Gestickt, gestopft, gemeuchelt

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • München: Droemer Knaur, 2013, Seiten: 320, Originalsprache

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Kurz nacheinander werden zwei blutjunge Schauspielerinnen der Freilichtspiele Schwäbisch Hall in der Badewanne grausam ermordet. Siggi Seifferheld findet heraus, dass es um Erpressung ging und dass es sich bei den Tätern um folgende Herren handeln könnte: der Frauenherzen brechende Theaterkollege, der peitschenknallende Regisseur oder der einheimische Bürohengst, ein Mitglied des Gemeinderates. Doch bevor er zusammen mit Gefahrhund Onis die blutigen Fäden dieses Falles entwirren kann, muss sich der stickende 007 um die Frauen in seinem Haushalt kümmern – um seine heiratswillige Tochter Susanne, seine rebellische Nichte Karina und um seine Schwester Irmgard, die Pastorengattin …

Gestickt, gestopft, gemeuchelt

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Letzte Kommentare:
26.08.2013 15:24:40
tassieteufel

Die Schwäbisch Haller Freilichtspiele stehen unter keinem guten Stern. Kurz nacheinander werden 2 junge Hauptdarstellerinnen in ihrem Wohnheim grausam in der Badewanne ermordet. Während die Polizei noch im Dunkeln tappt, stößt der pensionierte Kommissar Siggi Seifferheld auf eine brisante Spur: Erpressung. Im Tagebuch der ersten Ermordeten finden sich verschlüsselte Hinweise auf verschiedene Liebhaber der Toten. Aber auch privat hat Seifferheld mal wieder viel um die Ohren, Tochter Susanne will heiraten, Nichte Karina schreitet gegen das Unrecht mit diversen illegalen Aktionen zur Tat, Schwester Irmgard hat vorrübergehend ihren trommelnden Helmerich verlassen und seine Marianne ertappt ihn mal wieder ungerechter Weise in der ein oder anderen verfänglichen Situation.

Auch der vierte Fall für den pensionierten Kommissar Seifferheld wird von Autorin Tatjana Kruse gewohnt launig, pointiert und mit viel Sinn für Situationskomik erzählt. Alle lieb gewonnenen Figuren aus den Vorgängern sind wieder mit dabei und natürlich nimmt Seifferhelds nicht ganz so einfaches Privatleben einen großen Raum ein. Doch im Gegensatz zum 3. Teil bleibt hier der Krimifall immer präsent und wird von Siggi auch solide ermittelt. Auf die Lösung wäre ich so auch nicht gekommen, aber das Ganze ist logisch und in sich auch schlüssig.
Ein wenig vermißt habe ich diesmal die schrägen, slapstickartigen Szenen in die sich Seifferheld immer so gekonnt hineinmanövriert und die zusätzlich zu dem humorigen Schreibstil immer noch für diverse Lacher gesorgt haben, aber das ist sicher Ansichtssache. Gefahrhund Onis sorgt mit seinem seltsamen wiederkehrenden Begrüßungsritual für eine Art Running Gag und auch Pfarrer Helmerich brachte mich mit seinem „Abgasausstoß“ öfter mal zum lachen, insgesamt muß man aber sagen, dass sich der schräge Charme der Figuren langsam ein wenig abnutzt, etwas frischer Wind oder ein neuer schrulliger Charakter könnten der Reihe auf jeden Fall gut tun, zumal man hier doch der Reihe nach lesen sollte und das Buch auf Grund von Siggis umfangreichem Privatleben für Quereinsteiger nur bedingt empfehlenswert ist. So hatte ich nach Teil 4 das Gefühl, das mir ein zwar gutes aber mit der Zeit langweilig werdendes Konzept vorgesetzt wurde.
Der Schreibstil ist leicht, locker, flott und launig, jedes Kapitel im Buch wird mit einem recht passenden Zitat und einem leicht schrägen Polizeibericht aus Seifferhelds Feder eröffnet, was das Buch in netter Weise abrundet.

FaziT: gewohnt launige, amüsante und etwas schräge Unterhaltung, die Autorin hat wirklich ein Händchen für Situationskomik und schräge Figuren, ein hartgesottener Krimifan wird hier wohl keine Freude haben, aber Liebhaber von bizarren Geschichten und verschrobenen Charakteren werden sich hier köstlich amüsieren.