Kalter November

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Stockholm: Wahlström & Widstrand, 2003, Titel: 'Ett fruset liv', Seiten: 384, Originalsprache
  • München: btb, 2004, Seiten: 475, Übersetzt: Holger Wolandt
  • München: btb, 2005, Seiten: 475

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Ein neuer Fall für Kommissar Claes Claesson: Wer hat den Tod der Schwesternschülerin Malin auf dem Gewissen? Die stille und zurückhaltende junge Frau hatte gerade ihre Ausbildung begonnen und war frisch verliebt. Könnte Eifersucht ein Motiv gewesen sein? Zeugen berichten von einem Fremden, den sie öfters vor dem Schwesternwohnheim beobachtet haben ...

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Letzte Kommentare:
04.01.2010 16:56:10
Nicole

Ein klassischer skandinavischer Krimi, vergleichbar mit Hakan Nessers Erzählstil. Zu Beginn des Buches hätten mich die diversen Erzählstränge eigentlich verwirren müssen, doch ich habe festgestellt, dass Karin Wahlberg sehr atmosphärisch schreibt und das Lesen mir einfach erholsame Entspannung bietet. Wer keinen Thriller erwartet, wird mit ausreichend Spannung belohnt. Die Charaktere sind fein gezeichnet, der Kommissar nicht klischeehaft sondern sympathisch und der Fall war in sich recht schlüssig. Ich freue mich schon auf mehr!

09.05.2008 21:28:05
Ute Kaiser

Ich habe alle Bücher von K.Wahlberg gelesen. Sie sind athmosphärisch einfach gut. Ich lese sonst hauptsächlich britische AutorInnen, aber die Wahlberg ist eine echte Alternative (zum Beispiel zu P.D.James oder Minette Walters).
Freue mich jetzt schon auf das nächste Buch.
Ute

20.10.2005 12:57:20
C.Wöhl

Vieles ist bereits gesagt und ich finde es fast typisch für Krimis von Karin Wahlberg: Die Geschichten ziehen sich in die Länge, es gibt wenig action. Aber dennoch: Ich mag in diesem Fall die hölzerne Sprache und schätze den hintergründigen Humor. Dieses Buch (wie auch die anderen) habe ich am Stück und mit Genuss gelesen!

12.06.2005 01:03:58
Charlotte

Ehrlich gesagt muss ich,nachdem ich den Roman ganz gelesen habe, "cottage-pie" zustimmen, leider.
Die Autorin ist vielleicht an einem zu hohen Anspruch gescheitert:die Absicht, einen spannenden Krimi zu schreiben, und der Versuch, ein Soziogramm der Gesellschaft zu schaffen, mussten vielleicht den zielgerichteten Leser überfordern; außerdem gelingt es der Autorin oder der Übersetzerin nicht, den Leser zu fesseln.

05.06.2005 23:03:57
Charlotte

Es stimmt schon, man braucht Geduld. Es stimmt auch, dass es kompaktere plots gibt. Aber, man taucht in das Leben von Menschen ein, man kann sie verstehen, mögen oder auch nicht mögen.
Ich kenne das Ende noch nicht, sondern nur die ersten 160 Seiten. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

28.05.2005 02:43:48
cottage-pie@freenet.de

Fand es einfach nur unendlich langweilig geschrieben. Viel Nebensächliches wurde ellenlang beschrieben, ohne dass es für die Handlung von Bedeutung gewesen wäre. Wenn der Schreibstil bloß nicht so hölzern gewesen wäre, dann hätte man das noch leichter ertragen können.

10.05.2005 22:05:48
Uli

Sooo schlecht finde ich das Buch nun doch wieder nicht. Es gehört sicherlich nicht zu den highlights der Krimiliteratur. Da gibt´s schon viel bessere. Aber für so zwischendurch kann man ihn schon lesen.

06.04.2005 10:19:21
g.haunlieb

kann mich der obigen meinung eigentlich nur anschliessen, es ist über weite strecken schon sehr bemüht geschrieben und "flutscht" nicht richtig, ich habe es aber trotzdem nicht ungern gelesen. wenn man schwedische krimis mag, wird man diesen schon auch mögen, wenn er auch nicht zu den favoriten gehört.