Noch sind die Gräber leer

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • London: Headline, 2003, Titel: 'No Graves At Yet', Seiten: 314, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2004, Seiten: 574

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Die Welt scheint in Ordnung für den Vikar Joseph Reavley und seine beiden Schwestern, bis ihnen ihr Bruder Matthew eine schlimme Nachricht überbringt. Die Eltern der vier Geschwister sind bei einem merkwürdigen Autounfall ums Leben gekommen. Matthew, der für den britischen Geheimdienst arbeitet, hatte von seinem Vater ein streng geheimes Dokument in Empfang nehmen wollen. Doch das Dokument ist im Autowrack nicht zu finden. Hatte es etwas mit dem Tod der Eltern zu tun? Joseph und seine Geschwister wollen der Sache nachgehen, und eine unglaubliche Geschichte nimmt ihren Lauf.

Noch sind die Gräber leer

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Letzte Kommentare:
30.12.2007 17:41:21
Toyota

Ich habe dieses Buch als erstes der Anne Perry Bücher gelesen und ich wurde etwas enttäuscht. Ichhabe das Buch nach der Hälfte zur Seite gelegt, weil es mich einfach nicht mehr angesprochen hat.

Die Spannung lies zu wünschen übrig und das Buch bezog sich mehr auf politische Ereignisse und Gegebenheiten des ersten Weltkriegs als darauf, das eigentliche Thema, dem Auffinden eines Dokumentes und des damit verbundenen Todes der Eltern zu befassen.

07.12.2007 00:17:44
tribeaxi

Ich hatte mich auf diesen ersten Band der neuen Reihe um Vikar Joseph Reavley von Anne Perry richtig gefreut und bin nun wirklich etwas enttäuscht von diesem Buch!
Viel zu viele langatmige Passagen machen es mir als Leserin schwer, bei der Sache zu bleiben!
Desweiteren ist die Übersetzung teilweise so grauenhaft, dass man die Übersetzerin am liebsten steinigen möchte!
Bemerkenswert ist im Gegenzug dazu die wirklich gute Recherchearbeit der Autorin zum Vorabend des ersten Weltkriegs und die Einbindung der Ängste der Menschen in die Handlung und ihre Figuren!
Die Figuren konnten mich trotzdem insgesamt nicht wirklich überzeugen und machten es mir nicht gerade leicht eine Sympathie für sie und ihre Umgebung aufzubauen!
Joseph Reavley als Hauptperson des Plots ist in seinen Zügen meines Erachtens zu nachdenklich und in sich gekehrt -seine ewig gleichen Gedankengänge wirkten mitunter sogar sehr ermüdend auf mich als Leserin ein!
Zwischendurch kam dann wieder ein wenig Schwung in die Handlung und auch in das Wesen der Figuren, sodass ich mich entschieden habe, weiterzulesen -in der Hoffnung, dass es besser wird!
Richtig Fahrt nimmt dieser Kriminalroman leider erst auf den letzten 70 - 80 Seiten auf! Wirklich sehr schade, dass dies so spät am Ende des Werkes geschieht!
Wäre der Spannungsbogen früher und besser gespannt gewesen ;-) hätte mich dieses Werk vielleicht doch noch überzeugt!
Aus diesem Grunde kann ich diesem Buch nur 50° geben!

13.10.2007 15:21:59
Toyota

Ich habe das Buch nach 270 Seiten zur Seite gelegt, da es überhaupt nicht meinem Geschmack entsprochen hat. Es ist mir zu politisch gehalten und spielt Anfang des 1. Weltkriegs und der Spannungsfaktor ist auch nach 270 eher mäßig

06.10.2007 14:27:51
silke

Dies war mein erstes Buch überhaupt von ihr und ich habe es nach 200 Seiten abgebrochen.Ich fand es totlangweilg,überhaupt keine Spannung und viel zu viele uninteressante Dialoge.Weiß nicht,ob ich je wieder eins von ihr lese.

02.11.2006 19:23:23
Julia Alers

In diesem Buch geht es weniger um den Mord an sich und die Ermittlungen als vielmehr darum, die Stimmung in England kurz vor dem Krieg hautnah mitzuerleben.
Selten war ich so gedesselt von einem Buch, dessen "Krimi"-Teil eher durchschnittlich ist.
Die Stärke von Anne Perry ist in diesem Buch einfach diese hautnahe Vermittlung von Stimmungen und Haltungen.
Wer sich bis jetzt noch nicht für den ersten Weltkrieg interessiert hat, wird nach dieser Lektüre garantiert zum Hobbyhistoriker.

Sehr zu empfehlen!

15.10.2006 21:32:56
Kirstie van der Heiden

Ich habe zwar noch nicht viele Bücher gelesen von ihr aber als ich das erste mal diesen Buch in den Händen hielt wusste ich es ist was besonderes. Voller Spannung habe ich das Buch gelesen. Am Ende hätte ich am liebsten weiter gelesen. Nicht viele Bücher schaffen bei mir so eine Wirkung zu erzeugen. Ich bin davon Überzeugt das es den anderen Lesern die es noch nicht gelesen haben, gefallen wird.

25.05.2006 13:28:48
Barbara Mümpfer

Das erste Buch von Anne Perry, das ich nicht zu Ende gelesen habe. Die handelnden Personen schwätzen ohne Ende und ohne wirklich etwas zu sagen oder die Handlung dadurch voran zu bringen, die Charaktere sind öde, langweiig und - bis auf die Schwester - wenig sympathisch, und was den Kriminalfall betrifft: Es dauert eine Ewigkeit, bis die Protagonisten endlich begreifen, was der Leser schon auf den ersten Seiten erkannt hat. Diese Reihe werde ich garantiert ignorieren!

26.04.2006 14:31:38
bluebone

Ich finde, Anne Perry schlägt mit dieser neuen Reihe einen ganz neuen Ton an. Das Buch sehr dicht und ernst, vielleicht weil ihr Grossvater dieser Feldprediger Joseph Reapley war, aber trotzdem unglaublich spannend und es strotzt vor originalen, hoch interessanten Fakten über die Zusammenhänge des Ersten Weltkrieges, was mich dazu angeregt hat, nachzulesen, wie das alles historisch zusammenhing. Ich finde, diese neue Reihe zeigt Anne Perry von einem neuen, noch tiefgründigeren Niveau, das mich sehr berührt.

07.01.2005 00:07:05
Liberty

Bitte bitte , lass Thomas und Charlotte wieder zurück kommen, bitte bitte......Wir vermissen sie alle. Die neuen Charaktere sind zwar ok, aber trotzdem hatte man sich irgendwie an Pitt mit seinen ausgebeulten Manteltaschen und all die anderen gewöhnt. Wir möchten das sie zurückkommen und wieder alle Fälle aufklären.

21.11.2004 13:25:49
Jörg van der Heiden

Hallo zusammen,

endlich eine Autorin welche nicht solch einen Fantasieschrott schreibt wie die Harry Potter Bücher sind.
Man kann immer nachvollziehen wo man in England ist oder mit wem man es zu tun hat.
Bücher lesen heißt man muß sich in das Geschehen vertiefen hineinträumen. Bücher sind nicht nur zum oberflächlichen überfliegen. Man muß ein Buch miterleben können.
Dies ist bei Anne Perry und diesem Buch (Noch sind die Gräber leer) möglich, denn die eigene Fantasie wirbelt in einem mit.
Danke und weiter so Anne Perry

18.04.2004 18:33:13
birgdolf

Ein Ehepaar kommt bei einem Autounfall ums Leben, nachdem der Mann einem seiner beiden Söhne ein mysteriöses Dokument über eine Verschwörung bis in die höchsten Kreise Großbritanniens übergeben wollte - und das am Vorabend des ersten Weltkriegs. Interessanter Rahmen, aber wo bleibt die Handlung? Die Söhne ermitteln, während der eine mit einem (inzwischen weiß man) weiteren Mord konfrontiert wird... Das Buch und vor allem die Dialoge sind langatmig, leider aber auch in einer schwülstigen DreiGroschenRoman-Rhetorik geschrieben - da es mein erstes Buch von Anne Perry ist hoffe ich nicht, dass dies ihr normales Stilmittel ist... auf zwei Seiten sind bzw. drei verschiedene Leute "errötet".
Dieses Buch ist sicherlich keine Empfehlung für eine Krimi-Autorin!

30.03.2004 15:38:44
Marion

als anne-perry-fan war ich ziemlich enttäuscht. ich kann nur hoffen, dass eventuelle weitere bücher dieser serie besser sind (versuchen werde ich es). die charaktere erschienen mir ziemlich schwülstig, da extrem sensibel - der mord ist meiner meinung nach ziemlich in den hintergrund geschoben worden. einziger lichtblick: der jüngere bruder, und der fischte eher ziemlich im dunkeln. (vielleicht wäre auch die schwester judith interessanter, träte sie mehr in erscheinung)