Echo einer Winternacht

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • London: HarperCollins, 2003, Titel: 'The Distant Echo', Seiten: 482, Originalsprache
  • München: Droemer, 2004, Seiten: 553, Übersetzt: Doris Styron
  • München: Knaur, 2005, Seiten: 553
  • Augsburg: Weltbild, 2006, Seiten: 553
  • München: Droemer Knaur, 2008, Seiten: 576
  • : HarperCollins, 0

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Sabine Reiß
Packende und stimmige Atmosphäre

Buch-Rezension von Sabine Reiß Jun 2004

Val McDermid schreibt im Nachwort sinngemäß, dass es für sie ganz entspannend war, ein Buch zu schreiben, für das sie kaum recherchieren musste. Von der Recherche bekommt der Leser in der Regel nichts mit, nur das Endprodukt zeigt, wie überzeugend der Autor die Szenerie dargestellt hat. Im vorliegenden Buch Echo einer Winternacht ist die Szenerie auf jeden Fall sehr stimmig. Als ich den Klappentext las, war ich sehr gespannt, denn ich ordnete die Handlung in eine ähnliche Kategorie ein wie bei Ein Ort für die Ewigkeit, für meinen Geschmack das beste Buch von Val McDermid. Weg von den Serienkillern, den Profilern und der Privatdetektivin als Protagonisten (was kein Qualitätsurteil beinhaltet), zurück in die Vergangenheit.

Vier Freunde finden in einer Winternacht auf dem Nachhauseweg die Leiche eines Mädchens, Rosemary Duff. Einer von ihnen, Ziggy, ein Medizinstudent, versucht noch vergeblich, sie am Leben zu halten. Mord kommt in der kleinen Studentenstadt St. Andrews nur selten vor und so handelt die Polizei getreu dem Motto: Der Zeuge ist immer der Mörder. Man kann den Vieren nichts nachweisen, aber dennoch sind sie gebrandmarkt, und das für ihr ganzes Leben. Auch ihre Freundschaft wird durch die Anschuldigungen in Mitleidenschaft gezogen. Der Mörder wird nie gefunden. Am fünfundzwanzigjährigen Todestag von Rosemary, kurz nachdem die Ermittlungen zu alten ungelösten Fällen, darunter auch dieser Mord, wieder aufgenommen wurden, geschieht jedoch etwas, was keiner vorhergesehen hat...

Der Zeuge ist immer der Mörder

Man kommt den vier jungen Männern richtig nah, insbesondere Alex, um den es hauptsächlich geht, und Ziggy. Die beiden hatten von Anfang an auch die beste Verbindung zueinander. Die Charaktere sind überzeugend gezeichnet und man kann mit ihnen leiden. Obwohl man sich anfangs ziemlich sicher ist, dass die Freunde unschuldig sind, schürt Val McDermid immer mal wieder den Verdacht, einer von den vieren könnte doch der Mörder von Rosemary sein. Und wenngleich sich die Handlung über eine recht lange Zeit erstreckt, allerdings mit einer Lücke von vielen Jahren dazwischen, schafft es die Autorin, die Spannung auf einem recht hohen Level zu halten. Vielleicht wäre dennoch hie und da eine Straffung des Erzähltempos angebracht gewesen.

Auch wenn man nach gut zwei Dritteln der Lektüre die Lösung erraten kann, schleicht sich keine Langeweile ein. Die Atmosphäre ist, wie bereits erwähnt, ebenfalls sehr packend und stimmig beschrieben. Man kann nur den Hut ziehen vor der Fähigkeit der Autorin, den Handlungsfaden so zu spinnen, dass am Ende alles zusammenpasst. Echo einer Winternacht ist ein Buch, dass man nicht so schnell vergessen wird. Eine Geschichte über tiefe Freundschaft und wie Verdächtigungen unser Leben beeinträchtigen können.

Echo einer Winternacht

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Letzte Kommentare:
31.07.2018 14:51:28
Holger Hahn

Habe das Hörbuch leider nur halb geschafft. Da man bis dahin fast sicher weiß, wer der Mörder ist, fehlte danach die Spannung. Im Prinzip gute Story und die Charaktere auch gut rübergebracht, aber einfach zu lang geraten.
Kann nicht verstehen, warum dieses Buch derart gehypt wurde. Ob ich von der Autorin nochmal was lesen werde, lasse ich offen.

15.08.2014 16:18:21
Rosi Hoyer

Ein Plot, der eigentlich spannend sein könnte, wird auf über 550 Seiten breitgetreten wie Quark.
Bereits am Anfang des zweiten Teils (noch über 330 Seiten...) weiß der kundige Krimileser nicht nur die Lösung, sondern auch die restliche Handlung.

Ich habe mich, um vorsichtshalber zu prüfen, ob ich wirklich richtig liege, bis zum Ende durchgequält und werde ein weiteres Buch dieser Autorin sicherlich nicht mehr lesen.

25.06.2012 19:31:31
Lesemaus

WOW! Ich war regelrecht gefesselt von der Story. Das ich ziemlich schnell wusste, wer der Täter ist, ist der einzige Grund weshalb ich nur 99° und keine 100° vergebe.

Die Freunschaft der jungen Männer ist toll beschrieben. Zwischendurch gab es Momente wo ich echt traurig war, so lebendig ist das alles geschrieben!

Mein erstes Buch der Autorin und es wird nicht mein letztes bleiben!!!

Absolut empfehlenswert!

11.12.2011 19:59:50
Chrisu

Vier Studenten und gute Freunde sind nach einer Party auf dem Weg in ihre Unterkunft und entdecken die Kellnerin Rosie, die blutüberströmt aber noch lebend im Schnee liegt. Nach diesem Ereignis ist nichts mehr so wie früher. Der Anfang dieses Krimis ist ganz einfach - Universitätsstadt - junge Studenten - ausgefallene Streiche - Alkohol - Drogen - Party - und dann der Mord. Die Charaktere der einzelnen Personen kann man sich so richtig vorstellen, sich hineinversetzen. Wie sie sich fühlen, die verschiedenen Arten der Aufarbeit - einfach sehr gut. Auch die Entwicklung jedes Einzelnen, jeder hat seinen Weg gefunden, aber im Endeffekt sind sie trotzdem zusammengeschweißt - durch das Ereignis, das ihre Welt so durcheinandergebracht hat. Die Autorin hat immer wieder Personen ins Spiel gebracht, die als Mörder in Frage kommen, aber nichts war haltbar. Bis sich zum Schluß alles zugespitzt hat. So müssen Krimis sein.

19.06.2010 18:27:19
Helmut Stelzig

Vier Studenten - Alex, Mondo, Weird und Ziggy - entdecken auf dem Heimweg im tiefen Schnee eine junge Frau, die noch lebt, aber bald sterben wird. Ist einer von ihnen der Mörder? Dieses Buch von Val McDermid ist packend bis zur letzten Seite. Nach John F. Case („Der achte Tag“), John Grisham („Der Klient“, „Die Kammer“) und Charlotte Link („Die Täuschung“) macht Val McDermid richtig Lust aufs Lesen. „Echo einer Winternacht“ wäre doch auch als Filmvorlage geeignet.

20.04.2010 08:51:45
Marplekrimi

Dieses Buch habe ich verschlungen, die Autorin hat dem Leser auf eine sehr erschütternde Art und Weise gezeigt, wie schnell man als Unschuldiger zu Angeklagten werden kann. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch. Die Protagonisten sind so gut dargestellt, dass man direkt mit ihnen leidet, und hofft das alles gut geht.Gut dargestellt wird auch,wie schwierig es damals für die Polizei war Mordfälle zu klären, was alles übersehen wurde, wieviel die Polizei hat unter den Tisch fallen lassen, ohne das sich noch einmal darum gekümmert wurde. Der Schreibstil des Buches ist einfach und flüssig gehalten, die Frage nach dem Mörder zieht sich selbstverständlich durch das ganze Buch, aber man kommt eigentlich sehr schnell darauf wer der wahre Mörder von Rosie Duff ist. Ein sehr gutes Buch.

10.08.2009 12:38:43
andy0412

mein erster kontakt mit der autorin und ein meisterwerk. stimmungsvoll, realistisch, düster. bei diesem buch passt, bis auf zwei kleinere erklärungen, die meiner meinung nach wenig sinn machen, alles. einfach ein guter, spannende plot, der realistisch wirkt. gelungene unterhaltung. das lied der sirenen liegt bereits auf dem SUB.

08.05.2009 12:30:43
queenodt

Aufrgund der vielen positiven Rezensionen habe ich mir auch dieses Buch von ihr zugelegt und ich bin auch eher enttäuscht. "Ein Ort für die Ewigkeit" ist um Klassen besser, die Serie um Tony Hill sowieso.
Ich finde die Grundidee der Geschichte hat einiges Potential, aber die Umsetzung erschien mir sehr amerikanisiert und teilweise unausgegoren. Der Täter war relativ schnell vorhersehbar und die Wandlung von Weird etwas sehr überzogen.

03.03.2009 13:35:37
macbeth124

Mein erster Macdermid... und ich war mehr als enttäuscht. Ich kann mich dem Lob einiger anderer hier beim besten Willen nicht anschließen. Die Geschichte mag ja ganz nett sein, aber immer wieder werden Dinge und Umstände "an den Haaren herbeigezogen", ohne Logik. Außerdem schlecht recherchiert, z.B. "tauschen Fluggesellschaften Passagierlisten untereinander aus" - was für ein Schwachsinn! (ich weiß es aus beruflichen Gründen besser). Das ist nur EIN Beispiel. Dazu kommt die geradezu dilettantische Übersetzung - das hätte ein Anglistik Student im ersten Semester besser gemacht. Fazit: Zeitverschwendung... und es stellt sich die Frage, ob ich die anderen McDermids überhaupt anfangen soll, zu lesen... mal sehen...

27.09.2008 12:28:39
d.xilef

Auf jeden fall eines Ihrer besten Buecher!
Steht bei meinem persoenlichem "Val-Ranking" auf Platz 2; gleich hinter "Ein Ort für die Ewigkeit"
Zu bemaengeln ist aber, dass ich relativ zuegig * im verdacht hatte, was sich auch spaeter bestaetigt hat. Aber das kommt vielleicht auch vom ganzen Krimilesen ;-)
Ansonsten hat Val wieder eine fuer sie eigentlich typische Atmosphaere, interessate Figuren und einen rechtannehmbaren Plot tgeschaffen!
Ich habe aber das gefuehl, dass die gute Dame "ihr Feuer verschossen hat" Kommt in letzter zeit ja haeufiger vor (siehe Elisabeth george, Hakan Nesser - obwohl die neue Reihe gut ist -, Mankell, Anne Holt und leider auch

19.02.2008 08:37:01
Kasia

Ich kann mich, was dieses Buch anbetrifft
Sabine Reiss nur anschließen. Vielleicht würde ich mit meiner Bewertung aber die 100% voll machen, denn die Geschichte hat mich vollkommen in ihren Bann gezogen.
Ich konnte gar nicht mehr aufhören mich damit zu beschäftigen, was den vier jungen Männern passiert ist und wie sich das Unglück durch ihr ganzes Leben gezogen hat. Bis zum bitteren Ende habe ich überlegt, wer der tatsächliche Mörder sein könnte und wäre wirklich nicht darauf gekommen.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Wie schon von meinen Vorgängern erwähnt, beschreibt Val McDermid die Charaktere sehr detailliert und gut.
Es ist das Beste von ihr, was mir je untergekommen ist. Die Tony Hill-Geschichten, die ich gelesen habe, finde ich sehr brutal und teilweise zu krass. Geschichten dieser Art hier gefallen mir besser.
"Ein Ort für die Ewigkeit" wurde hier erwähnt. Ich denke, dass ich das Buch auch mal lesen werde, wenn es mir unterkommt.

16.02.2008 16:38:35
ullala

Ich fand das Buch sehr spannend, und die Charaktere sehr gut dargestellt.Ich wusste bis zum Schluss nicht wer der Mörder war,obwohl es im Nachhinein ganz logisch war.
Ein Ort für die Ewigkeit gefiel mir noch etwas besser.Werde bestimmt noch mehr Bücher von ihr lesen.

09.02.2008 20:10:36
cookie1

Mein erstes Buch dieser Autorin und ganz sicher nicht mein letztes. Wirklich packend geschrieben und es wird auch nicht langweilig, wenn man das Ende ahnt. Unbedingt empfehlenswert!

12.01.2008 15:11:17
paddsen

Tolles Buch, absolut empfehlenswert. Die Charaktere sind interessant und gut durchdacht. Macht Spaß zu lesen.. Werde mich demnächst an ein weiteres Buch machen.

10.09.2007 20:57:12
Kinsey

Nicht ganz so gut wie "Ein Ort für die Ewigkeit", aber durchaus empfehlenswert. Besonders die verschiedenen Charaktere sind gut dargestellt. Der Autorin gelingt es hervorragend, herauszuarbeiten, wie sehr das Leben eines Menschen verändert wird, wenn er in einen Mordfall verwickelt wird und die Unschuld nicht erwiesen wird. Ein letzter Schatten von Zweifel bleibt - und die Tatsache schürt sie noch zusätzlich, indem sie immer wieder Zweifel im Leser weckt.

30.08.2007 19:55:58
Franzi1900

Ja ich bin erst 12 und hab Val McDermids "Echo einer Winternacht" gelesen und war total begeistert! Ich habe schon viele Bücher gelesen und ich finde das dieses hier viel respect gebührt.Ich habe es im Urlaub in der Türkei gelesen und für mich war die Hauptatraktion mein Buch.
Einfach Klasse.Ich hab bis zur letzten minute nicht gewusst wer der Mörder war. Ich stelle in der nächsten Woche dieses Buch in der Schule vor,weil ich es richtig gut finde.
Ich mache mich nun an die anderen Bücher von ihr!

01.07.2007 20:51:19
Friedrich

Eines der langweiligsten und schlechtesten Krimis der schottischen Autorin.
Viele Sequenzen wiederholen sich, es wird wenig Spannung aufgebaut und die Aktionen sind vohersehbar. Es gibt Romane, die legt man nicht aus der Hand, hier fiel es schwer, weiter zu lesen.
Eigentlich schade, da McDermid`s Romane (das Lied der Sirenen) sonst sehr gut sind.

13.05.2007 11:23:32
Ich

Ein phantastisches Buch!
Wirklich nur empfehlenswert!!
Auch auf Englisch nicht schwer und auf jeden Fall spannend!
Val McDermid ist einfach eine klasse Autorin!

13.05.2007 11:21:18
Nadine

Ein großartiges Buch! Ich habe es nur auf Englisch gelesen, aber es war nicht nur relativ leicht, sondern auch sehr spannend zu lesen!
Nur zu empfehlen!

09.05.2007 21:37:37
Gwyneth

Ich fand das Buch auch absolut geil^^
Das war mein zweites Buch von Val Mcdermid. Ich fand es aber besser als das Moor des Vergessens, welches ich zuerst gelesen habe

02.04.2007 08:09:59
Daniela L.

Ein großartiges Buch! Die Hill-Bücher mochte ich lange nicht so gerne (auch wenn die Verfilmungen toll waren). Spannend, packend, man weiß bis zuletzt nicht, wer es war. toll konzipiert, super Charaktere. Ich war echt begeistert.

12.03.2007 15:52:18
Gerhard

Ich bin auf Val McDermid durch die "Methode Hill "-Filme aufmerksam geworden. Meine Erwartungen an dieses Buch waren deshalb sehr hoch gesteckt. Doch welch herbe Enttäuschung! Ich finde dieses Buch langatmig, langweilig und was das Schlimmste ist, vorhersehbar! In Bezug auf Stil und Sprache fand ich das Buch jedoch gut. Deshalb werde ich als nächstes wohl "Das Lied der Sirenen" lesen. Jeder hat eine zweite Chance verdient!

16.02.2007 22:07:39
kuckuck

Das allererste Buch, was ich von Val McDermid gelesen habe und was für eins.

Lang, aber niemals langweilig. Spannung pur und wie immer zum Ende das "donnernde" Finale.

Fantastisch. Mehr will ich nicht verraten!

06.02.2007 18:06:09
Krimilotte

Ein sehr schönes Buch, auch wenn ich doch überrascht war im Allgemeinen. Es war mal wieder ein purer Suchfaktor von der Sorte ich muss es unbedingt zu Ende lesen, ansonsten halt ich es vor lauter Spannung nicht mehr aus.

Auch dieses Buch höchst empfehlenswert.
Schön detailiert geschrieben, ja fast schon liebevoll. Schauplätzen und Charaktere sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben.

Einfach Spitzenklasse.

31.01.2007 22:34:41
Arranchi

Weniger eine Meinung-wollte mich nur bei Svenja "bedanken"- dank ihrem Kommentar hier,wurde mir bei einem wirklich nicht schlechten Buch jegliche Spannung genommen,da ich durch ihre Aussage fast schon zu Beginn wusste wer der Täter ist,obwohl ich von selbst noch nicht mal angefangen hätte in diese Richtung zu denken!

Da diese Kommentare Tips für Lese-interessierte sind,sollte man sich sowas schenken!

18.12.2006 23:06:52
Swen Piper

Vier studentische Freunde finden in einer Winternacht eine in schwer verletzte junge Frau. Sie stirbt in ihren Armen. Dieses Ereignis verändert das Leben der Vier von Grund auf, sie geraten in einen Sog aus Misstrauen, Verdacht und Hass. 25 Jahre später nimmt die Polizei erneut die Ermittlungen auf und der Alptraum beginnt von Neuen. Brillant erzählt, McDermid versteht des den Spannungsbogen über 500 Seiten zu halten, immer wieder legt sie durch Andeutungen falsche (oder auch richtige?) Fährten. Ein großer Kriminalroman, dem man manche Ungereimtheit gerne nachsieht.

15.12.2006 21:54:40
Svenja

Bei mir war es auch das erste Buch von Val McDermid. Ich fand es unheimlich gut. Ich habe mich nur ein bisschen über erm...war das Mondo?...ich habe mich über David Kerr geärgert, weil er gesehen hatte wie das Mädel in den Wohnwagen gestiegen ist und hat nichts gesagt. Ich versteh das einfach nicht...Sein ganzes Leben hätte anders verlaufen können, genauso wie das der anderen.
Das fand ich etwas dämlich. Ich muss zustimmen, dass man direkt nach ein paar Kapitel herausgefunden hat wer der Mörder war, aber es war trotzdem spannend.

12.12.2006 12:39:37
DerWahnsinn

Ein klasse Buch, wenn ich auch den Schluss nicht ganz logisch und nachvollziehbar fand. Ich meine, der Täter hätte sich auch leichter aus der Affäre ziehen können und die 4 Jungs hätten den Täter auch schon vorher festsetzen können (es gab von Mondo ja einen mehr als nur einen Verdacht). Allerdings muss ich zugeben, dass ich den Schluss zu nächtlicher Zeit gelesen (verschlungen) habe und vielleicht das eine oder andere erklärende Detail übersehen habe.

03.12.2006 17:18:42
Kadjah

Eher durch Zufall bin ich zu Val McDermid gekommen. Mein Vater kam mir diesem Buch an und gab es mir... Und weil ich gerade nichts besseres mit meiner Zeit zutun wusste, hab ich es gelesen - nein, halt! - verschlungen!
Ich war vorher noch nie von einem Buch so fasziniert, wie bei "Echo einer Winternacht". Die unheimliche Verstrickung der Umstände und die "schaurige" Atmosphäre im Buch hat mich süchtig nach mehr gemacht und auch eine Freundin von mir...
Ein grandioses Buch!

23.11.2006 22:56:13
trantor

Das war mein erstes Buch von Val McDermid. Und ich muss sagen - ich bin begeistert. Stimmige Atmosphäre, tolle Charaktere und eine sehr schöne, einfühlsame Beschreibung der späten 70er Jahre. Auch wenn ich schon ungefähr in der Mitte des Buches eine Ahnung hatte, wer der böse Bube sein könnte, fasziniert die detaillierte Hinführung zum logischen Schluß. Absolut empfehlenswert.

11.11.2006 21:52:04
Diana

Nachdem ich von den Büchern der Hill/Jordan Reihe total begeistert war, hat mich dieses Buch mehr als enttäuscht. Es war langatmig geschrieben, ohne jegliche Spannung. Das überraschende Ende hat auch nichts mehr geändert. Meiner Meinung nach nicht empfehlenswert.

04.11.2006 16:35:32
girfro1

Hatte ein par Tage Urlaub und endlich Zeit und Muse, Echo einer Winternacht ohne größeren Pausen durchzulesen...! Eine wirklich spannende und unterhaltsame Story, überzeugende Charaktere sowie ein schöner Ausflug in die späten 70iger Jahre (insbeondere die Musik) und ein interesanntes, wenn auch dann vorhersehbares Ende. Die Krimis von Val McDermid sind es immer wieder wert, dass man seine freie Zeit zum Lesen nimmt.

23.09.2006 21:51:06
BeHo

Habe das Buch gerade durch und bin total begeistert!!! Fand die Charakterdarstellungen eigentlich von so gut wie jeder Person, ob nun sympathisch wie Alex, total wandlungsfähig wie Weird oder etwas dummbratzig, aber auch bemitleidenswert wie Rosie Brüder, total gut. Der Kleinstadtmief, indem die Studenten zwangsweise zu Verdächtigen wurden, kam gut rüber.
Finde, dass das Buch durchgehend spannend geschrieben ist, für mich das beste Buch von Mcdermid. Besonders gefallen haben mir die Anspielungen auf die Musik aus den 70ern, mußte an meine Jugend denken....
Sehr zu empfehlen!!!!

06.09.2006 07:26:28
Marcel

Wieder ein Meisterwerk von Val McDermid!

Eine tolle Storry mit hervorragenden Charakteren (besonders der Charakter von Waird weiß zu überzeugen) und genau dem richtigen Mix zwischen ruhiger Erzählweise und spannungsgeladenen Momenten. Großartig auch die Beschreibung der Orte und Umgebungen: der Leser wird geradezu hineingesogen in die Atmosphäre des schottischen Winters.

Fazit: änhlich schön geschrieben wie "ein Ort für die Ewigkeit". Aber etwas spannender und aktiongeladener. Absolut empfehlenswert!

02.08.2006 12:26:05
Linn

Ein tolles Buch, für mich das beste von Val McDermid!

"Echo einer Winternacht" ist sehr spannend und aufregend, ich habe sehr mitgefiebert, was als nächstes passiert. Und trotzdem hatte das Buch auch ruhige Kapitel, was ich sehr gut gelungen fand.

Die Autorin beweist mit ihrer Beschreibung der Charaktere, die ich sofort lieb gewonnen hatte, und deren Gefühlen und Gedanken, sowie der Schilderung der Landschaften, dass sie eine großer Erzählerin und Schreiberin ist. Diese beiden Aspekte sind meiner Meinung nach das Beste an dem Buch, wunderbare Charktere und eine sehr schöne Erzählweise.


Das Buch hat mich mitgerissen und gleichzeitig verzaubert, so dass ich die Auflösung als gar nicht so wichtig betrachtet habe.

Absolut empfehlenswert!

30.05.2006 17:48:22
Sunsy

Nicht ohne Grund wird diese Autorin in den höchsten Tönen gelobt. Ich habe selten einen so gut durchdachten und verwobenen Thriller gelesen, der den Leser von der ersten bis zur letzten des über 550 Seiten umfassenden Buches in atemloser Spannung hält. Val McDermid schreibt einen sehr guten Stil, der von großem Wissen und guten Recherchen zeugt. Sie bringt einem nicht nur die Umgebung von Fife, in der dieser Roman spielt nahe und die einzelnen Charaktere, sie versteht es auch, einen vorübergehend gekonnt aufs Glatteis zu führen und von einem Verdacht abzubringen, der sich letzten Endes dann doch als begründet erweist. Trotz allem ist das Ende eher überraschend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

12.05.2006 17:21:17
Leseratte85

Dieses Buch ist wirklich schwer aus der Hand zu legen! Wer einmal angefangen hat zu lesen, der kann es gar nicht erwarten zu erfahren, wie sich dieser Krimi wohl am Ende aufklären wird. Vier Jugendliche, die Entdecker einer Leiche sind und deren Zukunft durch die Verdächtigungen der Polizei und der Dorfbewohner geprägt wird, müssen Jahre später um die Gerechtigkeit und ihr Leben kämpfen. Gute Story und spannend geschrieben!

08.03.2006 13:17:26
Corinna

Auch ich bin mit dem Buch "Echo einer Winternacht" durch. Aber ich muss sagen, dass mich das Buch zwar gefesselt hat, ich aber dennoch etwas enttäuscht hat.
Nie hatte ich das Gefühl unbedingt zum Buch greifen zu müssen. Wenn ich dabei war habe ich nicht wieder mit dem Lesen aufgehört, aber Ihr kennt es sicherlich, wenn ein Buch regelrecht nach einem schreit und man immer an die Geschichte denken muss. Das hatte ich bei diesem Buch nicht.

Trotzdem kann ich es empfehlen. Auch ich habe mir das Ende schnell gedacht, dennoch war ich dann doch überrascht.

Wer Val McDermind mag, wird auch an diesem Buch gefallen finden. Es schreit halt nur nich nach einem ;-)

02.03.2006 18:33:49
Hans

Als Fan der Hill/Jordan-Krimis war ich nicht so glücklich mit dem vorerst letzten Band "Tödliche Worte". Dafür hat mich Echo einer Winternacht
völlig in den Bann gezogen. Sabine Reiss hat das sehr schön ausgedrückt: packend und stimmig. Immer wieder beweist Val McDermid, dass sie eine echt gute Autorin sein kann. Vielleicht weiß jemand, ob schon etwas über ein neues Buch von ihr bekannt ist?
Ich freue mich schon drauf.

11.02.2006 10:54:18
jeka

Mir hat das Buch super gefallen. Es war spannend vom Anfang bis zum Ende und schafft es, ohne blutig zu sein absolut zu fesseln. Es war das erste Buch, das ich von Val McDermid gelesen habe, aber ich werde jetzt bestimmt noch mehr von ihr lesen, da ich ihren Stil einfach klasse finde.

25.01.2006 09:54:26
dino

Ich fand dieses Buch sehr gut und durchaus fesselnd. Man konnte es gut lesen und ich wollte schon immer wissen, wie es weitergeht.
Das Ende war für mich zwar absehbar, aber nichts destotrotz sehr spannend.
Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

21.01.2006 22:37:59
Jens

Super-Buch, spannend und tolle Charaktere, der beste von V.McDermid...Und sind wir mal ehrlich, wenn wir komplizierte Bücher lesen wollen, dann lesen wir Steven Hawkins Memoiren oder mein Mathe-Buch aus der Oberstufe...

22.12.2005 22:44:25
The Nurse

Mein zweites Buch von der Autorin - um es kurz zu sagen: Es hat mich nicht gefesselt. Die Story plätscherte so vor sich hin und ich war nicht so versucht, daß Buch in einem Stück durchzulesen... Da kenne ich andere Bücher wo die Story komplizierter und spannender ist. Daumen runter!

28.11.2005 16:08:47
Lisa!

Ich fand das Buch ebenfalls super!!

Aber ich finde jeder hat seinen eigenen Geschmack, was mit büchern und lesen zu tun hat!! Ich richte mich schon lange nicht mehr nach den kommentaren, empfehlungen oder das abraten von einem Buch, denn der eine findet es gut der andere widerrum nicht, deswegen sollte man ein buch das einem auf den ersten blick gefällt lesen, egal ob der eine sagt es ist schlecht oder es ist gut!!

Viel Spaß beim lesen !!!!!

06.08.2005 16:21:09
beaz

Das Buch ist einfach klasse!Superspannend. Es ist für mich das 5.-beste Buch, das es überhaupt gibt ( 1. Illuminati, 2. Assassini, 3. Diabolus, 4.Mein ist die Stunde der Nacht). Der Anfang ist sehr spannend. Auch die Ermittlungen der Polizei ist sehr gut. Das Ende war im Prinzip schon von Anfang an klar, aber das ist egal.

[Die Autorin sieht etwas komisch aus. Als ich sie das erste mal gesehen habe, dachte ich das wäre ein Mann-naja, seis drum!]

09.06.2005 13:58:45
Ulli

Da schließe ich mich Elkes Meinung an: das war mein erster Val McDermid und vermutlich auch der letzte - (da müßte schon fataler Lesenotstand sein). Ich fand\'s ziemlich langweilig und habe das Teil nur noch diagonal überflogen, um \'rauszukriegen wer\'s denn war.

09.06.2005 11:53:44
Josef Schlager

Nach "Ein Ort für die Ewigkeit" war ich schon gespannt auf dieses Buch, das nicht von einem Serienkiller handelt. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Das Buch kommt ohne brutale Beschreibungen aus, dafür legt Mcdermid viel Wert auf Charakterbeschreibung und "feeling" der damaligen Zeit. Sie schafft es sehr gut den Ort und das Zeitgefühl in der die Handlung eingebetet ist dem Leser zu vermitteln. Man spürt formlich wie sich die Hauptprotagonisten vor 25 Jahrne gefühlt haben müssen.
Der zweite Teil des Buches, das in der heutigen Zeit spielt, ist sehr spannend geschrieben. Auch die Weiterentwicklung der Charactere ist sehr gelungen.
Der Schluß ist vielleicht etwas zu Hollywood-like, aber das verzeiht man gerne.

02.01.2005 13:43:01
Brigitte Eilert-Overbeck

Val McDermids „Echo“ mag gegen einige Gesetze des klassischen Kriminalromans verstoßen – sei\'s drum! Mir hat das Buch (in Englisch gelesen) außerordentlich gut gefallen, und es hat mich lange beschäftigt. Als Studie über die Zerbrechlichkeit (und, andererseits, Tragfähigkeit) von Freundschaft ist es einfach hervorragend. Die Charaktere sind gut gezeichnet, Alex und selbst sein gelegentlich ziemlich nervender Freund Weird wachsen einem ziemlich ans Herz, von dem braven Ziggy ganz zu schweigen.Mir gefällt es sehr gut, dass Val McDermid sich nicht mehr so sehr mit dem Serienkillergenre und seinen blutigen Einzelheiten befasst, sondern mit ganz anderen und für meine Begriffe viel spannenderen Fragen.

20.12.2004 20:16:01
Elke

"Echo einer Winternacht" sollte mein erstes Buch von Val Mcdermid werden. Oft habe ich begeisterte Kommentare über ihre Bücher gelesen und wollte mich nun selbst davon überzeugen wie gut sie schreibt. Aber ich finde das Buch einfach gähnend langweilig und habe es nach 150 Seiten weggelegt. Hätte ich noch mehr Geduld haben müssen?

20.12.2004 09:01:36
alexandra

wieder ein sehr gelungenes buch von mcdermid. spannend bis zum schluss und das ende immer so überraschend.
ihre bücher ziehen einen beim lesen einfach in ein bann, das man es nicht mehr weglegen kann! echt super!!

ich freu mich schon auf ihre nächsten bücher! :)

01.12.2004 13:18:01
Caro

Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Habe es auch innerhalb sehr kurzer Zeit ausgelesen. Gut für jemanden der auf totalen Nervenkitzel steht ist es wohl nicht das Richtige. Aber für mich uneingeschränkt empfehlenswert!

11.11.2004 09:44:43
william

Habe mich schon mal geäussert zu diesem Buch, das mir von der Art her eigentlich gefiel, aber der Verstoss gegen "Krimigesetze" hat mich verärgert.

Auch in der Kurzbeschreibung (Klappentext) hat es wieder so einen Irrläufer. Es heisst:" ....und fünfundzwanzig Jahre später beginnt ein Unbekannter, Rache zu üben....."
Wir wissen jetzt dass es nicht Rache ist sondern Selbstschutz.
Ich mag es nicht wenn man mich Marketingmässig anlügt.

09.11.2004 07:03:21
Herbert Huber

Ich stimme Andreas zu, nur: ich faßte nach 150 Seiten den Entschluß und legte den Langweiler weg. Hörspielen gebe ich 20 Minuten, Filme 30 Minuten (Pulp Fiction deshalb nie ganz angeschaut) und Büchern je nach Umfang bis zu 100 Seiten.
Nach dem guten Einstiegskapitel passiert in The Distant Echo kaum mehr was. Da mir aber das früher gelesene The Wire in the Blood von derselben Autorin recht gut gefallen hat, las ich weiter. Nach einem Viertel des Buches war mir die Zeit zum Weiterlesen zu schade.
Meine ausführliche Rezension unter http://www.lesekost.de/Krimi/uskrimis/HHLKRU04.htm .
Ich meine, Val McDermid schreibt zuviel. Deshalb merkt sie nicht mehr, wenn sie sich in Alltäglichem verliert.

21.10.2004 21:41:04
Andrea

Habe das Buch heute -endlich- fertig gelesen und war nicht so begeistert. Der erste Teil zieht sich schon sehr in die Länge und ich war versucht, es wegzulegen, weil ich nach dem Klappentext nicht mehr als 50 bis 80 Seiten "aus der Vergangenheit" erwartet hatte. Auch ich hatte nach einiger Zeit den Täter im Visier, was bei mir höchst selten vorkommt. Zum Schluß wirds spannender, aber das war mir dann schon fast zu spät. Kein Krimi, den ich weiterempfehlen würde.

18.10.2004 17:23:21
Gerry

Dies ist ein Buch, das man nicht so leicht aus der Hand legen kann.

Zwar ist einem nach ein paar Kapiteln klar, wer der Mörder des Opfers ist, aber das ist nicht das Entscheidende an diesem Buch.

Ich finde es spannend und auch erschütternd, wie sich ein Leben nach nur ein paar Sekunden grundlegend ändern kann. Und was daraus für Konsequenzen entstehen können.

Das Buch ist meines Erachtens sehr gut aufgebaut, das heißt zuerst kann man in der Vergangenheit "sehen" wie es zu den falschen Verdächtigungen kommt und wie dadurch auch eine jahrzehntelange Freundschaft fasst komplett zerbricht und andererseits in der Gegenwart immer noch die Auswirkungen erleben.

Mein Urteil über dieses Buch ist eindeutig positiv und ich würde es meinen lesebegeisterten Freunden empfehlen.

Die Helden, aber am Ende auch der tragische Held (der Sohn des Opfers) sind mir für die Zeit des Lesens richtig ans Herz gewachsen und ich habe bei dem Tode der 2 Freunde mitgetrauert und gehofft, dass nicht noch weiteres Unglück passiert. Gott sei Dank hatte Val McDermid ein Einsehen und ließ wenigstens 2 der Betroffenen am Ende mit der glücklichen Lösund ihr Leben fortsetzten

17.10.2004 20:57:01
jörg

Das Buch erinnert an "Ein Ort für die Ewigkeit" und ist ein weiterer Pflichtroman für alle Krimi-Fans. "Mc-Dermid"-Leser seien vorgewarnt: Es gibt keine detaillierten Beschreibungen über die Ermordung der Leichen, wie man es aus ihren Romanen mit dem Duo Hill/Jordan ("Lied der Sirenen" - "Ein kalter Strom") gewohnt ist.
Ein "ruhiger" Roman, der sich durch hohe "atmosphärische Dichte" auszeichnet und den Leser im zweiten Teil aufs Glatteis führen will.

10.10.2004 17:47:26
Björn

Ein wunderbares Buch, leider nur ein "Krimi" :-) Mir hat das neue Buch der
wunderbaren Frau McDermind sehr gut gefallen. Das Motiv der Verlust der Freundschaft vor dem Hintergrund einer brutalen Tat hat mir einfach klasse gefallen. Vier Freunde gehen durch dick und dünn oberflächlich gesehen unter der Oberfläche haben wir es aber nur mit zwei Freunden und etwas Beiwerk zu tun. Und für die Floyd und Bowie Fans wird auch etwas geboten ;-) Klasse Buch, wunderbare spannende Unterhaltung.
Björn

10.10.2004 15:15:01
Gerald G. Sander

Vier Studenten finden in der Winternacht 1978 in der schottischen Universitätsstadt St. Andrews eine vergewaltigte, sterbende Frau, die sie nicht retten können. Was als klassischer Kriminalroman anfängt, entwickelt sich dennoch anders als gewohnt. Realistisch beschreibt McDermid wie sich daraufhin das Leben der vier Jugendfreunde dramatisch verändert. Für ihre Umgebung, wie die Brüder der Toten oder Studienkollegen, sind sie nicht nur die vier Zeugen, sondern vor allem die Hauptverdächtige in einem Kriminalfall, bei dem die Polizei in ihren Ermittlungen schließlich stecken bleibt. Die Charaktere - insbesondere von Alex und Ziggy - werden anfangs mit Einfühlungsvermögen überzeugend dargestellt und dem Leser sehr nahe gebracht. Die Beschreibung der Veränderungen der eingeschworenen Jugendfreundschaft füllt allerdings auch fast die erste Hälfte des Buches aus. Straffungen wären hier möglich und vielleicht auch sinnvoll gewesen.
Erst in der zweiten Hälfte gewinnt der Kriminalroman dann rasant an Fahrt. 25 Jahre nach dem Mord rollt die Polizei mit modernen Methoden den Fall wieder auf und ein Unbekannter beginnt, für die Tat Rache zu nehmen. Für Alex wird es ein Kampf ums Überleben.
Insgesamt bietet der Roman also eine Handlung, die im Vergleich zu den sonstigen Massenkrimis ungewöhnlich ist. Der Handlungsablauf ist nachvollziehbar dargestellt und die Autorin vermag überzeugend die Fäden am Schluss zusammenzuführen. Dem Kriminalroman fehlt sicherlich eine reißerische Note, die einen ständig in Atem hält, dafür wird die Spannung aber subtil immer weiter aufgebaut. Für erfahrende Krimileser ist zudem die Täterfrage spätestens zur Hälfte des Buches schon beantwortet. Auch McDermid gelingt es nicht, die Balance zu halten, einerseits den überraschenden Täter solange wie möglich unverdächtig zu halten und andererseits den Leser auf ihn vorzubereiten, damit das Ende nicht willkürlich wirkt. Insgesamt handelt es sich um einen intelligenten, anspruchsvollen Kriminalroman, der aber auch kein Highlight seines Genres ist.

07.10.2004 15:39:47
BIB

Ich kann meine Rezenssion kurz halten, da in den vorausgegangenen Meinungen viel (manchmal zu viel) über die Handlung und das Ende des Buchs geschrieben wurde.

Zugegeben, ein intelligenter Zeitvertreib ist Val McDermids neuer Krimi allemal. Mehr aber auch nicht. Spannung oder gar Nervenkitzel kommt nur sehr selten auf. Alles zusammen genommen, bin ich ein wenig enttäuscht, da ich deutlich mehr erwartet hätte.

03.10.2004 12:26:32
Meli

Zunächst finde ich es schade, dass hier in den Rezensionen sozusagen verraten wird, wer der Mörder ist. Schließlich lesen auch potenzielle Käufer diese Bewertungen und für einen Krimi ist ja nun die vorschnelle Bekanntgabe der Auflösung nicht gerade förderlich.

"Echo einer Winternacht" war für mich - zumindest was den ersten Teil betrifft - zunächst kein allzu typischer Krimi. Vier Freunde finden die sterbende Rosie Duff und werden daraufhin verdächtigt, sie ermordet zu haben. Sehr eindringlich stellt Val McDermid dar, wie diese Verdächtigungen die Freundschaft der vier Studenten auf eine harte Probe stellen. Fünfundzwanzig Jahre vergehen und der Mörder Rosie Duffs ist noch immer nicht gefunden. Hier im zweiten Teil des Romans beginnt eigentlich erst die richtige Mördersuche. Dieser Krimi ist nicht gerade ein reißerischer Thriller mit einem Höhepunkt nach dem anderen, sondern es herrscht vielmehr eine subtile Spannung. Obwohl es gegen Ende einige Hinweise auf den Mörder gibt, war die Auflösung für mich dennoch überraschend.

29.09.2004 22:23:54
Uli

Als absolutes highlight kann ich diesen Roman nicht bezeichnen. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum keiner auf den Gedanken gekommen ist, einen Polizisten zu verdächtigen. Laut Buch waren die doch auch in der Kneipe öfters anzutreffen.
Ich hab´s etwas anders gemacht als Bea. Ich habe so ab Seite 200 mal so kurz 100 Seiten übersprungen. Das hat der Sache keinen großen Abbruch getan. Meine Art von Literatur ist das nicht. Aber ist ja wie immer Geschmackssache.

29.09.2004 06:32:30
Ka1

Es wäre doch schön, wenn alle die hier ihre Meinung schreiben, auch bei der prozentualen Wertung oben abstimmen würden. Bis jetzt sind es erst 3 Stimmen....Damit auch hier eine repräsentative Wertung entsteht.
Grüße Karin

29.09.2004 05:00:44
ulla smielowski

ich finde es hervorragend geschrieben u. würde gerne öfter so spannende krimis lesen
bisher hatte ich noch nichts über diese autorin gehört. würde mir wünschen von anderen autoren wünschen, sie schrieben auch so dicht: gute geschichte, gute charaktere

28.09.2004 12:52:20
Susanne

Das Echo dieser Winternacht hallt lange, lange nach ....
für die Protagonisten der Geschichte und sicher auch für die Leser des Buches.
Ein kleines Universitätsstädtchen Ende der 70 er Jahre, eine kalte Winternacht, vier Studenten - Freunde seit Kindertagen - betrunken und zugedröhnt lärmen sie auf ihrem Weg nach Hause durch die Nacht. Ausgelassen stürmt einer der vier einen Hügel hinauf und fällt. Er fällt auf eine junge Frau, die sterbend im Schnee liegt, schwer verletzt, blutend aus einer tiefen Bauchwunde. Die junge Frau stirbt ihnen unter den Händen weg und die herbeigerufene Polizei des sonst so beschaulichen kleinen Städtchens steht von Anfang an unter enormem Druck, den Mordfall aufzuklären. Die 4 Studenten werden peinlichst genau befragt - als Zeugen, glauben die vier zunächst. Die Polizei ermittelt gegen die Freunde schon bald als dringend Tatverdächtige und die Bewohner der Kleinstadt stempeln sie schon bald als Schuldige ab. Ein Spießrutenlauf beginnt, den Val McDermid ganz akribisch und mit viel psychologischem Feingefühl nachzeichnet. Sie zeichnet unerbittlich und hart den Verlauf der Geschichte auf, den Verlauf, der leider nachvollziehbar und realistisch ist. Wo eine so schreckliche Tat begangen wurde, muß auch ein Schuldiger dafür büßen.
Schnitt
Der Leser begegnet den damaligen Studenten 25 Jahre später wieder. Sie haben sich teils schlecht, teils recht im Leben etabliert. Die Polizei des Städtchens in dem sie einst studierten rollt alte ungeklärte Mordfälle wieder auf, in der Hoffnung mit Hilfe neuester technischer Methoden (z.b. DNA-Analyse) der Gerechtigkeit doch noch zum Zuge zu verhelfen.
Auch der Fall des Mädchens, das in einer Winternacht vor 25 Jahren auf so grausame Art und Weise aus dem Leben gerissen wurde, soll neu behandelt werden. Zur gleichen Zeit treffen sich die Freunde zu einem traurigen Anlaß wieder. Einer der vier ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Ein ihm nahestehender Mensch gerät mehr und mehr unter Verdacht, ihn getötet zu haben. Wiederholt sich die Geschichte? Oder hat der Mord an dem Mädchen von damals etwas damit zu tun? Wird die Polizei in der Lage sein, endlich den Schuldigen zu finden?
Der erste Teil des Buches ist schon super spannend, aber der zweite Teil übertrifft die Spannung noch bei weitem, da im zweiten Teil des Buches verschiedene Handlungstränge paralell ablaufen. Val McDermid fesselt den Leser immer mehr an ihre Geschichte und legt nicht nur eine - wie sich am Ende herausstellen wird - falsche Fährte. Wer ist gut und wer böse, wer ist schuldig und wer unschuldig?? Fesselnd bis zum Schluß - meine Empfehlung: lesen und sich überraschen lassen!

25.09.2004 13:04:51
william

Danke Bea, genau so sehe ich es auch. Es war mein erster Mc Dermid, schliesse nicht grundsätzlich aus einen weitern zu lesen, da ihre Art zu erzählen mir noch gefällt, aber hier der Täter ......... nein ich fühle mich hintergangen, obwohl mein Verdacht da war, ich ihn aber nicht akzeptiren wollte, eben weil es dem "Krimi Gesetz", zumindest in whodunit Krimis widerspricht.

P.S: das hat mich schon bei meinem einzigen Patterson Krimi (Rosenrot, Mausetot) gestört und verärgert.

24.09.2004 22:19:23
Ka1

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich fand den Erzählstil und die Story richtig gut und habe mich nie gelangweilt. Obwohl ich den Täter ziemlich früh im Verdacht hatte. Was aber der Spannung keinen Abbruch getan hat. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von Val McDermid lesen. Bin auf den Geschmack gekommen...

23.09.2004 19:46:48
Manuela

Brilliant dargestellt was wirkliche Freundschaft ist, auch wenn die Umstände sie etwas entzweit haben.
Spannend von Anfang bis Ende, was für mich überraschend war. Konnte mich kaum loseisen. Super!!!

08.09.2004 19:38:25
zeljko mario sljivac

Buchrezension „Echo einer Winternacht“von Val McDermid

Dies ist mein allererstes Buch von dieser Autorin. Und ich muss sagen Sie hat mich nicht enttäuscht. Die Handlung ist voll auf der Höhe der Zeit und die Parallelen zwischen früher und heute sind auch sehr gut beschrieben so daß es eine Leichtigkeit war sich in diese Zeit hineinzuversetzen.
Viele Handlungsdialoge und relativ kurze Kapitel machen es leicht zu lesen. Der Spannungsbogen zieht sich kontinuierlich nach oben und mit solch einer psychologischen Raffinesse daß es der Leser zu Beginn kaum merkt. Mir hat es eine um die andere Nacht schier den Atem geraubt bis ich endlich ( oder zum Glück )fertig war
– solch eine Spannung... !
Die Handlungwendungen erfordern immer Aufmerksamkeit. Aber es ist niemals langweilig. Die Charaktere sind auch gut beschrieben, wenngleich ich ein wenig mehr Action und Abwechslung erwartet hätte damit sich das eine oder andere Kapitel nicht so in die Länge zieht. Dies hätte aus meiner Sicht dem Buch sicherlich gut getan. Aber für einen gemütlichen und langen schaurigen Winterabend allemal super!
Fazit: Spannung der allerfeinsten Sorte- ich werde mir in Zukunft Ihre Bücher genauer ansehen..
Schöne Grüße!

05.09.2004 18:24:45
vesna Bilopavlovic

Ich habe das Buch als englische Ausgabe gelesen.Ich fand es wunderbar.Die Charaktere der Geschichte sind differenziert, der Plot spannend, das Ende (für mich..) überraschend. Je älter McDermid Wird, desto besser ihre Bücher.