Polar Star

  • Hoffmann & Campe
  • Erschienen: Januar 1990
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 1990, Seiten: 399, Übersetzt: Gertrud Theiss
  • New York: Random House, 1989, Titel: 'Polar Star', Seiten: 386, Originalsprache
  • München: Heyne, 1991, Seiten: 393
  • München: Heyne, 1994, Seiten: 393
  • München: Goldmann, 2002, Seiten: 446
Polar Star
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Der ehemalige Chef der Moskauer Kriminalpolizei, Arkadi Renko, ist aus dem Exil in sein Heimatland zurückgekehrt. Doch wegen mangelnder Linientreue und Fluchthilfe für einen Dissidenten wird er nicht nur vom Dienst suspendiert und von der Partei ausgeschlossen, sondern in eine psychiatrische Klinik gesteckt. Nach gelungener Flucht nach Sibirien, wo er sich von Job zu Job hangelt, heuert er schliesslich auf einem sowjetischen Fabrikschiff in der Fischverarbeitung an. Die »Polar Star« ist Teil eines ungewöhnlichen Joint Venture: Monatelang folgt sie nun schon amerikanischen Fangbooten in Gewässern zwischen Alaska und Sibirien, der Beringstrasse und den Aleuten. Dabei liefern die Sowjets die Verarbeitungsschiffe und übernehmen den Fang, die Amerikaner stellen die Trawler und kassieren ab. Das Geld fliesst nach Seattle, zu einer amerikanisch-russischen Firma. Doch eines Tages wird die tägliche Routine jäh unterbrochen: Auf dem Schiffsdeck wird zusammen mit dem Fisch auch die Leiche einer Frau aus dem Netz geschüttet. Auf Wunsch des Käptens und nicht zuletzt angetrieben von seinem eigenen Ehrgeiz beginnt Renko, diesen »Unfall« genauer zu untersuchen. Doch überall auf dem in der Eiswüste driftenden Schiff begegnet er nur Misstrauen und Lügen. Nur in der Kollegin vom Fliessband, der liebenswerten Natascha, findet er eine Verbündete. Als sich herausstellt, dass jemand an Bord ist, den Renko vor langer Zeit ins Gefängnis gebracht hatte, ist klar, dass er es nicht nur mit sowjetischer Bürokratie und dunklen Machenschaften zwischen Amerikanern und Russen aufzunehmen hat, sondern, dass sein eigenes Leben in Gefahr ist...

Polar Star

Martin Cruz Smith, Hoffmann & Campe

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