Das Haus ohne Schlüssel

Erschienen: Januar 1927

Bibliographische Angaben

  • Indianapolis: Bobbs-Merrill, 1925, Titel: 'The House without a Key', Seiten: 316, Originalsprache
  • Potsdam: Kiepenheuer, 1927, Seiten: 365, Übersetzt: Curt Thesing
  • Berlin: Universitas, 1931, Seiten: 364, Übersetzt: Curt Thesing
  • Berlin: Amsel, 1953, Seiten: 200, Übersetzt: Curt Thesing
  • München: Goldmann, 1956, Seiten: 219, Übersetzt: Curt Thesing
  • München: Heyne, 1973, Seiten: 143, Übersetzt: Curt Thesing
  • Köln: DuMont, 2004, Seiten: 316, Übersetzt: Volker Neuhaus

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Im Hawaii der 1920er Jahre wird das schwärzeste, liebenswürdigste und reichste Schaf der noblen Bostoner Familie Winterslip ermordet. Leiter der Ermittlungen wird ausgerechnet ein Chinese - Charlie Chan. Mit ebenso farbiger wie blumiger Sprache, außerordentlichem Scharfsinn und praktischem Konfuzianismus löst er den Fall und wird zum Vater aller ethnischen Detektive und zum Helden von weit über sechzig Filmen und Fernsehserien. DuMonts Kriminal-Bibliothek stellt seine Fälle erstmals in kompletten deutschen Übersetzungen vor.

Das Haus ohne Schlüssel

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Letzte Kommentare:
06.12.2010 02:33:47
Nomadenseele

Das Buch war nervenaufreibend – aber nicht wegen seiner unerträglichen Spannung, sondern wegen der kompletten Abwesenheit eben dieser.

Langatmig werden Hawaii und seine Gesellschaft beschrieben, der Mord kommt erst auf Seite 50 vor, was aber auch nicht dazu führt die Handlung in Schwung zu bringen. Chans nervige Sprache tat ein Übriges, mir das Buch zu verleiden. Er ist Kriminalbeamter und wird doch als solches normales Englisch sprechen? Auf mich wirkte es leicht rassistisch, auch wenn man dieses Thema sicherlich zum Zeitpunkt des Erscheinens lockerer sah.

Fazit:

Öde und ohne Spannung plätschert sich Handlung dahin. Mehr Gesellschaftsroman als Krimi.

23.04.2008 08:47:50
Stefan83

Hawaii Mitte der 20er Jahre. Die Bevölkerung des ehemals so ruhigen Inselparadieses ist auf über 300.000 Einwohner angewachsen. Fast die Hälfte davon japanische Einwanderer, Filipinos, Portugiesen, eine dünne Oberschicht aus „Wasps“, meist aus Neuengland und … Chinesen. Bühnenautor und Humorist Earl Derr Biggers, der während eines Urlaubstrips zu der Inselgruppe in Honolulu auf einen chinesischen Kriminalbeamten aufmerksam wird, nimmt sich diesen als Vorlage für seinen eigenen exotischen Helden: Den schwergewichtigen, stets ruhigen, aber mit scharfem Verstand und Kombinationsvermögen gesegneten Charlie Chan. Im Jahr 1925 löst dieser in Biggers Debütroman „Das Haus ohne Schlüssel“ seinen allerersten Fall. Der Inhalt ist schnell erzählt: John Quincy Winterslip, ein steifer und weltfremder Banker aus Boston, wird nach Hawaii geschickt, um seine dort lebende Tante Minerva zur Rückkehr nach Neuengland zu bewegen. Diese hält sich in der Gesellschaft von Daniel Winterslip auf, einem der reichsten Inselbewohner, der in der Vergangenheit mehr als nur einem seiner Konkurrenten auf die Füße getreten ist. Es kommt was kommen muss. John Quincy muss gleich bei seiner Ankunft feststellen, dass sein Onkel ermordet worden ist. Und mögliche Täter mit Motiv scheint es gleich mehrere zu geben. Er nimmt den Fall selbst in die Hand und wird für Charlie Chan im Laufe der Ermittlungen zu einem geschätzten Partner. Letzterer steht, überraschend für den Leser, auch nicht im Zentrum der Erzählungen und taucht auf den ersten fünfzig Seiten nicht mal auf. Vielmehr erkundet man gemeinsam mit John Quincy dieses trügerisch schöne Inselparadies, in dessen Tiefen immer noch die dunklen Wasser zu strömen scheinen. Besonders in der ersten Hälfte liest sich „Das Haus ohne Schlüssel“ auch mehr wie ein Gesellschaftsroman über die Umbruchsphase einer farbig exotischen Welt. Spannung im klassischen Sinne vermag anfangs nur streckenweise aufzukommen. Dafür überzeugen sowohl Biggers bildreiche Fabulierungen, die einen auch heute noch zu packen wissen und uns geistig nach Hawaii versetzen, als auch die tollen Figuren, welche der Autor äußerst gelungen skizziert hat. Chan und Quincy gehen jedem Hinweis, jeder Spur nach, um dann schließlich wieder in der Sackgasse zu landen. Das geübte Auge entdeckt allerdings immer wieder hier und da Hinweise, die auf die Spur des Mörders führen. Insgesamt ist „Das Haus ohne Schlüssel“ sicherlich kein rasanter Page-Turner mit Gänsehautfaktor. Dafür überzeugt der Roman aber mit Finesse, geistreichen Dialogen, einem trockenen, wenn auch heutzutage etwas abgeschmackt wirkenden Witz und sehr viel Südsee-Flair. Eine kurzweilige, aber auch anspruchsvolle Lektüre für Kenner, die auch achtzig Jahre nach ihrer Veröffentlichung vom Ton her erstaunlich modern daherkommt.

26.09.2007 12:15:28
Geroellheimer

"Das Haus ohne Schlüssel" ist ein richtig gut gemachter und spannender Charlie Chan Roman. Hinzu kommt das man nach dem lesen fast den Drang bekommt doch mal Urlaub auf Hawaii zu machen.

22.03.2005 16:14:25
Elmar

Ein richtig guter Gesellschaftsroman, erinnert ein bißchen an Henry James. Im Gegensatz zu den lächerlichen Filmen mit Ustinov häuft Biggers auch keine Rassismen an, und Charlie Chan ist eine sehr interessante Gestalt. Kriminalistisch gesehen ist das Buch nicht allzu gut, dem Leser werden Informationen zur Lösung vorenthalten, und manche Fragen (was ist mit dem Handschuhknopf am Tatort?) bleiben ungeklärt.

12.03.2005 22:51:48
eca

Ich habe das Buch in einer Ausgabe von 1950 gelesen -Übersetzung Curt Thesing-(inzwischen bestimmt schon drei mal) und war von der anschaulichen, ja poetischen Erzählweise begeistert. Hauptperson sind nicht Detektiv oder Mörder, sondern die Kulisse Hawais, die der Autor durchdringt und mit allerhand Randfiguren bevölkert. Das Buch ist ein relativ altes und zeigt authentisch das Hawai der 30er Jahre- ein in seiner trägen Schönheit nicht mehr unberührtes Paradies. Wer Spass an guten Reiseberichten und guten Krimis hat, wer vielleicht schon selbst in der Verlegenheit war, daheimgebliebenen Freunden nach längeren Auslands- aufenthalten von ganz anderen Welten zu berichten, wird an dem Buch seine Freude haben.