Wer sich in Gefahr begibt

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • London: Headline, 2006, Titel: 'A Rare Interest in Corpses', Seiten: 310, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2007, Seiten: 5, Übersetzt: Katharina Thalbach
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2009, Seiten: 364

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London, 1864: Die junge Lizzie Martin tritt die Stelle der Gesellschafterin einer reichen Witwe an, die zugleich Elendsquartiere in einem der ärmsten Viertel der Stadt vermietet. Lizzie findet heraus, dass ihre Vorgängerin von einem Tag auf den anderen verschwunden ist. Angeblich sei sie mit einem unbekannten Mann durchgebrannt. Doch als der Leichnam des Mädchens in einem der kürzlich abgerissenen Slums rings um die neue Eisenbahnstation St. Pancras gefunden wird, beginnt Lizzie zu zweifeln. Sie erneuert ihre Bekanntschaft mit einem Freund aus Kindertagen: Benjamin Ross, inzwischen Inspector bei der Polizei. Mit seiner Hilfe stellt sie Nachforschungen an ... und riskiert schon bald ihr Leben auf der Suche nach der Wahrheit über den Tod eines Mädchens, dessen Schicksal mit ihrem eigenen eng verbunden zu sein scheint - viel enger, als ihr lieb ist!

Wer sich in Gefahr begibt

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Letzte Kommentare:
17.07.2012 21:37:42
Meerforelle1948

Nachdem ich alle Bücher der Reihe Mitchell/Markby und auch eins mit Jessica Campbell gelesen habe, habe ich mich jetzt an den ersten Roman mit Lizzie Martin und Benjamin Ross (Wer sich in Gefahr begibt) getraut.
Diese sind jeweils in ich-Form geschrieben, das gefällt mir, paßt zu der Zeit.
Allerdings ist mit eine Ungereimtheit aufgefallen: Beim ersten Treffen der Kinder Ross und Martin hat Lizzie nur die Satin-Hausschühchen an, weil sie sich heimlich angezogen und in die Kutsche geschlichen hat. Benjamin Ross jedoch erinnert sich deutlich an die gut geputzten Stiefel. Da stimmt was nicht.
Ansonsten gefällt mir das Buch sehr, sehr gut, wie all die anderen Romane von Ann Granger.

23.06.2011 03:27:47
budenwum

Wer von Ann Granger noch nichts gelesen hat, der hat einfach etwas verpasst in dieser Welt. Den Literaturnobelpreis wird sie wahrscheinlich für ihre Schreibe nicht erhalten, aber bis jetzt war für mich jedes neue Buch so schön, dass ich es "gefressen" habe. Da kann man den TV ruhig auslassen. "Wer sich in Gefahr begibt", man begibt sich wirklich in Gefahr, von diesen Romanen süchtig zu werden.

28.12.2010 13:53:40
tassieteufel

Als Lizzie Martin nach dem Tod ihres Vaters 1864 nach London kommt um dort bei einer entfernten Verwandten eine Stelle als Gesellschafterin anzutreten, ahnt sie nicht, das sie schon bald in die Suche nach einem Mörder verwickelt wird. Schon ihre Ankunft scheint unter keinem guten
Stern zu stehen, denn ihre Kutsche kreuzt den Weg eines Leichenwagens, der eine tote Frau abtransportiert. Wie sich später herausstellt, handelt es sich bei der Toten um Lizzies Vorgängerin Madlein Hexham, die unter seltsamen Umständen verschwand und nun im Abrißviertel der
ehemaligen Slums von Agar Town gefunden wurde. Lizzies Neugier ist geweckt und als sie in dem
ermittelnden Inspektor einen Freund aus Kindertagen erkennt, stellt sie schon bald eigene Nachforschungen an.
Atemlose Spannung sucht man hier vergebens, aber die Figuren sind nett und vor allem glaubwürdig gezeichnet und spiegeln gut die Doppelmoral der gehobenen Schichten wieder. Besonders
gelungen ist in dieser Hinsicht Dr. Tibbett, ein wahrer Scheinheiliger, der alle mit seinen moralischen Ansichten tracktiert und selbst ein rechter Wüstling ist oder Tante Parry, die nur an ihren Ruf denkt, anstatt auch nur mal einen Gedanken an die arme Madleine zu verschwenden.
Die beiden Hauptfiguren, Lizzie Martin und Benjamin Ross, sind recht nette Charaktere und die sich leicht anbahnende Liebesgeschichte zwischen beiden überlagert zum Glück nicht das Geschehen, wie das leider oft der Fall ist. Wie es mit den Beiden weiter geht, darauf darf man in den folgenden Bänden gespannt sein!
Der Krimiplot ist sicher nicht sonderlich orginell, aber auf jeden Fall glaubhaft und wird am Ende zwar mit Hilfe von diversen Zufällen, aber immerhin logisch aufgelöst. Durch den lockeren, eingänigen Schreibstil und die wechselnde Sichtweise der beiden Hauptprotagonisten. Läßt sich das Buch flott lesen und wenn es auch mit der Spannung ein wenig hapert, so will man doch immer wissen, wie es weiter geht.

Fazit: kein Überflieger an Spannung, aber die Figuren sind recht nett gezeichnet und der historische Hintergrund und die Doppelmoral der viktoriansichen Gesellschaft sind gelungen dargestellt.

27.09.2010 22:15:01
Sarah_Ch

Ich bin nicht so begeistert von dem Buch. Ich war super traurig, als die Allan-Markby-und-Meredith-Mitchell-Reihe zuende ging, dass ich mich an "Wer sich in Gefahr begibt" versucht habe.

Ich hatte ziemlich Schwierigkeiten in das Buch "rein zu kommen"...bei den anderen Büchern von Ann Granger war ich meist sofort mitten im Geschehen und wenn ich das erste mal vom Buch aufgesehen habe plötzlich schon in der Mitte des Buches.

Das hatte ich leider bei diesem Buch nicht. Es gibt sonst überhaupt nichts auszusetzen an dem Buch - es hat mich nur nicht umgehauen...

08.08.2009 16:51:41
Malu

Ich lese die Bücher von Ann Granger sehr gerne. Wenn man ein Buch von Ihr gelesen hat- mit Ihrem ganz persöhnlichen Schreinstil, dann kann man ungesehen alle Bücher von Ihr kaufen und lesen.
Das die beiden Hauptpersonen Lizzi Martin und Benjamin Ross in der Ich - Form geschrieben ist find ich ansprechend. Mir hat das Buch gefallen.

08.08.2009 16:51:00
Malu

Ich lese die Bücher von Ann Granger sehr gerne. Wenn man ein Buch von Ihr gelesen hat- mit Ihrem ganz persöhnlichen Schreinstil, dann kann man ungesehen alle Bücher von Ihr kaufen und lesen.
Das die beiden Hauptpersonen Lizzi Martin und Benjamin Ross in der Ich - Form geschrieben ist find ich ansprechend. Mir hat das Buch gefellen.

23.02.2009 09:51:50
Knightsbridge

Nicht so gut wie Anne Perry (zumal die Romane um Monk/Latterly), aber die Charaktere und der historische Hintergrund sind gut getroffen.
Zwar nicht übermässig spannend, aber trotz einiger arg strapazierter Zufälle und Unwahrscheinlichkeiten im Plot eine angenehme, leichte Unterhaltung.
Bin gespannt, ob und wie sich die Protagonisten Elizabeth Martin und Benjamin Ross weiter entwickeln werden.
Bei Lizzie gibt es unverkennbare Parallelen zum Charakter ihrer Namensvetterin aus 'Pride and Prejudice'.

12.02.2009 15:04:11
Knightsbridge

Nicht so gut wie Anne Perry (zumal die Romane um Monk/Latterly), aber die Charaktere und der historische Hintergrund sind gut getroffen.
Zwar nicht übermässig spannend, aber trotz einiger arg strapazierter Zufälle und Unwahrscheinlichkeiten im Plot eine angenehme, leichte Unterhaltung.
Bin gespannt, ob und wie sich die Protagonisten Elizabeth Martin und Benjamin Ross weiter entwickeln werden.
Bei Lizzie gibt es unverkennbare Parallelen zum Charakter ihrer Namensvetterin aus 'Pride and Prjudice'.

10.02.2009 06:53:35
SaDi

Ein Buch mit "Suchteffekt" ziemlich bis zum Schluss. Interessant die Sicht der beiden Hauptprotagonisten Lizzi und Ben jeweils als "Ich"-Erzähler. Sehr gut auch die Schilderung der Vielschichtigkeit der explosiv wachsenden Stadt London in der Mitte des 19. Jahrhunderts und seiner Bewohner und ihrer Lebensumstände und Ansichten. Kein Krimi der einem Alpträume bereitet, keine Phychopaten - nur Menschen mit ihren Vorurteilen, die den Schein wahren wollen und so Verbrechen bedingen und begünstigen.

18.10.2008 19:59:46
Mondschatten

Mein erstes Buch von Ann Granger und ich bin wirklich begeistert! Mir gefällt diese Mischung aus Krimi und Historischem Roman wirklich gut, vor allem weil beide Genres parallel und gleichzeitig sich vermischend dargestellt werden. Das passiert auf so eine sympatische Art und Weise, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen! Den größten Pluspunkt bekommt aber Lizzie. Eine wirklich sympatische Frau, in die man sich auch mal hineiversetzen kann (auch wenn sie nicht ganz in diese Zeit passt, aber perfekt ist niemand auch keine Autorin)!

21.06.2008 16:20:54
Vanessa

Ann Granger bleibt ihrem Stil treu. Wer wie ich alle ihrer anderen Bücher gelesen hat, weiß, wovon ich spreche. Ich weiß es zu schätzen, dass Ann Granger keine neuen Wagnisse eingeht, denn so bin ich immer sicher, dass mir ihre Bücher gefallen, ob neu oder alt! Weiter so!

15.06.2008 13:40:15
Justine

Ich babe alle Markby und Mitchell-Romane
von Ann Granger. Auch diese neue Serie
werde ich mir kaufen, sie ist mir jeden
Euro wert. Diese Bücher sind unterhaltsam , lesen sich gut und man
watet nicht im Blut wie bei anderen Krimis. Brutalität und grausame Details sind mir ein Greuel. Ich warte mit Spannung auf Band 2 , der voraussichtlich
im November veröffentlicht wird.

20.01.2008 17:17:50
Ulla

Ich war sehr enttäuscht, ist dieses Buch doch nicht mehr als ein Abklatsch von Ins.Pitt und seiner Charlotte (A.Perry). Die Heldin wird ihren Insp. heiraten, das Waisenkind Bessie mitnehmen und man kann nur hoffen das beide wenigstens in ihren Heimatort zurückkehren, um dort - mit den zu erwartenden einzigartigen Charakteren - ihre Kriminalfälle zu lösen. Die Londoner Oberschicht ist einfach nur langweilig und zu genüge strapaziert.

20.11.2007 12:28:32
Dionys

Insgesamt ein gutes Buch. Es war leicht zu lesen und trotzdem spannend. Auch wenn es in Krimis eigentlich um den Fall (oder Mord...) geht wurde auf den ersten Seiten nicht viel ermittelt. Auch das gefiel mir, denn so wurde die Handlung besser aufgebaut und man konnte sich ein Bild des ganzen machen. Auch kommen auf den ersten Seiten wichtige Details vor,
aus denen man später Schlüsse ziehen kann (nichts gegen Arthur Conan Doyle, aber man hat nicht einmal die Möglichkeit selbst aus z.B einem Schmutzfleck am Ärmel von Miss Stoner Schlüsse zu ziehen, weil der erst erwähnt wird, wenn es schon raus ist) Aber das ist wieder Geschmacksache.

28.08.2007 00:16:25
Crimetime

Naja, ganz nett, das war es aber auch schon. Die Handlung zieht sich doch recht langatmig dahin. Wer die MM-Reihe kennt, findet Parallelen. Ich hätte mir eher neue Charaktere gewünscht.
Der Fall an sich gibt auch nicht furchtbar viel her.
Ich hatte überlegt, mir das Buch zu kaufen, habe dann aber gezögert (wegen der 18€) und es in der Bibliothek zum Ausleihen gefunden. Zum Glück, sonst hätte ich mich geärgert.
Kurz: Eher ein schwächeres Werk, Fortsetzung muss nicht unbedingt folgen.

27.08.2007 19:05:09
Maike

Ich fand diesen Roman sehr gut, die Hauptpersonen fand ich sympatisch, es hat auch nicht gestört, dass beide in der Ich-Perspektive erzählen.
Stellenweise war das Buch etwas langatmig, das muss man wirklich zugeben. Aber die Geschichte war sehr gut.
Wenn es einen zweiten Teil dieser Serie gibt, -was man annehmen kann- dann werde ich diesen wieder lesen.
Wem die Mitchell- und Markby-Romane gefallen und wer Historisches gerne mag, dem wird diese Reihe sicher gefallen.

21.08.2007 19:27:38
Mel

Endlich wieder ein Ann Granger Buch, dachte ich und habe es mir gleich gekauft.
Und dann das böse Erwachen:

Eine weibliche Protagonistin, ledig, nicht allzu hübsch,kommt nach London. Dort sieht sie zufällig, wie eine Leiche abtransportiert wird und schon ist ihre Neugier geweckt und sie fängt an zu ermitteln. Lizzie kommt viel zu modern für die damalige Zeit rüber und erinnert an eine Mischung aus Fran und Meredith. Generell erscheint die Geschichte ein Abklatsch ihrer erfolgreichen Mitchell Markby Romane zu sein. Altbewährtes Rezept: Sie ermittelt so vor sich hin und gerät in Gefahr, er der Ermittler, der sich in sie verliebt. Schade, ich hätte gerne mal etwas Neues gelesen, nicht einen Eintopf aus ihren bisherigen Serien.

29.07.2007 20:22:10
Nike

Ich finde es etwas seltsam ein Buch zu beurteilen bevor man es überhaupt zu Ende gelesen hat. Dies mal zu erst. Ich mag den schreib und erzählstil von Ann Granger und habe mich sehr gefreut als ich Wer sich in Gefahr begibt entdeckt habe und ich kann nur sagen das ich nicht entäuscht war. Doch jeder hat einen anderen Geschmack und so sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden.

19.04.2007 18:04:52
loepi

Also ich habe mich gerfreut: endlich wieder ein Roman von Ann Granger, dazu noch ein historischer Roman. doch nachdem ich nun knapp mehr als die Hälfte des Buchs durch habe, muss ich sagen dass ich enttäuscht bin.
1.) 18 € (!!!!) ist das Buch definitiv nicht wert.
2.) Es kommt kein historisches Feeling auf, Sie bescheibt die Umstände von damals sehr schlicht und manchmal nicht zutreffend. Bsp: Ihr Vater ist mit 57 Jahren sehr jung und unerwartet gestorben. Hallo? 1864 war 57 Jahre bestimmt nicht ein junges Alter. Männer heutzutage werden im Schnitt 72, Arbeiter damals starben teilweise mit 40... oder zum Besipiel: Sie kommt mit 29 Jahren nach London. Man hat nichts von Beziehungen gehört. Ich denke mal das eine Dame mit 29 und ohne Verlobten in der damaligen Zeit nicht gerade üblich war. Man findet in der Story auch wieder alte Schreibweisen wieder. So ist die Protagonistin mal wieder ein hässliches Mädchen, dass seitenweise über ihre nicht vorhandenen Schönheit philosophiert. Langatmig wird der Roman durch die teilweise seitenlangen Rückblicke. Bis Seite 160 sind kaum Ermittlungen vorgekommen. (Das Buch hat 364 Seiten). Sehr gewöhnungsbedürftig und gewagt finde ich auch die Methode 2 Protagonisten des Romans gleichzeitig in der ICH-Perspektive erzählen zu lassen. Es ist schon sehr ungewohnt so zu lesen.

Im Ganzen ein netter Ann Granger Roman, der aber eher an die schwächeren Titel der Markby & Mitchell Reihe erinnert. Wer historische Romane liebt sollte lieber die Thomas Pitt Reihe lesen. Dies war definitiv kein guter historischer Roman. Tipp: Wartet bis evtl. ein Taschenbuch rauskommt. 18 Euro für diesen Roman sind rausgeworfenes Geld!

05.02.2007 14:24:26
Bettina

Sehr spannend und fesselnd. Ein typischer Ann Granger. Es macht einfach Spaß ihn zu lesen und man möchte ihn nicht aus der Hand legen. Sehr empfehlenswert.