Finger, Hut und Teufelsbrut

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • München: Knaur, 2012, Seiten: 350, Originalsprache

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
0 x 81°-90°
0 x 71°-80°
0 x 61°-70°
1 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:53
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":1,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit wird der indische Kulturattaché mitten auf dem Marktplatz zu Schwäbisch Hall entführt. Siegfried Seifferheld, Kommissar a. D., kennt die Hintergründe, und während die Exekutive noch im Dunkeln tappt, ermittelt Seifferheld mit Gehhilfe und Gefahrhund undercover in einem "Indisch Kochen leicht gemacht"-Kurs. Währenddessen tobt in seiner Familie wieder einmal das Chaos: Seine Freundin MaC ist wutentbrannt ausgezogen, dafür ist seine Schwester Irmgard, auch genannt der General, wieder bei ihm in die Untere Herrengasse eingezogen. Und der heimliche Sticker Seifferheld erhält sogar eine eigene Radiosendung, in der er als Stickexperte mit Rat und Tat berät …

Finger, Hut und Teufelsbrut

Finger, Hut und Teufelsbrut

Deine Meinung zu »Finger, Hut und Teufelsbrut«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
10.08.2013 22:35:35
Judith

Ich habe zufällig den zweiten Band „Nadel, Faden, Hackebeil“ zuerst gelesen und mich köstlich amüsiert. Dann las ich den ersten Band „Kreuzstich, Bienenstich, Herzstich“ und habe festgestellt, dass sich Tatjana Kruse bei ihrem zweiten Seifferheld-Roman sowohl im Witz als auch im Tempo stark gesteigert hat. Entsprechend neugierig war ich auf den dritten Roman „Finger, Hut und Teufelsbrut“. Leider hat sich Tatjana Kruse dann nicht mehr gesteigert, offensichtlich hatte sie ihr Pulver schon verschossen: Die Handlung plätschert so vor sich hin, Spannung kommt überhaupt keine auf. Die drei skurrilen Damen, die im zweiten Band Seifferfeld den vorletzten Nerv geraubt haben, sind alle mit ihrem eigenen Kram beschäftigt und nur noch langweilige Randerscheinungen; die Blähungen des Herrn Pfarrer interessieren nicht die Bohne, und die Exkollegen des Kommissars a.D. sind auch zum Gähnen. Bleibt eine blasse Figur – ist sie Opfer, Kassandra oder Täterin? – sie ist so langweilig, dass das eigentlich gar nicht mehr interessiert.

15.06.2012 16:50:57
tassieteufel

Im Hause Seifferheld herrscht mal wieder Chaos pur! MaC ertappt ihren Siggi bei trautem Geplauder mit einer Radioreporterin und zieht kurzer Hand aus, dafür zieht Siggis Schwester Irmi wieder ein, denn der frisch getraute Gatte ist auf Missionsreise in Afrika. Tochter Susanne kämpft mit ihren Pfunden und Nichte Karina versucht eine plausible Erklärung dafür zu finden, wieso sie von ihrem afrikanischen Freund Fela ein asiatisches Baby bekommen konnte. Siggi soll seine eigene Sticksendung im Radio moderieren und der VHS Männerkochkurs hilft bei der Einrichtung eines Bistros. Eigentlich genug Stress für Siegfried Seifferheld, doch wird er mal wieder gegen seinen Willen in einen Kriminalfall verwickelt. Eine indische Studentin hat angeblich Informationen darüber, das der indische Kulturattaché, der Schwäbisch Hall einen Besuch abstatten will, entführt werden soll und bis auf Siggi und MaC scheint niemand die Sache sonderlich ernst zu nehmen. Als dann erst die junge Frau und kurz drauf der Kulturattaché entführt werden, ist natürlich alles in heller Aufruhr und nur Siggi scheint hier den Durchblick zu haben.

Ich gebs zu, den inzwischen dritten Fall für den pensionierten Kommissar Seifferheld habe ich weniger wegen des Krimifalls gelesen, als vielmehr wegen des chaotischen Familienlebens drumherum. Denn auch wie schon in den 2 Vorgängern ist der Krimifall eher Randgeschehen und dient allenfalls dazu, das verwickelte Familienleben von Seifferheld noch etwas aufzupeppen. Wer also einen spannenden, gut ermittelten Krimi sucht, der ist hier mit Sicherheit falsch! Wer sich aber für liebenswert-schräge Figuren, die von einer bizarren Situation in die nächste geraten, begeistern kann, der wird hier viel Freude haben! Ich habe stellenweise laut lachen müssen und mich eigentlich das ganze Buch über köstlich amüsiert. Ganz so ernst nehmen kann man das Ganze freilich nicht, ich denke da nur an den trommelnden Pfarrer mit Reizdarm.
Insgesamt ist Tatjana Kruse mit ihrem 3. Seifferheld Krimi wieder ein herrlich humorvolles Buch voller witziger Ideen gelungen, das man nur schwer aus der Hand legen kann und die 300 Seiten hatte ich im Nu durchgelesen. Jedes Kapitel ist mit einem witzigen Spruch oder gelungenem Zitat überschrieben und es gibt auch wieder diverse locker-flockige Polizeiberichte aus Siggis Feder.

Fazit: hier werden mal wieder die Lachmuskeln trainiert! Auch Seifferhelds dritter Fall hat mich begeistert und mir launige Lesestunden beschert. Bleibt zu hoffen, daß es noch einige Fälle für den stickenden Kommissar a.D. aus Schwäbisch Hall und seine schräge Familie geben wird.