Teuflisches Spiel

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • New York: Minotaur, 2013, Titel: 'Her last breath', Seiten: 308, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2014, Seiten: 400, Übersetzt: Helga Augustin

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Als das gleißende Scheinwerferlicht des entgegenkommenden Fahrzeugs sie blendet, bleibt ihnen nicht einmal mehr die Zeit, um zu schreien. Auf der regennassen Straße im ländlichen Ohio sterben in dieser Nacht drei Menschen. Ein amischer Vater und zwei seiner Kinder. Als Polizeichefin Kate Burkholder die Unfallstelle genauer untersucht, kommen ihr erste Zweifel: War das wirklich ein Unfall, oder steckt noch etwas anderes dahinter?

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Letzte Kommentare:
10.07.2017 18:33:15
trafik

Es war mein erstes Buch der Amerikanerin Linda Castillo.
Ich war eigentlich sehr begeistert. Vorallem der Aufbau stimmt in diesem Krimi sehr gut. Am Schluß sehr spannend und man muß weiterlesen.
Werde sicher die anderen Bücher dieser Serie auch lesen. Bei den amerikanischen Autoren ist bei mir immer alles möglich. Von traumhaft bis völliger Mühl.
Linda Castillo scheint eine positive Autorin aus den USA zu sein..

29.01.2016 15:20:23
Henriette H.

Hier war wieder einmal der Gärtner der Mörder- mit anderen Worten: die Person, die man am wenigsten verdächtigt hätte. Dennoch ist dieser Krimi spannend und flott geschrieben, ohne überflüssige Längen.
Wer alle Bücher Castillos mit Kate Burkholder kennt, wundert sich allerdings, dass es überhaupt noch Amish-People in Painters-Mill gibt, so viele von ihnen werden im Lauf der Reihe ermordet. Sie werden auch nicht besonders sympathisch geschildert, hier misshandelt einer von ihnen sogar seine behinderten Kinder.

13.07.2014 21:57:24
Edith Sprunck

EIne sehr angenehme Abwechslung zur üblichen Krimikost. Die lehrreich und hervorragend dargestellte Subkultur der Amischen, die auch diesen Krimi von Linda Castillo wie ein roter Faden durchläuft, erzeugt eine zusätzliche besondere Form von Spannung. Kurze Einwürfe in Pennsylvaniadeutsch verhelfen der Schilderung zu noch mehr Authentizität. Für muselfränkisch Sprechende sind sie ohnehin gut zu verstehen, sie werden aber auch durchgehend übersetzt.
Der Plot ist für mich durchgehend spannend - die Auseinandersetzungen von Kate Burkholder mit sich selbst gehören für mein Empfinden einfach dazu.
Es gibt zwei Handlungsstränge, die gut ineinander verzahnt sind. Das Ende des einen (Haupthandlung) ist fulminant, auch wenn es mir nicht ganz realistisch erscheint. Der Abschluss des zweiten kommt für mich allerdings frustrierend verkümmert daher.
Insgesamt ein gut gelungener Krimi, bei dem man für mein Empfinden zusehen kann, wie Linda Castillo und damit auch ihre Hauptdarstellerin Kate Burkholder von Buch zu Buch reift.

03.07.2014 01:03:58
hinterwald

@wendelin

mag ja alles sein, es ist sicher nicht der beste teil der serie und als aufmerksamer leser/hörer hat man an einem bestimmten punkt einen verdacht und enn man gut beobachtet, zieht man auch aus einer "anekdote" aus der vergangenheit die richigen schlüsse, um auf die lösung zu kommen, bevor sie mit dem schrotgewehr in der tür steht ...

aber: ich denke, das mit der "nabelschau", die tatsächlich manchmal quälend ist - was sie aber wohl auch sein soll - dürfte sich mit dem schluss der geschichte doch wohl "haben", oder?

ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste buch, castillo gehört seit dem ersten roman definitiv zu den autoren, denen ich immer wieder gerne mein ohr leihe.

02.07.2014 19:57:59
wendelin

Die Mischung machts …

… und die ist leider beim 5. Band der Reihe um Chief Burkholder nicht so ausgewogen, wie gewohnt.

Aber fangen wir am Anfang an. Ein Pickup rast mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Pferdekutsche und tötet einen Familienvater und seine zwie Kinder. Ein Kind überlebt. War es ein Unfall mit Fahrerflucht oder hat jemand absichtlich eine ganze Familie ausgelöscht? Ein schwerer Fall für Polizeichefin Kate Burkholder aus Painters Mill/Ohio, denn ihre beste Freundin aus Kindertagen ist die trauernde Witwe.

Wie immer lässt uns Linda Castillo einen Blick ins Leben der Amischen werfen. Jener aus der Zeit gefallenen täuferisch-protestantische Glaubensgemeinschaft, die sich vom Rest der amerikanischen Bevölkerung deutlich unterscheidet. Tief religiös, altmodisch gekleidet und weitestgehend ohne Elektrizität, herrschen in ihrer Gemeinschaft ganz eigene Regeln, die vom Rest der Bevölkerung als befremdlich empfunden werden.

Im gewohnt geradlinigen Erzählstil, nur aus der Perspektive von Kate gesehen, spult sich die Handlung ab. Man kann sich ganz auf die Geschichte konzentrieren, wird nicht von konkurrierenden Handlungssträngen verwirrt und die wenigen Protagonisten lassen einen nicht den Überblick verlieren. Eigentlich mag ich genau das sehr gerne, aber leider offenbart sich dadurch auch die Schwäche des Buchs besonders deutlich. Im Mittelteil dümpelt die Handlung relativ belanglos dahin. Es gibt keine Zeugen, fast keine Hinweise und gar keine Ermittlungsfortschritte. Um diese Leere zu überspielen, greift Linda Castillo auf eine alte Geschichte aus Kates Jugend zurück. Das könnte ich noch verschmerzen, aber leider wurde eben dieses Kindheitstrauma bereits in „Die Zahlen der Toten“ ausgiebig ausgeschlachtet. Und ja, der geneigte Leser kann sich noch erinnern, hätte sehr gerne auf diese Wiederholung verzichtet und stattdessen eine vernünftige Spannungskurve gehabt.

Hat man die Durststrecke im Mittelteil erst mal hinter sich gelassen, wird man doch noch mit einem spannenden und actionreichen Showdown belohnt. Und das, obwohl Kate eher zufällig über das Beweisstück stolpert und der Fall sich dann ganz von selbst und ohne ihr Zutun löst. Auch wenn die Auflösung relativ logisch daher kommt, denn es gab in der Geschichte etliche Hinweise darauf, bleibt doch das Gefühl zurück, dass Kate Burkholder daran nicht wirklich mitgewirkt hat.

In den ersten Büchern der Serie beherrscht Linda Castillo das Mischungsverhältnis zwischen Krimi- und Nebenhandlung wesentlich besser als in „Teuflisches Spiel“. Hier scheinen ihr aber leider die kriminalistischen Ideen ausgegangen zu sein. Und wenn man dann die entstandenen Lücken mit Burkholders Privatleben stopft, dann muss man der Figur auch einen größeren Entwicklungsspielraum zubilligen. Einer fähigen und durchaus sympathischen Polizistin, würde man auch mal wünschen, dass sie ihre traumatische Jugend nutzt, um sich und ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Aber es scheint ihr nicht vergönnt zu sein. Und ihre Beziehung zu John Tomasetti kommt auch nicht so richtig vom Fleck. Schade, denn hier gibt es viel brach liegendes Potenzial.

Trotz der erwähnten Schwächen, das Buch liest sich gut und flüssig. Immer wieder interessant ist das nicht ganz reibungslose Zusammenleben der Amischen mit den „Englischen“, und die stets unterschwellige Botschaft „toleriert euch gegenseitig“ höre ich auch gerne. Weniger private Nabelschau und mehr Krimi würden dem Buch aber wirklich gut tun.

Ein großes Lob möchte ich dem Fischer Verlag für die Covergestaltung aussprechen. Die werden in der Tat von Buch zu Buch schöner und stimmungsvoller.