Die Masken von San Marco

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Jumbo, 2008, Seiten: 4, Übersetzt: Karl Menrad
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2009, Seiten: 347, Originalsprache

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Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth werden zu einem Besuch in der Lagunenstadt erwartet. Da Franz Joseph die vom Parlament erzwungene Kürzung der Militärausgaben missbilligt, soll ein fingiertes Attentat für einen Stimmungsumschwung sorgen. Allerdings unterläuft bei der Auswahl des Attentäters ein verhängnisvoller Irrtum, denn der gedungene Schurke hat die Absicht, den Kaiser tatsächlich zu töten. Als Tron dieser Verschwörung auf die Spur kommt und den kaiserlichen Stab informiert, nimmt man ihn nicht ernst. Die einzige Person, die ihm in dieser ausweglosen Situation noch helfen kann, ist Kaiserin Elisabeth selbst ... 

Die Masken von San Marco

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Letzte Kommentare:
10.06.2016 14:54:11
Torsten Janssen

Wo bleibt ein neuer Roman ? Seit fast 6 Jahren hat Herr Remin nichts neues auf den Markt gebracht. Sollte "Die letzte Lagune" etwa auch das letzte von Nicolas Remin und seinem Commissario Tron sein ? Das wäre doch sehr schade. Übrigens hat meiner Vorrednner Recht. Die Prinzessinen und Prinzen wurden in der k.und k. Monarchie nicht so angeredet sondern mit Erzherzogin und Erzherzog. Es gab auch Edle und Edler. Und Onkel hieß damals Oheim. Trotzdem Herr Remin, raffen Sie Sich auf. Wir warten. Gruß Torsten Janssen

10.09.2009 16:40:42
Torsten Janssen

Liebe tedesca, solltest Du diese Seite lesen: Kaiser Franz-Joseph hat seine Frau Elisabeth "Sisi" genannt (mit einem s) und Elisabeth hat ihn (meistens) "Franzl" genannt. Daß Joschi ist wohl eher eine Jugendform. Beide waren sich übrigens immer treu, hatten allerdings "Gspusi" (Gespielen/Gefährten). Kaiser Franz-Joseph die Hofschauspielerin Katharina Schratt und Elisabeth den Grafen Andrassy, den sie In Ungarn kennenlernte. Beide waren meisten auf Schloß Gödölö in Ungarn zusammen. Kaiserin Elisabeth wurde von ihrem Franzl um 18 Jahre überlebt. Er starb 1916. mitten im ersten Weltkrieg. Gruß Torsten

17.08.2009 11:57:44
tedesca

Auch der 4. Teil der Commissario-Tron-Reihe zeichnet ein lebendiges Bild der Monarchie und der Lagunenstadt Venedig. Besonders reizvoll ist diese Geschichte natürlich schon deshalb, weil Kaiser Franz Josef und seine Elisabeth höchstpersönlich in Erscheinung treten. Ob die Kaiserin tatsächlich "Joschi" zu ihrem Mann gesagt hat, würde mich ja schon sehr interessieren :-)

Die Geschichte selbst ist wie immer durchaus spannend, vor allem weil der Leser ja von Anfang an weiß, wer hinter allem steckt. Interessant ist der Ausflug in die Welt der Hundekämpfe, wobei dieser auch ziemlich grausig ist. Dafür werden wir dann durch die humorvolle Beschreibung von "Spartakus" und seinem Herrchen entschädigt.

Auch die Fans von Tron und der Principessa kommen auf ihre Kosten, die beiden gehen auch in schwierigen Zeiten durch dick und dünn, wobei eine Hochzeit immer noch nicht in Sicht ist.

Einmal mehr liest Karl Menrad dermaßen herzerfrischend, dass man die verschiedenen Persönlichkeiten aus allen Teilen der Monarchie direkt vor sich sieht.

10.04.2008 10:55:03
Larna

In bewährter Marnier lässt Nicolas Remin das Venedig zur Zeit der Habsburger wieder auf erstehen. Man erfährt einiges über die Einigkeitsbestrebungen Italiens und die Tatsache, dass die Macht der Habsburger offenbar schon bröckelt.

Wie schon in den vorhergegangen Romanen, wird auch diesmal wieder eine Persönlichkeit der Habsburger mit der Geschichte verquickt und in diesem Roman ist es Franz Joseph selbst. Eingefleischte Fans des Kaisers dürften empört sein, denn Remin stellt die Figuren der Habsburger meistens negativer vor als die Geschichtsschreibung. So auch dieses Mal. Doch mich hat das nicht gestört, im Gegenteil, ich fand es erfrischend, ein paar dunkle Flecken an Franz Josephs weißer Weste zu sehen. ;-)

Comissario Tron ermittelt selbstbewusst wie immer, tatkräftig unterstützt von Bossi, der immerhin jetzt inspettore ist und nach wie vor begeistert von Tatortphotots, professionellen Killern und Indizienketten. Ganz im Gegensatz zu Tron. Erfrischend ist auch, dass die beiden bei ihren Ermittlungen durchaus einmal die Grenze zur Legalität überschreiten.

Atemlose Spannung kommt nicht auf, aber es ist ein vergnügliches Buch, das ein bezauberndes Venedig auferstehen lässt und eineim einige vergnügte Lesestunden beschert.

79°

09.04.2008 14:39:04
tassieteufel

Wieder einmal grandios! Der Krimifall ist wie immer verzwickt
und nicht auf Anhieb durchschaubar. Diesmal sind es Kaiser
Franz Joseph und Kaiserin Sissi, die Conte Tron plagen, auch
Baron Staur sitzt Tron im Nacken, nichts neues also, auch der
Aufbau des Krimis ist das selbe Strickmuster wie in den
vornagegangenen Teilen. Trotzdem ein herrliches Lesevergnügen
Ich hoffe auf weitere Teile mit Commissario Tron, der immer
liebenswerter wird, mit all seinen Schrullen, zumindest kam er
diesmal in den Genuß seiner geliebten Desserts!

05.02.2008 14:58:17
Torsten Janssen

Habe die Masken von San Marco nun beendet und bin der Meinung, daß es einer der besten Remins ist. Ganz untypisch gibt es diesmal wenig Grausamkeiten in diesem Roman. Allerdings kratzt Remin deftig am Denkmal Kaiser Franz Joseph. Ob dieser wirklich ein Anstifter zum Mord war bzw. auch nur laut darüber nachdachte? Nun, Kaisertreue Österreicher dürften wohl kaum Sturm laufen. Allerdings kam zum Ende diesmal nur wenig Spannung auf. Auch wenn der Scharfschütze (ähnlich wie bei Forsyth "Der Schakal", fingiertes Attentat auf Charles de Gaulle) am Ende Kaiser Franz Joseph im Visier hat: weiß man doch daß der Kaiser 1916 frieldich im Bette verschied und Eben nicht 1864 auf dem Markusplatz. Frage bleibt also nur, wie stoppt Tron den Attentäter? Trotzdem ein atmosphärsiches dichtes Buch und Remin zitiert darin sogar Joseph Roth. (Figur des Trotta in "Radetzkymarsch"). Allerdings was er auf S. 310 verbockt dürfte viele patriotischen Österreicher ärgern. Gruß

01.02.2008 17:51:48
Torsten Janssen

Ich habe "Die Masken von San Marco" gerade erst angefangen, finde ihn allerdings jetzt schon super. Allerdings glaube ich kaum, daß der reale Kaiser Franz Joseph einem fingierten Attentat auf ihn zustimmen würde. Nun ja, das ist eben künstlerische Freiheit. Herr Remin sollten Sie diese Seiten jemals lesen: Die Idee reale Figuren aus der k.u.k. Zeit in Kriminalromane, die im Venedig des Jahres 1865 spielen einzuweben, ist einfach genial. Und sicherlich ist es sehr schwierig Romane zu schreiben die in der Vergangenheit spielen. Übrigens gab es damals schon Schalldämpfer? Egal, danke für diesen Roman. Gruß