Mord ist nicht das letzte Wort

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • Toronto: Doubleday, 2016, Titel: 'Thrice the brinded cat hath mew'd ', Seiten: 307, Originalsprache
  • München: Penhaligon, 2017, Seiten: 347, Übersetzt: Gerald Jung & Katharina Orgaß

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Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge &

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Letzte Kommentare:
30.10.2017 09:08:02
walli007

Schnitzer

Flavia de Luce ist echt heilfroh, nach hause zu kommen. Sie freut sich auf das Willkommen, dass ihr die Familie hoffentlich bereiten wird. Das blöde Internat in Kanada war wirklich eine bescheuerte Idee. Mal wieder allerdings wird Flavia enttäuscht, niemand erwartet sie so richtig. Mit großer Sorge hört sie, dass ihr geliebter Vater wegen eine Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt wird. Flavia ist froh über jede Ablenkung und gerne übernimmt sie eine kleine Aufgabe für die Frau das Geistlichen. Sie soll einen Brief an einen begnadeten Schnitzer überbringen, der nicht weit entfernt lebt. Flavias Spürnase wird unweigerlich geweckt als sie den älteren Herrn tot auffindet.

Natürlich kommt Flavia nicht umhin, erst einmal den Ort zu untersuchen, an dem der Mann offensichtlich gestorben ist. Da kann doch etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Und wenn sie schon die Gelegenheit hat, die erste zu sein, die einen oder zwei Blicke umherwirft, dann nimmt sie die Gelegenheit doch wahr. Natürlich informiert Flavia auch die Polizei, aber sie wäre nicht sie selbst, wenn sie nicht gleichzeitig versuchte schneller als diese zu sein. Ein Fall, in den sie sich hineinstürzen kann, der sie alle Not vergessen lässt.

In ihrem achten Fall erlebt Flavia de Luce keine fröhliche Heimkehr. Kein Wunder, dass sie die Gelegenheit nutzt, ihre Sorge und Angst mit einer Ermittlung, die sie wahrlich fordert, zu überdecken. Wer würde eine solche Gelegenheit nicht nutzen. Flavia, die am Beginn der Pubertät die Veränderung spürt, und die nochmal ihr altes Kinder-Ich wiederfindet, die mit Gladys durch den Winter fährt, Eis und Schnee trotzt. Dogger ist weiterhin ihr liebevoller Beschützer. Doch die Krankheit des Vaters hängt drohend über allem. Da hilft kein noch so schwieriger Fall. Es ist wie eine Spinne, die in ihrem Netz hockt und auf die Möglichkeit zum Angriff wartet. Flavias unbeschwerte Kindheit könnte bald unwiderruflich vorbei sein.

Und so liest man dieses Buch, gespannt auf jede Entwicklung und doch mit Sorge im Hinblick auf die kommende Zeit. Wer will schon gerne erwachsen werden und wer konnte sich dem je entziehen.

24.06.2017 08:27:32
benfi

Der Autor Alan Bradley kann mit dem Roman 'Mord ist nicht das letzte Wort' auf den mittlerweile achten Roman um seine Hauptcharaktere, der nun zwölfjährigen Flavia de Luce, schauen. Und diese ist nach ihrem Lebensabschnitt in Kanada doch sichtlich forscher wie ebenso reifer geworden. So etwas erfreut natürlich den Leser, denn dieser natürliche Prozess ist allen vertraut und lässt einen noch näher an das Geschehen rücken. Ihre Fahrten in das ferne London sind hier gute Beispiele. Auch der Einzug von Flavias Kusine nach Buckshaw birgt neuen Zündstoff in Sachen Beziehungs-Dramatik und kann in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Der Handlungsstrang des eigentlichen Mordfalles ist ebenso interessant, wenn man allerdings auch sagen muss, dass die junge Hobbydetektivin schon kniffligere Fälle knacken musste. Es ist jedoch immer wieder faszinierend, wie sich Flavia anhand ihrer Chemie-Kenntnisse der Lösung Stück für Stück näher hangelt. Das Finale bezüglich des Mordes ist dann gar nicht so spektakulär, dafür ist Flavias privater Handlungsstrang am Ende umso dramatischer und tiefgründiger. Da fällt es schwer, die eine oder andere Träne zu verdrücken! 'Mord ist nicht das letzte Wort' ist somit ein weiterer toller Roman aus der Serie um Flavia de Luce, welcher sich zwar nicht mit den besten Stories der Reihe messen kann, allerdings jede Menge kurzweiligen Lesespaß verbreitet. Es wird hoffentlich noch einige weitere Romane mit dem aufgeweckten und eigenwilligen Mädchen geben. Über die Neugestaltung des Covers möchte ich nur zwei Worte sagen: Ziel verfehlt! Auch wenn es neutral gesehen nicht schlecht ausschaut, hat der Verlag damit jede Menge Sammler verschrocken, denn es passt nicht in die bisherige Gestaltung und sieht gegenüber dieser alten dann doch schlechter aus...
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