Der Metzger kommt ins Paradies

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • München: Droemer Knaur, 2013, Seiten: 288, Originalsprache

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Jesolo, Caorle, Bibione, egal, das Fegefeuer ist ein Meer aus Sonnenschirmen und Goldkettchen auf öliger Haut – zumindest für den Restaurator Willibald Adrian Metzger. Entführt und seinem eigenen Untergang nahe, bekommt er es am Ufer der Adria mit einer Ausgrabung zu tun. Einer dermaßen makabren, versteht sich, da scheinen die alles andere als harmonisch urlaubenden Teutonen und Alpenländer, allen voran ein vorlauter Berliner unbekannter Profession, das geringste Übel zu sein, möchte man meinen. Und weil es höchst ungesund ist, vom Liegestuhl aus Dinge zu beobachten, die einen nichts angehen, wird für den Metzger und seine Danjela aus dem Fegefeuer dann die reinste Hölle.

Der Metzger kommt ins Paradies

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Letzte Kommentare:
12.11.2016 13:39:22
vjeverica

ich hatte mir wohl zuviel von dem Buch erwartet. Zu wenig lustig, zu tragisch und zu brutal.
Und der Grund für die einzelnen Morde, besser der Hintergrund begegnete mir in letzter Zeit vermehrt in amerik.Filmen / Serien. Was die Sache auch nicht weniger grausig / gruselig für mich macht(e).
vjev

enttäuscht von dem Buch

25.10.2014 01:23:54
Walter

Ist das gedicht "es ist schon spät, und draußen...auf seite 300f vom Autor?
Gut gefallen hat mir die Erbarmungslos-ethik
auf Seite 307f. Es erinnert mich an Bertold Brecht. Reicher mann und armer mann standen da und sahn sich an.da sagt der arme dann ganz bleich dem -wär ich nicht arm wärst du nicht reich.
Im Kapitel :Löwen und Lämmer geht es um Liebe als Irrtum und Großen Preise der Menschen. Ein Löwe lebt in der Gegenwart, wo hingegen ein liebender Mensch, egal ob Mama oder Papa sein Leben lang seine Brut weiter coacht, mitlebt und sie verteidigt
.MvG.ein exkollege.

02.04.2013 12:45:36
Karin

Juhu, Metzger Nummer sechs! – ob dieser hier die bisherigen fünf, an Wortwitz, präzisen Alltagsbeobachtungen und überraschenden Handlungsverläufen überaus reichen Gipfel des Krimi-Lesegenusses überhaupt noch toppen kann? Der erste Teil dieses Bandes hat es für mich nicht ganz getan, da der Grund, weshalb der Metzger sich plötzlich an einem der Hausmeisterstrände Italiens wiederfindet, einigermaßen konstruiert wirkt – andererseits: Wie sonst als von Thomas Raab hier erzählt sollte es den nicht gerade als reiselustig bekannten Metzger in die Lieblingsdestination aller Würtmanns, Schmidts, Stadlbauers oder Baumgartners – Riesensandkiste und Planschbecken für den Nachwuchs inklusive - verschlagen? Die etwas mühsam in die Gänge kommende Verwicklung des Restaurators in einen Kriminalfall passt dann auch zur Lethargie eines Urlaubstages des wider Willen im Fegefeuer der kultivierten Lebensweise festgehaltenen Metzger. Dass es dann die Rückkehr nach Wien braucht, um aus dem Fegefeuer die Hölle zu machen, in der von Lethargie der Beteiligten keine Rede mehr sein kann, entspricht dann völlig den Erwartungen. Ebenso erwartungsgemäß gelingt es Thomas Raab auch in Band sechs, dass man sich als Leser beim Wiedererkennen selbst erlebter oder beobachteter Szenen königlich amüsiert (fast jeder ist wohl schon bis zum Nabel im verdächtig lauwarmen Wasser eines oberitalienischen Badeortes gestanden...). Gegen Ende des – diesmal nicht ganz so überraschenden, doch von Seite zu Seite schauriger werdenden – Krimis ist man allerdings genauso betroffen von den grausamen Machenschaften mancher Menschen wie der Metzger und seine Danijela: Obwohl man hofft, alles sei nur Fiktion, gilt zu befürchten, dass in diesem neuen >Metzger< auch einiges an Wirklichkeit steckt – nicht nur, was das lauwarme Badewasser angeht...

Rezension im Original auf www.aventiure.eu