Der Tod hat kein Erbarmen

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2006, Seiten: 508, Übersetzt: Dietmar Schmidt

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Frühjahr 1917. Joseph Reavley ist an die Flandernfront zurückgekehrt und dient weiter als Feldgeistlicher. Eine Offensive steht bevor, doch von den Männern glaubt niemand, dass die bevorstehenden, in die Tausende gehenden Verluste irgendeinen Sinn haben; England ist dem Sieg genauso fern wie 1914. Bei den Franzosen ist die Moral noch schlechter, es kommt zu Meutereien. Doch auch bei den britischen Truppen gärt es. Als Joseph im Niemandsland einen unbeliebten Offizier tot auffindet, bemerkt er an der Wunde, dass der Mann nicht im Kampf gefallen sein kann, sondern einem Mord zum Opfer gefallen sein muss. Josephs Bruder, Major Matthew Reavley vom britischen Geheimdienst, glaubt noch immer, den "Friedensstifter" an Bord des britischen Zerstörers "Cormorant" getötet zu haben. Der Tod mehrerer Männer und eine Erpressungsaffäre führen ihm jedoch vor Augen, dass die Ränke des Friedensstifters weiterbestehen, selbst wenn der Mann tot ist...

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Letzte Kommentare:
02.11.2006 19:09:35
Julia Alers

Ein sehr gelungenes Buch!
Im Vordergrund stehen mal wieder die Verhältnisse an der Westfront im ersten Weltkrieg und welche moralischen Dilemma der Krieg hervorbringen kann.
Leider nicht so emotional wie der letzte Roman der Reihe, da die Familie diesmal eine untergeordnete Rolle spielt und jeder mit seinen ganz eigenen Problemen kämpft.
Joseph an der Front, Judith dicht dahinter und Matthew in London. Hanna und Familie kommen dagegen diesmal gar nicht vor.

Sehr zu empfehlen, allerdings sollten die 3 ersten Bücher der Reihe bekannt sein, da sonst Verständnisprobleme auftreten.