Melanie Raabe

02.2020 Melanie Raabe gehört seit Jahren zu den besten Thriller-Autorinnen im deutschsprachigen Raum. Gleich ihr erster Thriller „Die Falle“ begeisterte 2015 die Leser und stürmte die Bestsellerlisten. Nun ist ihr vierter Roman „Die Wälder“ erschienen. Redakteur Thomas Gisbertz traf Melanie Raabe zum Auftakt ihrer Lesereise in der Versöhnungskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen. Zur Lesung eingeladen hatte Marcel Emonds von der Buchhandlung „Das Buch in Eilendorf“.

"Für eine Thriller-Autorin bin ich wirklich lächerlich zart besaitet."

Krimi-Couch:
Wie der Titel Deines aktuellen Romans bereits verrät, spielt der Wald als Handlungsort eine zentrale Rolle. Hast Du selber einmal ein unheimliches Erlebnis in den Wäldern gehabt?

Melanie Raabe:
Ja, in der Tat gibt es zwei kleinere Anekdoten dazu, die die Idee zum Roman getriggert haben. Die erste Geschichte habe ich selber vor etwa 17, 18 Jahren erlebt. Als ich Anfang 20 war, bin ich nachts mit meinem Auto unterwegs gewesen. Links von mir war ein dunkler Wald, rechts ging ein Hang steil herunter. Plötzlich tauchte im Scheinwerferlicht meines Polos ein Reifen auf, der mitten auf dieser schmalen Straße lag. Daran vorbei zu fahren, war sehr schwierig. Ich habe angehalten und überlebt auszusteigen, um ihn wegzuräumen. Dann dachte ich mir aber: „Melanie, so fängt jeder Horrorfilm an. Du steigst jetzt aus und wenn Du zurück ins Auto steigst, sitzt jemand auf der Rückbank.“ Ich bin dann nicht ausgestiegen, sondern habe den Reifen vorsichtig umfahren und mich dann schnell aus dem Staub gemacht.

Die andere Geschichte hat mir ein Schulfreund erzählt. Er fuhr nachts durch einen Wald, als plötzlich jemand wie von der Tarantel gestochen rechts aus dem Wald vor sein Auto rannte und schnell links wieder im Wald verschwand. Zu dieser Begebenheit habe ich so viele Fragen: Was mehr mit dem Mann los? War jemand hinter im her? Oder waren es nur Wildschweine? War er verletzt?

Beides hat mich dazu gebracht einmal etwas zu schreiben, was im nächtlichen Wald spielt. Vielleicht fährt in dieser Geschichte jemand mit einem anderen durch den Wald und es geschieht etwas. Es sollte so eine Art Roadmovie sein. Als ich das erste Mal die Idee dazu hatte, wusste ich aber noch nicht so richtig, was ich damit machen konnte. Also habe ich die Idee zunächst zur Seite gelegt, aber irgendwann kam sie zurück.

Krimi-Couch:
Wie kam es dazu?

Melanie Raabe:
Ich hatte eigentlich einen anderen Roman geplant und bereits das Exposé dazu geschrieben, meine Lektorin mochte das und es war eigentlich schon durchgewunken. Ich war dann einen Monat in New York, um auszuspannen, Freunde zu treffen und auch den Stoff voranzubringen, als sich mir plötzlich die alte Geschichte mit den Wäldern wieder aufdrängte. Da ich aber ja bereits etwas anderes hatte, dachte ich zuerst daran, vielleicht ein Hörspiel oder ein Filmexposé daraus zu machen. Aber ich merkte dann, dass die Ideen, die mir damals bei meinen ersten Planungen fehlten, plötzlich alle kamen und immer größer wurden. Ich habe dann meine Lektorin angerufen und gesagt, dass ich daraus unbedingt einen Roman machen wollte.

Krimi-Couch:
Du sagtest bei unserem letzten Gespräch, wie schwer es Dir fällt, einen passenden Titel für deine Romane zu finden. Hier schien der Titel als erstes festzustehen.

Melanie Raabe:
Das stimmt. Mir war sofort klar, der Roman musste „Die Wälder“ heißen und nicht irgendwie anders. Ich habe im Gespräch mit Freunden und Bekannten sofort gemerkt, dass der Titel funktioniert, da er etwas auslöst. Ich finde, der Wald hat nachts etwas Beängstigendes, da alles so unübersichtlich ist, man Geräusche hört, die man nicht zuordnen kann. Das ist schon gruselig.

Krimi-Couch:
Der Thriller spielt auf zwei Zeitebenen: Zum einen geht es um das mysteriöse Verschwinden der jungen Gloria zu dem Zeitpunkt, als die Hauptfiguren Nina und David noch Kinder sind. Zum anderen stehen neue Entwicklungen im Zusammenhang mit diesem Fall aus der gegenwärtigen Perspektive im Vordergrund. Was hat Dir beim Schreiben mehr Freude bereitet: Die Erzählung der früheren Geschehnisse aus Sicht der Kinder oder die Darstellung der aktuellen Ereignisse?

Melanie Raabe:
Beides hat mir auf unterschiedlicher Art und Weise Freude gemacht. Ich habe zuerst die Rahmenhandlung geschrieben und dann die Binnenperspektive der Kinder. Die Rahmenhandlung ist mir leichter gefallen, da sie näher an meinem eigenen Tonfall ist und die Art, wie ich sonst auch schreibe. Das alles ging für meine Verhältnisse sogar sehr schnell.

Die Kinderebene zu schreiben, hat länger gedauert, da ich etwas Zeit brauchte, den richtigen Stil zu finden. Als ich den nach vielen Trial-and-error-Versuchen endlich hatte, hat es wahnsinnig viel Freude gemacht, zu schreiben, was die Kinder so alles machen. Es war eine ganz andere Perspektive als sonst.

"Ich schreibe so vieles, was nie jemand zu Gesicht bekommt und was nur für mich bestimmt ist. Ich erkläre mir damit selber die Welt."

Krimi-Couch:
Ich stelle es mir schwierig vor, zu erfassen, was in den Kindern vorgeht und vor was diese sich ängstigen.

Melanie Raabe:
Das war in der Tat am Anfang nicht ganz einfach. Ich musste mich auch ständig fragen, wie die Kinder vorgehen, da ihnen nicht alle Mittel zur Verfügung stehen. Gleichzeitig denke sie aber auch an Dinge, an die ich in meinem Alter gar nicht mehr denken würde.

Krimi-Couch:
Wie schon in deinen anderen Romanen - zum Beispiel im letzten Thriller „Der Schatten“ - greifst Du Elemente des Märchens auf. Oftmals verschwimmen die Grenzen zwischen fiktiver Wahrnehmung und realistischer Darstellung im Verlauf der Handlung. Warum ist Dir das wichtig?

Melanie Raabe:
Ich würde eher sagen, dass das eine persönliche Präferenz ist. Ich mag Märchen, da ich deren Elemente wundervoll finde. Im Grunde sind auch viele Märchen Thriller. Viele archaische, klassische Motive werden nirgendwo besser erzählt als im Märchen. Dies ist auch ein verbindendes Element, da in unserem Kulturkreis eigentlich jeder diese Märchen kennt. Im Zusammenhang mit den „Wäldern“ drängen sich Märchen regelrecht auf. Was ich zusätzlich mag, ist die Tatsache, dass die Genre-Grenzen damit verschwimmen.

Krimi-Couch:
Der unheimliche Schrotthändler Wolff wird als „Monster der Kindheit“ beschrieben und stellt das personifizierte Böse dar, vor dem jeder Angst hat. Erich Kästner hat einmal gesagt: „Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie“. Wie viel Freude macht es Dir als Thrillerautorin, diese Fantasie beim Leser zu wecken?

Melanie Raabe:
Fantasie zu wecken ist natürlich ganz wichtig und macht mir viel Freude. Ich möchte aber keine Angst erzeugen sondern Spannung. Erst neulich sagte mir eine Freundin, sie habe mein Buch zu Ende gelesen und traue sich jetzt nicht mehr in die Tiefgarage. So etwas bereitet mir dann keine Freude, auch wenn es sicherlich in gewisser Weise ein Kompliment ist.

Aber natürlich gehört Angst beim Thrillerschreiben dazu. Ich selber habe vor ziemlich allem Angst: vor dem nächtlichen Wald, vor Clowns oder dem dunklen Keller. Ich glaube, dass ich in meinen Büchern in gewisser Weise meine eigenen Ängste verarbeite. Das ist aber, wie bei allem, was man kreativ schafft, keine bewusste Entscheidung. Es passiert einfach und überträgt sich dann auf meine Leserinnen und Leser.

Krimi-Couch:
Schön ist bei deinen Romanen zu sehen, dass Du ohne Gewaltdarstellungen - wie zum Beispiel häufig in den skandinavischen Thrillern - auskommst. Liegt das an deiner eigenen Ängstlichkeit?

Melanie Raabe:
Grundsätzlich hat natürlich jede Form der Literatur ihre Berechtigung. Ich schreibe aber lieber so, wie ich es auch gerne lese. Für eine Thriller-Autorin bin ich wirklich lächerlich zart besaitet. Es gibt viele Kolleginnen und vor allem Kollegen, die darüber spotten. Man kann meines Erachtens spannend schreiben, ohne in Brutalitäten flüchten zu müssen. Man muss dann vielleicht etwas kreativer werden. So zu schreiben ist eine bewusste Entscheidung von mir und hat wieder mit meinen persönlichen Präferenzen zu tun.

Krimi-Couch:
„Die Wälder“ ist für mich vielleicht dein bester Roman nach „Die Falle“ - und gleichzeitig ist er mehr als ein bloßer Thriller. Es geht um Freundschaft, Heimat und Identität. Er ist im besten Sinne ein Entwicklungsroman, da er die Auseinandersetzung der Figuren mit sich und ihrer Lebenswelt mehr und mehr in den Vordergrund rückt. War das von Anfang an so beabsichtigt?

Melanie Raabe:
Ja und Nein. Ich habe am Anfang immer eine Kernidee, dann kommt das Personal dazu. Meistens steht ein Thema über allem anderen. Bei meinem aktuellen Thriller war mir relativ früh klar, dass er von Freundschaft handeln sollte. Diese Themen schleifen sich immer in die Romane ein. Bei der „Falle“ ging es um Angst und die Überwindung von Angst, beim „Schatten“ war es eher Gerechtigkeit und Macht oder Machtlosigkeit. Bei den „Wäldern“ war es Freundschaft, da mir bewusst war, dass ich dieses Thema gut mit dieser Geschichte erzählen kann.

Krimi-Couch:
Ich stelle mir das aber schwierig im Schreibprozess vor. Wie gehst Du dabei vor?

Melanie Raabe:
Ich mache mir zunächst einen groben Plan und plotte nicht jedes Kapitel von Anfang an durch. Ich lasse mir dabei ganz viele Freiheiten. Ich probiere viel aus, schmeiße viel wieder weg und mache mir deutlich mehr Arbeit als ich haben müsste. Auf diese Weise komme ich aber zu interessanteren Ergebnissen. Auf vieles käme ich wahrscheinlich gar nicht, wenn ich mich damit nicht bereits ein Dreivierteljahr beschäftigt hätte.

Ich habe dadurch auch einen gewissen Vorsprung vor den Leserinnen und Lesern, weil ich alles viel mehr durchdenke. Mein Exposé sieht ganz anders aus als die erste Fassung, und die erste Fassung völlig anders als das, was man am Ende in den Händen hält. Es ist ein sehr chaotischer, sehr leidvoller, aber auch sehr schöner Prozess für mich und meine Lektorin.

Krimi-Couch:
Dein Thriller bekommt am Ende einen anderen Sound - gefühlvoller, ruhiger, aber auch nachdenklicher. Es geht weniger um die verschwundene Gloria sondern darum, wie uns das Schicksal den Weg im Leben weist. Bist Du jemand, der an das Schicksal glaubt?

Melanie Raabe:
Viele finden den Gedanken ans Schicksal romantisch - ich aber überhaupt nicht. Ich finde es eher romantisch, dass wir selber entscheiden und selber unseren Weg finden können. Ich glaube aber durchaus, dass es prägende Dinge gibt, die dazu führen, allem nochmals eine neue Wendung zu geben. Das können ganz kleine Dinge sein. Ich glaube definitiv an transformative Erlebnisse. Auch wenn viele das anders sehen, glaube ich, dass Menschen sich ändern können. In meinen aktuellen Roman haben die alte Freunde zusammen ein transformatives Erlebnis und diese Vorstellung fand ich einfach schön.

Krimi-Couch:
Man spürt regelrecht auf den letzten 60 Seiten, dass der Roman einen anderen Grundton bekommt: Es wird ruhiger, die Spannung löst sich und die Figuren beginnen das zu verarbeiten, was sie erlebt haben.

Melanie Raabe:
Ja, genau. Wie eine Art Aufatmen. Es wirkt wie ein längerer Epilog. Ich hatte auch ganz früh die Idee, dass der Roman mit einer Sage beginnen sollte, die auch selber geschrieben habe. Die Wälder sollten die Menschen transformieren, die sie durchqueren. Genau diese Transformation löse ich dann am Ende auf. Was hat diese Nacht mit den Freunden gemacht? Das war mein kleiner romantischer Gedanke dabei.

Krimi-Couch:
Tim ist die Figur, die die Handlung in Deinem Roman in Gang setzt. Über ihn und dessen Bedeutung für seine Freude schreibst Du, er sei ein Katalysator gewesen, der Dinge in anderen zum Vorschein gebracht hat. Du lässt ihn, obwohl er tot ist, durch ein andere Frau zu Nina und David sprechen. Eine wundervolle, berührende Idee, die am Anfang aber auch irgendwie befremdlich wirkt.

Melanie Raabe:
Es freut mich sehr, dass Du das so siehst. Ich habe in der Tat meine Lektorin gefragt, ob diese Darstellung zu seltsam sei. Aber sie sagte nur, ich solle es so lassen, weil es einfach typisch Melanie sei. Es geht im Buch auch um Trauer, auch wenn dies nur hin und wieder anklingt. So konnten Nina und David eine letzte gemeinsame Reise mit ihrem Freund unternehmen. Man kennt diese Sehsucht, noch einmal mit einem geliebten Menschen sprechen zu können.

Wir hatten zu dem Zeitpunkt, als ich den Roman geschrieben habe, einen Todesfall in unserer Familie. An dieser Stelle merkt man sehr gut, wie ich mich gefühlt habe. Insgesamt gilt für das Schreiben: Es gibt nicht nur das, was ich mir ausdenke und plotte, sondern es passieren auch aktuell Dinge in meinem Leben, die dann in den Roman hineinschwappen.

Kimi-Couch:
Bisher sind alle Deine Thriller als in sich geschlossene Einzeltitel erschienen. Hättest Du nicht einmal Lust auf eine Reihe mit einer zentralen Figur, zum Beispiel als Trilogie?

Melanie Raabe:
Auf jeden Fall kann ich mir das sehr gut vorstellen. Ich habe sowohl eine Idee für eine Trilogie als auch eine richtige Krimi-Reihe. Das werde ich aber nicht als nächstes machen. Es werden zuvor noch mindestens zwei Stand-Alones erscheinen. Grundsätzlich finde ich es aber spannend, einen noch größeren Handlungsbogen erzählen zu können. Ich selber habe gerade noch einmal die fantastische Jenny-Aaron-Trilogie von Andreas Pflüger gelesen, die ich liebe. Es gibt aber auch längere Reihen, die ich gerne lese, wie zum Beispiel Fred Vargas und ihren Kommissar Adamsberg.

Krimi-Couch:
Die Filmrechte an „Die Falle“ sind nach Hollywood verkauft. Jetzt bedeutet der Verkauf nicht sofort, dass tatsächlich der Roman verfilmt wird. Fiel es dir denn leicht, die Rechte aus der Hand zu geben oder ist es dir wichtig, noch Einfluss beim Dreh zu haben.

Melanie Raabe:
Mir ist das ganz leicht gefallen. Ich weiß, dass Literaturverfilmungen immer ein Wagnis sind. Das weiß jeder und uns zwingt auch keiner dazu, die Rechte zu verkaufen. Viele Leserinnen und Leser haben die Angst, dass man mein Buch ruiniert. Ich finde schon diese Formulierung falsch, da mein Buch nicht ruiniert wird. Es bleibt wie es ist. Ich selber sehe die mögliche Verfilmung eher mit Interesse und Neugier.

Vielleicht liegt das auch daran, dass noch nichts von mir verfilmt wurde und ich sehe das später ganz anders (lacht). Literaturverfilmungen, die ich selber mag, haben sich oft sogar weit von der Vorlage entfernt. Es ist unmöglich, einen 400-Seiten-Roman in eine 90-minütige Verfilmung zu pressen. Ich habe großen Respekt vor Drehbuchschreibern, ich selber könnte das überhaupt nicht. Sie müssen aber, dass ist wichtig, den Kern des Buches erkennen und diesen mit ihren Mitteln neu denken. Ich habe Vertrauen in diejenigen, die dies umsetzen. Für führen vorab viele Gespräche und ich erkennen dann, in welche Richtung es gehen könnte.

Krimi-Couch:
Du wirkst, wenn man mit dir spricht, sehr authentisch und geerdet. Was würdest Du machen, wenn sich der Erfolg nicht mehr einstellen würde?

Melanie Raabe:
Ich habe schon immer geschrieben und würde auch weiterhin schreiben. Der Plan war nicht unbedingt, Schriftstellerin zu werden. Ich schreibe so vieles, was nie jemand zu Gesicht bekommt und was nur für mich bestimmt ist. Ich erkläre mir damit selber die Welt. Natürlich ist der Erfolg und die Tatsache, dass ich davon leben kann, wundervoll.

Wahrscheinlich würde ich ansonsten auch wieder stärker journalistisch arbeiten. Ich erfinde mich aber auch selber immer wieder gerne neu. Im Moment schreibe ich ein Sachbuch. Irgendwann würde ich auch gerne einmal wieder einen klassischen Roman schreiben. Ich würde Bücher auch schreiben, wenn sie nur von zehn meiner Freunde gelesen werden würden. Schreiben ist einfach mein Leben.

Krimi-Couch:
Vielen Dank für das Interview.

Melanie Raabe:
Danke Dir für das sehr angenehme Gespräch.

Das Interview führte Thomas Gisbertz im Februar 2020.

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