Carvalho und die Rose von Alexandria

Erschienen: Januar 1987

Bibliographische Angaben

  • Barcelona: Seix Barral, 1984, Titel: 'La rosa de Alejandria', Seiten: 248, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1987, Titel: 'Die Rose von Alexandria', Seiten: 251, Übersetzt: Bernhard Straub
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1995, Titel: 'Die Rose von Alexandria', Seiten: 251
  • München; Zürich: Piper, 2002, Titel: 'Die Rose von Alexandria', Seiten: 251
  • Berlin: Wagenbach, 2016, Seiten: 300

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Wenn ein Verbrechen im Familienkreis geschieht, dann ist das Grund genug, mürrisch zu werden. Für Privatdetektiv Pepe Carvalho heißt das außerdem, sich professionell mit dem Fall zu beschäftigen und den Mörder der Cousine seiner Geliebten zu suchen. Denn die völlig zerstückelte Leiche ist vor drei Monaten gefunden worden, doch die Polizei hat noch immer keinen Hinweis auf den Mörder. Carvalho fragt sich, warum der Ehemann kein Interesse daran hat, dass der Mord an seiner Frau aufgeklärt wird ... Einer der berühmtesten Kriminalromane mit dem Meisterdetektiv aus Barcelona.

Carvalho und die Rose von Alexandria

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Letzte Kommentare:
14.10.2003 12:42:21
Ulrich Köppen

Etwas für geduldige Leser mit einem guten Namensgedächtnis.

23.04.2003 10:48:16
Jürgen Albertsen

Weil meine Freundin aus Barcelona kommt, habe ich zu dieser Stadt eine ganz besondere Beziehung. Doch wer könnte diese Stadt nicht lieben? Lebendig, malerisch, laut, majestätisch, schmutzig, historisch, modern. Wenn man ein wenig in die eigentliche Seele der Stadt hinein schnuppern konnte, die verborgen ist in Ecken, die noch niemand fotografiert hat, dann ist es ganz besonders interessant, ein Buch zu lesen, das so intim von den Befindlichkeiten dieser Metropole berichtet.

"Die Rose von Alexandria" ist ein Roman aus der Reihe um den Privatdetektiv Pepe Carvalho: Zynisch, zärtlich, ein Gourmet und sicher nicht verrückt nach Arbeit fühlt er sich dennoch verantwortlich für seinen Assistenten Biskuter und seine Freundin Charo, die Nutte. Diese ist es dann auch, die ihn zu diesem neuen Fall führt. Die Schwester ihrer Cousine Mariquita wurde zerstückelt in den Bergen hinter der Stadt gefunden. Sie stammte aus Andalusien und hatte reich in der Mancha geheiratet. Pünktlich alle drei Monate wurde sie krank und besuchte Ärzte in Barcelona, nicht jedoch ihre Verwandten. Warum? Und was hat der neunmal kluge Autodidakt damit zu tun, der zusammen mit Charo und Mariquita bei Carvalho auftaucht?

Wie alle Carvalho-Romane geht es hier nicht in erster Linie um die Ermittlung des Täters. Vielmehr nimmt Montalbán den Leser an die Hand und führt ihn durch die Stadt und durch das Land und zeigt ihm die Menschen mit ihren Geschichten. Wir erfahren, wie sie zu dem wurden, was sie sind, und ob und was es mit der Historie und der Gesellschaft des wechselhaften Spaniens zu tun hat. Montalbáns Wortgewalt ist bezaubernd, aber niemals süßlich. Vielmehr rettet uns das Lakonische in Carvalho vor allzu großer Gefühlseligkeit.

Am Ende hat der Detektiv noch nicht einmal den Fall gelöst. Der Mörder steht schon dreißig Seiten vor dem Schluss fest. Ein Krimi ist das eigentlich nicht, sondern einfach nur eine gute Geschichte mit Charakteren, die einem am Ende fehlen.