Tage ohne Ende

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Porvoo: WSOY, 1978, Titel: 'Jäähyväiset ilman kyyneleitä', Originalsprache
  • Dortmund: Grafit, 2004, Seiten: 352, Übersetzt: Gabriele Schrey-Vasara
  • Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2006, Seiten: 7, Übersetzt: Martin Sabel

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Lauri Hanhivaara, Kommissar bei der Kripo in Tampere, freut sich auf die bevorstehende Mitsommernacht. Während die Finnen scharenweise aufs Land fahren und in ihren Sommerhäusern dem Alkohol zusprechen, will er den Abend allein und nüchtern in seiner Wohnung mitten in der Stadt verbringen. Doch seine Freundin Maija Takala überredet ihn, mit ihr in das nahe gelegene Sommerhaus ihres Bruders zu fahren. Er wäre besser standhaft geblieben, denn am nächsten Morgen stolpern die beiden bei einem Waldspaziergang prompt über die Leiche eines Mannes. Hanhivaara alarmiert die Kollegen und begibt sich auf der Suche nach Zeugen zu dem Sommerhaus, in dessen Nähe der Tote gefunden wurde. Hier wird immer noch kräftig gefeiert, doch das Lachen vergeht Firmenchef Mitrunen und seinen Gästen, als einer von ihnen den Toten identifiziert: Es handelt sich um Antero Kartano, Buchhalter in dem Unternehmen, in dem auch die meisten der Anwesenden arbeiten. Kartano, ein ausgemachter Kotzbrocken, war zu dem Fest nicht eingeladen worden. Was also hatte er in der Nacht dort zu suchen?

Hanhivaara, glücklich zurück in seiner Wohnung, konzentriert seine Ermittlungen zunächst auf die Gesellschaft im Sommerhaus. An Motiven, den Mann aus dem Weg zu schaffen, der es offenbar liebte, seine Mitmenschen zu demütigen, mangelt es nicht. Gegen seine plumpen und hartnäckigen Annäherungsversuche musste sich nicht nur die Sekretärin Virpi Hietala über Jahre wehren, auch vor der eleganten Gattin von Direktor Ström machte der herzlose Buchhalter nicht Halt. Kauko Saarenmaa wollte er Unterschlagungen nachweisen, die dem Kollegen den Job gekostet hätten, dem fröhlichen Ville Dahlberg versuchte er Informationen abzupressen, die dieser ihm nicht geben durfte. Und welche Sauerei plante Kartano in der Mitsommernacht? Hanhivaara wühlt eine Menge Schmutz auf, bis er die traurige Wahrheit erkennt - und begeht am Ende selbst einen verhängnisvollen Fehler.

Tage ohne Ende

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Letzte Kommentare:
09.06.2005 00:41:58
Hans

Lauri Hanhivaara ist der finnische Philip Marlowe - durch das Leben und seine Erfahrungen zum illusionslosen Zyniker geworden, gibt er den abgebrühten und emotionslosen einsamen Wolf, unterdrückt seine Emotionen und ist doch sehr menschlich, liebes- und leidensfähig.

In \'Tage ohne Ende\' verbringt Lauri Hanhivaara die Mittsommernacht gemeinsam mit seiner Freundin (?) Maija Takala im Sommerhaus ihres Bruders. Am nächsten Tag stolpern die beiden bei einem Waldspaziergang prompt über eine Leiche.
Antero Kartano war zu Lebzeiten ein echter Fiesling, berichten übereinstimmend seine Kollegen, die in der Nähe des Tatorts ein feuchtfröhliches Mittsommerfest feierten. Ist der unbeliebte Buchhalter bei einem von ihnen zu weit gegangen?
Hanhivaara wühlt eine Menge Schmutz auf – und begeht am Ende einen verhängnisvollen Fehler.

Ein typisch skandinavischer Roman - nicht laut, spektakulär und reißerisch, sondern bedächtig, überlegt - und immer spannend!

15.05.2005 17:46:55
Peter

Der Kommissar Lauri Hanhivaara ist nicht sehr sympathisch. Etwas schräg und bisweilen auch anstrengend. Aber offenbar müssen skandinavische Polizisten so sein: leicht neurotisch, mufflig und unberechenbar.
"Tage Ohne Ende" ist ein etwas verwirrender Krimi der zu einem merkwürdigen und verblüffenden Ende führt . Ich kann nicht sagen, dass die Geschichte logisch wäre - spannend ist sie jedenfalls. Auf alle Fälle lesenswert.

BEHIND THE DOOR
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