Verstummt

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • New York: Delacorte Press, 2006, Titel: 'Triptych', Originalsprache
  • München: Blanvalet, 2009, Seiten: 512, Übersetzt: Klaus Berr
  • Köln: Random House Audio, 2008, Seiten: 6, Übersetzt: Petri, Nina
  • Köln: Random House Audio, 2010, Seiten: 6, Übersetzt: Nina Petri

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Jochen König
Ein totes Buch, kalt und leblos wie die Opfer

Buch-Rezension von Jochen König Aug 2008

1985 wird die 15-jährige Mary Alice Finney in Atlanta vergewaltigt, verstümmelt und ermordet. Als mutmaßlicher Täter wird John Shelley, ein als Drogenfreak und Sonderling bekannter Jugendlicher aus der Nachbarschaft, verhaftet und zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. 2006 wird die Leiche der Prostituierten Aleesha Monroe entdeckt - ebenfalls vergewaltigt und mit abgebissener Zunge. Als noch zwei fast zu Tode geprügelte Teenager mit den gleichen Verstümmelungen auftauchen, bekommt der ermittelnde Detektiv Michael Ormewood Unterstützung durch den Agenten des "Georgia Bureau of Investigation" (GBI) Will Trent.

Außerdem mischt die Undercover-Polizistin Angela Polaski mit, Kurzzeitaffäre von Ormewood, sowie eine Mixtur aus bester Freundin und großer Liebe Trents. Zudem kennt sie John Shelley, der mittlerweile aus der Haft entlassen, nach Atlanta zurückgekehrt ist und einige unangenehme Entdeckungen machen muss. Denn, oh Wunder, könnte es sein, das man damals den Falschen verhaftet hat, und der wahre Täter unbemerkt all die Jahrzehnte weiter gemordet hat? Als die junge Nachbarin Ormewoods, mit herausgetrennter Zunge und vermutlich erschlagen, in ihrem Garten aufgefunden wird, nimmt die ganze Angelegenheit sehr persönliche Züge an, deren schmerzhafte Auswirkungen nicht nur Angela am eigenen Leib erfahren wird.

"De mortuis nil nisi bene" heißt es, "nur wohlwollendes über die Toten". Jetzt folgt die berühmte Ausnahme. Verstummt ist ein totes Buch, so kalt und leblos wie die Opfer, die beständig vorgeführt, aber nie beklagt werden. Hier ist alles nur Attitüde, blankes Posieren, ein lausiges Spiel mit falschen Gefühlen und wohldosiert eingesetzten Brutalitäten, die aber nicht mal provokant wirken. Slaughter hat keine Geschichte, die sie erzählen kann oder will, sie erschafft nur Sequenzen, die auf den bloßen Effekt hin ersonnen sind. Das wäre vielleicht annehmbar, wenn sie einen kleinen, schnellen Thriller vorlegen würde, der spannend unterhält. Aber Verstummt ist weit davon entfernt, will viel mehr und scheitert kläglich.

Jede Hauptperson bekommt eine Biographie, die Tiefe vortäuschen soll, aber nichts als abstruse Hochstapelei bietet. Beispielhaft am GBI-Agenten Will Trent zu sehen: Der arme Kerl ist nicht nur ein malträtiertes Waisenkind, sondern auch noch Analphabet. Schafft aber immerhin seinen Doktor - u.a. dank seiner aufopferungsvollen Dauerfreundin Angela - und wird leitender Agent einer Bundesbehörde. Das ist so glaubhaft wie die Geschichte vom fliegenden Eichhörnchen, das Tschaikowskis Nussknacker-Suite pfeifen konnte.

Verstummt ist das Äquivalent zu einer jener Freak-Shows, die noch weit bis ins letzte Jahrhundert hinein menschliche Deformationen als Kirmes-Attraktion vorführten. Selbst Pädophilie wird so zum Witzlieferanten: Michael Ormewood hat eine lieblose, aber für ihn befriedigende Affäre mit seiner Nachbarin Cynthia, die er gerne besucht, wenn "der Mann des Hauses" auf Geschäftsreise ist. Genüsslich wird die Situation auf die Spitze getrieben, bis es Zeit für die Pointe ist: Denn der Abwesende ist keineswegs Cynthias Gatte, sondern ihr Vater. Die junge Nachbarin ist knapp 15 als sie stirbt, und Ormewoods sexuelle Übergriffe dauern da bereits weit über ein Jahr an. Wer jetzt denkt, das Cynthia Interesse oder gar Mitgefühl bezeugt wird, der irrt. Sie bleibt eine kleine, lüsterne Lolita, deren Rolle im Buch es ist, über die Klinge zu springen, damit Ormewood in Bedrängnis gerät. Das ist so überflüssig wie unglaubwürdig und vor allem geschmacklos.

Außerdem gibt es nach Gottlos die nächste völlig dämliche Stolperfalle. Das vielleicht Erschreckendste daran: Wenn wir es nicht besser wüssten, könnten nicht nur die Passagen um Cynthia vermuten lassen, das Slaughter Frauen hasst. Denn sie müssen sich kreuzdämlich verhalten (Angela und die Katzenklappe) werden misshandelt, geschlagen, gefoltert, vergewaltigt und umgebracht. Selbst die weibliche Hauptfigur bekommt ihren Teil ab, bevor sie dumpf-brutal zurückschlagen darf. Allerdings nicht in einem Akt der Erlösung, sondern bestenfalls als gelangweilte Pflichtübung in Selbstjustiz.

Um auch hier vorzubeugen: In Verstummt wird keine Analyse gesellschaftlicher Zustände betrieben, Slaughters Panoptikum gestörter Charaktere ist erschreckend irreal und wenig authentisch geraten. Und gerade durch Angelas Beschreibungen ihres Undercover-Jobs wird man den Verdacht nicht los, dass vor allem Prostituierte ihr bemitleidenswertes Schicksal auch verdient haben. Was von dem gewollten Zynismus gestützt wird, dem beim Anblick einer zerschundenen Leiche nur wichtig ist, dass der Schambereich rasiert ist, ob die Brüste der Toten Implantate enthalten und man noch nach dem Todeskampf "ihre Spalte" sehen kann. Die uneingeschränkte Allianz sprachlichen und inhaltlichen Unvermögens.

Wenn man alles benennen wollte, was an Verstummt nicht stimmt, würde die Rezension sämtliche Rahmen sprengen. Deshalb nur noch ein paar kurze Verweise auf den eklatantesten Unfug: Ermittlungsarbeit findet praktisch nicht statt; sämtliche Ermittler sind so mit ihren privaten Belangen und Unzulänglichkeiten beschäftigt, dass sie es versäumen, den gröbsten Hinweisen nachzugehen. Alles, was sich entwickelt, passiert aus dümmsten Zufällen, oder völlig unbegründet. Es muss halt irgendetwas geschehen, damit der Roman seinem Ende entgegen rumpeln kann. Und gerade dort wird behauptet, aber nie belegt. Die Verhaltenswesen aller Protagonisten an ihren halbgaren Motivationen zu messen - viel Spaß dabei.

Die komplette Unlogik des Ganzen - wieso fällt niemand auf, dass die Morde mit dem ziemlich eindeutigen Profil weitergehen, während Shelley im Gefängnis sitzt? Dass der Modus operandi des mutmaßlichen Täters bei Cynthia ein anderer ist, als bei den restlichen Fällen, wird zwar benannt, spielt aber keine große Rolle. Dazu Wortspiele und Gags, die fast körperlich wehtun. Mein Favorit ist der Verweis Angelas auf Will Trents Geschlecht und sein Geschlechtsleben:

 

Wobei Sex nie einfach zwischen ihnen war. Will hatte nun wirklich die Ausstattung dafür, aber es war ein Riesenunterschied, ob man wusste, wie man einen Hammer halten muss und ob man damit auch bei jedem Schlag den Nagel auf den Kopf traf.

 

Verstummt ist ein Roman außerhalb der Grant-County-Reihe. Karin Slaughter hat die Chance nicht ergriffen, sich zu verändern. Der Roman besteht aus den gleichen Versatzstücken wie die Serie um Sarah Linton und "Chief" Tolliver. Eine an den Haaren herbeigezogene Rahmenhandlung dient als Sprungbrett für öde und völlig unglaubwürdige Beziehungsschlachten.

Es scheint zwar kaum möglich, aber Verstummt unterbietet seine Vorgänger deutlich. Mit Ausnahme von John Shelleys leidvoller Geschichte (den die Autorin im Verlauf des Romans aus den Augen verliert, bis er zum Schluss einen letzten Alibi-Auftritt hat) stimmt hier gar nichts mehr. Weder der zusammengestückelte Plot, der willkürlich dahinhoppelt wie ein blindes Karnickel mit arthritischen Gelenken, noch die gehaltlose Seelenlandschaft der Figuren, deren Lippenbekenntnisse nicht mal von einer durchschnittlichen Telenovela unterboten werden. Ein trostloses Buch.

Und warum all die vielen Zeilen, wo ein Wort genügt hätte, das mit "Sch" anfängt? Weil Verstummt die Bestseller-Listen wieder erklimmen wird, und das ganze als spannende Unterhaltung wahrgenommen wird, als Gänsehautschocker, der sich vorgeblich in die dunklen Bereiche der menschlichen Seele und Beziehungsgeflechte vorwagt. Dabei aber nichts als ein reaktionäres, schlecht konstruiertes Machwerk ist. Wie der hochtrabende Originaltitel verheißt, besteht es aus drei Teilen, die originellerweise (zumindest in der deutschen Bearbeitung) alle Verstummt heißen. Es wäre viel gewonnen, wenn sich der deutsche Titel nicht auf herausgebissne Zungen, sondern auf Frau Slaughters literarischen Output der Zukunft beziehen würde.

Besagtes Sch-Wort ist übrigens "Schrott". Und nein, er eignet sich nicht zum Recyceln. Weil er das schon hinter sich hat.

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Letzte Kommentare:
08.01.2015 12:48:17
LynleyFan

@Dagmar: Ich kann mich Ihnen nur anschließen! Ich habe es erst neulich gelesen und ich habe am Ende ganz paralysiert dagesessen. Ich habe eine Nacht durchgelesen, weil ich es so spannend fand! Und das Ende war so extrem, dass ich immer und immer nachlesen musste, um sicherzugehen, sich nicht verlesen zu haben.

14.09.2014 09:45:28
jenvo82

°) Die Autorin schildert hier in drei Teilen die Geschichte eines sadistischen Serienmörders, der seinen jugendlichen Opfern die Zunge heraus beißt und sie brutal misshandelt. Die Sprache ist dabei sehr obszön und hart und zeugt in keiner Weise von Intelligenz – als Leser fühlt man sich eher abgeschreckt als gut unterhalten. Durch einen interessanten Perspektivenwechsel in der Mitte des Buches entpuppt sich der vermeintlich Gute als Wolf im Schafspelz und die Handlung gewinnt dadurch an Tempo. Leider dominieren Randfiguren der Gesellschaft den Plot, so dass man sich nur noch zwischen Prostituierten, Drogenabhängigen und psychisch Gestörten bewegt und das mitten bei der Polizei. Insgesamt eine spannende aber unglaubwürdige Erzählung.

07.05.2014 13:53:04
Dagmar

Ich kann diese überhebliche Kritik überhaupt nicht nachvollziehen, das Buch ist spannend, unvorhersehbar und mit interessanten Charakteren ausgestattet. Jochen König, wer sind Sie, ein neuer Anwärter für den Literatur-Nobelpreis? Ich kenne gar keinen Autor mit diesem Namen!Offenbar spricht aus der Kritik der Neid eines unverstandenen "Möchtegern-Autors" der meint, sich jetzt als ernstzunehmender Buchkritiker versuchen zu müssen. Armselig Herr König - die Bücher verkauft Ms. Slaughter!

14.11.2013 10:28:00
Jan Meiers

Dem Urteil von Jochen König kann ich mich voll anschliessen. Was hier zwischen zwei Buchdeckeln serviert wird, ist nicht nur billig und geschmacklos, es ist krank. Das genüssliche Zelebrieren von Obszönität, Gewalt und Grausamkeit muss dem pathologische Bereich zugeordnet werden. Dass jemand sich auf eine solch abgründige Weise profilieren und Geld machen will, stimmt mich traurig. Was muss man allerdings von einer Gesellschaft halten, in der solche Ergüsse Bestseller werden?

08.06.2013 20:15:06
Lovelyn

EMPFEHLENSWERT!
Also ich finde das Buch ist eben echt Geschmackssache, da es echt grausam geschrieben ist und kein Blatt vor den Mund nimmt; sprich Vergewaltigung etc.
Meinen Geschmack hat es definitiv vollends getroffen, finde auch den Handlungverlauf echt unvorhersehbar. Beim Lesen hatte ich ein prima Kopfkino und war unheimlich mitgerissen!
Also abschließend empfehle ich das Buch für Hartgesottene, die nicht viel auf Ästhetik legen.

23.05.2013 02:25:18
Stefan Kruegel

Ich finde dieses Buch sehr empfehlenswert. Jochen König...wieviele Bücher haben Sie genau geschrieben ? Dieses Buch bietet Spannung, überraschende Wendungen und ist garantiert spannend bis zur letzten Seite. Es hier so mies zu machen, zeugt von Neid oder mangelnder Intelligenz. Übrigens sollte man ein Buch erst dann beurteilen, wenn man es bis zum Ende gelesen hat.

04.09.2012 21:10:02
FrauVivaldi

Absolut hirnrissig - erst die "Irreführung" der Leser, die aber völlig unmotiviert dann in eine andere Richtung gesteuert werden.. als sei die Autorin plötzlich auf eine ganz neue Idee gekommen, aber zu bequem gewesen, die Geschichte von vorn zu beginnen. Leider wirklich enttäuschend. Und die Kritik am "zu sozialen" Gesundheitssystem.. also wirklich, Frau Slaughter, das wäre nicht nötig gewesen!

22.08.2012 13:46:52
Anna-Lena Lesehex

Normalerweise lese ich die Krimis dieser Autorin gern. Jetzt bin ich bei "Verstummt" schon auf Seite 155 angelangt (bzw. habe mich bis dahin durchgequält), ohne dass mir der Sinn des Ganzen klar geworden ist und ohne, dass mir die Personen auch nur annähernd authentisch erscheinen. Hilfe, ich weiss wirklich nicht, ob ich es schaffe dieser unglaubwürdigen, langweiligen Handlung die unnütz auf über 500 Seiten ausgewalzt wurde, zu Ende zu lesen. Schade!
Mein Rat, ersparen Sie sich das!
Anna-Lena

29.06.2012 11:49:11
Alexander

Ich persönlich fand das Buch sehr gut, es ist nicht einfach so ein Büchlein wo man ein bisschen lesen kann, sondern man muss sich schon konzentrieren, damit man den schnellen Ablauf verstehen kann. Was grauenhaft, aber realistisch fand, war die Beschreibung der Vergewaltigung von John Shelley durch den Mithäftling "Zebra". Man hört ja viel, dass Männer in Gefängnissen sehr oft vergewaltigt werden, und diese Beschreibung, kann ich mir vorstellen, ist sehr zutreffend. Dazu kommt, dass John Shelley zu diesem Zeitpunkt knapp 16 Jahre alt war. Ich will damit nicht sagen, dass ich Beschreibungen von Vergewaltigungen von Frauen weniger schlimm finde, aber es kommt selten vor, dass eine Vergewaltigung eines Mannes thematisiert wird.

Ich finde die Bücher von Karin Slaughter wirklich super, auch weil sie nicht klischeehaftige Enden hat.

20.02.2012 14:22:06
Annette

Lieber Herr König, liebe Lesenden,
ich möchte mich gar nicht generell auslassen über Slaughters Bücher (die ich alle gelesen habe); nur zur Eingangsrezension so viel: Es ist in den USA durchaus üblich, einen Doktortitel als Erstabschluss anzubieten. Das über eine Fernuni mit Sprachprogrammen am Computer ermöglicht es einem intelligenten Legastheniker durchaus, einen solchen Titel zu erlangen.
Zudem: Ja, bei der lieben Karin geht es häufig den Frauen an den Kragen: Vergewaltigung, Brutalitäten jeglicher Art, Folter etc. Dies aber spiegelt lediglich Tatsachen wieder: Zweifelsfrei wird all dies um ein Vielfaches häufiger Frauen angetan als Männern. Ich fände eine Umkehrung unlogisch!
Und inwieweit Slaughter John Shelley aus den Augen verloren haben soll - nicht in meiner Version.
Ich fand das Buch gut. Lesenswert. Und wer Reality haben will, möge bitte Lindenstraße schauen.

26.01.2012 21:35:58
Liane

Also, Ich bin nicht eurer Meinung!!
Das Buch war zwar zugegebenermaßen etwas Platt, jedoch mega spannend und nicht vorhersehbar bis zum Ende.
Die ekelhaften krassen Beschreibungen find ich persönlich toll! Ist eben Geschmackssache und bestimmt nicht Jedermanns Sache.
Also für Hartgesottene echt ein MUSS
Viel Spaß

PS:
Okay, die Logik ist zweifelhaft, die Charaktere jedoch Leitbilder starker und harter Männer! Sexy

05.01.2012 22:15:38
Canis major

Ich finde es witzig, daß das Buch hier so zerrissen wird. Ganz ehrlich: wenn ich einen 500-Seiten-Roman derart schlecht finde, lese ich nicht weiter, weil mir die Zeit zu schade dafür ist...dennoch scheinen es alle hier bis zur letzten Seite gelesen zu haben! So vorhersehbar scheint es ja dann doch nicht gewesen zu sein.
Zu Wills Karriere ist nur eines zu sagen: ich hatte einen guten Freund, der fast so legasthenisch war wie Will, auch der hat seinen Schulabschluß in einer ganz normalen Schule gemacht, eine Berufsausbildung (in einem Bürojob!) wurde hinterher sofort übernommen und sein Arbeitgeber weiß bis heute nicht (6 Jahre nach der Ausbildung!), daß er Legastheniker ist! Die wissen sich sehr gut zu verstellen und zu helfen. Ich hab es auch lange nicht gemerkt.
Manchmal schreibt das Leben die Geschichten und manchmal beschreiben Geschichten das Leben!

13.12.2011 14:43:48
Michael

Ich schließe mich vielen Kritikern hier an und sage auch, dass "Verstummt" ein verhältnismäßig schwaches Buch von Slaughter ist.
Trotz vieler Ungereimtheiten, Vorhersehbarkeiten und der exzessiv wiederkehrenden und gefühlt millionenfachen Beschreibungen von Vergewaltigung ist es trotzdem mitunter recht unterhaltsam.
Insgesamt komme ich nicht auf die oben von Herrn König vergebenen 15°, bei mir wären es 40°.

08.11.2011 06:01:28
schroeder48

Ich muß da leider meinen vielen Vorrednern, die das Buch schlecht fanden und in Teilen auch der Rezension von Jochen König beipflichten.
Die Story ist absolut vorhersehbar, die Handlung nimmt erst gegen Ende etwas Fahrt auf und absolut irrationale Entwicklungen gepaart mit einem Beziehungsgefüge, das bestenfalls aus einer Daily Soap stammen könnte, machen das Buch nicht gerade zum Superthriller.
Vielmehr habe ich mich durch die zäh dahin holpernde Geschichte gequält und wenn man dann noch die Kommentare auf der Rückseite liest ".lesen Sie dieses Buch nicht, wenn es dunkel ist...oder wenn Sie allein sind, aber lesen Sie es", dann kostet mich das nur ein müdes Lächeln. Leider keine große Spannung, keine überraschenden Wendungen, so bleibt auch nur eine mäßige Bewertung 35° mit viel Wohlwollen und weil John Shelley so ein netter Kerl ist...

29.08.2011 12:55:38
Jochen

Liebe Elena, "Verstummt" ist die einzige Rezension, bei der ich bewusst "gespoilert" habe, bzw. die von Slaughter intendierte "Pointe" verraten habe: Die heiße Nachbarin und das fünzehnjährige Mädel sind ein- und dieselbe Person. Es gibt ikeinen eifersüchtigen Gatten. Ormewood hat Angst vor ihrem Vater. Slaughter schielt nur auf Aha-Effekte, die können so blöde sein wie sie wollen.

Und John Shelley hat Cynthia nicht umgebracht, sie ist einfach gestolpert. Karin S. legt ihrem Personal häufiger Stolpersteine (oder -drähte oder -rohre) in den Weg. Da kennt die nix.

22.08.2011 19:44:11
Elena

Hallo. Ich lese momentan dieses Buch, bin auch ein großer Slaughter Fan aber irgendwie irritiert mich diese Story. Ich bin bei Verstummt Teil II. Nach ewigem hin und her der John Shelly Geschichte, gehts jetzt bin Angie und Co. weiter. Was mich stutzig macht, ist die Tatsache, das auf der einen Seite John Shelly dieses Mädchen im Garten umgebracht hat ( zumindest war er schuld ) auf der anderen Seite kommt dann raus, das diese Person die Nachbarin von Michael ist. Er hat jedoch mit dieser geschlafen? Hat er jetzt mit einem Kind geschlafen oder was? Zum einen, eine fünfzehnjährige, zum anderen die Frau vom reichen Schnössel .. Ich verstehe das nicht. Lese das Buch noch zu ende, bin aber Hin und Her gerissen .

18.04.2011 09:56:59
iwtumn

Als ich das Buch gekauft habe, kannte ich Slaughter noch nicht. Und eigentlich besitze ich es jetzt auch nur weil ich den Namen der Autorin in Verbindung mit dem Genre so amüsant fand. Jedenfalls habe ich das Buch innerhalb von 3 Tagen gelesen. Was nicht daran liegt, dass das Buch so toll, spannend, packend war, sondern daran, dass ich wollte, dass dieser Albtraum so schnell wie möglich endet.

Ganz ehrlich, eine dermaßen schlechte Story in Verbindung mit einer dermaßen langweiligen Erzählweise ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Das Buch ist absolut unrealistisch, die Brutalität unnötig und die schlaflosen Nächte die ich mir erhofft habe, stellten sich nur ein, weil ich gewillt war diese Fehlinvestition hinter mich zu bringen.

Es mag schon sein, dass die Autorin normalerweise besser, oder spannender, oder realistischer schreibt, doch "Verstummt" wird ihr einziges Buch bleiben, dass ich von ihr lese. Tja.

05.04.2011 09:03:19
buecherwurmchloe

Bisher kannte ich nur die Grant County-Reihe und war da schon von den Büchern gefesselt.

Also ich fand "Verstummt" total spannend und habe es in einem Ritt verschlungen. Bisher kannte ich Will Trent noch nicht und habe nun (leider) mit dem 2. Teil angefangen.

Den Verriss von Jochen König kann ich nicht so ganz verstehen. Zu meinem Glück gebe ich nicht so viel auf Kommentare anderer - ich überzeuge mich selbst. Ich habe das Buch auch anderen empfohlen und die waren auch begeistert und konnten es nicht aus der Hand legen.

04.12.2010 23:25:02
Aurore

Ich war von "Verstummt" sehr enttäuscht. Die Story war irgendwie vorhersehbar und nicht wirklich spannend und das Ende nicht überraschend.
Finde bei dem Buch auch die übertriebene Beschreibung der Brutalität übertrieben und billig. Die grausigen Einzelheiten sind hier für mich nicht wichtig für die Handlung oder den Spannungsaufbau, sondern nur abartig.
Hatte das Gefühl es geht hier nur noch um Ficken und Verstümmeln und die Gründe hierfür werden überhaupt nicht hinterfragt oder näher beleuchtet.
Muss mich bei dem Buch echt langsam fragen ob die gute Karin ein wenig frauenfeindlich ist ;-)

22.11.2010 12:25:44
Krimi-Mimi

Das Buch habe ich in nullkommanix verschlungen, fand es spannend und bis zur letzten Seite unterhaltend. Die Kritik kann ich dennoch an einigen Stellen nachvollziehen. Wie Will Trent mit dieser wirklich heftigen Legasthenie beruflich soweit ohne die Hilfe von Dritten gekommen ist, ist in der Tat sehr unrealistisch. Auch die tatsächlichen Hintergründe der Taten und die Fixierung auf die Zunge bleiben schwamming.
Die Darstellung mit Michaels Nachbarin Cynthia hat mich hingegen wirklich weggehauen. Das war erzählerisch und dramaturgisch hervorragend.
Was bei Slaughter-Romanen zwangsläufig eintritt, ist die Abstumpfung. Auf jeder dritten Seite liest man über Gewalt und Missbrauch in einem grauenhaften Detaillierungsgrad – es ist schockierend, wie wenig schockiert man am Ende selbst noch ist.

14.10.2010 13:35:43
Lisa

Ich verstehe die schlechte Kritik nicht.
Klar - aus Menschen mit solcher Vergangenheit wie bei Will Trent wird im Normalfall kein angesehener Detective, dennoch: Es ist eine Geschichte, und da darf so etwas vorkommen.
Der Wolf frisst ja auch die sieben Geislein und die kommen dann wieder heraus. Dieses Märchen basiert auch nicht auf der Wahrheit, dennoch mögen es viele Leute.

Ich finde das Buch gut und Spannend geschrieben und empfehle es weiter!

04.10.2010 09:29:59
Romes

Ich kann die teilweils schlechte Kritik nicht verstehen. Für mich ist "Verstummt" eins der besten Thriller die ich bisher gelesen habe.
Allein die Spannung, welche wirklich durchgehend erhalten bleibt, packt einen so sehr, dass man nicht mehr aufhören mag zu lesen.

Für mich einfach nur zu empfehlen!
97 Punkte von mir.

02.10.2010 18:54:43
Nadja

Ich habe bislang nur die Bücher mit dem "Ermittlerpaar" Jeffrey und Sara gelesen.

"Verstummt" war dazu eine angenehme Abwechslung, aber leider auch eine enttäuschende.

Durch die lobende Kritik auf dem Umschlag stellte ich mich auf eine äußerst spannende, nervenzerreisende Geschichte ein, aber beides blieb leider völlig aus!

Die Story tröpfelt etwas seicht vor sich hin und das Ende ist nicht wirklich überraschend.

01.10.2010 18:14:46
belladona75

Für mich ist das kein gutes Thriller.Ich bin enttäuscht.Kein Spannung,,total langweilig und durcheinander. Habe rezensionen gelesen "ein tolles Buch" oder "lese diese Buch nicht,wenn du alleine bist",deshalb war ich total gespannt,aber am Ende...einfach Schrott.Schade.Ich war wirklich froh,dass das Buch endlich zu Ende war.I ch kann mich total mit Kritik von Jochen König einschliessen.

29.09.2010 23:46:14
Kai80

Ich kann mich der schlechten Kritik über dieses Buch nicht anschließen.
Ich finde es ist ein super thriller mit viel spannung und tollen Charakteren.

Spannung war hoch auch wenn der Täter in meinen Augen sehr früh feststand, wurde spannung aufrecht erhalten und es fiel mir schwer das Buch aus der hand zu legen.

31.08.2010 12:56:58
Buchverschlinger

Ich versteh die schlechte Kritik nicht. Das war mein erstes Buch von Karin Slaughter und ich habe es in 2 Wochen fertiggelesen. Es war spannend, nicht zu viele Charaktere und der Zeitsprung, um die Verknüpfung der unterschiedlichen Charaktere darzustellen war toll. Ich glaube zwar auch nicht, dass zwei so misshandelte Menschen Polizisten werden, aber egal. Von mir gibt es ne 89°

23.08.2010 20:21:12
JaneM.

Es ist richtig, dass "Verstummt" sicher keine realistische Darstellung polizeilicher Ermittlungsarbeit ist und auch die gestörten Charaktere von Will Trent und Angela sind dick auftragen. Es gehört nicht viel Fachkenntnis dazu, vorher zu sagen, dass aus Kindern mit dieser Vorschichte sicher weder Doktoren, noch Ermittler werden. Eine Geschichte wird aber durchaus erzählt- und die ist gar nicht so schlecht. Interessant ist der Perspektivenwechsel. Zunächst wird die Geschichte aus dem Blickwinkel des ermittelnden Polizisten Michael Ormewood erzählt. Später wechselt die Perspektive zum nach 20 Jahren Haft entlassenen John Shelley, der in den Focus des Verdachtes gerät, dann zu Will und Angela. Das ist ein guter Ansatz, der hätte weiter verfolgt werden müssen. Mit dieser Methode hätte KS weiter spielen können, um mehr Spannung um die Frage der dunklen Seiten der Protagonisten aufbauen zu können. Leider nutzt sie diese Möglichkeit nicht. Zu schnell ist klar, wer der Täter ist und wer nur Opfer ist. 2/3 des Buches gehen dann nur noch für die Klärung von Details und die Überführung des Täters drauf. Schade, aus dem Grundstock hätte sicher ein erstklassiger Thriller werden können. So bleibt es Durchschnitt.

05.07.2010 19:58:51
Martha

Ich stimme Herrn König voll zu! Mir hat Verstummt nicht gefallen, obwohl ich K. Slaughters Romane um Sara Linton bisher alle sehr gerne gelesen habe. Vor allem missfällt mir der Charakter der Angie, die meines Erachtens einen kämpferischen, toughen und im Grunde ihres Herzens sehr liebenswerten Menschen für den Leser darstellen soll, die ich aber nur als eiskalt, unangenehm und gefühllos empfinde - das zeigt sich ganz besonders in den Szenen, in denen auch Wills Hund vorkommt. Außerdem irritierend, wenngleich nicht die Schuld der Autorin: Die deutsche Übersetzung wimmelt von Rechtschreib- und haarsträubenden Grammatikfehlern. Unterirdisch.

21.04.2010 20:07:32
Anne

Ich bin sehr erleichtert, hier festzustellen, dass die Schlechtheit des Buches allem Anschein nach nicht nur mich in Fassungslosigkeit vesetzt hat. Vielen Dank dafür! Alles an diesen Buch erschien mir unglaubwürdig, lieblos und schlecht durchdacht. Wäre es nicht ein Geschenk gewesen, hätte ich wohl kaum die Disziplin aufgebracht, es bis zum Schluss zu lesen.

04.04.2010 12:48:10
Mariahsjack

Tja, ob Herr König das Buch wirklich gelesen hat oder nur was er lese wollte, weiß ich auch nicht, aber ich weiß das ich mich seiner Meinung nicht anschließen kann.

Das Buch ist zwar kein Meisterwerk, aber es ist definitv auch kein Schrott.

Es ist auch nicht ersehnlich, warum Karin Frauen hassen sollte und nur sie dämlich und vergewaltigt dastehen zu lassen. Schließlich werden in diesem Buch nicht nur Frauen vergewaltigt und besonders Schlau werden die Männer auch nicht alle dargestellt.

Aber nun ja. Von mir gibt es 80°. Die Verknüpfungen, der einzelen Charakete und Ereignisse sind hervorragend gelungen und auch die Tiefe der Biografien der Protoganisten sind gut. Sie scheinen zwar vielleicht alle zu Problembeladen, aber in einer Stadt mit der Verbrechensrate nicht unwahrscheinlich. Selbst der Analphabetische Will kommt irgendwie glaubwürdig rüber. Das es nicht unmöglich ist, es Analphabet weit zu bringen, ist ja nicht ganz unbelegt.

Einziger Minuspunkt aus meiner Sicht ist, dass einige Passagen zu lang sind und dadurch kurzfristige Langeweile aufkommen lassen. Aber Slaughter sei dank fängt sich das wieder. Grant County gefiel mir zwar besser, aber ich werde Atlanta definitv noch eine Chance geben!

17.03.2010 20:53:47
Liane

WOW!
Ein klasse Buch für hartgesottene Leser!
Der Thriller ist sauspannend und bis zum Ende gruselig. Obwohl das Buch sehr dick ist, ist die Handlung immer superspannend. Gewisse Aspekte sind echt übel detailliert beschrieben, aber genau das macht für mich den "Lesespaß" aus! Also viel Spaß und es lohnt sich wirklich.

24.02.2010 20:33:15
Addicted-to-read

Nachdem ich bisher die Linton/Tolliver-Reihe eifrig verfolgt hatte, freute ich mich über einen Slaughter-Thriller mit neuen Hauptpersonen und ging gespannt ans Werk... Ich wurde nicht enttäuscht!
Die Kritik von Jochen König kann ich nicht nachvollziehen. Frau Slaughter schafft es glaubwürdige Charaktere zu entwickeln, die Story ist gut durchdacht und sie schafft es immer wieder, der Geschichte Wendungen zu geben und dadurch Spannung zu erzeugen! Dass sie sich nicht scheut die harten Themen aufzugreifen, wie z. B. Misshandlungen, Vergewaltigungen, grausamste Tötungsarten etc., ist bekannt. Dass sie dies aber mit Einfühlungsvermögen und Taktgefühl macht und es nie geschmacklos und schaulustig wirkt, halte ich ihr auch sehr zu gute. Für mich war das Buch ein absoluter Pageturner und es hat mich sehr gut unterhalten!

10.02.2010 10:32:56
JaninaBo.

Auch ich kann nur eine reinweg positive Kritik abgeben.

Das Buch ist genial geschrieben! Es ist vom Anfang bis zum Ende spannend. Wie Christl kann ich nur bestätigen, dass die Verknüpfungen einzelner Kapitel der Hammer sind.

Von Karin Slaughter ist das mein erstes Buch, auf ihre anderen Bücher freue ich mich schon jetzt.

11.01.2010 20:11:05
Christl

Wie immer ein super Buch von Karin Slaughter.

Die Wendungen und Verknüpfungen sind einfach der Hammer. Es ist unglaublich, wie man den Leser so fesseln kann.

Das Beste und vor allem etwas neues an ihren Büchern ist, dass der Leser ziemlich früh weiß, wer der vermutliche Täter ist. Ich wollte die ganze Zeit nur sagen "Hey schaut doch hin er ist es!!!" Diese Gegebenheit macht süchtig nach Weiterlesen.

Worauf ich eigentlich auch noch gewartet habe, ist dass am Ende noch eine Wendung kommt und doch alles ganz anders ist, aber selbst ohne dieses Detail war das Buch einfach super Klasse.

Wenn ich jetzt die Rüchseite des Einbades durchlesen bin ich immer noch ganz kribbelig, wie letztendlich alles ausgeht ; ) Aber mehr sei nicht verraten.
Meiner Meinung nach auf alle Fälle 85°

01.01.2010 14:32:23
wolf_haas_fan1980

Mein erstes und vermutlich auch letztes Buch von Karin Slaughter! Bis zum Schluss hatte ich die Resthoffnung auf eine halbwegs originelle Wendung nicht aufgeben wollen, um dann schließlich doch enttäuscht zu werden. Billig, vorhersehbar und schlecht geschrieben respektive übersetzt (hab das Original nicht gelesen).

24.11.2009 19:57:10
Coco

Die heftige Kritik von Herrn König kann ich gar nicht verstehen; vielmehr schließe ich mich der Meinung von tedesca an. Ich hätte dem Buch auch 80 % gegeben, mindestens. Sicherlich ist der Krimi von Slaughter äußerst heftig (Vergewaltigungen, Mißhandlungen, etc), aber das weiß man, wenn man ein Buch von Slaughter anfaßt. Warum König annimmt, dass die Frauen in dem Buch schlechter wegkommen sollen als die Männern, bei denen genauso vergewaltigt und mißhandelt wird, ist mir nicht schlüssig. Da finde ich Schinken wie "Die Säulen der Erde" frauenfeindlicher. Mich auf alle Fälle hat das Buch mehr als gefesselt, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Obwohl keine Figur wirklich Sympathieträger ist; aber, muss ein Leser, der älter als 8 Jahre alt ist, immer einen "Helden" haben? Mir reicht Spannung, Überraschung, ein guter Schreibstil und dass man mit den Personen mitfiebert. All das bringt TRYPTYCH, meiner Meinung nach bisher Slaughters bester Krimi.

16.11.2009 10:08:44
Yelowsheep

Mir hat das Buch gar nicht gefallen. Im Vergleich zu den anderen Slaughter Büchern ist es oberflächlich und offensichtlich. Nachdem viel zu früh klar ist wer der Mörder ist (und es sehr offensichtlich ist, was in der Kindheit des Cousins geschehen ist und zu seiner Verhaftung führte) beschäftigt sich das Buch nur noch damit zu versuchen das Ende möglichst lang hinaus zu zögern. Natürlich gibt es wirklich gute und spannende Abschnitte aber im Großen und Ganzen ist es mit den Vorg#ngern nicht zu vergleichen.

22.09.2009 14:04:28
tedesca

Eine kaputte Kindheit, Drogensucht, gescheiterte Ehen, ein behindertes Kind - das sind die Szenarien, in denen sich die Hauptfiguren dieses spannenden Thrillers bewegen. Immer enger zieht sich das Netz um den Täter, immer wieder werden wir als Leser auf eine falsche Fährte gelockt um mit einem lauten "AHA" einmal die mehr die Richtung zu wechseln. Grausig ist die Geschichte der jungen Mädchen, deren Zungen abgebissen wurden, aber das Buch kann mehr als nur schockieren, es kann auch berühren. Und man legt es nicht mehr aus der Hand, bis der wahre Mörder nicht gefasst ist.

Ich kann mich der äußerst negativen Meinung von Jochen König nicht anschließen. Ich finde, dass die neuen Hauptfiguren sehrwohl einen guten Kontrast zu Sara und Jeffrey bilden, wobei sie natürlich ein anderes Klischee bedienen, aber das finde ich per se jetzt nicht so schlimm. Und diese distanzierte Erzählweise macht für mich den Reiz der Geschichte ers aus. Für mich hatte sie stellenweise etwas fast dokumentationsartiges, wie damals "Aktenzeichen XY", und wie schon damals haben mich die Schicksale der einzelnen Personen auch hier nicht kalt gelassen.

Ich finde, das Buch hat sich definitiv mehr als 15% verdient, von mir hat es sogar 80 bekommen, und wie es aussieht, bin ich ja nicht die einzige, die das so sieht.

Nina Petri liest souverän wie immer - auch als Hörbuch ein guter Tipp für Freunde blutiger Thriller.

13.08.2009 23:09:31
Martina

Ich habe fast alle Karen Slaughter Bücher gelesen. Ich finde allesamt super egal ob Will Trent oder Chief Tolliver ermittelt. Ich stelle keine großen Ansprüche an einen Thriller, ich will nur gut unterhalten werden, es muss einfach spannend sein, was auch bei diesem Buch absolut der Fall ist. Daher kann ich der Kritik oben nicht zustimmen, ein Thriller soll unterhalten und muss nicht hohen literarischen Ansprüchen genügen. Von mir Aber wie heißt es so schön: De gustibus non est disputandum!

09.08.2009 19:51:20
Conny66

Mir hat der neue Thriller von Karin Slaughter sehr gut gefallen!
Mit dem neuen Protagonisten Will Trent beginnt sie eine neue Reihe, unabhängig von der Grant-County-Reihe.
Das Cover, der Buchumschlag, ist ansprechend gestaltet, jedoch hat sich mir das gezeigte Bild, Nägel mit Draht in Y-Form, nicht erschlossen. Den Titel „Verstummt“ habe ich auf die entfernten Zungen der Mädchen gedeutet.

Der Roman und die Kapitel sind in Tagebuchform und drei Teile aufgebaut. Es gibt zwei Zeitschienen. 1985, als ein Mord an einem jungen Mädchen geschah, und 2006, als eine Prostituierte auf grausame Weise umkommt. Dazwischen sind anfangs auch Zeitungsartikel des Mordes von 1985 eingestreut, was meiner Meinung nach die Neugierde aufs Weiterlesen erhöht.

Der Thriller lässt sich sehr flüssig lesen. Die verschiedenen Handlungs- und Zeitstränge entwickelten einen „Lese-Sog“ bei mir, der mich immer weiter getrieben hat.
Am Ende des zweiten Teils gibt es ein Aha-Erlebnis, das mich fast aus der Bahn geworfen hat. Danach musste ich immer Verknüpfungen und Verbindungen aufbauen, die das Lesen umso interessanter gestaltet haben.
Und gerade diese Komplexität hat mich fasziniert! Es ist Karin Slaughter in meinen Augen bravourös gelungen, Verwicklungen aufzulösen und Verbindungen herzustellen, und das Ganze in ein Meisterwerk zu verpacken!

Der obligatorische Showdown hat mich zittern lassen, jedoch mit einem Happy-End versöhnt.

Um nicht zu viel vom Inhalt zu verraten, kann ich nur jedem diesen Thriller ans Herz legen! Allerdings sollten zartbesaitete Leser etwas Abstand davon nehmen, denn es gibt schon die ein oder andere „grausame“ Situation, über die ich besser nicht mehr genauer nachdenken möchte.

Dieser Anfang einer neuen Serie von Karin Slaughter hat mich sehr überzeugt! Ich freue mich schon, mehr von Will Trent aus Atlanta zu lesen!

Dieses Werk bekommt fünf von fünf Sternen von mir!

07.08.2009 08:14:27
SIlke

Ich mag Will Trent.
aber wie es der Kritiker schon schrieb, dieses Buch ist ziemlich verworren.

Die diversen Ungereimtheiten und Andeutungen bei der Handlung und den Protagonisten haben mich zwar nicht von Lesen abgehalten, aber es auch nicht so spannend gemacht, wie ich es erwartet hätte.

und schade, dass die nachfolgenden Bücher auch nicht wesentlich besser geworden sind.

11.06.2009 19:28:53
tigerlilli

Verstummt war mein erstes Buch von K. Slaughter. Ich empfand es schwer, Symphatie für die Hauptprotagonisten zu empfinden, daher las sich das Buch für mich nicht so flüssig, wie erhofft. Es war eines jener Bücher, bei dem es mir nicht schwer fiel eine Pause zumachen. Einzig und Allein ist es John Shelly zu verdanken, daß ich Verstummt dennoch zu Ende gelesen habe. Ich hatte selten für einen "Täter" soviel mitleid wie für ihn. Seine Geschichte war so grausam und leidvoll, daß man ihm den "Mord" an Mary Alice Finney, schon fast verzeiht. Die letzten beiden Sätze dieses Kommentars sind bewußt so gewählt, um denen, die das Buch, noch nicht gelesen haben die Spannung nicht zu nehmen. Die anderen, die das Buch schon kennen, werden Die Anführungszeichen, zu deuten wissen.

11.06.2009 17:44:28
KrimiKathi

Hallo zusammen!

Ich fange zwar grade erst an mit dem Buch Verstummt.
Aber was ich bis jetzt gelesen habe finde ich ausgezeichnet. Super! ;-)
Mein zuletzt gelesenes Buch war nicht so gut.
Kann manVerstummt mit der zu vor geschrieben Reihe von K. Slaughter vergleichen?
Die habe ich nicht wirklich gelesen.

;-)

KrimiKathi

09.06.2009 22:21:35
Tempe

Ich muss schon sagen ich bin positiv überrascht von dem neuen Werk von Karin Slaughter.
Nach der Mittemässigen Kritik dachte ich mir schon es wäre nicht so gut, doch da muss den Kritikern ein fehler unterlaufen sein, denn sie vergleichen es immer mit der Grant-County-Serie und das darf man auf gar keinen Fall.
Diese Buch ist ein ganz anderes Kaliber das kann man selber viel Dedektivarbeit leisten und kommt mächtig in schwitzen. ;) also ich kann nur sagen Hut ab und weiter so!

08.06.2009 15:00:11
ullala

Ich fand das Buch sehr spannend, obwohl es doch ab und zu etwas holperte und die ganze Story sehr zerstückelt erzählt wird.
Zum Teil verstehe ich die Kritik von Herrn König, aber als Schrott würde ich es auf kleinen Fall bezeichnen... Mir gefielen die Bücher aus der Grand County Reihe auch wesentlich besser, trotzdem würde ich dieses Buch sofort weiterempfehlen!

30.04.2009 19:45:45
Sonja

Also ich fand das Buch war sehr gut.Das Durcheinnander zwischendurch,ok das war nicht so toll.Aber man wusste immer um was es ging.Natürlich darf man dieses Buch nicht mit den anderen vergleichen die Sie geschrieben hat,man hat vielleicht zu sehrt dieses Buch mit der Linton Reihe verglichen.Dabei muss man beachten das dieses Buch einen ganz anderen Stil und Inhalt hat.Im grossen und ganzen war es nicht schlecht,also mir hats gefallen etwas gewagt was die Ausdrücke manschmal anbelangte aber wir leben im 20sten Jahrhundert,da darf man nicht so prüde sein.Weiter so!

20.04.2009 20:39:01
lieschen1

Wunderbar- super spannend, habe es in 3 Tagen sehr fesselnd durch gelesen!!!
Habe alle ihre Bücher gelesen und fand sie alle sehr gut.
Die Handlung nimmt einen Verlauf, womit man echt nicht rechnet.Kann das Buch auch nur empfehlen und freue mich schon auf ihr nächstes Buch.Von mir gibt es 100 °
Nun liest es mein Mann gerade und kann gar nicht aufhören!!!

11.04.2009 20:03:52
Chococat

Enttäuschend!

Es kann der Dr. Linton Reihe nicht das Wasser reichen. Es sind zum Teil Gedankensprünge drin von Ort zu Ort, die einfach nicht passen. Ordinäre flache Dialoge und und und...

Ich persönlich war schwer enttäuscht und hätte mir für das Geld auch einen mir unbekannten Autor rauspicken können und mich überraschen lassen...

07.04.2009 20:58:06
Schteffi

Ich finde das Buch, wie auch die anderen Bücher von Karin Slaughter klasse!
Die Handlung nimmt einen unerwarteten und wie ich finde für sie ungewöhnlichen Lauf.
Ein guter Start in eine neue Reihe.
Für alle die Fans von Karin Slaughter sind kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen und auch wer noch keine Bücher von ihr gelesen hat, kann mit diesem beginnen.

03.04.2009 14:57:10
Hummelchen_19

Ich kann nur sagen: Klasse!
Ich liebe die Bücher von Karin Slaughter! Meiner Meinung nach kann "Verstummt" alle mal mit den vorherign Büchern mithalten. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich finde, dass die ganzen Wirren, die beim Lesen entstehen, das ganze nur noch spannender machen. Nur am Shluss habe ich nach der nächsten Seite gesucht, denn es endet doch etwas abgehackt. Leider erfährt man nicht was mit John geschiet, doch das tut dem restlichen Buch überhaut keinen Abbruch. Ich habe es verschlungen und werde mir auch weiterhin die Bücher von Karin Slaughter kaufen, weil sie einfach einen Suchteffekt auslösen.
Von mir gibts ein 100%iges: Schnell kaufen und lesen!

11.03.2009 22:55:17
Dani

Ich kann die Kritik nicht verstehen ich bin ein Fan von Karin Slauther und konnte VERSTUMMT nicht aus der Hand legen... Wie auch schon die anderen Bücher! Am Anfang war es etwas langatmig aber das gab sich sehr schnell.

Freu mich schon auf das nächste Werk!

Frage mich warum kein Buch von ihr eine gute Kritik bekommt?

Empfehle das Buch definitiv weiter!

02.03.2009 09:13:30
Lilly

Ich fand das Buch klasse, war halt anders als die bisherigen von ihr, trotz allem hatte ich das Buch an einem WE ausgelesen, nur schade das am Ende etwas untergeht wie es mit John weitergeht.

Im vorderen Teil war es stellenweise etwas langatmig, aber irgendwie gab sie das auch wieder recht schnell. man wollte trotzdem schnell wissen wie es nun weitergeht...

Ich kann das Buch empfehlen.

30.01.2009 20:39:40
D.Heindl

Enttäuschend, wenn man die vorherigen Bücher der Autorin kennt.
Wie viele andere habe auch ich mich sehr auf Ihr neues Buch gefreut und musste dann feststellen das dieses Buch die Qualität aller anderen Bücher von Ihr nicht mal annähernd erreichen kann. Eine verkorkste Kindheit und Jugend der Ermitteln Angie Polaskie und Special Agent Will Trend, viele brutale Szene und interessante Einblicke in die amerikanische Gesellschaft aber irgendwie kommt es einem vor als wären diese einzelnen Komponenten nur immer wieder in einer anderem Schema aneinandergereiht und nicht flüssig verarbeitet. Darum gibt es von mir für dieses Buch leider keine gute Bewertung!

30.01.2009 17:56:31
Leselady

Also ich fand das Buch trotz allem super spannend geschrieben,sicher es reicht an die Grand County Reihe natürlich nicht heran,aber trotzdem ein fesselndes Buch,
daß ich kaum aus der Hand legen konnte.
Ich würde jedem Karin Slaughter Fan empfehlen,das Buch zu lesen,es ist nicht langatmig,sondern gut recherchiert,und es wird aus zwei Sichtweisen erzählt,die allerdings fließend ineinander übergehen.Das Einzige,mit dem ich nicht so ganz einverstanden war,war der Schluss,der hätte etwas mehr her geben können.Von mir bekommt das Buch 80©!

11.01.2009 13:33:18
SigridJVS

Laaangweilig! Ich hab's geliehen bekommen, nicht gekauft, drum zuvor die Kritiken nicht zur Kenntnis genommen.
Der Verriss, den ich schreiben wollte, steht schon oben, ich kann jede Zeile von Jochen König unterschreiben.
Etwa 250 Seiten lang quält man sich durch's Buch (gäbe es im Zug einen Buchladen, hätt' ich gar nicht weiter gelesen!), das lieblos und lustlos zusammengestoppelt erscheint. Dann nimmt es mal kurz Fahrt auf, um aber gleich wieder stecken zu bleiben Auf den letzten 50 Seiten kommt dann überraschend doch so was wie Spannung auf - aber das ist zu wenig für ein Buch, das ein Krimi sein will.
Wirklich Schrott!

18.11.2008 15:14:31
anahola

Ich war sehr enttäuscht von dem Buch, kennen wir doch bessere Bücher von Karin Slaughter. Empfehlen kann ich es nicht. Schade. Dabei hat meine Enttäuschung nicht damit zu tun, dass neue Charakteren eingesetzt werden, vielmehr die Handlung selbst, die mich enttäuscht. Keine Spannung, langfädig. Bei einem nächsten Buch werden ich abwarten und vorher die Kritik lesen bevor ich es kaufe.

15.11.2008 14:09:39
Leo81

Thriller? Da habe ich ja schon spannendere Romane gelesen. Dieses Buch hat nichts, was es spannend macht. Besonders schlecht hat mit diese ordinäre Sprache und diese brutalität gefallen. Furchtbar... Das war das erste Buch, daß ich von Karin Slaughter gelesen habe und ich glaube faßt auch das letzte Buch...

14.11.2008 20:17:34
kichi

Schade, dass es Karin Slaughter nicht gelungen ist, an die vorherigen Romane anzuknüpfen!
Die Vorfreude auf dieses Buch war groß, eben so groß die Enttäuschung!
Langweilig, extrem brutal und von einer männlichen Sprache geprägt, hat mir "Verstummt" überhaupt nicht gefallen. Vielleicht wird das nächste Buch besser. eine Chance bekommt Karin Slaughter von mir noch!

14.11.2008 09:41:17
Silke Schröder, hallo-buch.de

In Karen Slaughters neustem Thriller stehen diesmal nicht ihre Helden aus dem verschlafenen Heartsdale im Süden der USA im Mittelpunkt, sondern – neben Detective Ormewood - der Special Agent Will Trend und die verdeckte Ermitteln Angie Polaskie. Beide kommen aus schwierigen Verhältnissen und haben mit viel Energie und Glück gute Jobs gefunden. Ihre Fälle lösen sie in Atlanta, einer der gewalttätigsten Städte der USA. Wie in ihren vorangegangenen Büchern geht Slaughter nicht gerade zimperlich mit den Gemütern ihrer Leser um: Kinderprostitution, Vergewaltigung, brutale Morde – ihr Name ist auch diesem Thriller Programm.

Aber trotz vieler brutaler Szenen geht es ihr zugleich darum, auf die sozialen Missstände der heutigen USA aufmerksam zu machen. Und so ist ihr neuer Krimi nicht nur ein spannender Thriller, sondern das Spiegelbild einer zerrütteten Gesellschaft. – Aber Achtung: nichts für schwache Nerven!

30.10.2008 13:28:53
tipitina

Ein guter Indikator für ein gutes (zumindest spannendes) Buch ist für mich immer, dass ich mich beim Zubettgehen aufs Lesen freue. Bei diesem Buch war es nicht so. Jetzt habe ich mir bis zum Anfang des dritten Teils durchgequält, und der Rest liegt auf der Hand. Bis dahin: Verworrenes Zeug, flache Charaktere, wenig Lesefreude. Nach dem aus meiner Sicht sehr guten "Gottlos" diesmal nur 10° von mir für Frau Slaughter.

29.10.2008 09:08:10
benchen02

Habe mich sehr auf das Buch gefreut!!! War ganz nett zu lesen, aber viele Situationen sind total unlogisch und extrem konstruiert!! Es gibt viel zu viele Zufälle, der logische nachvollziehbare Hintergrund fehlt einfach!! Und somit wird das Buch eher zu einem Märchen als zu einem Thriller!!! Die typische Ermittlerarbeit fehlt total, die einzelnen Darsteller sind hauptsächlich mit ihrer Person, Vergangenheit und Ähnlichem beschäftigt!! War ganz nett zu lesen, aber auf keinen Fall ein MUSS!!

25.10.2008 20:56:14
Kerstin

Auch ich bin ein großer Slaughter-Fan und habe mir das Buch extra für den Urlaub gekauft. Die Vorfreude war echt groß. Ich bin von ihrem Buch aber ziemlich enttäuscht. Gute, es war nett zu lesen, wenn man die Handlung - die mir an den Haaren herbeigezogen scheint- mal außen vorlässt. Mir persönlich war auch das Ende zu sehr "hingeklatscht" und die Sache mit John zu offen.
Ein Thriller ist dies außerdem auf keinen Fall. Da bin ich doch besseres von ihr gewöhnt. Ich hoffe, die nächsten Bücher spielen wieder in Grant County...die gefallen mir hundertmal besser.

25.10.2008 15:34:24
gudra

Als grosser Slaughter-Fan habe ich mich qualvoll und wacker bis zur Seite 253 durchgekämpft, um dann nach dem Vorblättern einiger Seiten und Absätze zu beschliessen, das Buch zu beenden, da sich an der eintönigen Handlung offensichtlich nichts ändern wird. Keine Spur von Krimi, geschweige dennoch von Thriller. Die geschehenen Morde werden werden mehr oder weniger nur am Rande erwähnt. Die Handlung besteht vor allen Dingen aus dem Rückblick der Lebensgeschichte der einzelnen Figuren. Ob ich das nächste Slaughter-Buch kaufen werde bleibt schwer zu überlegen.

24.10.2008 14:10:56
mimikrimi

Ich bin Slaughter-Fan und habe auch "Verstummt" gelesen. Ich finde ,es waren schon sehr heftig beschriebene blutige Szenen. Wer ein Aha- Erlebnis erwartet hat, wird zwar enttäuscht, aber bitte ,wenn die Ermittler Schwierigkeiten mit sich haben,liest man drüber weg. Die Story an sich war schon gut, nur das Ende ist ein wenig unrealistisch.

20.10.2008 16:50:24
silke

Ich war sehr erstaunt,als ich las,dass einige von dem Buch enttäuscht waren und auch hier nur 15 Grad angegeben wurde.
Ich fand das Buch klasse,sehr spannend und auch gut geschrieben.Was ist denn so viel schlechter als Belladonna?Ich fand es genauso gut.Die Handlung war trotz einiger Wechsel gut nachzuvollziehen und das man wußte,wer der Täter war,hat meines Erachtens die Spannung noch erhöht.

03.10.2008 15:07:01
Barbara Maier

Hatte mich richtig auf das Buch gefreut,leider bin ich total enttäuscht. Die Story hinkt und es ist schwer alle Einzelheiten zu behalten, weil ständig umgeschwenkt wird. Die für Karen Slaugther nicht üblichen extremen Ausdrücke sexueller Natur, sind nicht nötig.
Hoffe es gibt eine Fortsetzung von Grant - Country.
den ich vermisse das " Belladonna " feeling.

29.09.2008 14:17:30
Jamie

Als großer Karin Slaughter-Fan kann ich auch dieses Buch wärmstens empfehlen.
Zwar ist es traurig das sie aus der Grant-Country-Reihe ausbricht - doch auch dieses Werk war jeden Cent wert.

Schon mitten im Buch ist zu erfahren wer der wahre Täter ist und das hin- und herschwenken zwischen Vergangenheit und Zukunft erhöht die Spannung bis ins unermessliche.

Das Finale ist blutig und ich musste das Buch wirklich aus den Händen legen, weil mir dann doch ein wenig schlecht war.

Alles in allem - großes Lob - aber bitte wieder Grant-Country :)

25.09.2008 07:54:29
sabri

Ich fand die Bücher von Karin Slaughter sonst wirklich atemberaubend und hatte mich ganz toll auf ihr neues Werk gefreut...So enttäuscht war ich selten...Das Buch war langweilig und man kann gut vorhersagen, was passieren wird...Zu lange Passagen, die nichts zum Thema des Buches beitragen...Das Ende des "Thrillers" hätte ich auch schreiben können...In den letzten paar Seiten gibt es die Lösung, die sehr an Erklärungen schuldig bleibt..alles in allem lauwarme Kost!