17:18:03
Bernd

Der wohl subjektiv beste Roman dieser Reihe. Warte schon gespannt auf die Verfilmung.
Nachdem ich zuerst die 3 Filme gesehen hatte und danach die Bücher gelesen habe, gebe ich eindeutig den Büchern den Vorrang. Weiter so, Stephan. Im Film kommen die Figuren leider zu komödienhaft rüber.
Auch ich bin ein alter Hallenser und freue mich immer wieder, etwas über mein Halle zu lesen, wenn es hier auch ein wenig fiktionhaft anmutet.