Gnadenlos

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • London: Bantam, 2006, Titel: 'Relentless', Seiten: 460, Originalsprache
  • München: Heyne, 2008, Seiten: 396, Übersetzt: Gunter Blank

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Lars Schafft
Pures Adrenalin

Buch-Rezension von Lars Schafft Aug 2008

Die Idee zum Roman beruht auf einem Alptraum, den der englische Autor Simon Kernick auf einem Krimi-Festival hatte: Wie schrecklich muss es sein, eines schönen Samstagnachmittags nichts Böses ahnend ans Telefon zu gehen und live mitzuerleben, wie ein alter Freund stirbt? Genau das passiert in Gnadenlos dem IT-Verkäufer Tom, der mit seiner Frau und seinen Kindern eigentlich ein recht biederes Leben in einem Londoner Vorort verbringt.

Es ist kurz nach drei, als Toms Telefon klingelt und Jack Calley, sein Trauzeuge, nur ein paar gehetzte Sätze herausbringt. "Hilf mir. Du musst... Oh, mein Gott, nein sie kommen. Jesus Maria!" Die letzten Worte in Jacks Leben sind schließlich nur noch - Toms Anschrift. Dann ist die Leitung tot. So tot, wie offensichtlich Jack auch... Verstört, beängstigt, bald in Panik ausbrechend nimmt Tom wahr, was soeben passiert ist.

Die Kinder müssen in Sicherheit gebracht werden, am besten zur Schwiegermutter. Die Neugierde treibt ihn dennoch zurück ins traute Heim - in dem sich bereits vermummte Gestalten sicherlich nicht auf seine Einladung hin im Wohnzimmer aufhalten. Flucht zur Ehefrau, die in der Uni arbeitet. Doch wo steckt sie? Tom Meron findet sie nicht, dafür wird er allerdings gefunden, wieder von einem Vermummten mit blutverschmiertem Messer in der Hand. Ja, das muss ein schweißtreibender Alptraum gewesen sein, den Kernick hatte. Und so beginnt eine höllische Jagd auf den doch so friedlichen Familienvater, die sein Leben völlig aus den Angeln reißen wird. Das Schlimme daran: Er hat nicht den blassesten Schimmer, worum es bei dieser mörderischen Hetze überhaupt geht...

Wer Gnadenlos nicht als das betrachtet, was es ist - ein perfekt gestrickter Thriller - könnte sicherlich einiges finden, was kritisch anmerken wäre. In erster Linie natürlich die ziemliche Realitätsferne, die Kernicks Buch mit sich bringt. Kann das alles wirklich passieren? Nein, sehr wahrscheinlich nicht. Würde der typische Hans Mustermann wirklich in solchen Grenzsituationen so mutig, teils gar abgeklärt, immer jedoch verhältnismäßig glücklich, agieren, sogar selbst zur Waffe greifen? Nein, sehr wahrscheinlich auch nicht. Dazu ist der Kunstgriff, den Kernick verwendet, um Spannung zu erzeugen, ein altbekannter - wir brechen das Kapitel ab, lassen den Cliffhanger am Ende der Seite stehen und verzögern die ganze Geschichte, um zur Nebenhandlung, zu anderen Charakteren (insbesondere zu Inspector Mike Bolt, der mit einem vermeintlich fremden Fall zu hat) zu wechseln, bei denen es gerade eben nicht lichterloh brennt.

Aber so what? Das beherrscht Kernick perfekt, viel besser als so manche Thriller-Ikone, deren Handwerk zwar auch nicht zu verachten ist, die aber immer und immer wieder übers Ziel hinausschießen, weil der Plot letztendlich doch zu unglaubwürdig, die Kniffe zu getrickst, die Absicht dahinter zu offensichtlich ist. Kernicks Gnadenlos ist Anschauungsbeispiel dafür, wie der Leser mit Spannungs- und Actionhäppchen gefüttert wird, ohne dabei den Appetit auf die gesamte Story zu verlieren, ohne dass ihm eine wirkliche Ruhepause vergönnt ist. Und Gnadenlos ist endlich mal wieder ein Krimi, der nicht siebzig Seiten benötigt, bis er Fahrt aufnimmt! Dafür braucht der Brite hier keine zwei Seiten und sein sorgfältig konstruierter Alptraum reisst den Leser in einen Strudel.

Schnell ist die perfide Ausgangssituation klar und Kernick hetzt seinen Protagonisten wie den Leser von einer Situation zur nächsten, spielt mit den Ängsten des ganz normalen Bürgers, selbst zwischen die Fronten des organisierten Verbrechens zu geraten, ohne dazu irgendetwas beigetragen zu haben, ohne einen Ausweg zu finden. Es geht urplötzlich nur noch ums Überleben, gejagt von sadistischen Killern, gepeinigt von korrupten Cops.

Gnadenlos ist hinterhältiger, fesselnder Nervenkitzel, 400 Seiten Adrenalin pur. Ein Thriller für lange, dunkle Nächte - nicht für sonnige Samstagnachmittage. Davon kann Protagonist Tom Meron ein Liedchen singen. Dem Leser wird ein fröhliches Mitpfeifen sehr schnell im Halse stecken bleiben. Stark, Mr. Kernick!

Gnadenlos

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Letzte Kommentare:
17.01.2016 12:28:15
rolandreis

Dies ist schon ein etwas älterer Thriller von Simon Kernick, aber nicht minder spannend. So fesselte mich die Geschichte von den ersten Seiten weg, denn sie nimmt sofort rasant an Fahrt auf und hält dieses Tempo beständig. Beim Lesen lief es bei mir im Kopf wie in einem Actionfilm ab, ich konnte mich in Tom Meron richtig reinversetzen und ging mit ihm gemeinsam auf diese Achterbahnfahrt. Zwar ist nicht immer alles logisch in der Handlung, aber dies verzeihe ich aufgrund der Spannung. Sicherlich hat auch einiges nichts mit realistischem Verhalten (z.B. Selbstjustiz) zu tun, aber ich denke es war auch nicht Anspruch des Autors dieses abzubilden. Er wollte knapp 400 Seiten Spannung erzeugen und das ist ihm mi diesem Thriller bei mir als Leser gelungen.

07.01.2014 09:56:24
meni77

Für sein Erstlingswerk finde ich Gnadenlos durchaus gelungen, kann die schlechten Bewertungen von meinen Vorgängern gleich mal gar nicht verstehen, wer rätseln bis zum Schluss will, sollte bei Agathe Christie bleiben, Simon Kernick gehört sicherlich zu den derzeit besten auf der Insel und das Angebot dort ist bestimmt riesig. Zurück zu Gnadenlos, die Story fesselt von der ersten Seite weg, hat wenig Durchhänger, klar der Hauptcharakter übersteht einig fragwürdigen Situationen gegenüber den Bösewichten, aber Leute hier geht es um eine fiktive Story;) Und das nicht richtige Ende lässt natürlich eine Fortsetzung des Bullen Bolt offen, so agieren jedoch im Thriller-Genre die meisten Autoren, um Fortsetzungen schreiben zu können, völlig legitim! Eindeutige 88 Grad

25.12.2012 04:05:44
Sandra

Ich habe dieses Buch NACH Todesangst gelesen. Nun gut. Nicht weiter tragisch.GNADENLOS war definitiv nicht sein bestes Buch. Zwischendurch habe ich reihenweise Seiten weitergeblättert, weil es schlicht langatmig und uninteressant war. Hier hat sich Simon Kernick eindeutig in einer Detailverliebtheit verloren, dumm nur, dass die Details überflüssig waren. Hin und wieder lässt man sich beim Lesen zu Gedanken wie "wie blöd muss man eigentlich sein..." hinreißen - die Hauptfigur Tom Meron ganz vorne dran. Insgeamt war das Buch schon spannend, man hätte sich halt bloß gut 1/3 der Seiten sparen können. Trotzdem werde ich weitere Bücher von ihm lesen.

01.10.2012 15:25:33
BELSL

Das war einer der schlechtesten Krimis die ich in der letzten Zeit las, keine Überraschungen, ich konnte mir denken, wie es ausging, nur ballerballer.
Wer das mag, ich mag es nicht.
Auch die Geschichte der Ehefrau auf Abwegen war nicht besonders spannend, ich dachte da stecke mehr dahinter.
Einen Kernick werde ich sicher nicht mehr lesen, nur Blutrünstigkeiten um des Sadismus wegen zu lesen interessiert mich nicht.

04.09.2012 12:36:42
LoveBeagle

Ich fand, das Buch war ein gutes Mittelding. Okay, vielleicht ist die Zusammenstellung von IT- Verkäufer und Profikiller ein wenig übertrieben, aber sehen wir es mal so: Wenn man um sein Leben kämpft, ist man zu vielem möglich, außerdem heißt es nicht, dass auch ein ganz normaler Verkäufer sich nicht wehren kann. Außerdem wäre es fast um ih geschehen,hätte Daniels ihm nicht geholfen. Es ist nicht so, als hätte Meron sich stetig allein am Leben gehälten.
Aber ein bischen Fantasie und Verrücktheit gehört dazu:)
Man kann es nicht jedem Recht machen, jeder hat eine andere Vorstellung von einem guten Buch.

21.11.2011 10:19:33
Jörg

Das Buch, bzw. die Story wird den vielen Lobeshymnen auf den Umschlagseiten in
keiner Weise gerecht.
Die Geschichte ist zwar durchaus spannend, aber vom Hocker haut es einen nicht.
Manche Handlungen sind etwas unglaubwürdig, insbesondere kann ich den Anruf von Jack Calley nicht ganz nachvollziehen.
Außerdem hat das ganze kein richtiges Ende.

01.05.2011 22:04:31
Anna Dahmen

Ich finde das Buch sehr spannend, keineswegs langweilig. Ich werde mir auch ein zweites Buch von ihm kaufen.
Man kann es nicht allen recht machen.
Mal sehen ob dieses dann auch so spannend ist, oder ob dieses sehr langweilig sein wird. egal lesen werde ich es dann bis zum Schluss, ich habe ja das Buch von ihm (deine Zeit läuft ab?)

19.02.2011 19:53:49
HeJe

Geht es langweiliger?

Oh man, dieses Buch war pure Zeitverschwendung. Ich empfand es als langweilig, umschweifig, dröge zu lesen und irgendwie null transparent.

Leider hatte ich mir mehr erhofft. Naja. War mein zweites Buch von Simon Kernick und wird auch wohl das Letzte gewesen sein.

Schlappe 20 Grad.

03.10.2010 13:14:37
Gerald Sonnleitner

Dieses Buch ist wie alle anderen von Simon Kernick etwas für Leute, die auch gerne mal ein Jerry Cotton-Heftchen lesen. Völlig unglaubwürdige Handlung, und da hilft dann auch kein spannendes Schreiben mehr, was ich allerdings dem Autor ohnehin absprechen möchte.

Es ist müßig, darüber auch noch ein Wort mehr zu verlieren. Schade ums Geld, wo es doch Autoren /-innen gibt, die um Längen besser sind. Wer schon diese Art von Krimis liebt, sollte tatsächlich mal die in einer der Vorkritiken hier erwähnte Karin Slaughter lesen (z. B. Belladonna). Sie ist jeden Cent wert.

15.09.2010 00:44:15
Tobi

Tja, ich kann die guten Bewertungen auch nicht nachvollziehen.
Ich würde mich wahrlich nicht als "alten Hasen" was das Krimigenre betrifft, bezeichnen, doch Gnadenlos hat auch mich nicht im geringsten berührt.
Nach der ersten Aufregung (Ja, die ersten 100 Seiten sind spannend) verflacht das Buch mit jeder Seite.
SPOILER:
Die Charaktere regen mich auf (Beispiele: Computerverkäufer vs. Profikiller ->1:0; Blablubbnebenstrang BoltKahn; Verhalten Ehefrau), die Nebenhandlungen und der Schluss wirken bemüht konstruiert und dadurch lächerlich und unglaubwürdig.
Kurz gesagt, ein schwaches Buch.
Gibt in allen Bereichen Besseres mMn.

@Stefan83: Bin voll deiner Meinung. Sehr gute Rezension.

29.08.2010 14:42:20
Stefan83

Ich muss gestehen, meine Neugier war geweckt, als Mark Billingham und Martin Waites in einem Video-Interview mit der Krimi-Couch über Simon Kernicks Roman „Gnadenlos“ sprachen und die Anekdote erzählten, wie ihr englischer Schriftstellerkollege auf die Idee zu seinem Bestseller kam. Während eines Krimi-Festivals hatte dieser eines Nachts einen Alptraum, welchen er für sein neues Buch verwenden wollte, wobei er sich von seinen Freunden versichern ließ, dass ihm niemand diesen Einfall stehlen würde. Mittlerweile hat sich Kernick auch in Deutschland als fester Bestandteil der Kriminalliteraturlandschaft etabliert, was nicht zuletzt am Erfolg von „Gnadenlos“ lag. Doch worin ist dieser eigentlich begründet? Liegt es allein an dieser durchaus interessanten Idee oder bietet der ehemalige Barmann und Computerware-Verkäufer auch noch etwas mehr? Die vielen guten Besprechungen sowie die euphorischen Rezensionen auf der KC ließen ein wenn nicht schon großes, so zumindest ein sehr spannendes Werk erwarten. Doch nichts von dem vorher prophezeiten fand ich letztlich im Buch vor. Im Gegenteil: Kernick bietet bis auf eben diesen durchaus innovativen Anfang nichts als altbackene, austauschbare Kost und kann sich in Punkto Sprache oder Handlungsaufbau in keinster Weise vom Mainstream-Allerlei abheben.

Stellen Sie sich nun folgende Situation vor. Sie sitzen an einem herrlichen Samstagsnachmittag auf ihrer Terrasse und beobachten verträumt ihre beiden Kinder, als das Telefon klingelt. Nichts Schlimmes ahnend nehmen sie ab, nur um am anderen Ende der Leitung zu vernehmen, wie ihr bester Freund aus Jugendzeiten getötet wird. Dieses Stück aus Kernicks Alptraum wird für seinen Protagonisten, den IT-Verkäufer Tom Meron, eines Tages Wirklichkeit. Ein Durchschnittsbürger, wie er im Buche steht, der bis dato nie mit dem Gesetz und schon gar nicht mit der Kriminalität in Kontakt gekommen ist und seit Jahren mit seiner Familie ein beschauliches, aber auch sehr langweiliges Dasein vor den Toren Londons fristet. Mit dieser Idylle ist es nun auf einen Schlag vorbei, denn bevor sein Freund, der Anwalt Jack Calley sein Leben aushaucht, gibt er seinen Mördern noch eine Adresse durch. Toms Adresse.

Hals über Kopf verlässt nun Tom mitsamt seinen Kindern das Haus, um diese vorerst bei seiner Schwiegermutter unterzubringen. Als er zurückkehrt, um nochmal einen Blick auf sein Heim zu werfen, findet er dort bereits maskierte Männer vor. Es war also alles keine Einbildung. Sie sind tatsächlich hinter ihm her. Verzweifelt versucht er seine Frau zu erreichen, welche jedoch nicht ans Handy geht und die er auch in der Universität, wo sie arbeitet, nicht finden kann. Stattdessen kreuzt er dort den Weg eines weiteren Vermummten, der mit einem Messer auf ihn losgeht und dem Tom nur in knapper Not entkommen kann. Warum sind sie hinter ihm her? Wieso hat man Jack Calley getötet? Und was ist mit seiner Frau passiert? Tom versucht Antworten auf diese Fragen zu finden, während ihn seine Verfolger quer durch London jagen …

Sie haben Harrison Ford als Dr. Richard Kimble in „Auf der Flucht“ gesehen? Gut, dann könnten sie sich „Gnadenlos“ von Simon Kernick eigentlich von vornherein schenken, denn allzu viel Neues bietet der englische Autor in seinem Roman nicht. Stattdessen folgt er strikt dem Schema F, dessen sich vor ihm schon so viele andere Schriftsteller bedient haben und das den regelmäßigen Krimileser einfach nicht mehr hinter dem Ofen hervorlocken wird. Dabei hätte man aus diesem spannenden und atemlosen Beginn sicherlich eine ganze Menge mehr machen können. Auch wenn die Idee nicht ganz so neu ist, wie sie hier kolportiert wird, nimmt sie den Leser doch anfangs sehr gefangen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass man mit Tom Meron einem Jedermann über die Schulter schaut, der erfrischend normal geraten ist und (zumindest im ersten Drittel des Buches) jegliche Heldeneigenschaften vermissen lässt. Durch ihn steht stets die Frage „Wie würde ich mich in dieser Situation verhalten?“ im Raum. Ein lobenswerter Ansatz, den Kernick weiter hätte verfolgen sollen. Stattdessen driftet die Handlung aber schon recht bald ins Unglaubwürdige ab.

Der friedliche, trottelig-naive Pantoffelheld vollzieht relativ schnell die Wandlung zum eiskalten Vollstrecker, um dann in der nächsten Szene wieder in Tränen auszubrechen. Wo er kurz vorher noch heldenhaft dem Pistolenlauf entgegen gestarrt und den Tod herbeigesehnt hat. bettelt er wenige Seiten später wieder um sein Leben. Aus dem roten Faden der Handlung strickt Kernick im weiteren Verlauf ein verworrenes Knäuel, dem nicht nur jegliche Dynamik fehlt, sondern das oftmals auch unfreiwillig komisch wirkt. (Achtung Spoiler!: Ich weiß nicht wie es ihnen geht, aber nach einer knapp geglückten Flucht vor einem Profikiller, würde mich die steife Brustwarze meiner chronisch untreuen, langjährigen Ehefrau auch total geil machen. Herrje!) Um die schnell verebbende Spannung immer wieder anzufeuern, werden schließlich die Schauplätze zügig gewechselt, wobei teilweise Platz für Figuren eingeräumt wird, welche später überhaupt nicht mehr von Bedeutung sein werden. Bestes Beispiel ist da der Partner von Inspektor Mike Bolt, der liebende Vater Mo Kahn. Kernick hätte statt ihm auch ein Blumenbeet ausführlich beschreiben können. Beides bringt die Geschichte jedenfalls nicht um ein Jota voran. Vielleicht dienten die Szenenwechsel dem Autor aber auch nur als willkommene Verschnaufspause vom Haupthandlungsstrang, der gegen Ende immer konstruierter wird und vermuten lässt, dass hier jemand selbst keinen Plan mehr hatte, wohin die Reise eigentlich gehen soll.

Alles also gnadenlos schlecht? Keine Einschätzung, die das Buch wirklich verdient hätte, da es sich in seiner Gesamtheit recht flüssig weglesen lässt und für durchgängige Kurzweil sorgt. Darüber hinaus bleibt „Gnadenlos“ aber erschreckend einfallslos und fad. Und auch der von Cheffe Lars Schafft empfundene Nervenkitzel wollte sich hier bei mir partout nicht einstellen. Eine viel bessere Wertung verhindert zudem das Ende, das weder nachvollziehbar noch originell oder gar überraschend geraten ist.

Insgesamt ist „Gnadenlos“ ein äußerst konventioneller, fader Thriller mit Ami-Anleihen, der Freunde von Laymon, McFadyen, Slaughter und Co. begeistern könnte, mir aber nur ein müdes Lächeln entlockt hat. Viel Lärm um nichts und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mein erster und letzter Versuch mit diesem Autor. Schwach, Mr. Kernick!

18.05.2010 20:57:51
JaneM.

Das Buch lässt sich ganz gut an. Fast ein wenig kafkaesk wird der Biedermann Tom plötzlich von Killern verfolgt. Was diese von ihm wollen ist völlig unklar, so dass es auch keinen Ausweg zu geben scheint. Die Polizei glaubt ihm nicht oder steckt selber drin und seine Frau ist 1. verschwunden und scheint 2. Geheimnisse zu haben, die mit seiner Verfolgung in Zusammenhang stehen.
Ein Albtraum im Vorort. Die Geschichte verknüpft sich langsam mit der Situation des Ermittlers Bolt, der den zunächst wenig spannenden Fall eines vermeintlichen Suizides untersuchen soll. So weit, so gute durchschnittliche Krimikost. Flüssig und ohne Längen zu lesen. Ärgerlich sind einerseits die logischen Brüche (warum ruft ihn der Freund in seinen letzten Sekunden überhaupt an? usw.) Der Leser vermutet, dass sich diese Irritation wohl noch sinnvoll klären wird- falsch, es bleibt offen. Andererseits die offenen Stränge am Ende. Es taucht noch kurz ein reicher Dreckskerl auf- damit scheint alles geklärt zu sein. Auch das Motiv von Daniels: fraglich. Falls es beabsichtigt ist: so bereitet man keine Fortsetzung vor.

28.02.2010 19:34:27
Kom_Ombo

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich in das Buch reinzufinden, obwohl es gleich turbulent zuging und man mit dem Lesen nicht mehr hinterher kam ...

Trotzdem - und obwohl es wirklich sehr spannend war - hat es mich nicht total vom Hocker gerissen. Die Story war gut - die Charaktere auch ... aber mir hat trotz allem der letzte Kick gefehlt.

Obwohl Kernick gut schreibt und seinen Leser fesseln kann ... war ich nicht 100%ig zufrieden. Ich werde aber trotzdem ein weiteres von ihm lesen ... vielleicht ändert sich ja meine Meinung bei einem seiner anderen Bücher.

23.02.2010 23:10:55
Angie

Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können. Es fesselt den Leser von der ersten Seite an.
Die Handlung ist zwar nicht erstklassig, aber spannend bis zum Schluß.
Meiner Meinung nach macht ein gutes Buch aus, dass mich die Handlung auch nach dem Zuklappen nicht loslässt und ich jede freie Minute weiterlesen möchte.
Und genau das hat dieses Buch geschafft.

15.02.2010 14:02:24
Sofia

Das Buch ist genial. Ich habe gerade auch Gnadenlos von ihm gelesen und werde darüber nun eine Buchvorstellung halten. Wie Nicole schon sagt ist es wirklich sehr schwer das Buch wegzulegen, weil es so spannend geschrieben ist. Man rechnet überhaupt nicht damit, was als nächstes passiert. Einfach nur klasse ! Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von ihm lesen. Simon Kernick schreibt super =) .

10.02.2010 21:30:33
Nicole

Super Buch, ich bin gerade dabei Gnadenlos zu lesen, und bin einfach begeistert. Man kann es nur schwer weglegen, da man einfach wissen will wie es weiter geht. Nachher lese ich weiter. Simon Kernick versteht sein Handwerk. Deadline liegt schon bereit. Also ließt Gnadenlos.. Es ist eine Droge.
SUPER:::

06.02.2010 13:23:02
simsa

„Gnadenlos“ von Simon Kernick fesselt den Leser ab dem ersten Satz! Und dann geht es los… Sofort, sehr spannend und ohne Vorgeschichte.
Tom geht an sein Telefon und hat seinen alten Schulfreund am Apparat. Er hört nur, dass dieser gequält wird und dann die ersten zwei Zeilen seiner Adresse rausschreit. Das war es. Dann muss Tom entscheiden, was er tun wird…
Simon Kernick fährt ein rasantes Tempo auf, welches er auch halten kann. Denn Tom ist auf der Flucht und er weiß nicht was los ist. Man erwischt sich beim Lesen dabei, dass man grübelt was man in dieser Situation unternehmen würde.
Ein wirklich schnelles Buch, welches ich durchaus empfehlen kann, auch wenn ich relativ schnell wusste wie es weiter- und ausgehen wird.
Ich wünsche viel Spaß!!!

21.01.2010 20:20:06
thrillerfan

Diese Geschichte ist einfach genial geschrieben! Ich bin gerade mal 16 und habe es innerhalb von 3 Tagen regelrecht verschlungen und es inzwischen schon das 4te mal durchgelesen. Ich kann Harlan Coben nur zustimmen die Story wurde mit voll durchgetretenem Gas pedal geschrieben. Mein absolutes Lieblingsbuch!

02.01.2010 17:54:29
realsatiriker

Eine ähnliche Geschwindigkeit in der Handlung habe ich zuletzt bei Peter James`"Stirb ewig" erlebt.

Man gerät vom ersten Augenblick an in den Strudel der Ereignisse rund um den 0815-Typen Tom Meron und seine holde Gattin. Verschnaufpausen kennt dieses Buch nicht und damit gehört es vom Schreibstil automatisch zu den besseren Thrillern, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Simon Kernick gelingt es den Plot halbwegs real zu gestalten, was schon einen Ritterschlag bedeutet, bedenkt man, dass sämtliche Handlungsstränge innerhalb kürzester Zeit ablaufen. Der Auto kommt hier meiner Ansicht nach fast ohne die sonst oft nervenden Ungereimtheiten und Logikbrüche aus.

Das Buch hat ganze sechs Tage auf meinem Nachtschrank gelegen. Es wurde förmlich verschlungen.

Nuff said. KC 90

16.11.2009 22:45:26
Malu

Starkes Buch!
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Hilfe, allein der Gedanke:Du führst ein ganz normales Leben- und von jetzt auf gleich gerät dein Leben aus den Fugen
Das Buch sollte ganz oben auf jeder Liste stehen.

01.11.2009 11:21:57
Dani P.

Super Thriller! Gleich von der ersten Seite an gehts los und man ist mitten im Geschehen und es geht rasant weiter, so dass es wirklich schwer fällt, das Buch aus den Händen zu legen!!
Habe selten so einen spannenden Thriller gelesen! Zwar war mir das Ende etwas zu "offen" aber dennoch würde ich es jedem empfehlen zu lesen
von mir 95 Grad

30.10.2009 21:42:14
Kasia

Als ich "Gnadenlos" kaufen wollte, las ich mir vorher die Bewertungen der anderen Leser hier durch und kann mich nur anschließen: "Gnadenlos" ist ein gnadenlos gutes Buch. Wahn-Sinn!
Ich kannte Kernick nicht, werde aber auch die anderen Bücher von ihm lesen und hoffen, dass sie mit "Gnadenlos" mithalten können.
Die Geschichte fängt ohne Umschweife an. Keine lange Einleitung, keine Personenbeschreibung, nichts. Es geht direkt mit richtig viel Action los und raubt dem Leser zwischendurch immer wieder den Atem.
Es ist ein Alptraum, der da beschrieben wird. Wie ein Orkan fegt das Unheil durch Toms Leben hindurch.
Und man ist mittendrin. Möchte mit weglaufen, helfen wo man nur kann und Tom und seine Familie beschützen. Im Großen und Ganzen hoffe ich, dass auch meine Bewertung einem unentschlossenen Käufer zu einem wirklich guten Buch verhilft.

16.06.2009 22:31:27
Phate14

Selten ein Buch gelesen, das ohne langatmige Einführung der Charaktere o.ä. sofort den Leser fesselt. Dies geschieht dann geschickt im Laufe der Handlung und das auch kurz und knapp, so dass der weitere Verlauf der Hetzjagd zum richtigen Zeitpunkt fortgesetzt wird. Sonst neige ich nämlich dazu, monotone Beschreibungen im "Zeitraffer" zu lesen. Um nicht zuviel zu verraten kurzum: lesenswert, auch wenn das WARUM des Telefonates mich ebenfalls etwas hilflos zurücklässt.

27.04.2009 16:54:54
Bio-Fan

Auch Simon Kernick kann sich dem Schema F des Erfolges nicht entziehen.
Man nehme hochgestellte Dunkelmänner, die ihren perversen Gelüsten nachgehen, deren einfachgestrickte Killerbande unter der Leitung eines genial debilen Psychopathen. Ihnen gegenüber stelle man eine, allem Anschein nach, intakte, kleinbürgerliche Familie, deren duckmäuserisches Oberhaupt während der Geschehnisse zum kleinen Superhelden mutiert. Es fehlt nur noch eine vermischte Polizeitruppe bestehend aus guten Cops und bösen Cops. Der Plot kann dann wahlweise im urbanen Amerika oder wie hier im ländlichen England spielen.
Zum Erfolgsrezept gehören noch möglichst kurze Kapitel als äußeres Zeichen einer nicht vorhandenen Dynamik und eine Sprache, die jedliche Individualität vermissen lässt.

Ich könnte noch jede Menge über die schlaffen Figuren oder über mangelnde Plausibilität schwadronieren, aber das würde meinen Adrenalin-Spiegel im Nachhinein in die Höhe treiben.

Nur 50 Grad, da bin ich gnadenlos.

27.04.2009 12:13:43
CiDi

Die Frage wieso Jack Calley ausgerechnet Tom angerufen hatte und den Killern dessen Adresse genannt hatte, wird nicht beantwortet, was mich ein klein wenig enttäuscht hat.
Dass die eigentliche Handlung gleich in der ersten Zeile einsetzt ist ein großes Plus und auch der sonstige Verlauf, die offenen Fragen, der eigentliche Gegenstand, wie seine Frau in die ganze Sache verstrickt war, waren perfekt geschildert und man konnte sich richtig hineinversetzen!

18.04.2009 16:44:21
Juli

ich hab das Buch gelesen und fand es einfach super klar giebt es einige ungelöste Fragen aber das stört ja au nicht so sehr ich empfehle dieses Buch denn es ist sehr spannend und wenn mann es erstmal angefangen hat zu lesen kann man nicht mehr aufhören. Also alle die es noch nicht gelesen haben sollen in den nächsten Laden rennen es kaufen und lesen.

10.04.2009 22:00:20
toey

Ich fand das Buch einfach mal wirklich wie "Sina" es gesagt hat auch hammer. Spannung bis zum Ende. Klar das Ende ist ein wenig komisch wegen den ungelösten Fragen, aber das ist egal. Es ist ein super Buch. Schnell gelesen und gut geschrieben. Nur leider nervt ein wenig der übergang in die dritte Sicht. Aber das ist letztendlich egal.

95° von mir.

09.04.2009 16:18:10
Sina

Also ich fand das buch absolut hammmermäßig spannend!!!
MAn ist direkt in der geschichte (also das dauert nicht mal eine seite lang) und dann liest man und liest man und kann nicht mehr aufhören!! Es gibt immer neue wendungen und man weiß absolut nie was als nächstes passieren wird, wie es bei den meisten thrillern leider der Fall ist..
Also wer dieses buch nicht gelesen hat, verpasst wirklich etwas!

04.03.2009 11:24:07
Heike Götz

Ich habe mich für Kernick entschieden, weil er mir empfohlen worden ist und ich bin nicht enttäuscht worden, aber auch ich muss Mängel feststellen. Wie so fast alle bemerkt haben, sowohl auch ich, lässt der Schluss einige Fragen offen - vielleicht wollte es Kernick ja so??? - was mich ein wenig verunsichert hat nach dem, was Tom alles über sich ergehen lassen musste...bleibt er doch relativ naiv, bedenklich naiv.
Was ich besonders gut fand war die Ich-Erzählweise und das diese aus der Sicht des Polizisten und des Unglücklichen geschiltert worden ist.

19.02.2009 10:21:03
DerMarcel

Schnell, brutal, GNADENLOS - Das beschreibt sehr konkret alles um was es in diesem Buch geht. Man wird in die Handlung hineingeworfen und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Packende "Duelle" und immer wieder falsche Freunde. Sehr spannend und wie schon am Buch steht: Der Autor schreibt mit durchgedrücktem Gaspedal. Hier heißt es tatsächlich anhalten!

13.02.2009 12:39:34
Thurgood

Sorry NickSch, aber wenn "Gnadenlos" kein Tempo hat, welcher Thriller dann?

Und dass nur Bolt und Merone charakterlich herausragen, könnte ja eventuell damit zusammenhängen, dass die beiden die Protagonisten sind - also... nur die beiden. ;)

Was mich betrifft:
Mir hats gefallen.
"Gnadenlos" hatte die wohl schwerste Aufgabe, die ein Thriller haben kann, nämlich mich davon zu überzeugen, dass es noch Thriller/Krimis nach der "Millenium-Trilogie" ("Verblendung - Verdammnis - Vergebung") von Stieg Larsson gibt.
Und das ist durchaus gelungen. Natürlich kann "Gnadenlos" nicht mit den drei genannten Hits mithalten, aber es ist ja auch ganz anders.
Aber während Larsson eben mal 100 Seiten für den Einstieg braucht, braucht Kernick dafür nicht mal zwei.

Wie dem auch sei... "Gnadenlos" kann man bedenkenlos empfehlen. Auch ideal für eine Zug- oder Busfahrt geeignet, da die Kapitel immer kurz und knackig gehalten sind - auch wenn es durchaus schwerfällt, dass Buch dann aus der Hand zu legen.

Wer Stieg Larsson nicht gelesen hat, sollte erstmal das tun. Alle anderen können bei "Gnadenlos" aber bedenkenlos zugreifen - auch wenn das Ende tatsächlich nicht ganz mit den vorherigen Seiten mithalten kann.

85°

08.02.2009 14:18:14
NickSch

Meine Fingernägel sind noch alle dran und das durchgetretene gaspedal habe ich auch nicht bemerkt.
Ich empfand das Buch alles andere als rasant und Spannend.
Im gegenteil für mich plätscherte der Plot so vor sich hin.
Auch wirkten die Protagonisten eher unscheinbar und leblos. Bis auf Detektive Bolt und Tom Merone hatte keiner der Protagonisten herausragende Charaktereigenschaften vorzuweisen.
Zur Geschichte
Die Merones sind eine durchschnittsFamilie wie man sie kennt. Tom Merone ist eher ängstlich und unscheinbar.
Nach einem Telefonanruf von seinem besten Freund aus der Schulzeit ist Tom total ausser sich da er am Telefon miterleben mußte wie man Jack umbrachte.Und als Jack im Todeskampf seine Adresse den Mördern preisgibt versteht er die Welt nicht mehr.
Tom bringt seine beiden Kinder zu seiner Schwiegermutter und macht sich auf die Suche nach seiner Frau Kathy . In der Universität allerdings trifft er sie nicht an er findet nur ihre Assistentin Vanesssa Blake ! Ermordet!!
Und der Mörder befindet sich noch im Raum, dieser greift Tom mehrfach an doch es gelingt ihm die Flucht.
Er wird zum gejagten und weiß noch nicht einmal den Grund.
Was hat Kathy mit alledem zu tun?
Nachdem man Tom wegen Mordverdacht verhaftet hatte musste man ihn kurzerhand wieder freilassen. Denn die Fingerabrücke auf der Mordwaffe stammen nicht von ihm sondern von seiner Frau Kathy!

Bis zu dem Tag als Jack anrief war die Welt der Merone's ohne große Aufregung.
Wem kann Tom noch trauen? Und was verbirgt Kathy vor ihm?
Wieder in Freiheit wird er von den Killern gejagt und kurzerhand gefangen genommen, doch er kann fliehen. Und macht sich auf die Suche nach seiner Frau, diese findet er unversehrt in ihrem Cottage. Aber dort sind sie nicht lange sicher und die Jagd beginnt von vorne.
Jetzt haben sie auch noch die Kinder der Merones entführt und Tom tappt immer noch im Dunkeln. Aber Kathy hat jede menge Geheimnisse. Und Tom's heile Welt gerät aus den Angeln.
Der eigentliche Showdown dauert nicht sehr lange.Und das Ende ist alles andere als lesenswert, denn es bleiben sehr viel Details und Fragen offen. Ein mageres Ende für einen so hoch gelobten Thriller.

23.01.2009 09:26:14
theili

Schnell ist der richtige Ausdruck für dieses Buch.

Die Story lässt einem wirklich keine Zeit zum durchatmen. Es geschieht so viel (zuviel) mit Meron Tom, dass er einem richtig Leid tun kann.

Durch die Schnelligkeit geht zwangsläufig die Tiefe verloren und auch die Rekonstruktion der Verbindungen und Handlungen der Personen ist an den Haaren herbeigezogen (Tom muss ja sehr naiv sein, denn er merkt ja wirklich gar nichts was um ihn los ist, bis zu diesem ominösen Samstag).

Sehr unterhaltsam und auch speziell finde ich die Erzählweise in der ICH-Form. Das gibt sofort einen ganz anderen Erzählstil.

10.12.2008 20:28:48
Todo

Na ich weiß nicht so recht! Das Buch liest sich wirklich schnell und es entstehen keine Pausen. Das ist lobenswert, bringt aber auch viele Schwierigkeiten mit sich.
Die Geschichte ist wenig originell und hält für geübte Leser keine großen Wendungen bereit. Es bleiben viele Fragen offen und ein ige logische Fehler sind auch nicht zu übersehen. Durch den schnellen Erzählstil bleiben auch die Charaktere auf der Strecke und das "Mitfiebern" reduziert sich deutlich. Da ich gerne und viele Krimis aller Art lese bewerte ich das Buch als guten Durchschnitt. Mehr aber auch wirklich nicht! Da gibt es bessere Romane mit ähnlichem Aufbau und Erzählstil.

24.11.2008 18:33:25
Angel-128

Nachdem ich L. Barclay mit "Dem Tode nah" und "Ohne ein Wort" gelesen hatte, hab ich mich unheimlich auf diese Buch gefreut, da ich dachte, es müsste mindestens genauso gut sein.
Die Aussage der Times "Sie werden sich vor Spannung sämtliche Fingernägel abbeisen" ließ das zumindest vermuten, aber auch ich hab meine Fingernägel alle noch dran!
Spannend ist das Buch zwar schon, die Story wirkt allerdings doch sehr an den Haaren herbeigezogen und am Schluß blieben - bei mir - doch noch einige Fragen offen. Trotzdem bereue ich nicht, es gelesen zu haben!

10.11.2008 20:30:12
gabriel

Ich lese das Buch im Moment und ich kann sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Das Problem ist bloß, dass ich es als eine Literaturarbeit widergeben muss und es mir schwer fällt die einzelnden Kapitel zusammenzufassen. Das negative daran ist das ich nach ein paar Wochen nicht mehr weis um was es sich in diesem buch handelt...

09.11.2008 15:52:28
babosa

Im großen und ganzen fand ich das Buch jetzt net sooo schlecht. Ist natürlich immer Geschmackssache.
Gut fand ich dass es sehr spannend geschrieben ist...
schlecht fand ich das es teilweise ziemlich nervig zu lesen ist... an manchen stellen werden auf Dinge eingengangen die mich die Bohne net interessieren..da hab ich teilweise auch mal 2 oder 3 Seiten einfach überblättert da ich an den "Nebenhandlungen" nicht wirklcih interessiert war.
Auch fand ich es total verwirrend das die Geschichte aus teilweise 3 Sichten beschrieben wird. Es kommen mehrere Charaktere vor die die Geschichte einfach gleichzeitig erzählen ( bissel wie im Film 8-Blickwinkel).
Das Ende lässt viele Fragen offen. Einfach zuviele und es wird gegen ende auch viel zu wirr... wer war jetzt nochmal der mörder? wer hat jetzt das gemacht? was hat der jetzt eigentlich noch hier verloren. usw usw...

27.10.2008 17:42:56
mase

Oft steht Thriller drauf. Hier ist auch einer drin.

„Gnadenlos“ gehört zu meinen Überraschungen in 2008. Es ist nach dem gleichen Schema geschrieben, wie Harlan Cobens Stand-Alones. Immer rasant, viele Wendungen und kaum Verschnaufpausen. Auch das sympathische Mittel eines Durchschnittsbürgers, der zu unrecht auf die Schnauze bekommt und sich irgendwann zu wehren beginnt, zieht.

Über solche Bücher kann man eigentlich nicht viel erzählen. Über Logik zu diskutieren ist überflüssig. Anspruchsvoll sind sie auch nicht, schliesslich sollen sie nur unterhalten und das funktioniert bei "Gnadenlos" definitiv.

Popcorn-Kino mit Rock ´n´ Roll Soundtrack.

05.10.2008 21:07:42
Schrodo

Warum um dieses Buch solch ein Hipe gemacht wird versteh ich nun überhaupt nicht! Zur Story: Tom Meron bekommt einen Hilferuf per Telefon von seinem Schulfreund den er fünf Jahre nicht gesehen hat. Hinter diesem sind einige Killer her. Tom reagiert, bringt seine Kinder weg und fährt zu ihm…und schon befindet er sich mitten in einem Alptraum.
Die Geschichte rauscht rasant durch das Buch, ohne eine stimmige Handlung zu haben. Die Story ist interessant aber mega schlecht konstruiert und beinhaltet viele Ungereimtheiten. (wenn Killer hinter mir her sind rufe ich die Polizei an und nicht meinen Schulfreund den ich jahrelang nicht gesehen habe) Es gibt viel zu viele lose Enden die im Verlauf der Geschichte nicht verknüpft werden. Nach den unzähligen positiven Meinungen bin ich jetzt doch einigermaßen enttäuscht. Für mich ist „Gnadenlos“ einfach nur ein 0815 Krimi und leider nix besonderes.

22.09.2008 12:02:53
Susanne

Also gleich mal vorweg, auch ich habe meine Fingernägel noch dran. Es ist ein gutes Buch, liest sich zügig, ist spannend aber ich hatte mir mehr erwartet. Ich bin ein "Vielleser" und es gibt Bücher, an die ich mich auch nach Monaten oder sogar Jahren noch genau erinnere, dieses Buch gehört für mich definitv nicht dazu. Ich glaube nicht, dass ich mich in vier Wochen noch an die Handlung erinnern kann.

18.09.2008 19:41:21
Janine

Ich sehe mich selbst als "selten-leserin". Ich finde nicht oft Bücher von denen ich sofort sage "oh ja, das muss ich lesen". Im Gegenteil, die meisten Bücher klappe ich nach 2 Seiten wieder zu weil es mir zu langweilig wird. Aber bei Gnadenlos habe ich nur den Buchrücken gelesen und wollte sofort mehr wissen. An vielen Stellen musste ich erst mal kurz verschnaufen, weil ich total überrascht wurde und mit dem, was dort steht, überhaupt nicht gerechnet habe. Das gefällt mir gut, denn ich hasse es, wenn ich etwas lese und mir schon vorstellen kann wie es weiter geht. Bei Gnadenlos stand ich total unter Strom. Hab es innerhalb von 2,5 Tagen durchgelesen. Der absolute wahnsinn. Natürlich ist es unrealistisch aber dennoch extrem gut geschrieben. Ich werde wohl noch mehr Bücher von Simon Kernick lesen :)

15.09.2008 16:20:27
Doris Stadelmann

Ich weiß nicht, wass sich so mancher Leser erwartet, wenn er ein Buch zur Hand nimmt, auf dem steht, dass es fesselnd sein wird von Anfang bis zum Ende...?!Ich erlaube mir, mich als "Vielleserin" zu bezeichnen (Sachbücher, Historienbücher, mit Vorliebe Thriller, bloß keine Schnulzen oder Rosamunde Pilcher)Meine Meinung zu GNADENLOS: superspannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe zwar noch alle Fingernägel dran, aber das Buch an einem Wochenende verschlungen.
Von 100 Punkten gebe ich gerne 95 Punkte !!!Klar, manchmal ist die Handlung leicht übertrieben, aber ist das nicht in fast allen Büchern oder Filmen so?
Fast jeder liebt James Bond oder Filme mit Tom Cruise (ich nicht) - ist nicht in diesen Filmen ALLES MASSLOS übertrieben? Und doch findet fast jeder diese Actionfilme super...?!!Ich persönlich hoffe auf viele weitere solcher fesselnder Bücher von Simon Kernick!

15.09.2008 13:10:27
Anja S.

Dieses Buch ist ausgesprochen spannend geschrieben und gut zu lesen, daher hat es mich auf einer mehrstündigen Bahnfahrt mit quengelndem Kleinkind blenden unterhalten.
Es ist jedoch kein Thriller, den ich noch einmal zur Hand nehmen würde, geschweigen denn ihn aufheben. Der Plot weisst haaresträubende Löcher auf, die Figuren sind unglaubwürdig gezeichnet. Je länger man nch der Lektüre über das Buch nachdenkt, desto ärgerlicher wird man.

14.09.2008 17:03:37
nordkommission

Es gibt Kriminalromane, in die man eintaucht. Die man "erlebt", die einen fesseln und nicht mehr loslassen! Was "Gnadenlos" anbelangt...nun, hier treffen wir auf eine gnadenlos schlecht konstruierte Geschichte, die so unglaubwürdig daherkommt, dass es wirklich Überwindung kostet, das Buch nach dem ersten Zuklappen wieder in die Hand zu nehmen. Leider behält dieses Buch das bescheidene Niveau bis zum bitteren Ende.
Alles in allem eine höchst durchschnittliche Lektüre, die ich leider nicht weiterempfehlen kann. Um es etwas plastischer auszudrücken, gebe ich dem Buch eine 4-.mit einigem Wohlwollen!

09.09.2008 18:45:22
Puppa

Den Meinungen der anderen Leser kann ich mich leider nicht anschließen.
Um es kurz zu sagen: Selbst wenn die Geschichte an den Haaren herbeigezogen ist, hätte man mit fassbaren, dreidimensionalen Figuren das Buch noch retten können. Die Figuren sind meiner Meinung nach lieblos gestrickt, agieren kalt und herzlos, so dass ich nicht mitfiebern konnte. Schlimmer noch, mir waren sie egal. Mir widerstrebt es, Bücher zu entsorgen. Dieses hat jedoch heute den Weg ins Papier-Nirvana angetreten.

07.09.2008 11:10:55
Anne

Auf dem Cover wird versprochen. "Simon Kernick schreibt mit voll durchgetretenem Gaspedal". Stimmt. Mehr aber auch nicht. Meiner Meinung nach fehlt eine stimmige Handlung "außen herum" - am Ende sind für mich einfach zu viele lose Enden vorhanden, die die vorhandene Handlung nicht ausreichend miteinander verknüpfen kann.

02.09.2008 11:54:44
Frank

Klasse Buch.
Ein mit seinem Leben zufriedener , etwas bequem gewordener Familienvater wird am Telefon Zeuge am Mord seines besten Freundes. Innerhalb weniger Minuten ändert sich daraufhin sein ganzes Leben. Seine Frau ist verschwunden, diverse Gestalten versuchen seinem Leben ein Ende zu setzen. Und er hat keine Ahnung worum es eigentlich geht.
Kernick gelingt es, über die gesamte Länge der Story die Spannung aufrecht zu halten und den Leser immer wieder mit neuen Informationen und Wendungen zu überraschen. Die parallel erzählte Geschichte um den interessant dargestellen ermittelnden Polizisten "Bolt" trägt zum hervorragenden Gesamteindruck bei.
Da zum Ende hin einige lose Fäden (die den Lesegenuß aber nicht beeinträchtigen) bleiben, ist zu hoffen, dass Kernick mit dieser Geschichte noch nicht an ihrem Ende angelangt ist.
Von mir gibt es ebenfalls 95%.

31.08.2008 20:52:09
Sonny

Vorweg: Fingernägel sind alle noch dran.
Aber mein Nikotinkonsum war grausig heute. Habe heute Fünfe gerade sein lassen, meine Gartenliege erobert und die letzten zwei Drittel des Buches in einem Rutsch gelesen.

Kernick hält sich von Anfang an nicht mit Nebensächlichkeiten auf und schafft es großartig sein Tempo über knapp 400 Seiten zu halten.

Seine Protagonisten stellt er ganz beiläufig vor. Und das gelingt ihm hervorragend. Besonders gut gefallen hat mir in diesem Fall, dass die Hauptperson ein einfacher, kleiner Angestellter ist, der nicht schon durch vergangene Ereignisse Erfahrung mit Gewalt und Leid gemacht hat.

Zur Story selber: Immer, wenn man glaubt, die Geschichte ist im Goßen und Ganzen geklärt, setzt Kernick wieder einen drauf. Und zwar nicht plump als Seitenfüller, sondern völlig stimmig.

Ich hoffe sehr, dass das Ende ein Zeichen für eine beginnende Reihe ist, und er seinem Stil treu bleibt.

Gibt von mir 95 spannende Grad. Für die 100 fehlte mir, genau wie Charly, noch so der letzte Kick.

29.08.2008 21:45:21
sue82

Auf dem Cover steht: Sie werden sich vor Spannung sämtliche Fingernägel abbeissen. Viel hat auf jedenfall nicht gefehlt.

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben und der Autor legt ein höllisches Tempo vor, das mich von Seite zu Seite immer mehr fesselte, so das ich mich nur schwer von dem Buch lösen konnte.

Tolle Charaktere. Prompter Szenenwechsel zwischen den Akteuren. Ich hoffe das von diesem Autor noch mehr zu erwarten ist. Absolute Empfehlung meinerseits

28.08.2008 13:03:30
CharlyDD

Anschnallen und ab geht es!

"Gnadenlos" war mein erster Thriller von Kernick und der Mann hat mich damit überzeugt.

Man nehme einen durchschnittlichen Bürohengst mit Familie, für den das schlimmste was er sich vorstellen kann wahrscheinlich aus einem geplatzten Scheck an der Supermarktkasse besteht und stellt durch einen kurzen Anruf sein ganzes Leben auf den Kopf...

Kernick lässt bei seiner brillianten Erzählweise nicht viel Zeit zum durchatmen. Sein geschickt plazierter Szenenwechsel, treibt den Leser dazu an immer weiter zu lesen und das Buch nur bei wirklich wichtigen Gründen aus der Hand zu legen.

Die Protagonisten sind super gezeichnet und ich habe mich in der Mitte des Buches gefragt was Meron noch alles passieren muss um endlich aufzugeben und als gebrochener Mann zurück zu bleiben.

Kernick hat auch viele Überraschungen für seine Leserschaft, wobei man sich bei dem einen oder anderen über die Glaubhaftigkeit streiten kann.

Das Ende wird meinen Erwartungen leider nicht ganz gerecht. Mir hat das "gewisse Etwas" gefehlt um dem Buch 100 Grad geben zu können.

Eine Frage bleibt für mich aber noch: Wird es es eine Fortsetzung geben? Die Weichen dafür wurden gelegt und ich würde mich riesig drauf freuen.

Unbedingt lesen!

27.08.2008 12:16:18
Magellan

„Meine Damen und Herren! Willkommen an Bord des Überschallthrillers „Gnadenlos“!
Ihr Pilot Simon Kernick wünscht Ihnen mitsamt seiner Crew einen fulminanten Flug…“
So oder ähnlich könnte man eine Werbung zu „Gnadenlos“ überschreiben, denn was Simon Kernick hier abliefert, ist wirklich wie „mit voll durchgetretenem Gaspedal“ geschrieben, wie Harlan Coben auf dem Umschlag ankündigt.
Unmittelbar wird man in eine Handlung geworfen, die, bis auf den Schluss, an eine rasante Achterbahnfahrt erinnert.
Thomas Meron, Softwareverkäufer, erhält eines Nachmittags einen Anruf eines ehemalig engen Freundes, der ihn flehend um Hilfe bittet. Noch bevor Meron erfährt, was eigentlich los ist, hört er, wie der Freund im Todeskampf Merons Adresse hervorstößt. Panisch, jedoch ohne einen Anhaltspunkt, was genau vonstatten geht, packt Meron seine beiden Kinder und flüchtet aus dem Haus, nicht umsonst, wie sich kurz darauf zeigt. Meron stürzt in einen Abgrund, den er nur sehr langsam begreifen kann . . .

Parallel dazu muss DCI Mike Bolt mit seinem Team einen angeblichen Selbstmord an einem hohen Richter der Krone bearbeiten. Das einzige Indiz, dass dieser Theorie entgegensteht, ist die nicht unwesentliche Tatsache, dass der Abschiedsbrief des Richters ohne Unterschrift und auf dem Computer geschrieben wurde und exakt denselben Wortlaut hat wie der Abschiedsbrief eines Polizisten, der sich selbst getötet hatte. . .

Mehr soll nicht von der Handlung verraten werden, aber „Gnadenlos“ ist zweifellos ein High-Speed-Thriller, bei dem mensch an manchen Stellen fast das Atmen vergisst. Sprachlich ist das Buch auf einem angenehmen Niveau. Der Schluss verliert etwas an Verve, kann aber mit einem kleinen finalen Knall-Effekt aufwarten. Wer nicht den „Heiligen Gral“ erwartet, sich aber dennoch gut unterhalten lassen will, ist mit „Gnadenlos“ bestens bedient. Von meiner Seite gibt’s 90 Grad. Zu empfehlen!

18.08.2008 14:33:51
Quickmix

Ein ganz gewöhnlicher Samstagnachmittag. Deine Kinder spielen im Garten. Im Fernseher läuft Fußball. Da klingelt das Telefon. Es ist dein bester Freund aus der Schulzeit. Er fleht um Hilfe. Jemand fügt ihm schreckliche Schmerzen zu. Dein Freund stößt sechs Wörter hervor, dier ersten zwei Zeilen deiner Adresse. Dann herrscht Stille. Was wirst du tun?

Eine gnadenlose Hetzjagd, ein mörderischer Wettlauf gegen die Zeit, ein atemberaubender Thriller der Extraklasse!

"Ein packender Roman der ganz oben auf jeder Liste stehen sollte".
Peter Robinson

Dieser Plot wird sie so fesseln, das Ihnen schier der Atem stockt.
Daily Mail

"Einmal angefangen zu lesen, Kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen".
Observer

"Eine großartige Handlung, tolle Figuren und rasante Action - Kernick ist wohl der beste der neuen britischen Thrillerautoren".
Lee Child

"Mörderisches Erzähltempo, völlig unerwartete Wendungen und so knallhart, dass Ihnen eiskalte
Schauer den Rücken herunterlaufen werden. Phänomenal!"
Evening Standard

Wieder einmal zeigt sich das es einem Autoren gelingen kann, absolute Spannung zu erzeugen.
Eine Geschichte die harmlos anfangt und sich langsam in einen nicht endenden Alptraum verwandelt.
Die Verquickung unterschiedlicher Handlungen und Personen macht die explosive Mischung dieses Thrillers aus.
Wem kann man trauen, was ist der nächste Schritt, was passiert wenn?
Diese Fragen stellt sich auch der gefesselte Leser. Es gibt einfach keinen Ausweg, oder doch?

Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Ich hoffe das bald weitere Bücher des Autors erscheinen werden.
Absolute Empfehlung!