Die Sirenen von Belfast

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • London: Serpent´s Tail, 2013, Titel: 'I hear the sirens in the street', Seiten: 334, Originalsprache
  • Berlin: Suhrkamp, 2014, Seiten: 400, Übersetzt: ?

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Jörg Kijanski
Pflichtlektüre zum Nordirlandkonflikt

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Feb 2014

Der Nordirlandkonflikt ist in vollem Gang und wer wäre da das beste Ziel für die IRA? Ein Polizist, der für die Royal Ulster Constabulary arbeitet. Noch besser, ein katholischer Polizist, also so einer wie Detective Sergeant Sean Duffy von der Carrickfergus RUC, nur wenige Kilometer von Belfast entfernt. Während die Angst vor Anschlägen das tägliche Leben dominiert, gilt es einen neuen Fall zu lösen. Auf einem abgelegenen Firmengelände wurde ein tiefgekühlter, männlicher Torso in einem Koffer gefunden. Arme und Beine sind unauffindbar und für Duffys Chef ist der Fall schnell klar. Ein weiterer Mord der IRA. Doch trotz der offenkundigen Brutalität wurde das Opfer, dessen Identität zunächst unbekannt bleibt, mit einem seltenen Pflanzengift getötet.

 

"Bei unserer Fahrt durch die brodelnden Siedlungen werden wir von den Ortsansässigen willkommen geheißen, indem sie Milchflaschen voller Urin aus Wohnblocks und von Flachdächern auf uns schleudern. Nachts und in besonders angespannten Situationen sind es meist brennende Wodkaflaschen voller Benzin."

 

Die weiteren Ermittlungen führen Duffy auf ein abseits gelegenes Gelände in Islandmagee, wo Ende des Vorjahres Martin McAlpine vor seinem Haus erschossen wurde. Laut seiner Witwe Emma war es ein kaltblütiger Anschlag der IRA, doch ihre Aussagen passen nicht zum Tatverlauf. Die zuständige RUC-Einheit hat damals offenbar gar nicht erst ermittelt, denn Attentäter der IRA zu suchen gleicht der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Duffy hingegen glaubt, dass beide Fälle zusammen hängen, kommt aber zunächst nicht weiter. Wie hoch brisant der aktuelle Fall wirklich ist, können Duffy und seine Kollegen erst erahnen als sich herausstellt, dass der aktuelle Tote ein Amerikaner war. Dann bricht der Falklandkrieg aus...

Noch mehr Probleme für den "katholischen Bullen"

Die Sirenen von Belfast ist eine kongeniale Fortsetzung von Sean Duffys erstem Fall Der katholische Bulle und spielt im Frühjahr 1982. Die IRA greift zu neuen Methoden, weitere Anschläge und zahlreiche Todesopfer sind in den "Troubles", wie der Bürgerkrieg auch genannt wird, zu beklagen. Mehr als einmal gerät Duffy in höchste Lebensgefahr. So beginnt jeder Tag nach Verlassen des Hauses gleich. Erst einmal einen Blick unter das Auto werfen, denn etliche Polizisten wurden bereits Opfer von Tellerminen. Durch den Ausbruch des Falklandkrieges droht ein zusätzliches Horrorszenario für die RUC, denn Grenzkontrollen in Nordirland werden bislang von der British Army durchgeführt. Deren Soldaten sollen nun in Richtung Argentinien verlegt werden, während die IRA ihre nächsten Großaktionen vorbereitet.

 

"Argentinien hat die Falklandinseln besetzt."
"Himmel, wann denn?"
"Gestern."
"Erst die Deutschen und jetzt die verfluchten Argentinier."
"Du meinst die Kanalinseln, Kollege."
"Und wo sind die Falklandinseln?"
"Ähm, irgendwo im Süden, glaub ich."
"Dann sind die Tottenham Hotspur ganz schön im Arsch."
"Warum das denn?"
"Na, die halbe Mannschaft ist aus Argentinien."

 

McKinty gelingt auf eindringliche und ebenso erschütternde Weise, den Nordirlandkonflikt zu Beginn der 1980er Jahre noch 30 Jahre später äußerst lebendig wirkend in unsere Wohnzimmer zu katapultieren. Die Arbeit der RUC wird dabei nicht unbedingt durch die UDR, das Ulster Defense Regiment, ein rekrutiertes Freiwilligenregiment der British Army, unterstützt. Zu viele obskure Gruppen auf beiden Seiten sorgen für eine undurchsichtige Mengenlage, deren politischer Zündstoff jederzeit hochexplosiv ist.

 

"Wenn sie das arme Schwein umgebracht hat, dann wird das in Douglas Adams' Worten zu einem PAL."
"Wer ist Douglas Adams? Und was ist ein PAL?", fragte ich.
"Wenn du dich mit Kindern beschäftigen würdest, Sean, dann würdest du wissen, dass Douglas Adams eine sehr beliebte Hörspielserie geschrieben hat mit dem Titel Per Anhalter durch die Galaxis. Die hör ich mir immer an, wenn ich angeln bin."
"Aber ich beschäftige mich nicht mit Kindern, oder? Und du hast meine Frage noch nicht beantwortet. Was ist ein PAL?"
"Ein Problem anderer Leute, Sean."

 

So wundert es wenig, dass viele Polizisten in Depression und Alkoholismus verfallen und ihre Privatleben oft in Trümmern liegen. Auch für Sean Duffy läuft es privat mehr als schlecht, hat ihn seine aktuelle Geliebte kurzerhand verlassen. Dass Duffy dazu die Angewohnheit hat, Anweisungen seiner Vorgesetzten zu missachten und Probleme förmlich aufzusaugen, sorgt einmal mehr für unliebsameÜberraschungen.

 

"Vorhänge bewegten sich, Lichter gingen an, doch ganz gleich, was geschah, niemand, absolut niemand würde etwas hören oder sehen, selbst wenn jemand zufällig einen Bullen umbrachte. Streichen Sie das. Vor allem, wenn jemand zufällig einen Bullen umbrachte."

 

Wer sich für den Nordirlandkonflikt interessiert, wird um diese kurzweilig erzählte, spannende Mischung aus Politthriller und Zeitgeschichte nicht herum kommen. Auf weitere Bücher dieses interessanten Autors warten wir daher mit Spannung.

Die Sirenen von Belfast

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Letzte Kommentare:
03.06.2018 21:51:01
Wolfgang Scharlipp

Man muss sich vergegenwärtigen, dass die Bände der Duffy-Reihe während des Bürgerkriegs, der zwischen den Anhängern Grossbritanniens und denen der Republik Irland in Nordirland spielen, der äusserst brutal mit vielen Toten von 1969 bis 1997 dauerte, also noch gar nicht so lange her ist. Von allen Bänden dieser Reihe ist der vorliegende derjenige, der mir am besten gefallen hat. Neben den vielen spannenden Handlungen des Romans kann man sehr viel über die Auseinandersetzungen lernen, und ausserdem darüber wie weit zwischenmenschlicher Hass gehen kann. Ich stimme dem Urteil Tommis weitgehend zu, nur nicht darin, dass die Spannung erst spät einsetzt und das Ende zu plötzlich ist. M.E. passt Alles. McKinty beweisst sich als herausragender Kriminalschriftsteller.

03.01.2016 18:56:01
mikes

Der zweite Teil der Reihe um den Nordirland-Peeler (=Polizist, habe das Buch im englischen Origninal gelesen) Sean Duffy ist auf den ersten drei Vierteln ebenso lesenwert wie der erste Teil. Die Atmosphäre stimmt, die Dialoge sind knapp und lakonisch und die Geschichte ist spannend und zunächst ziemlich undurchschaubar. Man fragt sich, warum in der vom Bürgerkrieg zerfetzten Provinz überhaupt noch jemand irgendeinen Täter ermitteln will, wo doch hier ohnehin jeder Sektierer seinem Gegner das Leben nehmen kann und nimmt, ohne viel nachzudenken. Da bedarf es schon eines richtig sturen Hundes, um sich hartnäckig auf die Fersen eines einzelnen Opfers und seines Mörders zu heften, zumal der Fall zunächst unaufklärbar scheint. Dass das Duffy´s Vorgesetzten nicht wirklich gefällt, liegt auf der Hand. Wie auch im ersten Band nimmt die Geschichte erst im letzten Viertel so richtig Fahrt auf, und dann leider zuviel davon. Sean ermittelt auf eigene Faust in den USA, wird dabei fast getötet und findet schließlich heraus, warum ein Amerikaner in Nordirland ohne jeden Bezug zu den dortigen "Troubles" um´s Leben kommt. Das er dafür von den Amis gehasst und schließlich von den eigenen Leuten degradiert und gedemütigt wird, ist - mit Verlaub - nicht eben glaubhaft und erschließt sich deshalb diesem Leser auch nicht. Hier versagt die Logik, die über weite Strecken des Buches gut funktioniert. Man hat den Eindruck, das der Autor nach rund 250 Seiten meint, das er langsam zum Ende kommen muss, und dann geht es mit ihm durch. Schade, die ansich gut angelegte Geschichte hätte ein besseres, nachvollziehbareres Ende verdient.
Lesenswert sind die McKinty Romane für mich aber vor allem wegen der Athmosphäre, der Sprache und den teils brüllend komischen Dialogen (siehe die Zitate oben), und das alles ist auch im zweiten Sean-Duffy Roman durchaus gelungen. Ich bin gespannt auf die dritte Folge. Hierfür 85`.

17.06.2015 13:52:43
Tommi aus Randbrand

Ganz netter Roman, allerdings erheblich überbewertet. Die Effekthascherei in den zuweieln sehr aufgesetzt wirkenden Dialogen ist nicht mehr ganz so nervig wie im ersten Teil. Abgetrennte Extremitäten scheinen dagegen heute irgendwie Pflicht zu sein. Soll das Romane härter machen? Gähn.
Den Anspruch des historischen Romans kann das Buch nicht erfüllen, da, wie allzu oft der Fall, gängige Ansichten von heute lediglich auf die vermeintlich historische Kulisse projiziert werden. Anders als in amerikanischen Romanen wird hier ein mal mehr dem Leser aufgedrängt, was er für fort- und für rückschrittlich zu halten haben soll. Wars im ersten Band die Schwulensache kommt jetzt das wohl unvermeidliche Rassismusdings dazu. Aber aus irgend einem Grund muss die Schwarte ja für die Suhrkamp-Eliteleserschaft vertretbar sein.
Den dritten Teil werd ich mir klemmen. Aber 50% für lauwarme Kost hierfür sind ok.

04.01.2015 13:10:43
Heino Bosselmann

Teil zwei der Belfast-Trilogie. Mittlerweile lassen sich Muster erkennen, die zwar funktionieren, aber doch etwas stereotyp erscheinen: Wieder beginnt alles mit einem grausigen Fund, der im grauen Milieu Nordirlands zunächst – wie alles Ungemach – auf eine Täterschaft der IRA oder deren ebenfalls paramilitärischen Gegner hindeutet. Aber, wiederum, sind die Ermittlungskreise weiter zu ziehen und führen auf heißes internationales Pflaster, diesmal in die USA. Wieder muss Inspektor Duffy Sean reisen, wieder gibt es dabei ordentlich was auf die Mütze; nur fehlt diesmal das Happy End, offenbar um eine freie Valenz zu schaffen, an die der dritte Band andocken kann.

Ebenso wie beim Vorgänger-Roman folgt langer und durchaus spannender, aber eher an Detektivromane erinnernder Ermittlungsarbeit, die sich über vier Fünftel des Buches erstreckt ein in Bezug auf Tempo und Gewalt forciertes letztes Fünftel, erwartungsgemäß in eine Art Materialschlacht mündend. Aus den rauchenden Trümmern erhebt sich der lädierte Existentialist Sean Duffy zwar siegreich, gewinnt diesmal aber keinen Orden, sondern blickt auf immense Verluste.

Auf das Interieur ist man bereits eingestellt: der ignorant cholerische Chef, überhaupt der inkompetente Apparat, überall Widrigkeiten, Begriffstutzigkeit, Langsamdenker, allerlei geheimnisvolle Zeichen, als Komparserie IRA-Typen mit Sturmmasken, der alltägliche Blick unter den BMW, um einem Bombenattentat vorzubeugen, als Kompensation für all den Stress Bier und Wodka-Gimlits in großen Gaben, die Plattensammlung, die durchweg attraktiven und daher etwas schematischen Damen, die der verlässlichen Heldenpotenz erliegen, und vor allem die Kulisse der alptraumhaft zerrauften Bürgerkriegsprovinz. Mit dem im Hintergrund ablaufenden Falkland-Krieg versucht McKinty der Story überdies eine Grundierung zu geben, die allerdings keine dramaturgische Funktion hat und für das Colorit nicht benötigt wird. – Öfter mal gute Bonmots: „Rache ist der verblödete Bruder der Gerechtigkeit.“ Überhaupt viel Coolness in Gestus und Sprache. geht in Ordnung, man wartet ja drauf.

Alles läuft in der Perspektive des Ich-Erzählers und Lonesome-Riders ab; das suggeriert gekonnt Nähe zum Geschehen.

Spannend? Ja, durchaus. Meines Erachtens aber nicht von der Klasse des ersten Bandes, schon gar nicht von der fulminanten Getriebenheit, die sich bei der Todestag-Trilogie geradezu körperlich gegenwärtig einstellt. Dennoch: Absolut lesenswert. Schon weil es hoffentlich weitergeht.

26.11.2014 17:50:27
Oldman

Der katholische Bulle ist zurück. Auch in diesem Buch schafft es der Autor, die Polizeiarbeit zu beschreiben und gleichzeitig den ganz und gar singulären historischen Hintergrund von Nordirland in den 80er Jahren darzustellen. Und seine Hauptfigur muß man als Leser einfach mögen. Der arme Kerl hat es wirklich nicht leicht. Beziehungsprobleme, die absurde Situation, in der sich das Land befindet, und er muß einen komplizierten Mordfall klären, der es in sich hat. Letzten Endes verbleiben einige offene Punkte, der Fall ist zwar " gelöst ", aber mit welchen Verlusten. Gehe davon aus, daß es wenigstens eine Fortsetzung geben wird, der Protagonist und die Leser hätten das verdient.

22.06.2014 12:27:21
Marius

Zurück in der Hölle

Zurück in die Hölle auf Erden schickt Adrian McKinty seinen katholischen Bullen Sean Duffy im zweiten Teil seiner Romanreihe um den irischen Inspector. Irland im Jahr 1982, das sind IRA-Terror, Bomben unter Autos und nicht endend wollende Gewalt.
Inmitten dieses Chaos stößt Duffy zusammen mit seinem Partner auf den Torso eines Amerikaners, der in einem Koffer entsorgt wurde. Der irische Schnüffler klemmt sich hinter die Fährt um dem Geheimnis des Toten auf die Spur zu kommen und ahnt dabei nicht, dass er sich damit mächtige Gegner schafft.

Auch der zweite Teil dieser Romanreihe ist Adrian McKinty wieder vorzüglich gelungen. Nach der Trilogie um den irischen Gangster Michael Forsythe („Der sichere Tod“, „Der schnelle Tod“ und „Todestag“) entsteht hier die nächste großartige Reihe, die mit der Voranschreiten der Titel immer mehr an Profil gewinnt. Mit einer prägnanten und großartigen Schreibe ausgestattet schafft es Adrian McKinty dem Police-Procedural-Roman neue Facetten abzugewinnen. Er strukturiert seinen Roman mit Tempo, um dann wieder abzubremsen, er beschleunigt um Sean plötzlich wieder in eine Sackgasse zu manövrieren. Der Leser bleibt gespannt an den Ermittlungen dran. Symptomatisch seien hier zwei Kapitelüberschriften angeführt: Kapitel 10 „Fortschritte“, Kapitel 11 „Keine Fortschritte“. Hier schimmert der grimmige Humor des irischen Autoren durch, dessen markante Schreibe in der momentanen Krimilandschaft singulär ist. An dieser Stelle sei auch die gelungene Übersetzung durch Peter Torberg hervorgehoben, die viel der einzigartigen Wortspiele doch noch ins Deutsche hinüberrettet.

Sean Duffy ist ein Protagonist, dem man noch zahlreiche weitere Einsätze im Höllental Belfast in den 80ern wünscht (und der Epilog deutet dies Gottseidank schon an). Beste Krimilektüre für den Sommer!

20.05.2014 12:11:32
Uli

Was lange währt wird endlich...sh.
Schade, ich hatte mich so auf den zweiten Teil gefreut und konnte es wirklich kaum erwarten. Dann war es endlich so weit und nach 387 Seiten und einem Nachmittag im Liegestuhl (wenigstens das Wetter war herrlich) kann ich leider nur sagen: Hände weg von diesem Buch.
Der Vorgänger war ein Genuss, aber dieses Mal war die Spannung gar nicht da (Stromausfall?), die Wodka Gimlets zu viel, ebenso die Musik.
Einzig der Schluss lässt auf einen wieder besseren dritten Teil hoffen. Schade!!!