R.I.P.

Erschienen: Juni 2019

Bibliographische Angaben

Aus dem Isländischen von Anika Wolff
Originaltitel: R.I.P./ Aflausn
Originalverlag: Veröld
Hardcover mit Schutzumschlag, ca. 450 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

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Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und dieser Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden?

Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen, trotz anfänglichen Widerwillens. Gemeinsam müssen sie den gnadenlosen Mörder finden, bevor er wieder zuschlägt...

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Letzte Kommentare:
21.08.2019 14:50:31
skaramel

Instagram, Facebook, Snapchat – das gehört für viele einfach dazu. Die sozialen Medien haben einen gewissen Stellenwert in unserem Leben eingenommen. Wir posten nicht nur Inhalte unseres Lebens, sondern nutzen diese auch als Kommunikation mit Freunden und Eltern. Aber was, wenn auf einmal jemand diese Blase zerstört? Und Freunde sowie Familie seiner Opfer an seinen Taten teilhaben lässt und die letzten Minuten teilt?
Was klingt wie ein blanker Albtraum, ist der Plot von Yrsa Sigurdardottirs neustem Buch aus der Reihe rund um die Psychologin Freyja. Und wie immer verspricht die isländische Autorin, die schon durch ihre Dora-Reihe überzeugen konnte, nicht zu viel. R.I.P. ist modern, temporeich und spannend und kann locker an die Vorgänger SOG und DNA anknüpfen.
Mit den Themen wie Snapchat – was vielleicht schon wieder auf dem absteigenden Social-Media-Ast ist – trifft sie trotzdem den Zahn der Zeit, verwebt neue Problematiken wunderbar in ihre Geschichte ein und schreibt drumherum eine spannende Geschichte im Kampf gegen die Zeit.
Freya und ihre Entwicklung zwischen Psychologie und Studium kommt mir persönlich etwas zu kurz, andererseits übernimmt Huldar dafür einen Großteil der Zeit, der Freya in den alten Werken zustand. Grundlegend hätte Sigurdardottir hier weitaus mehr in die Tiefe gehen können, sei es in der Beziehung von Freya und Huldar, als auch genrell in der Charakterarbeit.
So spanend auch der Plot von R.I.P. ist, so sehr fehlt doch stellenweise ein anschließen an die letzten beiden Werke und eine Entwicklung der Protagonisten.
Dafür leistet Sigurdardottir grundlegend gute Arbeit mit aktuellen Themen, rund um Mobbing, soziale Medien, usw.
Alles in allem daher ein sehr gutes Buch, spannend geschrieben und für Fans von Sigurdardottirs Büchern ein absolutes Muss!

14.08.2019 14:54:49
wampy

Extrem negativ wirkende Figuren

Buchmeinung zu Yrsa Sigurdardóttir – R.I.P.

„R.I.P.“ ist ein Thriller von Yrsa Sigurdardóttir, der 2019 im btb Verlag in der Übersetzung von Anika Wolff erschienen ist. Der Titel der isländischen Originalausgabe lautet „Aflausn“ und ist 2019 erschienen. Dies ist der dritte Band der Serie um Kommissar Huldar und Psychologin Freyja.

Zum Autor:
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit "Das letzte Ritual", einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir.

Klappentext:
Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und dieser Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden?
Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen, trotz anfänglichen Widerwillens. Gemeinsam müssen sie den gnadenlosen Mörder finden, bevor er wieder zuschlägt...

Meine Meinung:
Dieses Buch wartet mit dem aktuellen Thema Mobbing auf, das in krassen Beispielen demonstriert wird. Diese Darstellung fand ich gelungen. Weniger gelungen fand ich die Figurenzeichnung. Nach meinem Empfinden sind alle Figuren überzogen und extrem negativ dargestellt. Dazu kommt das schlechte Klima in der Mordkommission, das eine erfolgreiche Arbeit behindert. Erla wirkt in weiten Teilen überfordert und mobbt Huldar fast dauernd, wenn auch nicht so extrem wie im Fallbereich. Auch das Verhältnis Erlas zur Kinderpsychologin Freyja leidet unter persönlichen Unpässlichkeiten. Stört mich manchmal das Frauenbild in Romanen, so ist es hier das Männerbild, die nur damit beschäftigt sind jemanden für die Nacht zu finden. Der Fall wird aus der Sicht der Täter und vorwiegend aus der Sicht Huldars geschildert. Auffällig ist, dass bei Problemen vor allem geschwiegen wird und die unglaublich brutale Darstellung der Gewaltszenen. Das war mir eindeutig zu viel. Es gibt aber auch positive Aspekte. Es wird der große psychologische Druck auf die Mobbingopfer und die Polizei deutlich. Der Spannungsbogen wird durch viele Perspektivwechsel hoch gehalten und ist eine Stärke des Buches. Die Auflösung ist vollständig und nachvollziehbar.

Fazit:
Ein Thriller, der mich aufgrund der Gewaltdarstellungen und der negativ gestalteten Figuren nicht überzeugen konnte und das spannende Thema verschenkt. Von mir gibt es zwei von fünf Sternen (40 von 100 Punkten). Eine Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen.

07.08.2019 11:40:52
SaintGermain

Ein weiblicher Teenager wird im Kino, wo sie arbeitet, ermordet. Überwachungsvideos zeigen eine Person mit Maske. Ihre Freunde bekommen über Snap-Chat Video in denen das Opfer um Verzeihung bittet. Kommissar Huldar ist bei den Ermittlungen dabei und holt sich erneut Hilfe von der Psychologin Freyja.

Das Cover des Buches ist wieder absolut genial gemacht. Zwar wirkt es im ersten Moment wie Eis, passt aber eigentlich irgendwie doch perfekt zum Buch. Dass der Titel in 3D-Optik gemacht wurde, macht das ganze zu einem echten Hingucker.

"R.I.P." ist der 3. Titel um Huldar und Freyja nach "DNA" und "Sog". Scheinbar soll die Reihe in Deutsch also immer 3 Buchstaben haben. Dies sit zwar einerseits ein Wiedererkennungsmerkmal, andererseits sollte der Titel schon passen. "DNA" müsste ja eigentlich "DNS" heißen, passt aber, "Sog" hab ich noch nicht gelesen und kann es daher nicht beurteilen. "R.I.P." (auf deutsch Ruhe in Frieden) passt aber nicht im mindesten zu diesem Buch. Scheinbar hat die Person, die den "deutschen" Titel "erfunden" hat, das Buch nicht gelesen. Im isländischen Original heißt das Buch "Aflausn", was auf deutsch Absolution bzw. Freispruch bedeutet. Dieser Titel ist sehr passend.

Auch der Klappentext stimmt nicht ganz.

Das Buch beginnt spannend und das ganze Buch über wird die Spannung hochgehalten. Dazu hat das Buch ein wichtiges Thema: Mobbing. Dass bei der Polizei selbst sehr stark gemobbt wird (zumindest im Buch) ist auch ein großes Thema, wird aber teilweise etwas zu sehr in die Länge gezogen.

Die isländischen Namen sind für einen deutschsprachigen Leser natürlich nur schwer zu lesen, aber das ist nun mal so.

Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet, Orte und Charaktere werden sehr gut beschrieben.

Wie für einen skandinavischen Krimi/Thriller üblich, herrscht auch hier die Dunkelheit und Düsterkeit vor, auch wenn es Tageslicht gibt.

Insgesamt gefallen mir die Charaktere (v.a. Huldar, sein Partner und Freyja) sehr gut und ich hoffe, dass die Reihe fortgesetzt wird.

Das Ende des Buches war wieder etwas unbefriedigend, denn auch wenn bis dahin alles logisch war, mag ich bei Thriller keine offenen Ende. Auch wenn die Ermittlungen abgeschlossen wurden, zeigt das letzte Kapitel, dass nicht alles von den Ermittlern offengelegt wurde und damit auch das Buch nicht abgeschlossen ist. Und über Huldar und Freyja wird man sicher noch im nächsten Buch weiterlesen.

Insgesamt konnte mich die Auflösung des Thrillers aber doch überraschen und mich der ganze Thriller fesseln, so wie es sein muss.

Fazit: Spannender Thriller, der sich ein sehr wichtiges Thema vornimmt und dabei überraschen kann. Leider wurde der deutsche Titel hier zu willkürlich gewählt. 4,5 von 5 Sternen

07.08.2019 11:34:44
SaintGermain

Ein weiblicher Teenager wird im Kino, wo sie arbeitet, ermordet. Überwachungsvideos zeigen eine Person mit Maske. Ihre Freunde bekommen über Snap-Chat Video in denen das Opfer um Verzeihung bittet. Kommissar Huldar ist bei den Ermittlungen dabei und holt sich erneut Hilfe von der Psychologin Freyja.

Das Cover des Buches ist wieder absolut genial gemacht. Zwar wirkt es im ersten Moment wie Eis, passt aber eigentlich irgendwie doch perfekt zum Buch. Dass der Titel in 3D-Optik gemacht wurde, macht das ganze zu einem echten Hingucker.

"R.I.P." ist der 3. Titel um Huldar und Freyja nach "DNA" und "Sog". Scheinbar soll die Reihe in Deutsch also immer 3 Buchstaben haben. Dies sit zwar einerseits ein Wiedererkennungsmerkmal, andererseits sollte der Titel schon passen. "DNA" müsste ja eigentlich "DNS" heißen, passt aber, "Sog" hab ich noch nicht gelesen und kann es daher nicht beurteilen. "R.I.P." (auf deutsch Ruhe in Frieden) passt aber nicht im mindesten zu diesem Buch. Scheinbar hat die Person, die den "deutschen" Titel "erfunden" hat, das Buch nicht gelesen. Im isländischen Original heißt das Buch "Aflausn", was auf deutsch Absolution bzw. Freispruch bedeutet. Dieser Titel ist sehr passend.

Das Buch beginnt spannend und das ganze Buch über wird die Spannung hochgehalten. Dazu hat das Buch ein wichtiges Thema: Mobbing. Dass bei der Polizei selbst sehr stark gemobbt wird (zumindest im Buch) ist auch ein großes Thema, wird aber teilweise etwas zu sehr in die Länge gezogen.

Die isländischen Namen sind für einen deutschsprachigen Leser natürlich nur schwer zu lesen, aber das ist nun mal so.

Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet, Orte und Charaktere werden sehr gut beschrieben.

Wie für einen skandinavischen Krimi/Thriller üblich, herrscht auch hier die Dunkelheit und Düsterkeit vor, auch wenn es Tageslicht gibt.

Insgesamt gefallen mir die Charaktere (v.a. Huldar, sein Partner und Freyja) sehr gut und ich hoffe, dass die Reihe fortgesetzt wird.

Das Ende des Buches war wieder etwas unbefriedigend, denn auch wenn bis dahin alles logisch war, mag ich bei Thriller keine offenen Ende. Auch wenn die Ermittlungen abgeschlossen wurden, zeigt das letzte Kapitel, dass nicht alles von den Ermittlern offengelegt wurde und damit auch das Buch nicht abgeschlossen ist. Und über Huldar und Freyja wird man sicher noch im nächsten Buch weiterlesen.

Insgesamt konnte mich die Auflösung des Thrillers aber doch überraschen und mich der ganze Thriller fesseln, so wie es sein muss.

Fazit: Spannender Thriller, der sich ein sehr wichtiges Thema vornimmt und dabei überraschen kann. Leider wurde der deutsche Titel hier zu willkürlich gewählt. 4,5 von 5 Sternen

05.08.2019 15:07:22
Miss Marple

Schwächere 3. Runde für Huldar und Freya
Der Mord an der Schülerin Stella, der über die Social Media an ihre Freunde verbreitet wird, ruft Kommissar Huldar und sein Team auf den Plan. Lange Zeit bewegt sich bei den Ermittlungen nichts, bis er Freya als externe Psychologin mit hinzuzieht. Immer mehr kristallisiert sich für sie ein Motiv: Mobbing. Jedoch will die Polizei bzw. Huldars Vorgesetzte davon nichts hören, bis ein zweiter Jugendlicher verschwindet. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Teil 3 der Reihe schwächelt in meinen Augen etwas. Auch wenn die Autorin sich ein durchaus wichtiges gesellschaftliches Thema-Mobbing- ausgesucht hat, kann sie mich mit der Lösung des Falles nicht ganz überzeugen. Auch die Weiterentwicklung ihrer Figuren kommt nicht so recht voran. Hier hatte ich mir nach den ersten beiden Bänden mehr erhofft.
Nichtdestotrotz bietet das Buch spannende Unterhaltung und zeigt sehr drastisch, welche Folgen Mobbing für Opfer und Täter haben kann.

05.08.2019 12:08:59
mrs rabes bookaccount

Die 16-jährige Stella wird in dem Kino, in dem sie jobbt, brutal überfallen, geschlagen und entführt. All das passiert vor den Augen der Öffentlichkeit, denn der Täter schickt per Snap Chat Beiträgen Stellas Kontakte. Vor laufender Kamera muss sich Stella entschuldigen. Wofür, wir wissen es noch nicht. Bei der Befragung von Stellas Freundinnen stellt sich heraus, dass Stelle – „leader of the pack“ – nicht nur das allseits nette beliebte Mädchen war, sondern ganz massiv Mobbing gegen eine Mitschülerin betrieben hat. Nach dem Verschwinden eines weiteren Jugendlichen werden die Zusammenhänge für die ermittelnden Polzisten klarer.
R.I.P. ist nun schon der dritte Band um den isländischen Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freyja Und wieder wartet die Autorin Yrsa Sigurdardottir mit einem brutalen und atmosphärischen Island-Thriller auf. Mit Mobbing in all seinen Facetten widmet sie sich einem aktuellen Thema und bleibt ihrer Linie treu, Vergeltung üben zu lassen. Auch die privaten und beruflichen Querelen zwischen Huldar und Freyja oder seiner Vorgesetzten Erla nehmen wie gewohnt viel Raum ein, auch wenn sie mit den eigentlichen Ermittlungen wenig zu tun haben. Alles in allem ist R.I.P. professionelle Thrillerunterhaltung. Aufgrund einiger Einschübe weiß der Leser mehr als die Ermittler und es dauert eine Weile, bis alle Stränge zusammengeführt wurden. Die Auflösung fand ich nachvollziehbar. Der offengehaltene Schluss sorgte bis zum Schluss für Spannung.
Die Audioversion wird wieder ganz Wunder-bar gelesen. Mit dieser Vorlesestimme konnte ich auch gut über einige der Längen kommen.(Aber ich glaube Dietmar Wunder könnte mir auch ein Telefonbuch vorlesen.)

03.08.2019 13:33:12
malin19

Packendes Thema , spannend umgesetzt
In einem Kino wird ein junges Mädchen überfallen, schwer verletzt und gezwungen sich zu entschuldigen.Bilder von der Tat gehen online und werden von ihren gesamten Freunden gesehen . Einem Jungen passiert nur kurze Zeit später fast das gleiche Schicksal, wer kann solche Gräueltaten Teenager antun?
Schon zum dritten Mal arbeiten Kommissar Huldar und Psychologin Freyja in diesem komplexen Fall zusammen. Wobei die Beziehung Huldars zu Freyja in R.I.P deutlich weniger im Vordergrund steht , als in den ersten beiden Bänden . Das Grundthema handelt von Mobbing im Internet und in der Realität und ist teilweise sehr zu Herzen gehend geschildert , und leider jeder Zeit möglich. Die Suche und die Hintergründe des Täters sind für mich nicht ganz nachvollziehbar und kommt mir etwas zu konstruiert vor. Die Handlung konnte mich trotzdem zum größten Teil packen und gut unterhalten, da der Schreibstil flüssig und gut verständlich ist. Die ersten beiden Bücher der Reihe haben mir etwas besser gefallen , aber ich würde trotzdem gerne noch weitere Bücher dieser Reihe lesen .

03.08.2019 10:27:39
Gelinde

R.I.P.: Thriller (Kommissar Huldar und Psychologin Freyja, Band 3
Von Yrsa Sigurdardóttir

Cover:
Das Cover weckt in mir das Gefühlt von "eiskalt". Und das passt auch zum Buch.
Was die drei Buchstaben bedeuten, wurde für mich bis zum Schluss nicht angesprochen.
(Rest In Peace, passt meiner Meinung nach überhaupt nicht)

Inhalt:
Siehe Klappentext, wobei der meiner Meinung nach inhaltlich in einem Punkt nicht ganz korrekt ist.

Meine Meinung:
Eine Geschichte mit einem spannenden, hoch brisanten und gefährlichem sowie sehr aktuellen Thema : Mobbing!

Doch die Stimmung im Buch hat mir den Lesespaß verdorben.
Diese schlechte, deprimierende Stimmung, Eifersüchteleien, Zickereinen, Mobbing, Schadenfreude und was weiß ich noch nicht alles, auch ganz offen und direkt, sogar innerhalb der ermittelnden Polizei, wobei die doch lieber einen so dramatischen Fall bearbeiten sollten.
Kann es sich die Chefin Erla erlauben, in der jetzigen Situation eigene „Befindlichkeiten“ auszuleben und die beiden Beamten links liegen zu lassen obwohl so dringend Arbeit zu tun ist? Total unprofessionell!
Oder auch allgemein kommen die Beamten finde ich schlecht weg, sie sind unmotiviert und ihre Einstellung ist ja teilweise unter aller Kanone.

Der Einstig war recht brutal und es ist schon hart was da beim Mobbing so abgeht.

OK, Spannung wird aufgebaut, das muss man dem Buch lasen.

Für mich ist das einzig Gute an dem Buch, dass gezeigt wird:
Mobbing ist ein wichtiges Thema und kann Furchtbares auslösen.
Und/aber XY (um nicht zu spoilern) hat als jugendliche schwere Schuld auf sich geladen. Aber Menschen können sich ändern und ich finde sie haben „Vergebung“ verdient. (Jugendliche und Gruppensog). Wenn sie es wirklich bereuen und sich ändern werden sie eh ein Leben lang unter ihren „Taten“ leiden müssen.

Das teilweise offene Ende ist für mich hier auch irgendwie ärgerlich.

Nein also der Tenor in dem das Buch geschrieben ist, ist gar nicht so meines.
Alles ist auch sehr ausholend beschrieben, viele Wiederholungen und doppelte Beschreibungen.
Teilweise kommt es mir wie „Füllmaterial“ vor.

Ich kenne Band 1und 2 nicht.

Autorin:
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík.

Mein Fazit:
Ein Thema das wirklich für einen Thriller geeignet ist, und hier im Buch wird auch Spannung aufgebaut und es geht brutal zur Sache.
Aber durch die Schreibweise und die Grundstimmung im Buch hatte ich keine Lesevergnügen.
Deshalb von mir 2,5 Sterne die ich rechnerisch auf 3 aufrunde.

28.07.2019 15:34:34
libro-chica

Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja ermitteln wieder zusammen. Zwei Jugendliche sind ziemlich brutal ermordet worden. Vorher lässt der Täter sie noch um Verzeihung bitten. Videos der Taten werden über Handy an deren Freunde weitergeleitet. Gibt es zwischen den Opfern ein Zusammenhang?

Diese Story ist so spannend, sie fesselt den Leser von Anfang bis Ende. Es geht hier um Mobbing und Social Media. Die Videos werden per Snapchat verbreitet. Ein ganz aktuelles Thema, mit dem sich die Schüler auseinandersetzen. Während der Ermittlungen ist man auch als Leser dem Täter auf der Spur. Was sind seine Beweggründe? Was verbindet die Opfer? Das Ermittlerteam hat mir auch ganz gut gefallen. Die Auflösung fand ich verblüffend.
Ein wirklich gelungener und spannender Thriller mit einem brisanten Thema.

15.07.2019 20:33:30
Nijura

Was Mobbing anrichten kann

Ein Mädchen wird in einem Kino ermordet. Per Snapchat versendet der Täter Videos der sterbenden Jugendlichen an deren Freunde. Bald darauf verschwindet ein Junge, ist auch er in die Fänge des Mörders geraten?
Das Team um Kommissar Huldar beginnt zu ermitteln unter der Leitung von Erla die, seit den Vorwürfen über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, nicht mehr gut auf Huldar zu sprechen ist. Er bekommt nur noch die Arbeit zugeteilt, die eher unbeliebt und ihm wenig sinnvoll erscheint.
Auch Huldars Verhältnis zu der Kinderpsychologin Freyja ist immer noch ziemlich gestört, dennoch schafft er es, sie in den Fall zu involvieren, zum Teil, weil sie ihm wirklich eine Hilfe ist, aber auch weil er hofft, sich ihr so wieder nähern zu können.
Ich habe die Vorgängerbände der Reihe gelesen, aber man kann dieses Buch durchaus lesen ohne die vorherigen Bände zu kennen.
R.I.P. habe ich als Hörbuch gehört, der Sprecher hat eine angenehme Stimme und der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und abwechslungsreich.

Natürlich wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Huldar und Freyja weitergeht. Ich mag beide Charaktere, auch wenn sie sehr unterschiedlich sind.
Dazu kommt das interessante und brisante Thema von Mobbing an Schulen. Anschaulich wird geschildert, wie sehr Schüler unter dem ständigen Mobbing leiden und was das mit ihnen macht bis hin zum Selbstmord. Das hat mich stark erschüttert und wütend gemacht. Ein klein wenig konnte ich die Qualen nachvollziehen, da ich früher auch gemobbt wurde, allerdings war da das Internet noch nicht vorhanden und dementsprechend hatte ich zumindest außerhalb der Schule meine Ruhe. Um wieviel schlimmer das inzwischen geworden ist, kann ich nur erahnen.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe.

Fazit: Mitreißender Thriller um das Thema Mobbing

12.07.2019 09:45:37
StephanieP

In kurzer Zeit werden zwei Jugendliche entführt und brutal ermordet. Es scheint keine Verbindung zwischen den Opfern zu geben, außer, dass sich an den Tatorten die Ziffern zwei und drei finden und Videos über ihre Entführung und Ermordung in den sozialen Medien verbreitet werden. Für den Ermittler Huldar und sein Team stellt sich schnell die Frage, ob es auch ein Opfer mit der Ziffer eins gab. Als Unterstützung wird die Kinderpsychologin Freyja hinzugezogen, welche feststellt, dass die beiden Opfer ihre Mitschüler gemobbt haben. Ist das Motiv eine Rache für das Mobbing?

Yrsa Sigurdardóttir baut binnen weniger Seiten eine nervenzerreißende Spannung auf, welche das gesamte Buch über problemlos gehalten wird. Ich war sofort mitten in der Handlung und mitgerissen, wodurch ich diesen Thriller kaum zur Seite legen konnte. Im Buch finden sich zahlreiche unerwartete Wendungen, welche mich wirklich überraschen und überzeugen konnten. Auch die Auflösung und das Ende konnten mich komplett begeistern.

Dieser Thriller überzeugt zudem auch mit den authentischen, interessanten und zum Teil sehr facettenreichen Protagonisten, welche sich deutlich von anderen diesen Genres unterscheiden. Ausnahmslos jeder Charakter hat liebenswerte Wesenszüge, aber auch Schwächen und Sorgen. Dies lässt sie besonders glaubwürdig erschienen. Allen voran die lesbische Krankenschwester Asta hat mich fasziniert. Sie war einerseits sympathisch, aber anderseits hatte ich beim Lesen immer den Eindruck, dass sie ein Geheimnis verbirgt, auf dessen Auflösung ich wirklich gespannt war.

„R.I.P.“ ist der dritte Fall für Huldar und Freyja. Ich kenne bisher noch keinen der Vorgängerbände, konnte aber dennoch problemlos in die Handlung einsteigen und ihr ohne Schwierigkeiten bis zum Ende folgen. Meiner Meinung nach kann dieser Teil ohne die Vorgänger gelesen werden, da er in sich abgeschlossen ist. Da mir das Buch sehr gut gefallen hat, werde ich die ersten beiden Teile noch lesen und hoffe auf weitere Fälle für den Ermittler und die Psychologin.

FAZIT:
„R.I.P.“ ist ein unfassbar spannender, fesselnder und mitreißender Thriller, welcher überraschen und überzeugen kann. Daher empfehle ich dieses Buch allen Thrillerfans und vergebe 5 Sterne!

11.07.2019 17:25:03
books4ever

Aktuelle Thematik, packend umgesetzt

Zwei Jugendliche werden brutal ermordet. Der Mörder filmt die Tat und verschickt die Videos per Snapchat an die Freunde und Familien der Opfer. Unter Hochdruck versucht Kommissar Huldar mit Hilfe der Psychologin Freyja den Täter zu fassen. Denn der hat es bereits auf sein nächstes Opfer abgesehen…

„R.I.P“ ist der dritte Fall der Serie rund um Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik und die Psychologin Freyja. Alle Bände sind jedoch in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Huldar ist ein Charakter, der bei seinen Mitmenschen, insbesondere bei seinen Kollegen und seiner Chefin Erla aneckt. Er handelt oft impulsiv, ist direkt und hält mit seiner Meinung nicht immer hinter dem Berg. Trotz seiner Eigenheiten ist Huldar mir im Laufe der Reihe doch durchaus sympathisch geworden und ich habe mich gemeinsam mit ihm und seinem Kollegen Gudlaugur geärgert, wenn sie mal wieder von Erla bei den Ermittlungen links liegen gelassen wurden. Auch Freyja ist in meinen Augen ein sehr interessanter Charakter und so fand ich es schade, dass sie in diesem Band doch eher eine Nebenrolle spielt.

Die Handlung selbst ist von der ersten Seite an sehr fesselnd und ich konnte das Buch stellenweise kaum aus der Hand legen. Insbesondere die Beschreibungen der Morde und der Snaps, die der Täter an die Freunde der Opfer schickt, sind schockierend und nichts für schwache Nerven. Auch der kalte und düstere isländische Winter sorgen zusätzlich für eine bedrückende Atmosphäre und einige Gänsehaut-Momente. Packend schildert Irsa Sigurdardóttir die Schattenseiten sozialer Medien und zeigt, welche grausamen Ausmaße Mobbing im digitalen Zeitalter annehmen kann. Der Autorin gelingt es, dieses leider immer wieder aktuelle Thema mit all seinen Konsequenzen schonungslos und spannend zugleich umzusetzen. Auch das Ende konnte mich teilweise überraschen und kommt noch einmal mit einem kleinen Gruselmoment daher.

Schließlich muss ich noch einmal das wirklich toll gestaltete Cover mit den glitzernden Eiskristallen loben, was mich immer wieder dazu gebracht hat, das Buch gerne zur Hand zu nehmen. Mit „R.I.P“ ist Irsa Sigurdardótttir erneut ein genialer Thriller gelungen, der Lust auf mehr macht. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

07.07.2019 10:31:41
buchleserin

Ein Mädchen wird brutal in einem Kino ermordet. Der Täter sendet während der Tat mehrere Snapchats an ihre Freunde. Das Mädchen war bei ihren Freundinnen sehr beliebt. Was steckt dahinter? Warum wurde sie getötet? Und wo ist ihre Leiche? Kommissar Huldar ermittelt wieder und fordert die Hilfe der Psychologin Freya an. Und es geht weiter, ein Junge wird vermisst.

R.I.P. ist der dritte Band der Reihe um Kommissar Huldar und Psychologin Freyja. Ich habe auch die beiden Vorgängerbände dieser Reihe gelesen, man muss sie aber nicht zwingend kennen, um diesen Thriller zu lesen.
Die Handlung beginnt sehr spannend. Ein brisantes Thema. Was veranlasst den Täter zu so einem brutalen Mord an einer Jugendlichen? Dieser Thriller hat mich sofort gefesselt. Zusammen mit dem Ermittlerteam ist man am Rätseln und auf der Suche nach dem Täter und dem Motiv. Zwischen Kommissar Huldar und Psychologin Freyja gibt es Spannungen, aber auch innerhalb des Teams ist nicht alles im grünen Bereich. Irgendwann fand ich die Ermittlungen doch ziemlich zäh, es ging alles nur sehr langsam voran und ich fand die Handlung nicht mehr ganz so packend wie zu Anfang. Das Ende wurde wieder spannender und die Auflösung fand ich dann doch überraschend.
Kommissar Huldar und Psychologin Freyja gefallen mir als Protagonisten sehr gut, ich mag die beiden und bin gespannt auf weitere Fälle.

Hier noch die Bände in der richtigen Reihenfolge:

1. DNA
2. SOG
3. R.I.P.

02.07.2019 10:57:48
leseratte1310

Ein Mädchen wird im Kino überfallen, misshandelt und brutal ermordet. Der Täter macht Filmaufnahmen und verschickt diese über die sozialen Medien an ihre Kontakte. Bei der Befragung der Freunde und Mitschüler stellt sich mit der Zeit heraus, dass die ermordete Stella nicht so nett war, wie es anfangs scheint. Doch wer hat ihr das angetan? Dann wird ein Junge namens Egill vermisst und wieder wird über die sozialen Medien alles öffentlich gemacht. Die Ermittlungen kommen nicht von der Stelle.
Dies ist der dritte Band um Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja. Ich habe auch bereits die Vorgängerbände gelesen und daher kommen mir Freyja und Huldar wie alte Bekannte vor.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und lässt sich angenehm lesen, aber es geht auch wieder brutal zu.
Huldar ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, nicht unbedingt sympathisch, aber ein guter Ermittler. Zwischen seiner Chefin Erla und ihm läuft es nicht gut. Auch Freyja hat ihre Probleme.
Die Ermittlungen ziehen sich etwas schleppend dahin. Die Befragungen der Jugendlichen zeigen erst so nach und nach ein Bild über die Toten, das nicht sehr angenehm ist. Leider läuft bei der Polizei vieles nicht richtig, was die Ermittlungen nicht einfacher macht.
Mobbing ist ein brisantes Thema und die sozialen Medien machen es besonders leicht, jemand anderen fertig zu machen. Es ist schwierig dem zu entkommen, denn auch ein Orts- oder Schulwechsel machen dem furchtbaren Treiben kein Ende. In diesem Thriller werden sowohl Täter als auch Opfer beleuchtet.
Immer wieder gibt es Wendungen, welche dafür sorgen, dass man den Täter nicht ausfindig machen kann. Die Spannung wird also hochgehalten.
Mir hat dieser spannende und packende Thriller gut gefallen.

30.06.2019 12:40:58
HexeLilli

Dieses Buch aus dem grauen, kalten Island hat mich bei unseren heißen Temperaturen 3 Tage bestens unterhalten.
Es geht um ein sehr aktuelles Thema "Mobbing" bei Jugendlichen. Was die Täter als Scherz abtun, treibt die Opfer teilweise in den Selbstmord.
Zwei ermordete Teenager, die Morde detailgetreu über Handy verschickt. Kommissar Huldar und sein Team, mit Unterstützung der Psychologin Freya ermitteln rund um die Uhr. Wer kommt als Täter in Frage? Hier kommen auch die Opfer zu Wort. Kaum vorstellbar, was sie durch Mobbing erleiden müssen.
Auch ohne die Vorgängerbücher zu kennen, kommt man sehr gut in die Geschichte hinein. Die unterschiedlichen Charaktere lockern das Ganze sehr gut auf. Huldar ein Kommissar mit Ecken und Kanten und seine neue Chefin Erla die ihm zeigt, dass sie nicht gut auf ihn zu sprechen ist. Freya super in ihrem Job, voller Ehrgeiz aber totale Bindungsangst.
Nur der Schluss hat mich enttäuscht. Leicht verwirrend, bei der Auflösung fehlte mir der Wow Effekt.
Aber alles in allem ein guter, empfehlenswerter Thriller.

26.06.2019 22:18:31
TochterAlice

Die neue Welt - beziehungsweise die moderne Technik: genauer gesagt das Internet und da vor allem die sozialen Netzwerke, spielen eine wichtige Rolle in diesem Thriller.

Mobbing - das ist ein Wort, das seit einigen Jahren oft verwendet wird - nicht selten auch vorschnell. Hier könnte es ein Grund sein für die brutalen Morde an Jugendlichen, deren Aufnahmen über soziale Netzwerke verbreitet werden. Genauso, wie im Vorfeld die Informationen gemeinster und fiesester Art, die diese jungen Leute selbst über einige ihrer Schulkameraden verbreitet haben - natürlich auch über das Netz. Aber gibt es da wirklich einen Zusammenhang? Wenn ja, dann sind sie von Tätern zu Opfern geworden. Von Mobbern, die maßgeblich am Rufmord Gleichaltriger beteiligt waren, zu Mordopfern.

Kann das wirklich der Grund sein? Wie in den beiden Vorgängerfällen "DNA" und "SOG" setzt die isländische Autorin Yrsa Sigurdardottir das mehr oder weniger unfreiwillig zueinander findende Ermittlergespann bestehend aus Psychologin Freya und Kommissar Huldar ein. Beide hatten schon mal eine Begegnung, eine der ganz anderen Art. Die zumindest Huldar ganz gerne wiederholen würde, was aber Freya für eine gar nicht gute Idee hält. Bisher jedenfalls. Aber wie lange noch?

Zumal beide auch noch an ganz anderen Fronten zu kämpfen haben - in beruflicher Hinsicht hat vor allem Huldar mit viel Konkurrenz und Mißgunst zu tun, bei Freya sind es andere Päckchen, die sie zu tragen hat.

Aber lesen Sie selbst, denn es ist wie immer unterhaltsam und originell, dabei äußerst spannend, was die isländische Autorin hier verzapft hat. Allerdings sollten Sie nicht zu zart besaitet sein, denn es ist ganz schön starker Tobak, der hier aufgetischt wird: Jugendliche spielen eine nicht unwesentliche Rolle und auch sie bzw. der Umgang mit ihnen ist ein - wenn nicht sogar DAS Thema - und wird von der Autorin nicht gerade sanft dargestellt.

Also definitiv eher was für Thrillerfans als für Freunde des klassischen Whodunnit. Und für solche, die auf überraschende Wendungen stehen, wobei es diesmal im Gegensatz zu den beiden Vorgängerfällen geradezu erschreckend realitätsnah zugeht. Auch wenn es viele perfide und für mich nahezu unvorstellbare grausame Wendungen und Geschehnisse gibt, könnten sich diese in unserer schönen neuen Technikwelt ohne Weiteres genau so oder ähnlich abspielen.

Aus meiner Sicht ein rundes, absolut gelungenes Buch: ein spannender Fall mit schrägen, gut und eindringlich dargestellten Protagonisten, den ich gern gelesen habe. Mehr noch: ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Ich hoffe sehr, dass Freya und Huldar, deren Nicht-Beziehung mal wieder auf die Probe gestellt wird, bald erneut zuschlagen, vielmehr ermitteln, denn ich würde gern mehr von ihnen lesen!

25.06.2019 19:01:04
gerlisch

Die 16jährige Stella wird im Kino von einem Unbekannten, verkleidet mit einer Maske, überfallen und getötet. Ein Snapchat davon geht an all ihre Freunde.

Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja, die ihn auch bereits in den ersten beiden Teilen unterstützt hat, ermitteln lange aussichtslos. Sie können sich keinen Grund erklären warum ein überall beliebtes Mädchen ermordet wird. ERst nach und nach stoßen die beiden auf ein fieses Mobbingverhalten.

Im dritten Teil der Thriller-Reihe um Huldar und Freyja geht es um ein aktuelles Thema, dem Mobbing unter Schülern. Es zeigt sich hier, welche Folgen so ein Verhalten haben kann.

Yrsa Sigurdardottir versteht es auch hier kontinuierlich Spannung bis zum Schluss aufzubauen. Ich freue mich schon auf ihren nächsten Fall, der hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt.

23.06.2019 15:21:34
Leonida

Ein 16jähriges Mädchen verschwindet spätabends aus einem Kino. Verstörende Snaps werden an all ihre Kontakte versendet. War sie bereits das 2. Opfer eines Täters, so wie es der unter ihrer Leiche gefundene Zettel befürchten lässt?

Blutspuren in einem Haus, ein weiterer Zettel mit der der Zahl 3 und Nachrichten, welche an sämtliche Snapchat-Kontakte eines Jungen aus guter Familie gesendet wurden, setzen die Polizei zunehmend unter Druck - ist er ein weiteres Opfer jenes Phantoms, dem sie hinterherjagen?

Nach DNA und SOG lässt Yrsa Sigurdardottir wieder das schon bewährte Duo Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya in einem neuen, vielschichtigen Fall ermitteln, in welchem sich die Abgründe der heilen Welt umso mehr zeigen, je tiefer man schürft.

23.06.2019 13:45:52
Oberchaot

Die junge Stella bekommt ein merkwürdiges Snapchat auf ihrem Handy von einem Unbekannten Bara13. Es zeigt ein Bild, wie sie im Kino arbeitet. Kurz danach wird sie überfallen. Ein Bild davon gibt’s für all ihre Freunde wiederum auf Snapchat. Später wird sie tot aufgefunden, unter ihrer Leiche befindet sich ein Zettel mit einer grossen Zwei darauf.
Seit Kommissar Huldar eine Nacht mit seiner Chefin Erla verbracht hat, sind die zwei nicht mehr gut aufeinander zu sprechen. Erla ignoriert Huldar und dessen engster Mitarbeiter Gudlaugur. Huldar wendet sich an die Kinderpsychologin Freyja, welche von Erla auch gemieden wird. Freyja erfährt, dass Stella nicht ein lieber Teenager gewesen ist, sondern ein Mädchen namens Adalheidur auf perfide Weise gemobbt hat und somit fast zur Verzweiflung getrieben hat.
Dann verschwindet der Junge Egill. Er hat die gleichen Eigenschaften wie Stella. Auch mit ihm auf dem Bild erhalten seine Kollegen schlimmste Snapchats, nachdem auch auf schlimmste Weise verletzt worden ist. Leider hat auch Egill gemobbt. Später wird seine Leiche gefunden. Unter dieser befindet sich ein Zettel mit einer Drei.
Wo liegt die Leiche Eins?
Zu diesem Buch gibt es nicht viel zu sagen, da Yrsa Sigurdardottirs Bücher kontinuierlich so sind: Sehr gut und verständlich geschrieben, von A – Z spannend, zeitgemäss, in einer eisigen Kulisse. Top!