Gelbe Schatten

Erschienen: Januar 1970

Bibliographische Angaben

  • New York: William Morrow, 1967, Titel: 'Cast a yellow shadow', Seiten: 256, Originalsprache
  • Frankfurt am Main; Berlin: Ullstein, 1970, Titel: 'Der Tod wirft gelbe Schatten', Seiten: 175, Übersetzt: Wilm W. Elwenspoek
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1983, Titel: 'Der Tod wirft gelbe Schatten', Seiten: 175, Übersetzt: Wilm W. Elwenspoek
  • Berlin: Alexander, 2012, Seiten: 300, Übersetzt: Wilm W. Elwenspoek, überarbeitet von Stella Diedrich & Gisbert Haefs

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Fred McCorkle ist jung und liebt das Leben. Aber sie soll sterben für eine politische Intrige. Van Zant, der greise Staatsmann, will sich töten lassen. Aber er muss leben, wenn Washington neuen Rassenkrawalle erspart bleiben sollen. Außerdem sind schon zu viele gestorben, seit Mike Padillo den Fuß an Land gesetzt hat. Denn Mike ist ein Mann mit gelbem Schatten. Was das bedeutet, erfährt auch sein Freund Mac McCorkle nur zu bald.

Gelbe Schatten

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Letzte Kommentare:
03.07.2015 21:22:35
mikes

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde. Das merkt Ich-Erzähler McCorcle schnell, als unmittelbar nach dem Auftauchen seines alten Freundes Padillo seine Frau entführt wird. Damit soll Padillo erpresst werden, den greisen und krebskranken Apartheit-Präsidenten Van Zandt auf dessen eigenen Wunsch zu killen, damit das Regime einen Märtyrer hat und noch ein bisschen länger am Ruder bleiben kann. Und nun versuchen unsere beiden Helden weniger verzweifelt als vielmehr mit viel lakonischem Witz und auf den verschlungenen Pfaden dieses Plots, die Liebste wiederzubeschaffen. Hier allerdings tun sich dann doch logische Lücken in der Geschichte auf. Warum Padillo als Helfer drei "Kollegen" unterschiedlicher Nationen anheuert, die ihm und auch sich untereinander spinnefeind sind und nichts besseres zu tun haben, als die Bemühungen in jeder nur denkbaren Weise zu torpedieren, bleibt im Dunkeln.
McCorcle erhält derweil Hilfe von Hardman, einem schwarzen Gangster und Gast seines Etablissements, der sich schon am Telefon als Hard-Man meldet und der sich auch so gebärdet. Die Atmosphäre ähnelt der Serie "Mad Men". Ganz lustig: Hardman organisiert bei der Verfolgung der Gegner mit viel Aufwand eine Konferenzschaltung zwischen vier Fahrzeugen per Autotelefon, die heute jeder mittelmäßig begabte Grundschüler mit seinem Handy organisieren könnte. Wie sich die Zeiten doch ändern ...
Gerade am Schluss gerät die Logik der Handlung doch ziemlich außer Kontrolle, aber immerhin gilt bei der Auflösung die uralte Regel "Follow the money". Das ein amerikanischer Farbiger aus Geldgier ein Apartheid-Regime unterstützt? Originell und auch keineswegs undenkbar.
Lesenswert ist das Buch daher weniger wegen des Plots oder etwa wegen des politischen "Tiefgangs", der Thomas allenthalben nachgesagt wird und den ich nicht wirklich entdecken kann, sondern wegen der witzigen, knappen Dialoge und der hervorragend, wenn auch manchmal nur schemenhaft skizzierten und vielfach durchaus skurrilen Charaktere. Weder ein klassischer "Whodunit" noch ein Spionageroman a la John le Carre oder gar Eric Ambler, vielmehr ein kompaktes Abenteuer mit viel Kolorit der späten sechziger in den USA. Durchaus lesenswert, aber nicht überragend. 82'.

26.02.2013 22:14:08
flubow

Mike Padillo sagt von sich, er werfe einen gelben Schatten, eine arabische Redensart, die bedeutet, dass er eine Menge Schicksal mit sich rumschleppt - aber nur zum Bösen.Kneipier und Geheimagent estnisch-spanischen Abstammung und enger Freund des Ich-Erzählers Mac McCorkle, wird Padillo in Ross Thomas' zweitem Politroman 'Gelbe Schatten' beauftragt, den weissen Premierminister eines unbenannten südafrikanischen Staates zu ermorden, Auftraggeber ist der betagte, todkranke Politiker selbst - das Attentat soll den Schwarzen in die Schuhe geschoben werden und so die Macht der Apartheidregimes in seinem Land zementieren. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, entführen die Chergen des Premiers Macs Frau Fredl Arndt, und Padillo setzt nun alles auf eine Karte, um Fredls Hals aus der Schlinge zu ziehen, ohne der gebeutelten schwarzen Bevölkerung des afrikanischen Landes allzu grossen Schaden zuzufügen. Unterstützt wird er durch alte Bekannte aus dem Milieu der Spionage und der Washingtoner Unterwelt - ein paar habgierige, unberechenbare Typen, die höchst wahrscheinlich ihr eigenes Süppchen kochen.Ross Thomas erweist sich auch in diesem Roman als Grossmeister des raffinierten Plots, der lakonischen Erzählweise, der unerwarteten Wendung und des pointierten Dialogs.