Scherbengericht

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • München; Berlin; Zürich: Piper, 2017, Seiten: 336, Originalsprache

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Zwölf Zeugen sagten damals gegen Aristèides Albanese aus. Siebzehn Jahre saß er wegen Totschlags im Gefängnis. Nun ist er draußen und will sich an ihnen allen rächen. Und zwar auf ganz besondere Weise denn Aristèides ist Koch und plant, jedem von ihnen die Henkersmahlzeit selbst zuzubereiten. Commissario Proteo Laurenti war zwar nie überzeugt von den Aussagen der zwölf, doch seinerzeit setzte er sich wider besseres Wissen nicht gegen den Staatsanwalt durch, der wie besessen schien von dem Fall. Bis heute bereut Laurenti, ihm nicht die Stirn geboten zu haben. Doch gerade, als Aristèides wieder auf freiem Fuß ist, gibt es eine weitere Leiche, und wieder gehört er zu den Verdächtigen. Wie schon vor siebzehn Jahren ermittelt Laurenti und versucht fieberhaft, das fehlende Glied zwischen den Fällen zu finden.

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Letzte Kommentare:
30.09.2017 11:15:23
Friedrich Ecker

Ein echter, interessant geschriebener Heinichen. Die Person des Koches und seines Gehilfen sind besonders sympathisch. Von den angekündeten 336 Seiten sind die letzten fünf Seiten aber Leerseiten und viele Fragen sind wohl bewusst unbeantwortet. Es dürfte noch eine Fortsetzung der Geschichte zu Erwarten sein.

14.09.2017 14:17:45
charliene

Commissario Laurenti ist, ich gestehe es, ist eine alte Liebe von mir.
Veit Heinichen hat einmal mehr eine spannende Geschichte geschrieben wie sie wohl leider auch im realen Leben vorkommt. Korruption, Lügen, Unterschlagung und Fremdenhass und alles unter den sauberen, weissen Politikerhemden.
Viel geschichtlicher Hintergrund über Triest und seine Gesellschaft. Ein schönes Buch mit einem wirklich schönen Schreibstil. Nicht immer ganz einfach zu lesen da viele Zusammenhänge erörtert werden.
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.