Leichenblässe

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Argon, 2009, Seiten: 6, Übersetzt: Johannes Steck
  • Augsburg: Weltbild, 2010, Seiten: 413
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2011, Seiten: 656

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Jochen König
Zwischen Kaltschnäuzigkeit und Katzenjammer

Buch-Rezension von Jochen König Aug 2008

Was CSI in der Folge Burden of Proof ("Die Last der Beweise") recht war, ist Simon Becketts Leichenblässe billig. Er lässt Teile des Romans auf der Body Farm in Knoxville spielen, jenem Freiluftgelände, das zur Universität von Tennessee gehört, und auf dem der Zerfall menschlicher Leichen akribisch studiert wird. Dorthin verschlägt es den forensischen Anthropologen David Hunter auf Einladung seines Freundes und Mentors Tom Lieberman. Eine schwere Verletzung auskurierend, hadert Hunter mit sich selbst, seiner Aufgabe und der Welt, während er durch's Unterholz kriecht und verwesende Leichen untersucht. Doch es bleibt nicht lange beschaulich. In einer Waldhütte wird der übel zugerichtete Körper eines Mannes gefunden. Lieberman wird mit der Autopsie beauftragt. Hunter darf ihm assistieren und wird alsbald in einen Fall hineingezogen, der zu einem Serienkiller führt, der seine Faszination für den Zeitpunkt des Übergangs vom Leben in den Tod mit Macht und Gewalt auslebt.
Leichenblässe ist der dritte Roman mit dem forensischen Anthropologen David Hunter in zentraler Rolle und stürmte die Bestsellerlisten in Windeseile. Stellt sich brennend die Frage: wieso?

Gut, Simon Beckett kann flüssig schreiben, sein Roman ist ohne Anstrengung leicht lesbar und leidlich spannend. Seine Beschreibungen von zerfallenden, verwesenden Leichen sind ausführlich, detailliert und vermutlich faktisch fundiert. Genau damit werden die ersten hundert Seiten raumfüllend über die Runden gebracht, wenn man vom Gejammer des traumatisierten David Hunter absieht, der sich alle naselang in düsteren Gedanken darüber ergeht, wie sein Blut auf den Boden tröpfelte, während ein Messer tief ins einen Eingeweiden steckte. So hadert er mit sich selbst und seinem Job. Aber nicht ernsthaft, denn natürlich wird der Forensiker bis zum bitteren Ende bei der Stange bleiben.

Wer jetzt glaubt, in seinem Denken würde sich irgendwas verändern, der irrt. Hunter stolpert - ebenso wie sämtliche Nebenfiguren - wie an einem unsichtbaren Draht gezogen, durch die kaum vorhandene Handlung. Fast alles in Leichenblässe ist zusammengeklaut und in einen halbwegs sitzenden Anzug gepresst worden. Wenn man sich nicht gerade in eine mäßige CSI Folge hineinversetzt sieht, wird man zurückgeschleudert in der Zeit; die Motivation des Mörders entspricht der "Peeping Toms" (Augen der Angst), der Hauptfigur jenes skandalträchtigen Thrillers aus dem Jahr 1960, der sowohl Regisseur Michael Powell wie Hauptdarsteller Karlheinz Böhm die Karriere kostete. Von den unzähligen filmischen und literarischen Varianten abgesehen, die im Lauf der letzten vierzig Jahre folgten. Darüber hinaus hat Leichenblässe nichts mitzuteilen, was nicht in einschlägigen Sendeformaten schon x-mal über die Bildschirme flimmerte. Doku-Soaps, die scheinbar wissenschaftlich, aber im Grunde mehr spekulativ als spektakulär, knietief im Gedärm, auf den Spuren der Toten wandeln. Warum nicht gleich zu einem Anatomie-Handbuch greifen, oder eine der seriöseren Dokumentationen über die Body-Farm anschauen?

Die Abwesenheit einer überzeugenden Geschichte wäre vielleicht zu verschmerzen, wenn die Charakterzeichnungen tief und sinnig wären. Doch auch hier bleibt der Roman seltsam blass.

Stattdessen bietet er jede Menge flache Abziehbilder, die wir alle zur Genüge kennen. Die toughe Bundesagentin, die mehr als eine Eigenschaft mit Jodie Foster teilt; der brummige Sektionsleiter mit dem Herz am rechten Fleck; der arrogante Profiler und sein nicht weniger unangenehmer Kollege aus der Pathologie. Ein Friedhofsbesitzer, der an ähnliche Vertreter aus schwarzhumorigen Gruselkomödien der 60er erinnert, ist in diesem Reigen platter Physiognomien fast schon sympathisch. Dass die Pathologie-Assistentin Summer offenkundig ein blondiertes Abbild Abigail "Abby" Sciutos aus der Fernsehserie Navy CIS ist, stellt eher eine dreiste Kopie als eine freundliche Hommage dar. Tiefergehende Schlüsse lässt das Buch nicht zu, denn dazu sind ihre Auftritte zu kurz. Wie die restlichen Akteure ebenfalls an der kurzen Leine gehalten werden. Bis auf David Hunter, dessen selbstmitleidige Jammertour im ersten Drittel zunehmend auf die Nerven geht. Bevor sie im weiteren Verlauf des kruden Geschehens kaum noch eine Rolle spielt. Nur ganz selten hält Beckett inne und gönnt dem Leser einen erweiterten Blick auf seine Knallchargen. Nur, um auf die offensichtlichen Klischees weitere draufzusetzen. So hockt der cholerische Pathologe Hicks einsam in seinem Büro, mit sich und der Welt im unreinen, und wie pflegt er sich dabei zu beschäftigen: genau, er gießt sich einen hinter die Binde. Welche Tiefenschärfe, welche Betroffenheitsattitüde, mehr sitzt nicht drin und auch das nur für einen Absatz, dann entschwindet Hicks im Vergessen.

Wie Beckett ohnehin liederlich mit seinen Kleindarstellern umgeht. Auf meuchelmörderische Art erwischt es im Verlauf des Buches fast nur unsympathische, arrogante oder zumindest unangepasste Zeitgenossen. Wer lieb und nett ist, darf zumindest hoffen. Über die restlichen Opfer des blässlichen Killers erfährt man sowieso kaum etwas. Der Höhepunkt der Perfidie ist erreicht, als Hunter und sein Kollege Paul auf der Suche nach einem Entführungsopfer, auf eine übelst zugerichtete Leiche stoßen. Beide verzweifeln kurz, bis Hunter Entwarnung gibt, und sie beinahe ein Freudentänzchen aufführen - die Tote ist, zumindest vorerst, nicht das gesuchte Kidnappingopfer. So tändelt der Roman zwischen Kaltschnäuzigkeit und Katzenjammer. In Becketts Welt gibt es nichts zu erfahren über das Leben und den Tod, außer das Witterung und Insekten Einfluss haben auf den Verwesungsprozess. Alles an Leichenblässe ist pure Oberfläche. Ein Patchwork mit groben Nähten, das dem Stillstand nicht anheimfällt, weil sich die Protagonisten gelegentlich von einem Handlungsort zum nächsten bewegen.

Oder sollte es sich bei den Abenteuern des David Hunter etwa um Parodien handeln? Die Banalität des Bösen als schwarzhumoriger Ausflug ins Moderbecken? Vielleicht verkündet Beckett, quasi als männliche Rosamunde Pilcher des Morbiden, den Sieg der hohlen Männer in einem toten Land. Dann könnten seine Bücher als derbe Kommentare zum verrotteten Zustand der Welt gelesen werden. Dazu fehlt nur noch ein Chor durchtriebener Psychokiller, der den unsterblichen Monty-Python-Klassiker Always look on the bright Side of Life anstimmt und ihn mit einem fröhlichen "You know, you come from nothing - you're going back to nothing. What have you lost? Nothing!" zum Ende bringt. Wenn wir uns schon in einer oberflächlichen Werbewelt befinden, die die Verderblichkeit mittelfristig haltbarer Waren feiert, ist nichts unmöglich. Aber fraglich.

Vorteilhaft immerhin, dass der Roman viele Details aus dem Vorgänger preisgibt, sodass man guten Gewissens darauf verzichten kann diesen zu lesen. Für die gesparte Zeit darf man dankbar sein.

Leichenblässe

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Letzte Kommentare:
15.03.2018 22:03:10
trafik

Dieses Buch zu bewerten ist sehr schwer. Am Anfang ist es wirklich sehr langatmig und verliert sich in Ausdrücken die ich nicht immer folgen konnte. Gegen mitte des Buches wurde es ein wenig besser. Am Schluß entschädigt es für viele Leerläufe vorher. Da ist brickelnde Spannung mit vielen überraschenden Wendungen.
Lieber Herr Jochen König! So schlecht ist gesamt gesehen das Buch nicht. Ich liege schon weit unter den anderen Bewertungen, aber sie sind meilenweit entfernt.

25.07.2016 11:55:41
Aniza86

Ich fand das Buch auch wieder super! Sehr spannend geschrieben, was man an einem heißen Sommertag gut lesen kann ;-) Was mich allerdings störte war, die Tatsache, dass viele Erzählungen aus seinem vorherigen Buch ( Kalte Asche) mit eingeflossen sind, ich habe dieses Buch übersprungen und brauche es nun meiner Meinung nach nicht mehr lesen, da es hier eine ausreichende Wiedergabe gab. Wirklich schade!!!

21.08.2015 18:18:58
Felix

Ich finde das Buch Leichenblässe sehr gut (flüssig) zu lesen und auch sehr spannend. Was mich jedoch stark störte: Ich hätte mir eine Erklärung gewünscht, warum Grace unbedingt Dr. Hunter umbringen wollte, statt die Hotelbesitzerin mit Kind. Etwas mehr Rückblende bzw Erklärung hätte gut getan!
An sonsten aber sehr gut

21.05.2014 20:57:47
herbstmeier1806

Nachdem ich die ersten zwei Bücher um Dr. David Hunter schon vor einer ganzen Weile gelesen hatte, sollte nun der dritte Thriller folgen. Zunächst musste ich aber erstmal mein Gedächtnis auffrischen, wie der letzte Roman geendet hatte, da darauf in diesem Buch immer wieder Bezug genommen wird.
Ich fand den Fall sehr unterhaltsam und bis zur letzten Seite spannend. Auch die ständigen Selbstzweifel, die in der Kritik hier immer wieder angeprangert werden, fand ich durchaus angebracht und nachvollziehbar. Aus meiner Sicht gibt es nur einen einzigen Kritikpunkt: zu wenig Humor. Der ein oder andere Gag aus Situationskomik gibt auch einem Thriller für mich den ganz besonderen Reiz.
Mein Fazit: ein spannender Thriller, den man gelesen haben sollte.

15.04.2014 22:36:47
Nimzo

Der dritte Fall für Dr. Hunter. Zwar eine nicht so ganz fesselnde Geschichte aber trotzdem lesenswert. Das Finale ist furios, wie immer bei Beckett. Es bereichert die Vorstellung über die Biografie von Dr. Hunter. Es gibt viele Verweise auf die beiden Vorbücher, so dass man die Bücher von Beckett unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen sollte.
Es fällt ein bißchen ab zu den beiden anderen Büchern, ist aber trotzdem lesenswert.

26.01.2014 17:53:17
Klaus

Ich habe jetzt die ersten drei Bücher der David Hunter Reihe gelesen und muss sagen, dass Simon Beckett durchaus spannend erzählen kann, aber er hat ein ganz großes Problem. Ich habe bisher bei jedem Buch nach maximal 100 Seiten gewußst wie der Hase läuft und den Täter erraten. Die Bücher sind einfach viel zu vorhersehbar.

21.06.2013 15:45:24
Katrin

Ich finde, dass das Buch seinen Zweck erfüllt. Es ist ein Thriller. Zwar nicht so spannend wie er sein könnte, aber ausreichend. Hohe Lesekunst sollte der Leser nicht erwarten. Aber ehrlich gesagt, wer erwartet das bei einem Krimi/Thriller? Wer etwas hochgestochenes braucht, sollte eher Klassiker lesen, wer es eher dokumentarisch genau möchte, sollte Lehrbücher verinnerlichen. Es ist und bleibt ein Roman! Fiktion! Und soll in erster Linie unterhalten. Und das tut das Buch.

24.01.2013 22:47:30
EgTi

Wieder sehr spannend. folge gern Dr. David Hunter in seine unverhofften Vrstrickungen. Schön auch der Ortswechsel.
Lässt sich sehr flüssig lesen ...
Jul die Bodyfarm ist derzeit bei einigen autoren "in" so das man eigentlich nicht weiß, wer als erster auf die Idee gekommen ist. aber auf der letzten Seite merkt man erst das das Buch zu Ende ist. also schaurig gute Empfehlung : lesen. ! ;-)

31.10.2011 23:43:16
nilsson

Was mir am meisten am Buch gefallen hat, war die detaillierten, fachlichen Erzählungen zu den pathologischen Befunden der untersuchten Körper. Das geht echt unter die Haut!
Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz, wobei meiner Meinung in der Mitte ein leichter Abfall geschieht.
Mit dem Protagonisten konnte ich mich einigermaßen anfreunden. Gestört hat mich nämlich, dass die melancholisch-jammernde Art der Hauptperson in manchen Stellen die Überhand genommen hat.
Jedoch hat mich das Ende sehr überzeugt und daher kann ich das Buch empfehlen ;)

27.10.2011 18:32:00
Devilline

Die ersten 300 Seiten haben mir sehr gut gefallen. Es war spannend und flüssig zu lesen.Allerdings was dann kam, fand ich in meinen Augen sehr skurill. Mir haben die beiden Vorgänger wesentlich besser gefallen. Alle Bücher haben die typisch plötzlich Wendung, die ja völlig legitim und auch toll in einem Buch ist. Aber Beckett verbindet Personen und Geschehnisse in unvorstellbaren Wendungen, die fern ab jeglicher Realität sind. Wems gefällt gut, mir eher nicht

13.09.2011 19:17:09
dottie62

Nach einem eher schwerfälligem Auftakt mit etwas klischehaft wirkenden Figuren, hielt mich "Leichenblässe" mit spannender Handlung und unerwartenden Wendungen in Atem.
Die Zahl der Ermordeten ist selbst für einen Thriller über einen Serienmörder aussergewöhnlich hoch, auch gibt es extreme "Ekeleffekte" durch die detaillierte Beschreibung von Leichen in unterschiedlichen Verwesungsstadien.

Das nächste Buch von Simon Beckett werde ich bestimmt wieder lesen.

23.06.2011 11:09:35
Sarah_Ch

Wieder ein sehr lehrreiches Buch von Simon Beckett. Besonders interessant fand ich die Sache mit der Body Farm.

Gut finde ich, dass jedes Buch von Beckett über David Hunter an einem anderen Ort spielt, so wird es nie langweilig.

Die Handlung war an einigen Stellen etwas übertrieben, allerdings immer sehr spannend.

Ich denke wenn man "Leichenblässe" ließt sollte man erst die beiden Vorgänger gelesen haben, damit man einige Dinge, wie zum Beispiel die Zweifel des Protagonisten bezüglich seiner Arbeit als forensischer Anthropologe besser verstehen kann.

Wie gesagt, an einigen Stellen war die Handlung etwas überzogen, was mich allerdings nicht davon abhält das Buch klasse zu finden!

Bin auf das nächste Buch von Simon Beckett gespannt.

16.06.2011 16:38:44
jadzia_dax

ich habe bis jetzt die drei Bände der Hunter-Reihe gelesen sowie das Buch Obsession und muss leider sagen dass dieses Buch bisher das schwächste war ...

es war wie immer recht leicht und fliesend zu lesen allerdings erst zum Schluss dann wirklich spannend als es darum ging den echten Täter zu überführen wobei ein geübter Krimileser den Täter schon vorher erahnen kann

ich werde aber trotzdem auch den nächsten Band lesen und schauen wie es mit Dr Hunter weitergeht ;o)

02.05.2011 13:11:00
nordlich6363

Ich habe das Buch letzten Sommer im Urlaub gelesen.So gelangweilt wie bei diesem Buch habe ich mich selten .Ich habe das Buch gar nicht erst wieder mit nach Hause genommen. Ich kann mich nur Susanne M. anschließen,viel Blut ein paar Leichen und keine vernüftige Handlung.
Ich bin bessere Bücher von Simon Beckett gewöhnt z.B. Obsession.

02.05.2011 11:00:38
blueduette

Eine sehr flüssig geschriebene, spannende Who-was-it?-Geschichte, die ich jedem empfehlen kann, der einen Strandurlaub vor sich hat und sich nicht damit belasten möchte, beim Lesen womöglich mitdenken zu müssen. Der streng chronologisch konzipierte Plot, regelmäßig eingearbeitete Verdachtsmomente gegen fast jede der beteiligten Figuren und die – abgesehen von ein paar inneren Monologen des Täters – gleichbleibende Erzählweise aus Sicht des Protagonisten halten den Leser bei der Stange und führen ohne Umwege zum Ziel.

Was man für dieses Buch nicht braucht:
1. Gesteigertes Interesse an kunstvoll erzeugten Stimmungen
2. Ein Sensorium für Erkenntnisse jenseits der Handlungsebene
3. Starke Nerven (ein "Psychothriller" [stern.de] sieht anders aus)

Was man für dieses Buch braucht:
1. Möglichst zwei freie Tage am Stück
2. Den Wunsch nach spannender Unterhaltung
3. 19,90 € (Hardcover) bzw. 9,99 € (Taschenbuch)

Sehr schade, dass auch Becketts Bücher in die Kategorie gehören, die ich als Einweg-Literatur bezeichnen würde. Man käme nie auf die Idee, sie ein zweites Mal zu lesen – aus welchen Gründen auch immer. Für mich ganz persönlich ist das aber ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Dennoch: Ich ziehe meinen Hut vor Becketts Fähigkeit, den Leser völlig zu vereinnahmen und ihn ein, zwei Tage erwartungsvoll zappeln zu lassen.

07.04.2011 18:12:14
Tina

Sehr amüsiert habe ich die Meinung des Herrn König über das Buch gelesen. Trotzdem ich sehr schmunzeln musste, teile ich seine Meinung nicht. Ich fand Leichenblässe spannend und flüssig zu lesen, vor mir liegt nun das neue Wer "Verwesung" - ich bin gespannt. Herr König: Bitte fangen Sie an, selbst zu schreiben, ich kaufe dann!

11.03.2011 21:52:56
Susanne M.

Ich kann dem Rezensenten nur zustimmen. Selten habe ich eine so an den Haaren herbei gezogene Handlung gelesen. Ein paar Leichen von hier, ein paar Liter Blut von da, ein roter Faden, der sich schon am Anfang verwirrt. Weder spannend noch gruselig, sondern einfach nur geschmacklos, was Simon Beckett da abgeliefert hat. Auf den Mörder hab ich schon in der Mitte des Buches getippt, weil die Figur eigentlich völlig unwichtig für die Handlung ist, doch immer wieder auftaucht, um dann gar nicht mehr erwähnt zu werden. Das kam mir sehr verdächtig vor - mit Recht. Warum der Mörder aber so aberwitzige Sachen macht, wie zum Beispiel eine Leiche mit lauter Nadeln zu spicken oder einem Toten die Haut der Hand abzuziehen, ist mir völlig schleierhaft. Nachdem ich die ersten beiden Bände um David Hunter sehr spannend gefunden habe, werde ich mir die Nachfolger von Leichenblässe sicher nicht mehr antun, weil mich wirklich geärgert hat, was da sinnlos und blutrünstig zusammengestöpselt worden ist.

11.03.2011 21:52:17
Susanne M.

Ich kann dem Rezensenten nur zustimmen. Selten habe ich eine so an den Haaren herbei gezogene Handlung gelesen. Ein paar Leichen von hier, ein paar Liter Blut von da, ein roter Faden, der sich schon am Anfang verwirrt. Weder spannend noch gruselig, sondern einfach nur geschmacklos, was Simon Beckett da abgeliefert hat. Auf den Mörder hab ich schon in der Mitte des Buches getippt, weil die Figur eigentlich völlig unwichtig für die Handlung ist, doch immer wieder auftaucht, um dann gar nicht mehr erwähnt zu werden. Das kam mir sehr verdächtig vor - mit Recht. Warum der Mörder aber so aberwitzige Sachen macht, wie zum Beispiel eine Leiche mit lauter Nadeln zu spicken oder einem Toten die Haut der Hand abzuziehen, ist mir völlig schleierhaft. Nachdem ich die ersten beiden Bände um David Hunter sehr spannend gefunden habe, werde ich mir die Nachfolger von Leichenblässe sicher nicht mehr antun, weil mich wirklich geärgert hat, was da sinnlos und blutrünstig zusammengestöpselt worden ist.

10.03.2011 17:57:10
Mödi

einfach nur gut.

Habe jetzt fast alle Bücher von simon gelesen und hoffe das er weiter am Ball bleibt und ich mich, auf weitere spannende Abende freuen kann.
Persönlich hat mir "Die Chemie des Todes"am besten gefallen.
Bei seiner schreibweise habe ich immer wieder das Gefühl mitten im geschehen zu sein.

03.03.2011 02:19:03
Frostkoeddel

Ich bin sehr enttäuscht worden mit diesem Buch! Ich fand "Chemie des Todes" so lala, gab dem Autor mit "Kalte Asche" noch eine Chance und wurde belohnt, nun, mit "Leichenblässe" bin ich wohl durch mit Simon Beckett. Ich fand es schrecklich langweilig, die Story zog sich über endlose Seiten hinweg. Nur zum Ende fand ich es spannender, und mit dem wahren Täter dann auch überraschend, obwohl ich immer gedacht habe, das es nicht sein kann, das ab Mitte des Buches der Täter schon fest steht
Für mich war das zweite Buch das Beste der ersten drei. Traue mich nun wirklich nicht mehr an "Verwesung" heran.
Sorry, Simon, das war\'s...Chancen vertan!
Zu seiner Verteidigung muss ich sagen: Simon Beckett schreibt immer verständlich und ohne zu viele Personen in der Handlung.

21.02.2011 12:53:53
Fisu

sehr spannend, david hunter ist auf grund seiner leicht depressiven art ein angenehmer protagonist.
man liest das buch relativ schnell und kann es kaum aus der hand legen
auch wenn das Ende wieder sehr typisch ist für beckett
zum schluss ist es mal wieder jemand ganz anderer
aber das stört echte beckett fans nicht weiter

12.02.2011 19:47:13
Lexi1001

Leichenblässe ist ein sehr gutes Buch. Trotz das es leicht zu lesen ist, ist es auch spannend. Man kann die Bücher von Simon Beckett leicht durchlesen ohne durcheinander zu kommen oder stecken zu bleiben. Es sind auch nie zu viele Personen auf einmal das man überlegen muss "Wer war das nochmal". Obwohl das Ende ein wenig zu viel des Guten ist, ist es doch ein Tick besser als "Kalte Asche". Bis zum Schluss wusste ich zumindest nicht wer der Mörder war. Ich finde die Figur David Hunter sehr gut. Ein Mann mit Fehlern und Schwächen und nicht ein Held wie im Bilderbuch.

01.01.2011 01:40:40
Pulverschnee

Ne danke, Herr Beckett! Das wars jetzt! "Chemie des Todes" 1a, die beiden Nachfolger jeweils mittelmäßig. Obwohl sich "Leichenblässe" im Vergleich zum 2.Band etwas gesteigert hat. Die Handlung platscht einfach nur vor sich hin, dafür jedoch seitenlange Beschreibung der Umgebung...Langweilig! Die Charaktere waren sehr klischeehaft und blieben stets blass. Hunters Melancholieattacken gingen mir immer mehr auf die Nerven! Diesen Eindruck machte der -zugegeben- überraschende Täter leider auch nicht besser!

31.12.2010 11:58:42
Toyota

Ein super Buch. Obwohl ich schon Bedenken hatte, das es nicht spannend werden könnnte. Aber weit gefehlt! Dies ist ein Buch was mir seit langem mal wieder einen Schauer über den Rücken getrieben hat und ich gar nicht vom Lesen lassen konnte. Allerdings ist dies nichts für schwache Nerven, aber wer Krimis liest, kann ja bekanntlich einiges wegstecken :-)

25.11.2010 20:12:25
Bibi Genf

Als grosse Thriller Liebhaberin.kurz gesagt;
selten so ein schreckliches und doch zur selben Zeit ein so spannendes Buch gelesen.
Konnte es kaum aus der Hand legen...
Super...
Muss dazu sagen, dass ich nur in Deutsch lese, aber mit 5 Sprachen jeden Tag umgeben bin(dass seit 23 Jahren) es tut gut deutsche Sprache verständlich-spannend zu lesen...ich sage DANKE für die Abende vor dem Kamin mit einem gutem Buch!
Und meiner Katze:)

22.11.2010 12:15:16
Madhirn

Ich kann der Kritik von Herrn König nicht zustimmen, sicher gibt es ein paar Ähnlichkeiten hier und da, die aber für mich nicht störend sind.
Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, Beckett schreibt wirklich locker leicht von der Hand und es ist einfach zu lesen, dadurch findet man sich schnell hinein und meiner Meinung nach kann man sich gut mit der Hauptfigur identifizieren, mit seinen Zweifeln und Ängsten. Er ist kein Held der großen Stunde, er ist ein Mensch mit Fehlern.

Die Geschichte an sich fand ich schön erzählt, auch die Charakterbeschreibungen gefielen mir.

Das Ende hat eine Wendung in der Wendung, das find ich super und solche Bücher möchte ich persönlich mehr lesen:
einfach,hineinversetzbar, spannend, unvorraussehbar.

Mir hat es gefallen.

18.10.2010 07:59:31
rolandreis

Das Buch war für mich die ersten beiden Drittel einfach nur laue Krimikost. Der Autor konnte mich nicht überzeugen. Im letzten Drittel wurde es dann endlich spannend, nur denke ich da gingen Beckett gleich die Gäule durch, indem es dann massenweise Leichenberge gab. In Summe macht das aber keine Vorfreude auf einen vierten Band.

14.10.2010 09:55:57
Elli

Ich selbst habe alle 3 Teile der "David-Hunter-Reihe" gelesen und bin sehr begeistert.
Am besten hat mir "Kalte Asche" gefallen, aber "Leichenblässe" war auch sehr spannend und fesselnd!

Ich habe mich von Simon Beckett in die Irre führen lassen und war zunächst enttäuscht als etwa in der Mitte des Buches der Täter festzustehen scheint, aber zum Glück habe ich weiter gelesen und wurde sehr überrascht.

Was mir auch sehr gut gefallen hat war die detailierte Schilderung der Psysche des Täters. Am Ende beinahe jeden Kapitels bekommt man eine Subjektive Einsicht in die Welt eines Serienkillers.

Ich kann absolut nichts negatives über Inhalt oder Schreibweise sagen. Simon Beckett schafft es den Leser in eine andere Welt zu versetzen.
Durch die detailierte Beschreibung von Personen, Umgebungen oder Gemütszuständen wird man gerade zu an den Ort des Geschehens transportiert.

Jedesmal wenn ich das Buch bei Seite legte war es als würde ich aus einem Traum aufwachen und musste erstmal ein paar Minuten lang wieder zurück zur Realität finden.
Was mich auch sehr anspricht ist diese persönliche Verknüpfung von David Hunters Beruf und seinem Privatleben, genau wie viele Kleine Einzelheiten, die vom ersten in den zweiten, und vom zweiten in den dritten Teil mitgenommen wurden.

Es bereitet mir immer wieder Gänsehautfeeling.
Da kann man nur hoffen, dass David Hunter noch den ein, oder anderen Fall zu bearbeiten hat!

05.10.2010 12:17:53
My-Destiny

Ich war so begeistert von "Die Chemie des Todes", dass ich mir gleich noch die anderen Beiden gekauft habe. Aber auch sagen muss das "Kalte Asche" nicht ans erste Buch herangekommen ist - schade!

Ich habe nun alle 3 Teile der Dr.Hunter-Reihe gelesen und muss leider sagen das "Leichenblässe" das schwächste war. Zwischenzeitlich habe ich mich richtig damit gequält und mich irgendwann dazu gezwungen es endlich fertig zu lesen.

Bin sehr am schwanken mir die anderen Bücher von Simon Beckett zu kaufen.

02.10.2010 14:31:05
Misery

Ich halte "Leichenblässe" bis jetzt für das beste Buch der Hunter – Reihe. Vielleicht liegt es daran, dass Beckett von Anfang an über die Bodyfarm schreiben wollte. Man kann sich die Umgebung und die Personen total gut vorstellen. Außerdem schafft Beckett es immer wieder, mich mit dem Täter zu überraschen. Ich kann nur sagen: Alle Daumen hoch (hab leider nur zwei) Freu mich schon total auf "Calling of the Grave".

14.09.2010 17:35:31
Crucifer

Wie wäre es denn mal mit dem Vermerk "Achtung Spoiler!" wenn ihr hier inhaltliche Dinge aus den Büchern wiedergebt?!
Es ist wirklich ärgerlich wenn man sich eine Buchrezension anschauen möchte um zu entscheiden ob das Buch wirklich etwas für einen ist und dann schon solche Dinge bekannt gegeben werden. Das würde euch auch ärgern!

14.09.2010 17:31:13
Loralina

Hallo!
Also ich kann mich mit dieser Rezension nicht wirklich zufrieden geben! Ich habe alle drei Teile von Simon Beckett gelesen und bin wirklich begeistert. Es ist spannend, detailgetreu und vor allen Dingen in "kalte Asche" war die düstere Stimmung zum Greifen nahe. Ich würde diese Bücher in jedem Fall weiterempfehlen. Vor allen Dingen wenn man wie ich großer Fan von Tess Gerritsen ist. Natürlich gibt es markante Unterschiede aber die Spannung auch hier erste Sahne ;)
Natürlich ist David Hunter im dritten Teil psychisch angeknackst - wer wäre das nicht wenn nach so einem lebensbedrohlichen Angriff der Mörder immer noch frei herum läuft und einen die Freundin verlassen hat. Da hat man natürlich Selbstzweifel und Angst. Es wäre eher beängstigend wenn er all das so hinter sich gelassen hätte.
Also von mir kriegt dieses Buch 83% =)
Liebe Grüße

07.09.2010 17:57:13
Vergissmeinnicht

Ich habe "Chemie des Todes", "Kalte Asche" und jetzt auch "Leichenblässe" gelesen und meiner Meinung nach ist genau "Leichenblässe" der beste Teil der David Hunter Reihe. Es ist wirklich bis zur letzten Seite spannend, was mir auch sehr gut gefällt (bei allen drei Teilen) ist die Sprachweise die Simon Beckett verwendet - leicht verständlich, gut beschrieben. Ich finde, wenn man seine Bücher liest, erscheinen von selbst Bilder im Kopf. Außerdem ist auch das Hintergrundwissen, zum Beispiel über die Body Farm, interessant!
Kurz: Lesenswert!

01.09.2010 19:16:08
Bert

Ich habe heute "Leichblässe" zu Ende verschlungen. Als erstes Buch von Simon Beckett habe ich also das dritte Buch der Reihe gelesen. Ich bin völlig begeistert ! Rasant, spannend, einfach zu lesen und doch sehr gut geschrieben. Kino im Kopf ! Ähnlich gut fand ich zum Beispiel "Cupido" von Jilliane Hoffman.
Bin heute nach dem Zuklappen des Buches sofort zum Buchladen gegangen und habe mir den ersten Teil der Reihe gekauft. Darauf freue ich mich jetzt.
100 % für Leichenblässe !

31.08.2010 00:02:50
T-Unit

Es ist schön, dass Herr Beckett dem Leser die Arbeit auf der Bodyfarm näher bringen möchte, allerdings kann die Story, die er um dieses Geschehen herumwebt, nur wenig begeistern. Man quält sich nicht wirklich durch die Story aber die gekonnt gesetzten Spannungsmomente, so wie man Sie aus der "Chemie des Todes kennt", sind leider kaum vorhanden. Er verliert sich teilweise in für den Leser kaum bemerkenswerten Spitzfindigkeiten (verwest eine Leiche nun generell in 5, 6 oder 7 Tagen?), die sicher für den Plot eine, wenn auch nur geringe, Bedeutung haben - Spannung erzeugt dies jedenfalls nicht. Zum Täter/zur Täterin möchte ich nichts genaues sagen, aber derjenige/diejenige, der/die dem Leser ab ca. der Hälfte des Buches quasi permanent vor Augen geführt wird, ist es nicht. Um so trauriger ist dann der Showdown bei dem einem ein Täter präsentiert wird, über den man kaum etwas im Buch erfahren hat. Deswegen ist Herr Beckett dann in der verzwickten Lage, dem geneigten Leser am Ende ein entsprechendes Tatmotiv samt psychologischem Befund zurechtzulegen. Tut mir Leid, aber spannend ist anders.

30.08.2010 03:54:29
Svenja

"Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche" habe ich innerhalb eines Tages verschlungen, das waren Bücher, bei denen ich nicht einschlafen konnte, weil ich so aufgeregt war, wobei ich "Kalte Asche" schon etwas schwächer fand als den Vorgänger. Um "Leichenblässe" zu lesen, habe ich nun einige Tage gebraucht und konnte sehr gut vor Langeweile schlafen, denn es war ein wenig mühselig für mich, das Buch zu lesen, da erst sehr spät Spannung aufkam und selbst das Finale konnte mich nicht recht fesseln. Schade ist auch, dass Beckett seine David-Hunter-Bücher anscheinend immer nach dem gleichen Schema baut: Eine lange "Anfangsphase" über mehrere hundert Seiten, in der es einfach nur um die Untersuchung der Leichen geht, und dann auf den letzten 100 Seiten die Klimax, die Mörderjagd, noch einmal eine Wendung (man hat die ganze Zeit den Falschen verdächtigt!). Das ist ein bisschen langweilig. Man hat das Gefühl, man liest immer das gleiche Konstrukt, das sich in einem neuen Szenario etwas verändert. Dazu noch ein paar traurige Clichés, die man aus schlechten Krimis und Thrillern schon lange kennt (Gespräche mit dem Mörder, um ihn noch ein bisschen hinzuhalten [klappt natürlich] - und zwar lebt ein Thriller davon, dass die Hauptfigur überlebt, aber dann soll Beckett Hunter bitte nicht immer in SO brenzlige Situationen bringen, dass das Übeleben Hunters nur noch unglaubwürdig wirkt!).
Wenn man das Bedürfnis hat, den dritten Band der Vollständigkeit halber zu lesen zu müssen, dann sollte man das tun - lesbar ist es immerhin und wie ich den Kommentaren entnehme, fanden es einige Leser ja tatsächlich spannend. Ich persönlich fand das Buch aber ein wenig enttäuschend und kann mich insgesamt der Kritik Jochen Königs nur anschließen!

30.08.2010 03:54:14
Svenja

"Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche" habe ich innerhalb eines Tages verschlungen, das waren Bücher, bei denen ich nicht einschlafen konnte, weil ich so aufgeregt war, wobei ich "Kalte Asche" schon etwas schwächer fand als den Vorgänger. Um "Leichenblässe" zu lesen, habe ich nun einige Tage gebraucht und konnte sehr gut vor Langeweile schlafen, denn es war ein wenig mühselig für mich, das Buch zu lesen, da erst sehr spät Spannung aufkam und selbst das Finale konnte mich nicht recht fesseln. Schade ist auch, dass Beckett seine David-Hunter-Bücher anscheinend immer nach dem gleichen Schema baut: Eine lange "Anfangsphase" über mehrere hundert Seiten, in der es einfach nur um die Untersuchung der Leichen geht, und dann auf den letzten 100 Seiten die Klimax, die Mörderjagd, noch einmal eine Wendung (man hat die ganze Zeit den Falschen verdächtigt!). Das ist ein bisschen langweilig. Man hat das Gefühl, man liest immer das gleiche Konstrukt, das sich in einem neuen Szenario etwas verändert. Dazu noch ein paar traurige Clichés, die man aus schlechten Krimis und Thrillern schon lange kennt (Gespräche mit dem Mörder, um ihn noch ein bisschen hinzuhalten [klappt natürlich] - und zwar lebt ein Thriller davon, dass die Hauptfigur überlebt, aber dann soll Beckett Hunter bitte nicht immer in SO brenzlige Situationen bringen, dass das Übeleben Hunters nur noch unglaubwürdig wirkt!).
Wenn man das Bedürfnis hat, den dritten Band der Vollständigkeit halber zu lesen zu müssen, dann sollte man das tun - lesbar ist es immerhin und wie ich den Kommentaren entnehme, fanden es einige Leser ja tatsächlich spannend. Ich persönlich fand das Buch aber ein wenig enttäuschend und kann mich insgesamt der Kritik Jochen Königs nur anschließen!

22.08.2010 15:07:58
Antonella

Und ich stimme Herrn König und Gjele zu. Jacobsen duftet gut, sieht gut aus einfach die perfekte Frau Hunter? Oh
hh schade...sie ist lesbisch. Mann oh mann wahnsinnig viele Leichen und keiner hat\'s gemerkt. Och so klar, sind ja alle Prostituierte oder Penner, die werden ja nicht vermisst.
Oberflächlich auch die Erklärung der gestörte Psyche vom Täter und warum gab es am Ende auf einmal eine zweite Figur Kyle?Na, ja der war ja immer so sympatisch und deswegen soll es wohl ein Kyle "in echt " geben???
Also jetzt habe ich sie alle drei gelesen , die mit dem Hunter aber erstmal kein Beckett mehr!!!

17.08.2010 07:50:09
Konsch

Guten Morgen.Das überrascht mich jetzt doch etwas. Habe "Kalte Asche" bereits gelesen und fand ihn gar nicht verkehrt. Vor "Leichenblässe" stand ich letztens im Bahnhofs-Buchhandel, habe mich dann aber doch für "Kind 44" von Tom Rob Smith entschieden. Glück gehabt, offenbar. Wobei ich jetzt nicht weiß, inwieweit "Leichenblässe" im Vergleich zu "Kalte Asche" da steht. Wenn es wenigstens gleichwertig ist, werde ich es mir wohl auch noch zu Gemüte führen.

Grüße,
Konstantin

13.08.2010 15:31:12
Tamara

Ich fand das Buch super! Ja es mag ein sein dass er ein bisschen zu viel jammert, aber naja muss man drüber lesen ;) Chemie des Todes fand ich super, Kalte Asche war dann etwas anstrengender zu lesen - kann mich zb nicht mehr erinnern was da am Schluss war - die Familiengeschichte war mir zu kompliziert, aber Leichenblässe war richtig einfach und sehr spannend zu lesen - so wie ich es mag! Nicht jedes Buch muss Tiefsinnige schwere Kost sein! Und das Buch ist spannend. Normalerweise ist die Spannung weg, wenn man weiß wer der Mörder ist - hier aber nicht und es gibt auch ein paar sehr gute Oho und Aha Momente!

08.08.2010 02:48:02
David

P.S. Was mich aber am Buch an wenig gestört hat, dass der Mörder so viele Menschen auf den Gewissen hatte.

Das kam mir sehr unrealistisch vor. Man hätte diesen Ort doch schon früher entdecken müssen. Aber gut, ist doch nur eine Geschichte.

Bin gespannt, mit was uns Simon Beckett als Nächstes überrascht.


MfG aus der Steiermark

08.08.2010 02:34:44
David

Ich finde alle 3 Teile einfach fantastisch.
Leichenblässe habe innerhalb eines Tages ausgelesen, da mich Simon Becketts Schreibweise einfach fasziniert.
Super fand\' ich auch, dass Charaktere aus "Kalte Asche" und "Die Chemie des Todes" hineinbezogen wurden. Zwar waren es nur Gedanken und Gespräche über diese Personen, dennoch können sie eine super Vorlage für einen weiteren David-Hunter-Thriller bilden, auf den ich schon warte

MfG aus der Steiermark

03.08.2010 14:32:42
schnupp

ich habe alle 3 bücher gelesen. die chemie des todes und kalte asche fand ich allerdings weit spannender und besser als leichenblässe. der dritte band wird erst gegen ende spannend. es ist das erste beckett-buch, das ich nicht innerhalb von 2 tagen verschlungen habe ;)dennoch ist es kein schlechtes buch!

25.07.2010 15:55:42
San Holo

Top. Ekliger Scheiß - keine Ahung wie`s zu lrsen ist, aber `Leichenblässe zu hören war durchaus kurzweilig, auch oder obwohl es stimmt, was der voranstehende Rezensist von sich gibt.
Calderus

blahblahbölahblabölahblabblablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablalbla oh, ver verschrieben; nomma neu...

blablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablabla

24.07.2010 13:06:02
HeJe

Ich bin etwas enttäuscht von Leichenblässe.

Meiner Meinung nach fehlte es an Spritzigkeit und Ideenreichtum was die sprachliche Komponente angeht. Das macht schon vieles aus. Ein Buch kann von der Story noch so gut sein; wenn es sprachlich und stilistisch Müll ist, mahct das Lesen keinen Spaß und man erwischt sich dabei, hin und wieder mal ein paar Absätze zu überspringen. Wie es mir leider bei diesem Werk passiert ist ...

Ich habe mir sehr viel von dem Buch versprochen, da ich die Vorgänger um David Hunter einfach nur tadellos finde. Aber scheinbar hatte Herr Beckett keine wirkliche Lust am Schreiben.

Das Buch wird erst gegen Ende spannend (die letzten 50 Seiten...) und das schockiert mich, hatte ich mir doch so viel davon versprochen...!

Naja. Das Ende ist auf jeden Fall wieder ein Knüller und gefällt mir richtig gut, vor allem was die Spannung und Raffinesse des Plots angeht.

Wegen des hervorragenden Endes gibts von mir noch 70 Grad!

21.07.2010 22:33:19
Oro

herr könig scheint frustriert, was anderes kann man nach der rezension nicht denken.

der erste hunter war okay, der zweite stellenweise langweilig, aber der dritte hat unterhalten, und das könnte man auch ruhig so rezensieren. bücher dürfen unterhalten, sollen unterhalten.

es muss nicht jede person ende nie beschrieben werden. hier gehts um david hunter, das zeigt auch die ich-erzählung. david hunter wird die leute nicht ausfratscheln, wer sie sind was sie tun und was sie fühlen.

also bitte demnächst auf ein anderes genre (vielleicht sachbücher?) zurückgreifen, bevor man so eine grottige rezension vom stapel lässt

01.07.2010 10:34:17
Rakchi

Habe nun auch den dritten Band der Hunterreihe gelesen und dieser hat mich bisher am meisten überzeugt. Vom Lesen her ist es das angenehmste Buch. Flüssiger Schreibstil, jedoch markaberer als die Vorgänger. Das Spannende an Beckett\'s Bücher (Hunter) ist, dass der Mörder nicht erst im Verlaufe der Geschichte auftaucht, sondern schon früh im Buch erwähnt wird.

18.06.2010 14:25:38
Gjele

Ich muss Herrn König leider zustimmen. Ich lese jetzt schon drei Wochen an dem Buch, jeden Abend ein paar Seiten, weil ich es nicht ungelesen hinglegen will. Herr König, hat aber noch eine andere nervige Sache nicht erwähnt. Das eine ist das ewige rumgeheule von Dr Hunter -aber was mich wirklich auf die Palme bringt, ist das Jacobsen Gefasel. Der Punkt, an dem sie doch noch Ihre Gefühle zeigen könnte, ist schon lange überschritten und das sie gut riecht, ist nun schon im Ueberfluss erwähnt worden. Alles in allem eine sehr schwache Leistung, alles schon dagewesen und nicht neues. Und bessere Beschreibungen eines Anthropologen bei der Arbeit habe ich auch schon gelesen. S.Beckett werde ich wohl nicht mehr lesen die Luft ist draussen.

10.06.2010 17:41:13
Xenia

Ich muss zugeben, dass ich nie gerne gelesen habe. leider war mein erstes Buch "Kalte Asche", hab dann "Chemie des Todes" und zum Schluss "Leichenblässe" gelesen. Das tat meiner Freude am Lesen keinen abbruch. Im Gegenteil, ich bin auf den Geschmack des lesens gekommen, lese jetzt Thriller, ohne Ende. Mir gefielen alle 3 Bücher (auch, wenn die Reihenfolge bisschen komisch war) total spannend, dramatisch und auch detailliert. Die verschiedenen Stadien einer Leiche finde ich hochinteressant. Hunter empfand ich sehr authentisch, da er "menschliche Fehler" hat und nicht so aalglatt ist, wie so mancher Hauptdarsteller in anderen Romanen. Ich kann diese Bücher und besonders "Leichenblässe" nur empfehlen.

20.05.2010 18:34:24
Francis X. Petrel

David Hunter ist zurück!! -> "Leichenblässe" ist genauso fantastisch erzählt wie die vorangegangenen Krimis "Kalte Asche" und "Chemie des Todes". Es ist richtig spannend und es nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Genial und auf alle Fälle weiter zu empfehlen... Simon Beckett ist ein Meister seiner Kunst...

20.05.2010 18:30:41
krimi_mimi

An der ersten beiden Bändern der Hunter-Reihe hat mir richtig gut gefallen, dass es sich bei Hunter um einen forensischen Anthropologen zu handeln schien, der mit seiner Profession haderte und nicht ständig bis zu den Ellbogen in Leichen herumwühlte. Das Genre wird ja hinreichend von anderen Autoren und Autorinnen bedient. Mit Leichenblässe ist Beckett nun in der Abteilung Matsch und Brei angekommen. Schade! Denn mit diesem Buch ist er von Massenware kaum mehr zu unterscheiden.

Ich hoffe aber auf den nächsten Band und werde Hunter sicher noch eine Chance geben.

16.05.2010 18:50:07
Gefesselt

Ich bin bisher von der kompletten David Hunter Reihe begeistert. Simon Beckett schreibt flüssig und detailiiert, für manche vielleicht schon zu extrem wenn er Verwesungsprozesse beschreibt, welche meiner Meinung nach das Buch erst zu dem machen was es im Endeffekt ist - genial.
Das Einzige was mich geringfügig enttäuscht, ist das man nach dem ersten Buch (Chemie des Todes) relativ schnell erkennt wer der Mörder ist. Diesen Aspekt macht der Autor trotzallem wett, da das Buch bis zum Letzten fässelnd geschrieben ist. Und außerdem will man ja wissen ob man mit der Vermutung Recht hatte. ;)
5 von 5 Sternen und ich warte auf den nächsten Teil...

14.03.2010 01:19:30
Sophies_Welt

Ich fand dies Buch genial!! Ich hab es mir gekauft, weil ich die zwei Vorgänger schon super fand, aber "Leichenblässe" ist bislang das beste Buch von denen. Es ist von Anfang an bis Ende durchgehend spannend, die Geschichte nimmt tolle Wendungen und man tippt grundsätzlich immer auf den falschen als Mörder. Alles in allem kann ich das Buch nur empfehlen!!

07.03.2010 12:51:57
helmut1berge

Dieses Buch soll unterhalten, ist flüssig und spannend geschrieben. Ebenso wie die beiden Vorgänger, wobei "Kalte Asche" etwas abgesackt war gegenüber "Chemie des Todes". Das hat Beckett jetzt wieder ausgeglichen. Ich musste bei seinen Rückblicken auf die Handlung im zweiten Hunter-Buch nochmals dort nachlesen. Die Schlusshandlung ist dort tatsächlich etwas rasant erzählt worden. Aber ich möchte auch einen Blick auf den Übersetzer Andree Hesse lenken. Er hat alle drei Hunter-Bücher übersetzt und ist eventuell erst für diesen hier anzutreffenden flüssigen Stil mitverantwortlich. Ich warte auf Band 4 der Reihe.

25.02.2010 13:55:34
mammal

Bin eindeutig Kleinklein\'s Meinung, absolut geniales Buch, wie auch die anderen aus der David Hunter Reihe.
Sehr gut geschrieben zwar leicht lesig, aber nicht in langweiliger Sprache. Auch die Handlugen meiner Meinung nach gut auf einander abgeglichen.
Freue miach auf mehr von Simon Beckett und David Hunter:-)

Den Leuten, welche nur auf solche Kritik hören entgeht so leider viel zu viel.

25.02.2010 00:09:07
Kleinklein

Ich muss schon sagen, heutzutage darf man sich wirklich nicht mehr auf die Kritik verlassen. Wenn ich den Grad Unterschied sehe, zeigt das nur wie unterschiedlich wir Menschen eigentlich sind. Deshalb bin ich mehr entäuscht als wütend, das dieses fantastisches Buch so durch den Dreck gezogen wird. Denn es gibt viele da draussen, die sich Bücher nur nach den eingeheimsten Kritiken kaufen.
Am besten man schafft das ab, auch wenn das vlt ein Einschnitt in die Meinungsfreiheit ist. Denn sonst sollte man wirklich anfangen pros und kontras auflisten.

10.02.2010 13:40:16
Anita

Bin keine Lese-Ratte, aber diese 3 Bücher habe ich regelrecht verschlungen.

Leichenblässe ist eifach genial. Auch wenn manchmal alles ein bisschen schnell geht mit den fakten. das wichtigste ist aber sie spannung bleibt bis zum schluss
Aber vileicht hat es auch damit zutun, dass mich das Thema alleine schon sehr anspricht. Weiter so

29.01.2010 10:15:32
Nico

Mit "Leichenblässe" hat Simon Beckett sich nun leider aus der Liga der lesenswerten Thriller-Autoren herausgeschrieben. In (fast) allen Punkten kann ich mich der Kritik von Herrn König voll und ganz anschliessen - platter gehts kaum noch. Fast nur deshalb, da ich die beiden Vorgänger-Thriller von Beckett wirklich gut und spannend fand. Umso schlimmer, nun ein derart schlechtes Buch als dritten Teil abzuliefern. Schade um die Zeit, die man damit verbringt. Für sehr einfach gestrickte Gemüter vielleicht trotzdem lesenswert? - Ich weiß es nicht. So oder so; es war der letzte Beckett, für den ich Zeit und Geld investiert habe.

16.01.2010 16:23:18
Layla

Einfach ein tolles Buch!Ich fand alle drei Teile von D. Hunter sehr spannend und gut geschrieben! Nur das Ende von Kalte Asche hat mich etwas verwirrt, weil alles so plötzlich geschieht! Trotzdem ist das mein Lieblingsbuch unter den drei!gerade deswegebjnhk egfzagdhnn zegfkwueghfjkwqzheg qwegzfkqwjehfg

13.01.2010 13:31:53
Nilisis

Lieber Herr König, leider bleibt mir nichts aderes übrig als Sie selbst zu zitieren: "Zwischen Kaltschnäuzigkeit und Katzenjammer". Genau das trifft als Beschreibung auf Ihre Rezension zu.
Ewig langes Jammern darüber, dass Ihnen das Buch nicht gefallen hat (muss es ja auch nicht) und kaltschnäuzige Unterstellungen ("Fast alles in Leichenblässe ist zusammengeklaut und in einen halbwegs sitzenden Anzug gepresst worden."). Offensichtlich sind Sie ein großer Fan der Serie CSI oder warum fällt Ihnen zu fast allem diese Serie ein?

10.01.2010 15:57:51
Bio-Fan

Also echt, lieber Jochen König, 37 Grad ist doch was für Warmduscher. Da hättste den Heisswasserhahn ruhig noch mehr aufdrehen können. Die Entrüstung einiger Hunter-Fan ist da schon verständlich.
"Leichenblässe" steht seinen beiden Vorgängern in nichts nach. Ich habe es gestern abend in einem Rutsch gelesen. Nun gut, den kursiven Text habe ich alsbald ausgelassen, da ich mit den Gedanken eines Psychopathen nix anfangen kann, auch nicht, wenn er mich entpersönlicht mit "du" ansprechen will.

Aber der Plot, der hatte was. David Hunter auf der Body-Farm, quasi das Hogwart´s der forensischen Anthropologen. Man merkte gleich, da fühlt sich David zu Hause, da hat er gelernt bei Prof. Lieberman, da kann er wässern, ablösen, auflösen, sortieren, rekonstruieren - stupende Arbeit ? ja, aber er löst sich langsam von den Schrecken seiner jüngsten Vergangenheit. Das dauert vielleicht ein bisschen lang, aber Beckett lockert das Ganze mit ein paar genialen Einfällen auf. Ich sag nur: Heizöfchen oder die vielen Nadeln in der... (das darf ich jetzt nicht verraten)

Die Serienfigur David Hunter ist eine ausgeprägte Persönlichkeit, da können seine Mitstreiter schon mal ein bisschen blass aussehen, aber hier wirken die Amerikaner so erfrischend unamerikanisch, wenn ich da so an die Agentin Jacobsen und ihr Geheimnis denke.

Nur mit dem Ende, da hadere ich mit Beckett. Das war auch bei "Chemie des Todes" so. Diesmal kommt die Erkenntnis regelrecht angeflogen, beruht wieder so wenig auf den Ergebnissen der forensischen Arbeit. Nach einem spektakulären Ende mit Schrecken kann David Hunter wieder angstfrei Türen öffnen und eine Fortsetzung wird uns wieder in die Buchhandlung treiben.

Zweimal KönigsGrad ist aber zu heiss !

09.01.2010 10:42:41
Michi

So langsam frage ich mich, ob Herr König überhaupt etwas von Büchern versteht.

Diese Kritik ist völliger Schwachsinn!!

Die drei Dr Hunter Romane sind mit Abstand die besten Bücher, die ich in meinem Leben gelesen habe. Es gibt keinen anderen Autor, der einen so in ein Buch hineinversetzen kann.

Meiner Meinung nach sollte Herr König sich einen neuen Job suchen, von GUTEN Büchern hat er ja anscheinend keine Ahnung.

31.12.2009 15:31:08
LuckyLips

Das Buch ist der Hammer
Ich musste am Schluss überall Licht in meiner Wohnung an machen, weil es zu spannend wurde. Die Kritik von Herr König kann ich in keinster Form unterstützen!
Leider habe ich von hinten angefangen und somit diesen Hunter - Roman als erstes gelesen. Trotzdem habe ich gut in die Situation des Charakters reingefunden.

Kann ich nur weiter empfehlen!

18.12.2009 20:39:38
Lisa

Ich finde die Kritik von Herrn König völlig unangebracht. Geschmäcker sind verschieden, diese polemischen Äusserungen finde ich nur unter der Gürtellinie !

Simon Beckett geht in all seinen Büchern sehr ins Detail, für mich ist er einer der besten Autoren und "Leichenblässe" eines der besten Bücher.

18.12.2009 12:22:12
Bell

Jetzt habe ich den dritten Teil gelesen und muss sagen, ich war anfangs etwas enttäuscht. Hunter hat mir viel zu sehr im Selbstmitleid gebadet - seine Selbstzweifel und seine depressive Grundstimmung waren berechtigt, aber dennoch hat es mich ein bisschen genervt. Auch hatte ich das Gefühl, dass der Erzählstil noch lakonischer geworden ist. Die Charaktere waren mir zum Teil zu schablonenhaft, wie zum Beispiel der Bestatter York oder die TBI-Agentin Jacobsen. (Obwohl ich "Navy CIS" nur ein-, zweimal jeweils ein paar Minuten angeschaut habe, musste ich bei Summer auch sofort an die Schauspielerin aus dieser Serie denken).

Nach einer gewissen Anlaufzeit fand ich aber zum Glück doch gut in den Roman hinein und habe mich gut unterhalten gefühlt. Obwohl einiges doch sehr vorhersehbar war, schadete das nicht dem Lesegenuss, denn wenn alles zu überraschend und völlig ungeahnt passiert, ist das ja auch eher unrealistisch. Die Bodyfarm-Beschreibungen waren ja eher spärlich gesät, aber sie gefielen mir gut. Auch die Kulisse des Leichenschauhauses und die des alten Sanatoriums fand ich für einen Thriller sehr gut gewählt.

Verglichen mit den ersten beiden Hunter-Romanen ist dieser hier aber der schwächste für mich. "Kalte Asche" hat mir, schon wegen der Kulisse, am besten gefallen. Dennoch gebe ich "Leichenblässe" 80 Grad, weil es mich wie gesagt sehr gut unterhalten hat. Ein spannender Thriller mit kleineren, verkraftbaren Mängeln.

11.11.2009 04:57:08
PeterM.

Hallo

Ich kann die vernichtende Kritik von Herrn König nicht nachvollziehen.
Vor allem die Verweise auf Fernsehserien in einer Buchkritik finde ich unpassend.

Ich selbst habe die Bücher um Dr. Hunter von S. Beckett erst vor wenigen Tagen entdeckt und bereits alle drei Teile gelesen.

In „Die Chemie des Todes“ war der Mörder viel zu leicht zu erkennen. Aber die Spannung war ungebrochen und wurde stets gesteigert. „Kalte Asche“ hingegen bot eine furiose Geschichte mit einem starken Ende.

Doch in „Leichenblässe“ bedient Beckett sich einem leicht veränderten Schreibstil. Er läßt den Mörder von Anfang an mitschreiben und gibt dem Leser somit schauderhafte Einblicke in dessen kranke Psyche. Die teils übertriebene Selbstkritik Dr. Hunters begründet sich in den beiden vorherigen Büchern.
Leichblässe mangelt es teilweise an der nötigen Steigerung der Spannung, so wie ich es aus den beiden vorherigen Büchern kannte.

Dennoch ist „Leicheblässe“ für mich der gelungendste der bisherigen Dr. Hunter Teile. Es bietet ein sehr gleichmäßiges Tempo. Die Geschichte ist vollständig und sehr spannend. Und das Ende ist schockierend. Vor allem das Ende hat mich begeistert!

Viel Spaß beim Lesen!

10.09.2009 15:42:00
Marion N.

Die ausführliche und vernichtende Bewertung von Jochen K. kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Wie Chemie der Todes und Kalte Asche ist auch Leichenblässe ein Buch das man ungern aus der Hand legt. Es entspricht eben Becketts Stil. Wer diesen im allgemeinen mag wird auch Leichenblässe gerne lesen und als spannend empfinden. Wer seinen Stil nicht mag, muss es ja nicht lesen. Herr König vielleicht wäre Feuchtgebiete ein spannenderes Buch in Ihren Augen?
Um zum Abschluss zu kommen, wir sind mehrere Simon Fans und können nur unsere eigene Meinung vertreten und die lautet kurz um: Leichenblässe ist unserer Meinung nach bis jetzt das beste Buch von ihm. Uns hat es sehr gut unterhalten und das es spannend war, da sind wir uns einig. Natürlich gibt es immer Menschen die grundsätzlich alles besser wissen und schlecht reden müssen.
Wer sich für Beckett begeistern kann, sollte Leichenblässe unbedingt lesen.

24.08.2009 16:13:31
HelgaR

In diesem 3.Fall befindet David sich bei seinem alten Mentor Tom Liebermann in Tennessee auf der Body Farm, wo ein Toter, bis zur Unkenntlichkeit zersetzt, gefunden wird. Aus dem einen Fall werden mehrere und alles nimmt unglaubliche Ausmaße an und wird immer verworrener und umfangreicher und der Mörder führt sie pausenlos auf Irrwege. Eine sehr spannend aufgebaute Story, die zu immer neuen Überlegungen führt, welche man dann wieder verwirft.

Die Protagonisten haben mir, wie immer, sehr gut gefallen, man erfährt wieder einiges über das Privatleben, vor allem über jenes der amerikanischen Freunde, was in diesem Fall besonders interessant war. Ein äußerst spannendes Buch, welches mit einem gigantischen Ende aufwartet. Freue mich schon auf den nächsten Fall und bin gespannt wie es mit David weitergeht.

19.08.2009 20:52:35
Muggel

Eben habe ich den Roman zu Ende gelesen und bin doch sehr enttäuscht.Die ganze Zeit wartet man auf die Span nung und UUps! dann ist der Roman auch schon aus. Kein Vergleich zu den beiden anderen Fällen von David Hunter.
Und dann diese Wendungen mal wieder. Kalte Asche hatte ja auch genug davon. Vielleicht sollte der Autor im neuen Roman mal einen etwas anderen Stil reinbringen, denn es wiederholt sich doch zu oft.Gut, dass es Büchereien gibt, denn sonst hätte ich mich sehr geärgert, wenn ich dieses Buch gekauft hätte.

04.08.2009 16:19:37
Magellan

Ich kann die oben getätigte Wertung von 37 Grad nicht ganz nachvollziehen. Mittlerweile müsste doch jedem Krimileser klar geworden sein, dass im Bereich des Psychothriller-Genres wie in den anderen weiten Bereichen der Kriminalliteratur das Rad nicht mit jeder Neuerscheinung von Beckett, Reichs, Fairstein, Ketchum und Konsorten neu erfunden werden kann und auch muss. Simon Becketts dritter Roman um David Hunter ist nicht mehr und nicht weniger als das, was er qua natura ist: Ein Kriminalroman, der unterhalten will. Es ist nicht ein Meisterwerk geworden, keine "tour de force", aber dass Herr König ein dermaßen unpassendes und arrogantes Vokabular an den Tag lebt (Z.B. "Knallchargen", "männliche Rosamunde Pilcher des Morbiden"), ist schlichtweg unnötig.
Lieber Herr König,
vielleicht können Sie mit Herrn Becketts Werk nicht so viel anfangen, weil Ihnen, wie auch inzwischen vielen anderen Kritikern, die Psychothriller um Forensiker und andere Berufsgruppen, zu viel werden. Das ist Ihr gutes Recht.
Ihre Kritik könnte in der FAZ oder in der ZEIT stehen. Aber hier ist sie, meiner unmaßgeblichen Meinung nach, etwas am Kern der Sache vorbei. Beckett ist kein Großmeister, eher ein solider Arbeiter. Das ist zu honorieren. Auch solchen Autoren, die nicht die Klasse eines Jack Ketchum oder Rex Miller erreichen und die nicht wie Stieg Larsson beinahe als "heilig" angesehen werden, haben ihre Daseinsberechtigung.
Es ist ein Unterhaltungsroman, keine zeitkritische und gesellschaftspsychologische Selbstoffenbarung der Generation XXX.
Ein Krimileser.

04.08.2009 16:17:34
Magellan

Ich kann die oben getätigte Wertung von 37 Grad nicht ganz nachvollziehen. Mittlerweile müsste doch jedem Krimileser klar geworden sein, dass im Bereich des Psychothriller-Genres wie in den anderen weiten Bereichen der Kriminalliteratur das Rad nicht mit jeder Neuerscheinung von Beckett, Reichs, Fairstein, Ketchum und Konsorten neu erfunden werden kann und auch muss. Simon Becketts dritter Roman um David Hunter ist nicht mehr und nicht weniger als das, was er qua natura ist: Ein Kriminalroman, der unterhalten will. Es ist nicht ein Meisterwerk geworden, keine "tour de force", aber dass Herr König ein dermaßen unpassendes und arrogantes Vokabular an den Tag lebt (Z.B. "Knallchargen", "männliche Rosamunde Pilcher des Morbiden"), ist schlichtweg unnötig.
Lieber Herr König,
vielleicht können Sie mit Herrn Becketts Werk nicht so viel anfangen, weil Ihnen, wie auch inzwischen vielen anderen Kritikern, die Psychothriller um Forensiker und andere Berufsgruppen, zu viel werden. Das ist Ihr gutes Recht.
Ihre Kritik könnte in der FAZ oder in der ZEIT stehen. Aber hier ist sie, meiner unmaßgeblichen Meinung nach, etwas am Kern der Sache vorbei. Beckett ist kein Großmeister, eher ein solider Arbeiter. Das ist zu honorieren. Auch solchen Autoren, die nicht die Klasse eines Jack Ketchum oder Rex Miller erreichen und die nicht wie Stieg Larsson beinahe als "heilig" angesehen werden, haben ihre Daseinsberechtigung.
Es ist ein Unterhaltungsroman, keine zeitkritische und gesellschaftspsychologische Selbstoffenbarung der Generation XXX.
Ein Krimileser.

24.07.2009 21:18:25
Novalis_69

Mir ist nicht ganz klar ob der Autor hier genau wußte was er wollte. Nach 2 echt guten Büchern welche den Spannungs-
bogen von Anfang bis Ende halten, wurde ich hier bereits nach 60 Seiten des lesens überdrüssig. Ich frag mich ersthaft ob dieses Buch sein musste oder ob man nur publik sein wollte. Wie so oft, lieber kein Werk als ein schlechtes. Gemessen wird man wie überall im Leben an den schlechten Taten. Zum Glück lieh ich mir das Buch nur aus, ansonsten hätte mich das Geld gereut einen Staubfänger erworben zu haben.. Schade das Ganze, der Autor kann mehr, das hat er schon bewiesen.

19.07.2009 22:38:28
Micha

Mir haben alle 3 Bücher von Simon Beckett super gut gefallen. Nach "Kalter Asche" wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Da ich keine gebundenen Bücher kaufe setzte ich mich kurzerhand auf die Warteliste meiner Bücherei und ich muß sagen, die Warterei hat sich gelohnt. Als ich das Buch abholen konnte habe ich es in null komma nix durchgelesen. Ich fand es spannend bis zur letzten Seite und habe durch das lesen fast einen Termin nicht einhalten können! Ich kann alle 3 Bücher weiterempfehlen.

16.07.2009 19:51:28
TantHetti76

Alle Fälle von David Hunter finde ich gelungen. Auch die Tatsache, dass er eine angeriffene Seele hatte. Es muss doch nicht immer ein knallharter Ermittler irgendwelche kniffeligen Fälle lösen. David Hunter ist eine sympathische Figur. Simon Beckett hat sich wirklich Mühe gegeben, dass wir mal einen Einblick in die Arbeit eines Anthropologen gewinnen, ohne gleich ein Lexikon aus dem Regal ziehen zu müssen. Wir vorher schon mehrmals erwähnt, ist "Leichenblässe" sowie die anderen Teile, flüssig und verständlich geschrieben. Und das ist gut so. Nach der Arbeit möchte ich keine schwerverdauliche Lese-Kost zu mir nehmen.

06.07.2009 13:32:25
nobi

Kann mich meinen Vorgängern nicht anschliessen. Ich fand nur die letzten 100 Seiten einigermassen spannend.
Davor war viel Langeweile, vor allem die Gedanken (kursiv geschriebener Text) haben mich ziemlich lang verwirrt u. genervt.
Also ich finde die 3 Romane nehmen immer mehr ab an Spannung, so gut ich "Die Chemie des Todes" noch fand, desto schwächer wurden die beiden Nachfolger.
Ergo, ich muss nicht unbedingt noch einen
Becket lesen. Für mich höchstens 65°

01.07.2009 22:41:46
Thommy191968

Als ich "Leichenblässe" zu lesen begann, habe ich mich auf eine spannende und sehr gute Fortsetzung von "Kalte Asche" gefreut. Der Roman hat auf den ersten 350 Seiten auch das gehalten, was ich mir von ihm versprochen habe. Aber was danach aus meiner Sicht Simon Beckett "geritten" hat, weiß ich nicht genau. Aus meiner Sicht übertreibt der Autor den Weg zur Lösung. Daher war der Lesespaß zum Schluß doch sehr getrübt. Die Bewertung für diesen Roman kann aus meiner Sicht daher nicht über 80 Grad liegen.

04.06.2009 13:09:43
Romana S.

Bis zu meinem ~ 17. Lebensjahr war ich ein totaler Büchermuffel. Irgendwann war mir den ganzen Sonntag mit fernsehn zu verbringen zu blöd u. einfältig und habe angefangen zu lesen!In den nun 4 Jahren habe ich schon viele Bücher verschlungen und muss sagen, bis auf 1 anderen Krimi (Sharon J. Bolton, Sacrifice) kommt den Büchern von Simon Beckett nichts auch nur annähernd nahe!Habe jetzt die David Hunter Trilogie in Rekordtempo (für mich) gelesen/verschlungen und muss sagen - EINFACH GENIAL!Auch Leichenblässe ist ein absoluter Knüller, wobei wie schon einige Poster vor mir geschrieben haben, finde auch ich, dass die Spannung nicht zu 100% an Kalte Asche heran kommt. Trotz allem kann ich Leichenblässe u. dessen Vorgänger mit BESTEM GEWISSEN WEITEREMPFEHLEN!

21.05.2009 09:11:24
K.R.

Als selbsterklärter Lesemuffel, der ein Buch nur dann einmal in die Hand nimmt, wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen, habe ich, Oh Wunder, auf Empfehlung sowohl Chemie des Todes und Kalte Asche, als auch Leichenblässe innerhalb weniger Tage, im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen. Nachdem ich Kalte Asche in nicht ganz 24 Stunden in mich aufgesaugt hatte, war ich angefixt von dem Gedanken zu erfahren wie es mit David Hunter nach dem Attentat in seinem Haus wohl weitergeht und bin schnurstracks in den Buchladen um die Ecke gehechtet um Leichenblässe zu kaufen, habe mich in meine 4 Wände verkrümelt und das Buch innerhalb von nichteinmal 12 Stunden gelesen. Beckett hat es geschafft mich abtauchen zu lassen und mich auf eine Story mit Haut und Haar einzulassen. Literatur"kritiker" mögen sich langweilen. Ich, der einfach gestrickte Konsument legt Wert darauf gefesselt zu werden. Dies gelingt Beckett aufgrund seines flüssigen Schreibstiles und der Fähigkeit Szenerien und Fakten so in Worte zu fassen, das sie vor mir wie ein Film ablaufen. Ich werde mir so schnell es geht, auch seine anderen Bände, jenseits von David Hunter zu Gemüte führen. Danke das Sie die Lust auf´s Lesen in mir entfacht haben, Mr. Beckett.

29.04.2009 18:05:15
Vince-Garron

Ich fand den Roman Klasse!War richtig gut geschrieben von Simon Beckett.Es war wie in den anderen Romanen von Beckett(David Hunter)bis kurz vor Schluß nicht klar wer nun der Mörder ist.Ich kann den Roman wirklich weiter Empfehlen.Kam zwar nach meiner Ansicht nicht ganz an Klate Asche ran war aber trotzdem Super

28.03.2009 20:43:25
Coco206

Vor einigen Wochen habe ich dieses Buch angefangen, aber schon auf der ersten Seite hab ich mich so sehr darüber aufgeregt.
Ich kann leider nichtmal wirklich begründen, warum. Wahrscheinlich liegt es an meiner Abneigung dem Autor gegenüber aufgrund seiner letzten zwei Bücher.

Mir ging schon die erste Seite auf die Nerven. Das hat mich zu sehr an den Anatomieunterricht erinnert. Der Protagonist ist mir unsympathisch, die Story fängt auf der Body Farm an (mal was ganz Neues) und gleich wird er in eine Ermittlung einbezogen, obwohl er doch noch gar nicht weiß, ob er wieder arbeiten möchte.

Nach ca 50 Seiten hab ich es abgebrochen und werde es höchstwahrscheinlich auch nie wieder zur Hand nehmen. Es gibt so viele gute Romane mit Thema forensische Anthropologie, da muss ich mir diesen Autor nicht mehr antun!

26.03.2009 10:24:24
Lese-Bine

Da ich zu einem Beckett bzw David Hunter " Fan" wurde habe ich mir natürlich gleich das Buch gekauft. Für mich war es spannend und so geschrieben dass ich es auch, wie die Bücher davor, nicht aus der Hand legen konnte. Die Geschehnisse rund um die Body Farm fand ich fesselnd und interessant. Leider war es nicht der David Hunter den man kannte, zum einen rechtfertigt es mit Sicherheit die Tatsache dass er die Geschehnisse zu verarbeiten hatte. Ich persönlich hätte es besser gefunden wenn er etwas stärker mit der Situation umgegangen wäre und schneller wieder zu sich selbst gefunden hätte.

16.03.2009 17:47:34
Zaubermauss

LEICHENBLÄSSE - ein gutes Buch, gut recherchiert, ein netter und (sicher) auf Fakten basierender Roman. Eine ausfühliche Analyse möchte ich mir hier ersparen. Das Buch hat mir gefallen, die Spannung war in KALTE ASCHE erheblich höher angesetzt. Warum soll ein forensicher Anthropologe nicht auch mal jammern. Ein Anschlag auf sein Leben bringt ein Trauma mit sich, welches es zu überwinden gilt. Die Darstellung der Body Farm ist sehr interessant - ein wenig gruselig, aber für die Forschung muss es solche Institute geben. Simon Beckett lässt tief in die kaputte menschliche Seele eines Psychopathen blicken - sicher keine Erfindung und schlimm, dass es sowas überhaupt gibt. Forensische Anthropologie auch für den Laien interessant erklärt! Und am Ende des Buches mangelt es nicht an gefundenen Leichen. Alles in allem ein gelungener 3. Teil. Ich freue mich auf den 4. Fall von Dr. David Hunter!!! Bücher sind Geschmacksache, aber man sollte die Inhalte nicht totanalysieren!

12.03.2009 22:59:51
Bärlebrumm

Schon Scheisse wenn man es nicht versteht ein Buch zu lesen und zu leben, und stattdessen versucht jedes einzelne Wort zu analysieren und zu bewerten.
Wenn man sich ein Buch zum lesen schnappt, dann sollte man auch unvoreingenommen ran gehen und nicht zu viel erwarten oder seinen "Job" übertrieben "gut" machen wollen.
Sicher war Leichenblässe nicht besser als Chemie des Todes oder Kalte Asche, aber um soviel schlechter wie es hier von einigen Dargestellt wird ist es auch nicht.
Es ist eine einfache Konstante, genau das was man erwartet. Zuviel Veränderung tut selten gut. Wieviele Autoren oder auch Künstler aus der Musikbranche sind schon untergegangen und mit vernichtenden Kritiken übersäht worden weil sie ihren Stil geändert haben? Simon Beckett bleibt mit der David Hunter Reihe seinem Stil treu, und genau das ist es was die Leser wollen. Ich werde mir jedenfalls den nächsten David Hunter holen.

12.03.2009 17:22:35
thola

Genau das was ich erwartet habe, Simon Beckett versteh es den Leser in Spannung und Entsetzen zu versetzen. Und genau das ist was seine Bücher für mich Lesenswert machen.Die David Hunter Reihe läßt nicht nach, normalerweise lassen die "Reihen" Bücher oft an Spannung nach, aber nicht bei Simon Beckett. Der Leser wird in den Bann gezogen von Dr.Hunter, den forensischen Anthropologen, der auf die "Body Farm" zurückgekehrt ist um sich selbst wiederzufinden, was ihm nach und nach gelingt.Als eine Leiche gefunden wird,bittet Tom (sein alter Freund und Leiter der Body Form)David um seine Mitarbeit.David ist sich nicht ganz sicher,aber um Tom einen gefallen zu tun willigt er ein...Und dann tauchen immer wieder neue Leichen auf...Und das Schicksal von David nimmt wieder seinen Lauf...

09.03.2009 11:45:57
Tempe

Leider ist der dritte Teil nicht so spannend wie die ersten zwei, die Einleitung ist viel zu lange, und lange passiert nicht wirklich was spannendes.
Doch die letzten 150 Seiten machen es die Mühe wert, da greift Simon Beckett wieder voll zu.
Ich werde die nächsten Hunter Bücher auf jeden Fall lesen auch wenn das 3 nicht so gut war wie die anderen.

25.02.2009 21:21:10
Carmen Wöhler

Nach den ersten beiden Büchern, die mir beide ausnahmslos gut gefallen haben, obwohl jeweils schon sehr früh die Täter bekannt waren, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Bereits das Cover finde ich sehr ansprechend, obwohl es selbstverständlich um den Inhalt geht. Und der hat mich ausgesprochen gut gefallen: Die Figuren fand ich überzeugend, die Geschichte fesselnd und die Rückblicke der David Hunter kein bißchen überzogen sondern bei seiner Vorgeschichte eher angemessen... Ein spannendes Buch, das sich gut lesen läßt mit einem hohen Gänsehautfaktor! Ich bin bereits jetzt gespannt auf den vierten Band!

16.02.2009 13:15:57
mithei

Nachdem ich "Kalte Asche" und "Chemie des Todes" gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das dritte Buch. Leider bin ich von diesem Buch sehr enttäuscht!
Ich gebe dem Herrn Jochen König in allem volle Zustimmung. Ich kann mir nur vorstellen, dass Simon Beckett unter einem hohen Erfolgsdruck stand, um so einen oberflächlichen und aus allen Winkeln zusammengeklauten Krimi zu schreiben. Besonders hat mich die Menge der Leichen gestört - weniger ist manchmal mehr! Auch 11 - statt über 40 Leichen hätten ein forensisches Thema begründen können. Besonders enttäuscht bin ich, dass ich diesen Roman vor seinem Erscheinen geordert habe - nie wieder! Und dann noch doppelt so teuer wie die zwei ersten Krimis. Auch in dieser Hinsicht kann man aus Erfahrung lernen!

12.02.2009 17:11:13
Karina

Ich kann dem Herrn König überhaupt nicht zustimmen. Nachdem es "Kalte Asche" leider an Spannung und auch an Überraschungen mangelte, hat Simon Beckett mit "Leichenblässe" doch wieder zu seiner Bestform zurückgefunden. Das Thema Forensik und nun auch die Psychologie wurden gut beleuchtet und zudem konnte man bis zum Ende rätseln wer der Täter war. Ich fand es auch als gerade positiv, dass die Personen nicht zu detailliert beschrieben wurden. Dadurch wäre das Buch langatmiger geworden und trotzdem wusste man noch genung, um zu rätseln, wer denn nun der Mörder war. Ebenso war der Schreibstil wieder brilliant und auch die Idee, die Gedanken des Mörders zu zeigen war super! Besonders das Ende fand ich in diesem dritten Roman unglaublich spannend! Alles in allem sehr gelungen und fast noch besser als der erste Roman!!

12.02.2009 14:28:27
Janko

Nachdem sich David Hunter von der Attacke auf sein eigen Leib und Leben wieder einigermaßen erholt zu haben scheint, begibt er sich auf die Einladung eines alten Freundes hin, auf eine Art Forschungsreise nach Knoxville/Tennessee. Dieser alte Freund, seines Zeichens Direktor der Anthropologischen Forschungseinrichtung in Knoxville Tennesse, besser bekannt unter der ein wenig makaberen Bezeichnung Body Farm, bittet den forensischen Anthropologen um Mithilfe bei der Aufklärung eines Mordes. Eine gefolterte, stark verweste Leiche wurde in einer Ferienhütte nahe Knoxville aufgefunden. Das verwunderliche bei der ganzen Sache ist jedoch der vergleichsweise starke Verwesungsgrad des Toten, der unter diesen Umständen nicht so weit fortgeschritten sein dürfte und der den Forensikern mehr als nur ein Rätsel aufgibt. Ständig geplagt von seelischen Tiefs wird schnell klar, das Hunter den Angriff auf seine Person psychisch nicht wirklich gut verkraftet hat. Von Selbstzweifeln und der Frage geplagt, seinen Beruf nach wie vor und ohne Einschränkungen ausüben zu können, hadert er stets mit sich selbst, was auf Dauer ein wenig übertrieben scheint. Auch Fragen der Zuständigkeiten und der Kompetenzen zerren stets an Hunters angekratzten Nerven. Simon Beckett versteht es allerdings immer wieder interessante Personen und aufregende Situationen in seinem Plot zu verflechten, was den potentiellen Leser stets dazu zwingt, weiterhin am Ball zu bleiben. Zur Mitte hin verliert „Leichenblässe“ jedoch leider ein wenig an Spannung, was im letzten Drittel durch eine unvorhersehbare Wendung allerdings definitiv wieder wett gemacht wird. Auf den etwas über 400 Seiten streut der, in Sheffield ansässige Autor immer wieder Fakten rund ums Sterben, die Verwesung, sowie die Bestimmung von Todesart und Todeszeitpunkt ein. Auch werden oftmals die momentanen Gedanken des Serienmörders an einzelne Kapitel angehängt, was den Plot mit einer zusätzlichen Nuance verfeinert. Obwohl flüssig und lebendig geschrieben reicht der dritte Teil der David-Hunter-Reihe leider nicht ganz an seine beiden Vorgänger heran.
Meine Wertung: 80°

12.02.2009 14:20:54
Janko

Nachdem sich David Hunter von der Attacke auf sein eigen Leib und Leben wieder einigermaßen erholt zu haben scheint, begibt er sich auf die Einladung eines alten Freundes hin, auf eine Art Forschungsreise nach Knoxville/Tennessee. Dieser alte Freund, seines Zeichens Direktor der Anthropologischen Forschungseinrichtung in Knoxville Tennesse, besser bekannt unter der ein wenig makaberen Bezeichnung Body Farm, bittet den forensischen Anthropologen um Mithilfe bei der Aufklärung eines Mordes. Eine gefolterte, stark verweste Leiche wurde in einer Ferienhütte nahe Knoxville aufgefunden. Das verwunderliche bei der ganzen Sache ist jedoch der vergleichsweise starke Verwesungsgrad des Toten, der unter diesen Umständen nicht so weit fortgeschritten sein dürfte und der den Forensikern mehr als nur ein Rätsel aufgibt. Ständig geplagt von seelischen Tiefs wird schnell klar, das Hunter den Angriff auf seine Person psychisch nicht wirklich gut verkraftet hat. Von Selbstzweifeln und der Frage geplagt, seinen Beruf nach wie vor und ohne Einschränkungen ausüben zu können, hadert er stets mit sich selbst, was auf Dauer ein wenig übertrieben scheint. Auch Fragen der Zuständigkeiten und der Kompetenzen zerren stets an Hunters angekratzten Nerven. Simon Beckett versteht es allerdings immer wieder interessante Personen und aufregende Situationen in seinem Plot zu verflechten, was den potentiellen Leser stets dazu zwingt, weiterhin am Ball zu bleiben. Zur Mitte hin verliert „Leichenblässe“ jedoch leider ein wenig an Spannung, was im letzten Drittel durch eine unvorhersehbare Wendung allerdings definitiv wieder wett gemacht wird. Auf den etwas über 400 Seiten streut der, in Sheffield ansässige Autor immer wieder Fakten rund ums Sterben, die Verwesung, sowie die Bestimmung von Todesart und Todeszeitpunkt ein. Auch werden oftmals die momentanen Gedanken des Serienmörders an einzelne Kapitel angehängt, was den Plot mit einer zusätzlichen Nuance verfeinert. Obwohl flüssig und lebendig geschrieben reicht der dritte Teil der David-Hunter-Reihe leider nicht ganz an seine beiden Vorgänger heran.
Meine Wertung: 80°

12.02.2009 10:03:40
Kai80

Meine persönliche beurteilung über dieses Buch fällt mir sehr schwer.

Nach "Die Chemie des Todes" und "kalte Asche" habe ich mich zum Simon Beckett Fan erklärt, was auch so bleiben wird.

Von Leichenblässe bin ich unterm Strich nicht enttäuscht, aber es hat mich bei weitem nicht so mitgerissen wie die ersten beiden teile.

Nach ca. 200 Seiten empfand ich das Buch als langweilig und habe mich darüber auch hier im Forum ausgelassen.

Kurze Zeit später baute sich für mich im Buch die Spannung auf, die sich dann bis zum Ende gehalten hat. Also unterm Strich kein Top Buch, aber eins das es sich lohnt zu lesen und ich werde mir auch die nächsten Bücher von Beckett kaufen.

11.02.2009 15:30:35
Lars Braun

Nachdem das 2 Buch -Kalte asche - seiner Serie ewas " orientierungslos " wirkte muss man sagen dass er hier die Form der Chemie des Todes wieder gefunden hat.
Es ist ein geniales Buch mit einer doch nicht so schnell zu erwartenden Wendung.
Die med. Aspeke sind gut erklärt und der " Ekelfaktor " bleibt im Rahmen. Die Handlung ist nicht die nenste, aber welches Thema ist schon neu.Schulnote 1

11.02.2009 10:09:17
BeGo

Eigentlich wollte ich ja nicht nach dem Reinfall mit Kalte Asche. Aber da meine Tochter sich das Buch ausgeliehen hat ... Was solls, dachte ich und hub an. Das ist mir bald vergangen. Wieder mal Gemetzel und Ekel (Aber, wer ekelt sich schon noch - die neueren Krimis und Thriller sind ja nur noch auf diese Schauereffekte reduziert.) und sonst nicht viel. Die Dokumentation im Fernsehen vor einiger Zeit über die Leichenfarm war wesenlich interessanter. Da blieb einem wenigstens das Gejammer des Protagonisten erspart. Und Handlung???!!! Ja, wo war sie denn? Eben: leichenblass!

10.02.2009 15:12:53
Soraya

Das Buch an sich kommt nicht an das erts eoder gar das zweite heran. Zu viel wird oberflächlich behandelt oder gar außer Acht gelassen oder gar nicht gennnt. Zu gern hätte ich erfahren wie es mit Jenny weitergeht, stattdessen muss ich mir Davids Geheule anhören.
Dennoch ist der Schreibstil von Beckett fließend und fesselnd, sodass das Buch gar nicht so schlecht sein kann.
55% Empfehlenswert

10.02.2009 12:43:46
BeGo

Ich meinte mit der Dokumentation über die Leichenfarm jene, sie vor einiger Zeit im Fernsehen zu sehen war. Es gab alledings auch einen Kriminalfilm, dessen Handlung sich ebenfalls dort herumtrieb. War genauso reißerisch und nicht sehr gelungen wie Becketts beide Romane. Mal sehen, welcher Autor sich als nächster zum Liebhaberschnitzler entwickelt.
Da hat sich eine ganz neue Sparte entwickelt. Vielleicht sollte man hier eine Metzelcouch einrichten oder besser Schlachterbank. Couch wäre dafür vielleicht etwas zu kuschelig.

10.02.2009 12:23:09
BeGo

Eigentlich wollte ich ja nicht nach dem Reinfall mit Kalte Asche. Aber da meine Tochter sich das Buch ausgeliehen hat ... Was solls dachte ich und hub an. Das ist mir bald vergangen. Wieder mal Gemetzel und Ekel (Aber, wer ekelt sich schon noch - die neueren Krimis und Thriller sind ja nur noch auf diese Schauereffekte reduziert.) und sonst nicht viel. Die Dokumentation über die Leichenfarm war wesenlich interessanter. Da blieb einem wenigstens das Gejammer des Protagonisten erspart. Und Handlung???!!! Ja, wo war sie denn? Eben: leichenblass!

09.02.2009 12:08:35
OUTTOWIN

Nach "Chemie des Todes" und "Kalte Asche" war ich gespannt auf den dritten David-Hunter-Fall "Leichenblässe".und bin eher enttäuscht worden. Meiner Meinung nach wird mit zu vielen Klischees gespielt. Die Selbstzweifel Hunters sind mir zwar aufgefallen, jedoch nicht wie bei meinen Vorrednern, als störend empfunden worden. Das Erzählschema ist jedoch ziemlich durchschaubar. So ein typisches "Tatort-Konzept (sonntags ARD): Der tätowierte Volleyballlehrer 45min vorm Ende war´s eh nicht". Für den nächsten Roman wünsche ich mir David Hunter zurück auf die Insel. Positiv bleibt vor allem Becketts Schreibstil zurück. Leicht und schnell zu lesen...

08.02.2009 13:11:05
wonni

Die beiden Vorgänger in der Buchreihe um Hunter waren schon super, aber dieses Buch war echt fesselnd. Jeder hat eine andere Fantasie und stellt sich die Orte/Geschehnisse anders vor. Ich für meinen Teil, hatte das Gefühl sozusagen "live" dabei zu sein. Manche Passagen waren etwas zu langatmig, aber alles in allem war das wieder sehr gelungen.
Auch das es diesmal in einem anderen Land gespielt hat, hat der Geschichte keinen Abbruch getan. Dieses Buch ist unbedingt empfehlendswert ;-)

07.02.2009 13:07:24
Tipitin

Chemie des Todes und Kalte Asche haben mich begeistert. Dagegen war Leichenblässe eine Enttäuschung. Es dauert sehr lange, bis Spannung aufkommt, Hunter geht einem doch ziemlich auf die Nerven, und vor allem: Grusel hin oder her, aber die detaillierten Beschreibungen diverser Verwesungszustände fand ich dann doch auf die Dauer ermüdend. So morbide bin ich nicht, dass ich das andauernd in seitenlanger Beschreibung bräuchte. Diesmal leider kein Treffer, Mr. Beckett.

06.02.2009 16:46:59
Andreas

Ja, das Buch ist spannend, aber der Vorgänger hat mir wesentlich besser gefallen. Die Spannung kam erst spät auf, stattdessen immer wieder Selbstzweifel.
Die Leichen sind detailliert beschrieben, aber auch das trägt nicht zur Spannung bei. Also der Anfang gestalltet sich zäh.
Die letzten Seiten holen dann doch wieder viel raus und das Lesen vergeht wie im Flug

06.02.2009 16:28:37
Stefanie aus Düren

Ich kann mich der Meinung von Agathe nur vollkommen anschließen. Spannung ohne Ende, dieses Buch kann es mit jedem Erfolgskrimi aufnehmen. Die Passagen über seine Selbstweifel waren wirklich oft, aber im Ganzen war dieses Buch einfach nur umwerfend. Wenn ihr also einen wirklich guten Krimi such - hier werdet ihr auf jeden Fall fündig.

04.02.2009 15:20:43
Agathe

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen regelrecht verschlungen und bin von "Leichenblässe" begeistert.
Klar, die ständigen Selbstzweifel von Dr. Hunter werden hier und da zu oft erwähnt, aber insgesamt ist das Buch einfach nur spannend, gut geschrieben und ich kann jedem nur empfehlen dieses Buch zu lesen!!!

03.02.2009 10:45:22
logoross

Ich bin gerade zur Hälfte duch und überlege mir schon, ob ich überhaupt weiterlesen soll. Die Handlung wird durch die ständigen Selbstzweifel von Dr.Hunter und die Kompetenzstreitereien derart blockiert, dass trotz der gruseligen Verwesungsbeschreibungen keine richtige Spannung aufkommen will.

Wie schon bei "Kalte Asche" bin ich etwas enttäuscht von der schleppenden Erzählung.

01.02.2009 22:28:10
arisingrealm

Das dritte Buch von Simon Beckett, "Leichblässe", ist meiner Meinung nach der schlechteste der bisherigen drei David Hunter-Bücher. Während die ersten beiden Bücher in überschaubaren kleinen Ortschaften spielen, an denen das Grauen Einzug hält, muss man sich in Becketts aktuellem Roman erst daran gewöhnen, dass "Leichenblässe" in den USA spielt. Nichts desto trotz ein guter Hunter-Roman in gewohnt spannender Erzählweise!

28.01.2009 21:14:02
Renato

Ich persönlich bin kein großartiger Leser. Gerade deswegen hat mich schon der erste Roman über David Hunter, "Die Chemie des Todes", überrascht. Innerhalb von 2 Tagen hatte ich ihn fertig gelesen. Dem Schreibstil von Simon Beckett verfallen habe ich mit Freuden vernommen, dass nun auch der dritte Teil der David Hunter Reihe draußen ist.

Wie schon die Chemie des Todes und Kalte Asche habe ich Leichenbläse verschlungen. Die Erzählweise ist, wie schon bei den Romanen zuvor, flüssig und nie langweilig. Gerade im dritten Teil geht Beckett sehr detailliert auf die Leichen ein. Was aber, für meine Begriffe eher einen wissenschaftlichen denn ekligen Charakter hat.

Allerdings schafft er es Beckett wieder ein furioses und überraschendes Ende zu finden. Die Spannung wird wieder bis zum Ende gehalten. Auch beim Aufbau der Spannung wird es nie langatmig oder gar langweilig.

Ich kann nur sagen dieser Roman ist für jeden David Hunter Fan ein Muss und ist für Neulinge eine Versuchung.

Mit vollster Empfehlung

Renato!

26.01.2009 17:34:29
baiba

Von den Vorschreibern wurde ja schon erzählt, um was es geht. Daher von mir nur mein persönlicher Eindruck:
Zu viele Details bei der Beschreibung der Leichen. Das trägt nicht zum Spannungsaufbau bei und ist unnötiger Schnickschnack.
Die ganze Geschichte kommt recht zäh in Gang. David muß sich zu intensiv an das Vergangene erinnern. Die ständigen Griffe an seine Narbe und immer wiederkehrenden Rückblicke langweilten mich.
Und dann kommt das selbe Strickmuster auf den Tisch, wie auch schon bei den Vorgängern. Sehr bald wird eine sooo eindeutige Fährte gelegt, dass man gleich weiß: ah, der soll es sein, ist es aber dann doch nicht; schließlich sind es immer die, an die man am wenigsten denkt...zweimal um die eigene Achse gedreht, und du hast den Täter!

Mich hat der 3. Hunter enttäuscht.

22.01.2009 17:43:46
Amanda Libris

Sehr schön gruselig in was für einen Fall David Hunter hier verwickelt wird, wo er sich doch eigentlich nur von den Folgen der schweren Verletzungen erholen will, die er am Ende von "Kalte Asche" erlitten hatte. Die amerikanischen Kollegen werden auch sehr gut gezeichnet.
Nichts für Menschen, die sich schnell ekeln. Sehr gute Kost für Freunde der forensischen Pathologie.
Hunter war schon immer vor seinen privaten Problemen geflohen. Diese Probleme gehören zu seinem Charakter und werden sich nicht innerhalb kurzer Zeit erledigen. Dieses Merkmal ist doch bei fast allen glaubwürdigen Ermittlern zu finden. Also wird es weitergehen mit David Hunter.
Beckett braucht nicht immer genau dasselbe Strickmuster, um einen guten, spannenden Krimi zu schreiben.

22.01.2009 13:51:31
Andrea Koßmann www.kossis-welt.de

David Hunter ist zurück

Lange musste der Leser auf die Rückkehr des forensischen Anthropologen David Hunter warten. Denn anderthalb Jahre können verdammt lang sein, wenn man sehnsüchtig darauf wartet, dass ein neues Buch von Simon Beckett auf den Markt kommt.

Als eine Leiche aufgefunden wird, die man anhand ihrer Verwesungsmerkmale nicht mehr identifizieren kann, ist es ein Wink des Schicksals, dass Hunter gerade in der Nähe ist und an der Aufdeckung dieses Mordes teilhaben kann. Eigentlich ist er nur zu Besuch in Tennesse, denn von seinem letzten Einsatz ist er noch ein wenig lädiert und wollte eine Auszeit nehmen um für seinen Job wieder fit zu sein. Dazu besuchte er die sogenannte „Body Farm“, die Schauplatz für forensische Tätigkeiten ist. Die Ermittler vor Ort sind alles andere als angetan davon, dass Hunter, der Engländer, in ihrem Fall mitschnüffelt. Und das zeigen sie ihm auch. Immer wieder stößt er darauf, dass er vor Ort nicht willkommen ist.

Doch sein alter Freund Tom hält viel von ihm und legt bei seinen Kollegen ein gutes Wort für ihn ein. Sehr ekelerregend schildert Beckett die Verwesung und den Geruch der gefundenen Leiche und gerade diese Stellen in diesem Buch sind sicher nichts für zarte Seelen. Selbst mir als hartgesottene Thriller-Expertin stockte so manches Mal der Atem.

Am Fundort der Leiche wird ein Beweisstück gefunden, welches einen sehr gut abgezeichneten Fingerabdruck enthält. Auf der Suche nach dem zugehörigen Menschen entpuppt sich der Abdruck als der eines Mannes, der aber bereits seit 6 Monaten tot sein soll. Hunter und Tom machen sich auf die Suche nach dieser Leiche und beantragen eine Exhumierung, bei der sie wiederum auch auf Ungereimtheiten stoßen. Und es tauchen immer mehr Leichen auf, die wiederum auf andere Leichen hinweisen. Begleitet wird die Suche nach dem Serienmörder immer wieder von grausigen Funden, vielen Maden in den Leichen und von Gerüchen, bei denen ich froh bin, dass sie über das Buch nicht übertragen werden konnten.

Gleichzeitig zu dieser Geschichte wird in Kursivschrift eine ganz andere Geschichte erzählt, von der man Anfangs nicht weiß, von wem sie berichtet. Erst nach und nach kommt der Leser dahinter, was diese andere Geschichte zu sagen hat und am Ende laufen diese beiden Fäden natürlich zusammen.

Mit einem hat Beckett auch in diesem Buch nicht gespart: Spannung, Thrill und ekelerregende Szenen geben sich die Klinke in die Hand. Einmal in das Buch hineingesogen, kommt man erst wieder raus, wenn die Mordserie sich am Ende auflöst. Die Spannungslinie wird konstant gehalten und gerade ganz zum Schluss geht sie noch mal steil in die Höhe.

Man muss sich mit der Arbeit eines forensischen Anthropologen sicherlich nicht auskennen, aber auch der Laie lernt einen kleinen Teil dieses Wissens dazu. Zu keiner Zeit erscheinen die Erläuterungen zu Verwesungszeiten oder optischen Eindrücken der Leichen als zu pathologisch. Auch der Laie versteht die Begriffe, denn sie werden von Beckett erläutert. Man liest also einen ziemlich gut geschriebenen Thriller und so ganz nebenbei lernt man noch Wissenswertes über die Anthropologie.

Dieser Thriller hat also alles, was einen guten Thriller ausmacht. Nur eines nicht: Die Antwort auf die Frage, ob es weitere Fälle mit David Hunter geben wird. Denn das würde mich persönlich brennend interessieren.

Bis es aber vielleicht soweit ist, können Beckett-Fans und die, die es noch werden möchten, sich darauf freuen, dass es in diesem Jahr noch zwei weitere Bücher des Autors geben wird. Nämlich „Obsession“ und „Flammenbrut“.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um den 3. Thriller aus der „David-Hunter-Serie“ handelt. Und auch wenn jeder Teil in sich abgeschlossen ist, so empfehle ich, die Reihenfolge („Die Chemie des Todes“, „Kalte Asche“, „Leichenblässe“) einzuhalten, da das Leben des Protagonisten Hunter ja in jedem Buch voranschreitet. Zwar wird auch im dritten Teil wieder ein wenig aus der Vergangenheit geplaudert, aber schöner ist es, wenn man Hunter von Anfang an erlebt.

Resumée: Beckett konnte an den Erfolg seiner ersten beiden Thriller dieser Serie problemlos anknüpfen!

22.01.2009 10:34:51
Neberu

Da geb ich dir recht!
Er ist definitiv einer der besten Schreiber!

Ich muss zu geben normalerweise nicht so der Bücherwurm zu sein, aber bisher habe ich alle seine Bücher ziemlich schnell verschlungen.

Leichenblässe wird von Seite zu Seite besser, finde ich!

Warten wir ab, was noch so kommt. Habe nach meinem letzten Eintrag im Internet in nem Interview gelesen, dass er schon am 4. David Hunter Roman schreibt *freu*

21.01.2009 16:00:26
RoMii

Ich habe das Buch noch nicht gelesen da es noch nicht lange auf deutsch erhältlich ist . ich freue mich daher ungemein dass ich das buch in einigen tagen bekomme. Wie ich den anderen komendaren entnommen habe, ist dieses buch nicht so gut wie die letzten beiden, doch ich bin überzeugt dass es trotz allem ein spaß wird es zu lesen da simon beckett einer der BESTEN schreiber ist ! .

21.01.2009 09:29:24
Neberu

Also ich finde das Buch bisher ganz gut. Bin mal gespannt, ob es besser als die Chemie des Todes wird. Das Buch fand ich bisher das beste.

In Leichenblässe bin ich aber noch nicht so weit um ein eindeutiges Urteil abzugeben. Aber von dem, was ich bisher gelesen habe kann ich denke ich sagen, dass es nicht schlechter sein wird als die Vorgänger. Bin mal gespannt wie dieses Buch ausgeht und hoffe, dass die David Hunter Reihe noch erweitert wird!

Weiß jemand, ob eine Verflimung eines der Bücher geplant ist?

VIele Grüße

Neberu

17.01.2009 16:16:09
mimikrimi

mimikrimi zu "Leichenblässe"
Ich habe zwar erst ein paar Seiten gelesen,aber so richtig spannend finde ich es noch nicht.Hunter quält sich zu sehr mit Selbstzweifeln und findet keinen richtigen Draht zur Arbeit,obwohl ihn sein alter Prof helfen will.Die Sequenz am Anfang ist aber wieder gut beschrieben und macht schon neugierig. Ich werde es natürlich weiterlesen.

17.01.2009 15:29:32
Binchen

Ehrlich gesagt – ich hab keine Ahnung, ob ich das Buch empfehlen würde oder nicht! Ich habe sowohl „Die Chemie des Todes“ als auch „Kalte Asche“ von ihm gelesen und habe mich riesig auf die neue Hunter-Story gefreut. Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, ob die Freude gerecht fertig war.
Das Zusammenspiel von privaten Problemen und der beruflichen Verstrickung Hunters in die Mordserie, machte in „Der Chemie des Todes“ meines Erachtens die Spannung und Faszination aus. Dies fehlte bereits streckenweise bei seinem zweiten Buch „Kalte Asche“, in dem David Hunter eher von einer lebensgefährlichen Situation in die andere stolperte, ohne das der Leser dabei einen wirklich persönlichen Bezug zum sympathischen Hauptprotagonisten hat.
Nun steht Hunter vor seiner neuen Herausforderung, dem besuch der „Body Farm“ in Tennessee. Auf der Flucht vor seinen eigenen Ängsten und Zweifeln, die er aus „Kalte Asche“ davon getragen hat, fliegt er in die USA und besucht seinen alten Professor. Es dauert nicht lange, da steckt David zusammen mit seinem ehemaligen Mentor auch schon mitten in einer amerikanischen Mordermittlung und besticht sehr schnell wieder durch seinen alten, bekannten Scharfsinn und sein unschlagbares Können im Bezug auf das Rekonstruieren von Todesursachen. Doch fehlt ihm dieses mal das nötige Selbstvertrauen!
Letzten Endes werden Hunters emotionale Probleme nicht wirklich gelöst. Auf den gewohnt spannenden und verwirrenden Gefühlsachterbahn-Show-down mit der richtigen Essenz an Action, den Hunter bis jetzt immer durch zu stehen hatte, wartete man vergeblich! Auch das gewohnte Täter-Rätelraten wird von Simon Beckett teilweile vorweg genommen.
Fazit: Sprachlich ist es wieder ein hoch Genuss, doch fehlt Hunter die nötige Tiefe und der Story die nötige Spannung!

09.01.2009 14:38:16
LeseRatte

David Hunter - Nun auch noch der dritte Teil? Was soll man davon halten? Und vorallem wann kommt das Buch auf den Markt? Kann mir das jemand beantworten?? Habt ihr auch die anderen beiden Bücher gelesen?? Die Chemie des Todes und Kalte Asche waren ja doch inhaltlich sehr änlich und auch von der schreibweise sehr aneinander orientiert, oder? Wenn man bedenkt das Simon B. das schreiben gelernt hat aber in der Thriller sparte eher unbeholfen wirkt, darf man nicht gleich ein vernichtendes Urteil fällen, sondern eher abwarten um zu erfahren ob und wie sich die schreibweise des Bücher schreibenden Journalisten (hoffentlich) verbessert hat! Die Geschichten an und für sich waren ja nicht schlecht, oder?