Eismond

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • Frankfurt am Main: Lido, 2003, Seiten: 2, Übersetzt: Kowalski , Rudolf, Bemerkung: Sorgsam gekürzte, autorisierte Fassung
  • München: Goldmann, 2005, Seiten: 320, Originalsprache
  • München: Bertelsmann, 2006, Seiten: 350, Originalsprache, Bemerkung: Stern-Krimi-Bibliothek ; Bd. 21

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Schlafes Bruder, so nennt man den Tod. Und tatsächlich wirkt Sanna, als sei sie nur friedlich eingeschlafen. Doch Kimmo Joentaa weiß, dass eine tödliche Krankheit seine Frau besiegt hat, auch wenn er ihren Tod noch nicht begreifen kann. Auch die junge Frau in seinem aktuellen Mordfall scheint nur vom Schlaf überrascht worden zu sein. In Wahrheit hat der Täter sie mit einem Kissen erstickt. Für Kimmo Joentaa, Polizeiinspektor im finnischen Turku, gerät die Suche nach dem Mörder, der seinen Opfern das Leben im Schlaf raubt, zu einer Suche nach einem Leben ohne seine geliebte Sanna ...

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Letzte Kommentare:
18.08.2015 00:24:17
Leseteufel

Der Roman fängt vielversprechend an und hält auch die Spannung. Dieser junge, um seine Frau trauernde Ermittler ist mal etwas anderes.
Stilistisch ist das Buch gelungen, hat aber einen für einen Krimi inakzeptablen Schluss. Man erfährt das Motiv des Mörders nicht und damit auch nicht die Lösung.
Wer wie ich Kriminalromane mit offenem Ende nicht goutiert, sollte die Finger von diesem Buch lassen.

07.05.2012 20:57:07
Roberta_W.

Gerade ausgelesen und restlos begeistert. Wagner erzählt mit einer eigenen Stimme und grenzt sich deutlich vom üblichen Krimiallerlei ab.
Einerseits die tiefgehende Innenschau, andererseits kein Herumgesülze. Lyrisch und von fesselnder Atmosphäre. Worum geht es: Ein Serienkiller treibt sein Unwesen. Ein Polizist leidet am Tod seiner Frau. Wer zu diesem Buch greift, sollte allerdings keinen amerikanischen Tortureporn erwarten. Wagner ist ein Meister der leisten und subtilen Töne. Mehr gibt es nicht zu sagen! Lesen!

01.09.2010 20:10:48
Liz60

"Eismond" war ein Flohmarktschnäppchen, und ich bin sehr froh, dass ich es entdeckt habe.
Ein sehr ruhiger, trauriger aber auch spannender Krimi.
Die Protagonisten sind alle auf irgendeine, manchmal etwas verworrene Weise miteinander verbunden. Sie werden durch die verschiedenen Ereignisse aus ihrem gewohnten Leben gerissen und müssen nun versuchen es neu zu ordnen.
Ein sehr einfühlsamer, bewegender Krimi.

18.01.2010 18:53:25
mylo

Mehr aus Zufall bin ich auf Jan Costin Wagner gestoßen und ich muss sagen, ich bereue es nicht. Eismond ist ein sehr atmosphärischer Roman in dem sich wie ein Bogen die Trauer um den Verlust seiner Frau und das Akzeptieren Ihres Todes zieht. Aber es werden auch interessante Charaktere geschaffen wie Kimmo Joentaam sein Vorgesetzter Ketola. Aber auch der Täter wird als interessante Person dargestellt.
Alles in allem ein guter Krimi, mit viel Gefühl und Trauer aber auch mit einer gewissen Spannung.
Bin auf mehr gespannt. Gebe dem Buch 85 Punkte.

02.12.2009 15:09:26
Lesemolch

Als Leser von Schweden-Krimis von Henning Mankel und Hakan Nesser bin auch auf "Eismond" aufmerksam geworden. Das Buch hat eine ungeheure atmosphärische Dichte. Der Tod eines geliebten Menschen wird beklemmend dargestellt und bildet den Kern des Romans. Neben dem labilen Ermittlungsbeamten kommt ein psychisch kranker Mörder dazu, der ebenfalls eine besondere Affinität zum Tod hat. Aus diesen beiden Punkten bezieht der Roman die ganz Atmosphäre, die sich nicht in Spannung, sondern in psychische Abgründe steigert.

05.05.2009 02:29:44
Rolf.P

Dieser Krimi von Jan Costin Wagner hebt sich deutlich von der Masse ab.
“Eismond“ lebt von seiner Atmosphäre, er ist filigran, besticht durch Feinheiten und ist dennoch spannend.
Es geht in diesem Krimi um den Tod. Und zwar nicht nur um den Tod der Opfer, sondern auch um den Tod der Ehefrau des jungen Kommissar Joentaas, der so ergreifend am Anfang des Romans geschildert wird.
Fernab von jedem Klischee üblicher Kriminalromane entwirft der Autor ein aufwendiges Psychogramm von Tätern und Opfern. Nebenbei wird der Sinn des Lebens auf eine einzige Antwort reduziert: Der Sinn des Lebens ist das Warten auf den Tod.
Ich habe selten einen Autor gelesen, der es versteht, seine Figuren so knapp zu beschreiben und trotzdem meint man, jeden Einzelnen ganz genau zu kennen und zu verstehen, einfach durch das, was sie sagen und tun.
Die Spannung in diesem Buch und auch die Kunst, die jeder einzelne Satz wirklich ist, liegt genau darin, wie Jan Costin Wagner seine Personen miteinander verwebt und verstrickt, jeden geht das Schicksal des anderen etwas an und nicht nur, weil es darum geht, eine Mordserie aufzuklären.
Doch den größten Reiz zieht das Buch eben für mich vor allem aus der brillanten Schreibweise des Autors. Oftmals könnte man ganze Sätze einrahmen, die wirklich perfekt wirken. Erst dadurch kann der Leser wirklich in die Seelen der Protagonisten eindringen.

Ein tieftrauriges Buch, brillant erzählt, spannend und viel mehr als einfach nur ein guter Krimi.

06.01.2009 01:44:40
cujo31

Ein wunderschönes, todtrauriges Buch, welches mich manchmal wirklich sehr berührt hat. Die Geschichte um die Hauptfigur Kimmo Joentaa, den Tod seiner geliebten Frau und sonderbare Morde in seiner Stadt hat mich derart ergriffen und fasziniert, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Der Schmerz der Hauptfigur durch den Verlust seiner Frau war in jeder Zeile spürbar. Für sehr sensible Menschen empfehle ich eine Klinikpackung Taschentücher, denn selbst ich saß hier und da ziemlich ergriffen auf meiner Couch und mußte das ein oder andere Tränchen verdrücken. Nichtsdestotrotz auch eine interessante Krimi-Geschichte (allerdings ohne viel Blut und Gewalt), die eben die Melancholie und die Verlustängste von Joentaa wunderbar mit der Suche nach dem eigenartigen Mörder verknüpft und einfach ein tolles Buch ergibt. Sehr empfehlenswert!

04.04.2008 20:01:29
Teeshan

Ganz gut. Wirklich ganz gut. Der Buch hat zwar unter 300 Seiten, fängt wirklich gut an. Aber es fällt Spannungen. Es ist nicht nur ein Krimi, sondern ein Krimi-Drama. Aber ansonsten ist er auch unheimlich, aber Spitzenmäßig!

Von mir gibt es 72°

12.01.2008 15:09:47
Blood-Red-Sunset

Wirklich ein klasse Buch. Die Schreibweise aus den zwei Sichten hat sehr viel Einblick in das Leben von Vesa gegeben und auch sehr viel über das Leben vom Ermittler. Sehr empfehlenswert.

05.01.2008 21:35:08
ABaum71

Ein Buch das mich ziemlich nachdenklich gestimmt hat. Einerseits fande ich es nicht besonders spannend, andererseits fand ich die Gefühlslage Kimmo Joentaas so gelungen dargestellt, dass ich die meiste Zeit voll mit ihm fühlen konnte. Die Rolle des Deutschen Daniel habe ich auch nicht so recht verstanden. Alles in allem ein sehr nachdenklich stimmender Roman (Krimi?).
Wer auf actiongeladene Thriller steht, sollte diese Buch lieber stehen lassen.

25.09.2007 16:06:24
Regenfreund

Ein sehr schönes, trauriges und intensives Buch. Das Thema wurde vom Autor hervorragend umgesetzt. Es ist mir unverständlich, dass dieser noch so unbekannt ist.

Mehr kann ich nicht sagen, man muss es gelesen haben.

12.08.2007 12:11:23
Anja S.

daher habe ich dieses Buch auch nur mit 25 Grad bewertet, und ich verstehe nicht, warum diese Wertung sofort wieder gelöscht worden ist!!! Die dreimaligen 92 Grad habt Ihr Macher ja auch stehen lassen, und da würde ich mich schon wundern, ob das wirklich drei verschiedene Leute waren, denen dieses Machwerk so toll gefallen hat...

12.08.2007 12:09:02
Anja S.

also mir hat dieses von Tobias Gohlis (Die Zeit) hochgelobte Buch nun leider gar nicht gefallen. Ich fand es ausgesprochen langweilig und zähflüssig zu lesen und habe mich echt hindurch gequält. Ich werde keine weiteren Bücher dieses Autors lesen.

10.08.2007 13:25:45
detno

Mehr als "nur" ein Krimi.
Dieses Werk kann nur im Norden spielen, wo die Winter lang, die Sommer entsprechend kürzer sind.
Tiefe Trauer und die zerstörerische Frage, warum man eigentlich noch am Leben bleiben soll, durchziehen den Roman. Mir fiel es manchmal schwer, sich in den Polizisten hineinzuversetzen, aber wer kennt denn schon diesen Seelenschmerz, die Leere nach dem Tod des Partners??
Einzig der Deutsche passte mir nicht so in die Geschichte, aber trotzdem: 91 Grad.