Was als Spiel begann

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Oslo: Aschehoug, 2005, Titel: 'Orkestergraven', Seiten: 347, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2008, Seiten: 351, Übersetzt: Gabriele Haefs

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Ines Dietzsch
Ein typischer Vertreter skandinavischer Kriminalliteratur

Buch-Rezension von Ines Dietzsch Mai 2008

Mit ihrem Inspektor Cato Isaksen gelang es der norwegischen Autorin Unni Lindell einen Ermittler auf dem Markt zu etablieren, der im vorliegenden Roman bereits seinen sechsten Fall bearbeitet.

Oslo im Januar: In einer eiskalten Nacht reisst das Klingeln des Telefons Inspektor Isaksen aus einem grässlichen Albtraum. Ein anonymer Anrufer hat den Fund einer Leiche unweit der U-Bahn-Gleise hinter einem schicken Möbelhaus gemeldet. Die junge Musikerin Siv Ellen Blad wurde auf dem Nachhauseweg von ihrem Spiel in der Oper erstochen und Cato Isaksen muss der sechzehnjährigen Maiken die Nachricht vom Tod der Mutter überbringen. Der Vater hatte die Familie unlängst verlassen, um mit Beth Hvinden und deren Sohn Miro zu leben. Getreu der Statistik (in acht von zehn Fällen war es der Ehemann oder der Liebhaber) ermittelt Isaksen im Umfeld von Axel Blads neuer Beziehung und nimmt Siv Ellens Orchesterkollegen Pavel Pletanek ins Visier, den sie zurück gewiesen hatte, weil er ihren materiellen Ansprüchen nicht genügte. Zähe Befragungen führen zu einer weiteren Spur. Das Postamt, in dem Siv Ellen Blad arbeitete, wurde vor kurzer Zeit überfallen, möglicherweise hat sie die beiden Täter erkannt. Inspektor Isaksen steckt so tief in seinen Ermittlungen, dass er die Zeichen zu spät erkennt und nicht bemerkt, in welcher Gefahr seine Familie schwebt.

Am Anfang war der Mord

Einleitend macht die Autorin ihre Leser mit der Psyche des Mörders bekannt. Man beobachtet ihn unmittelbar vor und nach der Tat und man erfährt von seiner Liebe zu einer alten Frau, die in einem Heim lebt und wohl seit seiner Kindheit eine wichtige Rolle für ihn spielt. Wer "Er" ist und warum er zum Mörder wurde, gilt es herauszufinden.

Was als Spiel begann wartet mit allen Basics auf, die so viele skandinavische Krimis typisieren. Das Wetter ist mies, über allem liegt ein grauer Schleier. Die Gemütsverfassung ist schlecht, die Menschen sind übellaunig. Die vielen Stunden im Dienst zerstören das Alltagsleben des grüblerischen Kommissars und er versucht verzweifelt, seiner Rolle als dreifacher Vater und Ehemann gerecht zu werden. Erst vor einigen Jahren besserte sich seine psychische Gesundheit etwas, weil er die Mutter seines jüngsten Sohnes verlassen hat und zur Ex-Frau zurück gekehrt war. Der Junge lebt nun regelmäßig in der Familie des Vaters, was zu neuen Konflikten führt. Cato Isaksen geht erschöpft an seinen neuen Fall. Die Stimmung in der Abteilung ist getrübt, ein Kollege steht auf der Liste der Vermissten bei der Flutkatastrophe in Thailand. Unterstützung erhält der Inspektor von seinen Mitarbeitern Roger Høibakk und Randi Johansen, mit der Cato in der Vergangenheit eine Affäre hatte.

Bei Unni Lindell kommen viele Personen zu Wort und lassen sich in die Seele blicken. Sie beschreibt die verschiedensten Lebensumstände und Arten, wie Menschen mit ihrem eigenen und dem Schicksal anderer umgehen. Ihre Protagonisten handeln glaubwürdig und die Zerrissenheit ihrer Hauptfigur lässt sich nachfühlen. Was als Spiel begann ist ein unterhaltsamer Roman, der allerdings nicht der spannendste seines Genres ist.

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