Bis zum letzten Atemzug

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • New York: Grand Central, 2009, Titel: 'First Family', Seiten: 452, Originalsprache
  • Köln: Bastei Lübbe, 2011, Seiten: 6, Übersetzt: Franziska Pigulla

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Wolfgang Weninger
Unterhaltungswert in Schwarz-Weiß

Buch-Rezension von Wolfgang Weninger Okt 2010

First Family nennt sich David Baldaccis neuer Thriller, der in der Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch von Rainer Schumacher den eher nichtssagenden Titel Bis zum letzten Atemzug erhielt. Dabei dreht sich alles tatsächlich um die erste Familie in den Vereinigten Staaten, allerdings nicht um die Obamas, sondern Jane und Dan Cox, der gerade das wichtigste Amt der Welt ausübt.

Die First Lady Jane Cox benötigt Hilfe von Sean King und seiner Partnerin Michelle Maxwell, denn auch wenn man rund um die Uhr von FBI und Secret Service bewacht wird, gibt es doch Dinge, die man lieber nicht vom Hauspersonal erledigen lassen will.

Als Sean und Michelle am Haus des Bruders, von Jane Cox ankommen, spielt sich dort gerade ein Drama ab. Wilma, die Nichte der Präsidentin wurde entführt, die beiden Geschwister betäubt, Tuck Dutton (der Bruder) niedergeschlagen und Pam Dutton liegt mit gespreizten Gliedmaßen und aufgeschlitzter Kehle in ihrem Blut.

Gleichzeitig präsentiert uns der Autor auch gleich den Verantwortlichen für diese Missetat. Sam Quarry. Er lebt auf einer heruntergewirtschafteten Farm in Alabama mit seinem Sohn, der Haushälterin und deren Jungen und einigen Helfern, die er alle mit eiserner Hand regiert. Seine Tochter liegt nach einem "Unfall" im Koma und wird nur mehr von Maschinen am Leben gehalten. Sam Quarry. Er gibt den derzeitigen Bewohnern des Weißen Hauses die Schuld an der Misere und er will Rache ... Bis zum letzten Atemzug.

Baldacci gehört zu den Autoren, die den amerikanischen Mainstream hochhalten. Jährlich mindestens ein Roman und trotzdem hat er kaum große Schwankungen. Auch Bis zum letzen Atemzug macht da keine Ausnahme. Routiniert und ohne Schnörkel zieht Baldacci seine Geschichte im richtigen Spannungsaufbau durch. Die Helden sind mindestens ebenso sympathisch, wie die Täter. Es ist der "American Way Of Life" in Schwarz und Weiß, wobei in diesem Buch auch sehr viele Grauschattierungen zu finden sind.

Um den Stoff noch auszubreiten hat Michelle Maxwell diesmal auch reichlich Privatleben aufzuarbeiten und das macht die weibliche Kampfmaschine im vierten Teil der Sean-King-Serie zum ersten Mal richtig menschlich und sie kann hier mit mehr Sympathiewerten punkten als in den Vorgängern. Ansonsten vermeidet es der Autor, zu viel menschliche Elemente in den Roman zu streuen, um nicht die spannende Handlung zu unterbrechen. Tränen und Schmerzen gibt es im notwendigen Ausmaß, ohne allzu sehr in den Bluttopf zu greifen. Alles geeignet für einen "Familienroman" ab 16 Jahren und mindestens ebenso konzipiert für das amerikanische Fernsehen oder die Kinowelt.

David Baldacci bringt genau das, was man von ihm erwartet. Spannung und Story auf fast 600 Seiten, ohne großen literarischen Anspruch, aber dafür mit der exakt richtigen Dosis an Unterhaltungswert. Bis zum letzten Atemzug ist ein Actionschmöker, den man nicht nur selbst lesen kann, sondern der sich auch sehr gut auf dem Gabentisch präsentieren lässt, wenn jemand gerne diese Sorte amerikanischen Mainstream liest.

Bis zum letzten Atemzug

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Letzte Kommentare:
25.09.2014 11:01:20
Katharina Winkendick

@Hedda LindhorstDas Problem ist wenn man mitten in einer Geschichte anfängt wie die von Sean King & Michelle Maxwell, dann ist das immer recht schwierig, ich habe bis dato jedes Buch auch das Neue "Fünf vor Zwölf" gelesen und ich muss sagen, jedes Buch packt mich aufs Neue, die Übersetzung und die Fehler die ab und an auftauchen überlese ich durch die Spannung der Bücher immer.Mich hat noch kein Buch der King&Maxwell Reihe enttäuscht, ich wusste nie was am Ende kommt, aber wenn Dir Die Bücher nicht so gefallen, kann ich den Autor Lars Kepler empfehlen, habe die Bücher in jeweils einer Woche durchgehabt so spannend.

17.02.2014 11:28:41
Hedda Lindhorst

Ich fand dieses Buch total an den Haaren herbei gezogen und vollkommen unglaubwürdig. Dieser Krimi ist kaum Durchschnitt und einfach nur flach. sehr schade, denn ich hatte mir wirklich mehr von diesem Buch versprochen.
Es war mein erstes Buch von diesem Autor und ich werde mir überlegen, ob ich ein 2. Buch von ihm lesen werde.

24.01.2012 11:58:57
Angelika Güttel

Kann mich dem Kommentar von Weninger durchaus anschliesen. Jedoch waren einige Fehler im Buch, die durchaus vermeidbar gewesen wären! Ob es am Übersetzer oder am letzten Korrekturlesen lag, keine Ahnung.
Ansonsten ein nettes Buch zum Lesen, aber auch kein "großer Wurf". Reiht sich schnörkellos ein in die etwas flacheren Krimis, die haufenweise an den überquellenden Tischen der Massenbuchhandlungen zu finden sind.
War jedoch auch mein erstes Buch dieses Autors. Vielleicht gibt es auch noch bessere!
Angi