Kein Engel in der Finsternis

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • London: Headline, 2005, Titel: 'Angels In The Gloom', Seiten: 312, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2006, Seiten: 550, Übersetzt: Dietmar Schmidt

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1916 - der Erste Weltkrieg ist in vollem Gange. Der Feldgeistliche Joseph Reavley wird beim Grabenkampf verwundet und zurück nach England geschickt, um sich zu erholen. Er zieht bei seiner Schwester ein, in deren Dorf ein Wissenschaftler tot aufgefunden wird - offenbar ermordet. Der Prototyp des Geräts, an dem er arbeitete, wurde zerstört: die frühe Form eines Sonars, das den Kriegsverlauf entscheidend beeinflussen könnte. Bislang musste die britische Navy schwere Verluste durch deutsche U-Boote hinnehmen und hat große Schwierigkeiten, den Feind zu orten. Der Tod des Wissenschaftlers lässt nur einen Schluss zu: Das Forschungslabor muss von einem deutschen Spion infiltriert worden sein! Joseph nimmt die Ermittlungen auf.

Kein Engel in der Finsternis

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Letzte Kommentare:
03.02.2008 13:08:35
Martin Nguyen

Ich hab das Buch noch nich durchgelesen und finde den Anfang langweilig. Ich muss es durchlesen, weil ich ein Referat darüber machen muss... -.- Aber der Stil ist eigentlich gut und ich hoffe es wird spannender.

16.10.2007 10:36:19
PC

Das Buch war ja ganz nett so und gerade gegen Ende sehr spannend. Auch die Zeit, in der es spielt, ist sehr interessant. Aber was ist denn das? Gegen Ende wird zwar aufgelöst, wer den entscheidenden Mord begangen hat, aber nicht wer den dieser Friedensstifter war. Das war aber zuvor eine der Haupthandlungen, wo es immer nur darum ging, wer könnte es sein? Und dann wird er einfach so vergessen, kommt mit keinem Wort mehr vor. Bezeichnend fand ich auch, dass der Held Joseph zwar kurzzeitig an Gott zweifelt, aber dann immer ganz fest glaubt. Kein Wunder - Die Autorin ist ja auch Mormonin und die sind nun mal sehr streng gläubig. Versteckt in einen Krimi werden solche Geschichten verpackt.

02.11.2006 19:16:59
Julia Alers

Besonders beeindruckend ist es, wie Anne Perry es schafft einem die Geschehnisse des ersten Weltkrieges und seine Folgen so hautnah miterleben zu lassen.
In diesem Buch geht es vorallem um die Probleme und Veränderungen an der Heimatfront und die dadurch veränderte Rolle der Frau. Jedoch auch der geschilderte Zeppelinangriff auf London, die Liebesgeschichte zwischen 2 Agenten und der Seekampf gehören zu den absoluten Höhepunkten dieses Buches und machen es zu einem wahren Meisterwerk.

Wärmstens zu emfehlen!

30.05.2006 13:24:12
Jörg van der Heiden

Keine Frage ist auch dieses Buch von der Erzählung und den Fakten absolut identisch mit der Zeit in der diese Geschichte spielt. Spannung pur ohne schwülstig oder abgedreht zu klingen.
Hoffe es gibt noch lange solche tollen Bücher.

26.04.2006 14:36:48
bluebone

Ich finde, dass der Stil von Anne Perry mit dieser neuen Reihe einen neuen, tieferen, noch dichteren Ton bekommen hat, der mich sehr berührt. Vielleicht ist es nicht mehr ganz die Anne Perry, die man meint zu kennen, aber gerade das finde ich so spannend. Die Bände sind sehr dicht, voller realer Fakten des Ersten Weltkrieges, aber trotzdem auch sehr spannend und bewegend.