Anatomie der Schuld

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • : Harper, 2006, Titel: 'Carved In Bone', Seiten: 352, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2008, Seiten: 408, Übersetzt: Elivira Willems

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Forensiker Dr. Bill Brockton wird nicht nur von seinen Studenten, sondern auch von der Polizei sehr geschätzt, die er bereits bei der Aufklärung vieler Fälle unterstützte. Diesmal bittet ihn Sheriff Kitchings aus der abgelegenen Bergregion Cooke County, die Leiche einer jungen Frau zu untersuchen, die in einer Felshöhle gefunden wurde. Aus forensischer Sicht ist Brockton durchaus erfolgreich. Doch psychologisch erweist sich der Fall als kompliziert. Denn die eingeschworene Gemeinschaft von Cooke County setzt alle Mittel ein, um ein lang gehütetes Geheimnis zu wahren.

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Letzte Kommentare:
09.08.2013 16:03:25
antropologiefan

Mir gingen die Superhelden in anderen Büchern auf den Nerv, daher habe ich den Ermittler mit den menschlichen Fehlern schnell sympathisch gefunden.

Zurzeit lese ich den vierten Band der Serie. Habe aber erst jetzt festgestellt, dass es noch zwei Bände dazwischen gibt. Bisher spielt es jedoch keine Rolle, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.

Meiner Meinung nach kann man immer mal wieder einen Fall von Dr. Brockton zwischendurch lesen.

13.09.2011 21:23:33
Torsten

Da ich bereits das Buch "Der Knochenleser", ebenfalls von Dr. Bass mit Mr. Jefferson geschrieben, gelesen habe, konnte ich natürlich sehr viel vom Leben des "echten" Dr. Brockton in diesem Buch wiederfinden.
Zweifellos ist Dr. Bass ein verdienter Wissenschaftler, der viel interessantes in seinem Leben getan und erlebt hat. Dies hat er auch unter mehr oder weniger gelungener Hilfe von J. Jefferson in seiner Biografie als Sachbuch veröffentlicht. Natürlich muss es ungeheuer reizvoll sein, sein Leben als Romanserie mit entsprechendem Spielraum zu verewigen - und dass Dr. Bass nicht gerade uneitel ist hat man schon bei seiner Biografie gemerkt. Er kann ja durchaus auch stolz auf das Erreichte sein, aber dabei wäre er wohl auch besser geblieben: "Schuster bleib bei Deinen Leisten" hat selten so gut gepasst wie bei diesem Krimi.
Natürlich ist er mit vielen realen Fakten gespickt, aber das wesentliche ist halt doch eher mau: Der Plot abseits aller Forensik ist insgesamt langweilig, viel zu sehr auf die ganz spezielle Situation in einem speziellen Landstrich abgestellt, dazu doch vorhersehbar und wenig spannend. Auch die Eigenheiten des US Strafverfolgungssystems, nämlich seine tiefe Zersplitterung vom FBI bis zu Provinz-Sherrifs dominieren etwas zu sehr.
Auch die sprachliche Umsetzung (hier wohl das Feld von Jefferson) ist irgendwie recht schlicht. Dazu noch eine wirklich unglaubhafte, geradezu tollpatschige Vorgehensweise von Bill und Art samt aufgesetzt wirkender Flapsigkeit - nein, das war insgesamt sehr bescheiden.
Vielleicht gebe ich der Reihe aufgrund des Interesses an den vielen detailgenauen forensischen Schilderungen noch eine zweite Chance mich zu überzeugen, aber dieser Einstiegsband war eher schlecht.

03.07.2011 10:51:03
Sarah_Ch

Seit ich Simon Beckett gelesen habe bin ich ein ziemlicher Fan von forensischer Anthropolgie. Da bin ich bei Dr. Bass und Mr. Jefferson genau richtig gelandet.

Anfangs hatten die Autoren für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Liebe zum Detail. Mich hat zum Beispiel der mehrseitige Vortrag über Knoxville und dessen Häuser, Brücken, Flüsse usw. reichlich wenig interessiert.

Die ganzen Fakten über Leichen und deren Untersuchung zum Aufklären der Mordfälle fand ich sehr interessant.

Nachdem die Geschichte richtig in Gang gekommen ist, kann man das Buch gar nicht mehr weglegen.

Super Buch, ich werde gleich direkt mit dem zweiten aus der Reihe beginnen.

13.10.2009 19:12:26
Krimi-Tina

Bill Brockton, forensischer Anthropologe wird von Sheriff des Nachbarorts gebeten sich eine Leiche anzusehen. Die wie sich herausstellt, schon seit vielen Jahren tot ist.
Merkwürdigerweise hintertreibt ebenderselbe Sheriff im Anschluss nach besten Kräften die Identifikation der Toten.
Der erste Krimi von Des Schreiberduos serviert einem, wie nicht anders zu erwarten, eine Menge pathologischer und anthropologischer Details. Zum Teil auch etwas unappetitliche. Was einen aber nicht vom Lesen abhalten sollte, den Herren ist ein ausgesprochen gut lesbarer, spannender Krimi gelungen.
Ein Highlight ist die farbige Darstellung der Zustände im ländlichen Tennessee. Wo die bittere Armut den Leuten oft nur den Weg in die Illegalität (sprich Marihuana-Anbau) lässt. Wo das Gesetzt nur auf dem Papier existiert und die örtlichen Ordnungskräfte entweder weg sehen oder korrupt sind. In diese anarchischen Zustände stolpert unser Held, der bis dahin recht ahnungslos im Elfenbeinturm seiner Forschung lebte.
Bill Brockton ist alles andere als ein Überheld, sondern eigentlich mehr ein sympathischer Trottel der bereitwillig in jedes Fettnäpfchen trampelt das man ihm hinhält. Daher hat man ihm auch den Polizisten Art an die Seite gegeben, der für den Action-Part zuständig ist. Klassisches Buddy-Duo, inklusive derb-witziger Dialoge. Das bringt Lebendigkeit in die Geschichte. Und hebt die Glaubwürdigkeit der Action-Szenen in denen man sich Brockton nun eher nicht vorstellen kann.
Erfreuliche Zufallsentdeckung und ich freu mich auf die nächsten Bände.

07.10.2009 14:36:41
bubble70124

Zum Inhalt brauch ich ja nichts mehr schreiben :-)
Wer Krimis mag mit forensicher Anthropologie, der ist hier genau richtig. Dr. Bill Brockton ist ein überaus gelungener Protagonist. Nicht übertrieben heldenhaft, eher etwas "tolpatschig" und überaus sympathisch. Die Story hat Spannung und Humor. Absolut nichts im Vergleich zu Connor oder Reichs und wie sie alle heißen. Zusammen mit seinem Freund Art vom FBI haben die beiden Autoren hier ein absolut gelungenes Duo erschaffen.

07.10.2009 09:26:45
tassieteufel

Dr. Bill Brockton Anthropologe und Begründer der Body Farm, jener legendären Institution, die sich der Erforschung der Zerfallsprozesse menschlicher Leichen widmet, wird von
Sheriff Kitchings aus der entlegenen Bergregion Cook County zu der Leiche einer jungen Frau gerufen, die in einer entlegenen Höhle gefunden wurde. Aus forensicher Sicht ist die Leiche für den Forscher sehr interessant und Dr. Brockton ist bald in der Lage, die Todes-
ursache zu bestimmen. Die Auflösung des Falles rückt dadurch aber in keiner Weise näher, denn zum einen scheint der Sheriff nicht unbedingt an der Lösung interessiert, ist die Tote doch eine Verwandte von ihm, zum anderen scheinen die Bergbewohner eine recht
eingeschworene Gemeinschaft, die ihre Animositäten lieber untereienander austragen als vor dem Gesetz.
Obwohl sich in dem Buch die Spannung erst nach und nach aufbaut, war es trotz allem recht interessant und informativ, der Leser erfährt viel über die Arbeit eines Forensikers und auch einiges über die legendäre Body Farm. Sehr gut geschildert fand ich auch die amerikanische Hinterwäldlermentalität, sowie die Korruption im Polizeiapparat, dadurch ergibt sich ein wesentlich realistischeres Bild als in viele anderen "bluttriefenden" Thrillern.
Die Charaktere sind durchweg gelungen gezeichnet und besonderes Bill Brockton ist hier eine sehr sympathische Hauptfigur, die auch durchaus Schwächen, Ecken und Kanten hat und somit nicht der klassische "Überermittler" wie in so vielen anderen Krimis.

Fazit: in sich stimmiger Plot mit gut geschilderten Charakteren, das sich die Spannung erst nach und nach aufbaut, wird gut duch die gelungenen Schilderungen der forensischen Arbeit wett gemacht.