Nun ruhet sanft

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • Berlin: List, 2015, Seiten: 429, Originalsprache

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Niemand inszeniert Familiendramen so psychologisch brillant wie INGE LÖHNIG Ein Mann tötet seine Frau und seine Kinder. Kommissar Konstantin Dühnfort ist erschüttert. Wie kann ein Vater zu einer solch grausamen Tat fähig sein? Der Fall trifft Dühnfort persönlich. Gerade hat Gina ihm offenbart, dass sie schwanger ist. Es fällt ihm daher schwer, mit kühlem Kopf an diesen Fall heranzugehen. Kurz nach dem Mord taucht der Familienvater plötzlich am Tatort auf. Mit einem Strauß roter Rosen für seine Frau. Steht er tatsächlich unter Schock, oder ist er ein guter Schauspieler? Ist der Vater wirklich der Schuldige?

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Letzte Kommentare:
06.08.2015 17:15:15
XCRad 185

Zusammengeschriebener Stoff - aktuelle Themen der Medien werden zur Beschreibung der Gesellschaft benutzt,
viel Gefühl, keine Handlung oder Spannung, unglaubhafte Personen, herbei gezauberte Lösung : schlecht !
Ich verstehe die positiven Bewertungen nicht. Kein Krimi - breit-getretenes Gerede.
Oberflächlich wie die Werbung.

28.07.2015 21:03:12
Eule Buer

Den geschriebenen Meinungen schließe ich mich voll und ganz an. Die Krimis von Inge Löhnig kann man (ohne sich an eine Reihenfolge zu halten) an Leute verschenken, die vorher noch nie Krimis gelesen haben. Mir wurde mal ein Inge Löhnig Krimi geschenkt, und ich dachte "Oje, ein deutscher Krimi, shit". Derjenige, der mir den Krimi geschenkt hat, hat ihn auf Empfehlung einer Buchhandlung geholt. Naja, ich habe das Buch gelesen und alle, die davor auch und danach erschienen sind, auch. Manchmal muß man (ich) eben über den allseits bekannten Tellerrand sehen, um festzustellen, daß andere gute Krimis schreiben können, und nicht nur die von mir bevorzugten.

06.07.2015 14:50:48
subechto

Ein neuer Fall für Konstantin Dühnfort

„Nun ruhet sanft“ ist bereits der siebte Fall für den Münchener Kult-Kommissar Dühnfort. Dennoch handelt es sich um einen eigenständigen Roman, der auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Worum geht es?
Zitat: „Dühnfort betrachtete das Haus mit der angebauten Doppelgarage. Verrußte Scheiben, verkohltes Holz. Rabatten und Beete im Vorgarten waren zertrampelt. Löschwasserpfützen überall. An Spurensicherung hatte hier niemand gedacht. Neben dem Mülltonnenhäuschen ein Kinderfahrrad. Himmel! Was kam da auf ihn zu?“
Noch nie hat Kommissar Dühnfort etwas Vergleichbares gesehen: ein abgebranntes Haus, darin Nina Sassen und ihre zwei Kinder, im eigenen Zuhause brutal ermordet. Selbst vor dem Familienhund und dem Pony hat der Mörder nicht haltgemacht. Nur Ehemann und Vater Tom ist wie vom Erdboden verschluckt. Ist er der Schuldige?
Wie kann jemand so grausam sein und seine eigene Familie auslöschen? Dühnfort ist erschüttert wie nie zuvor - besonders, da er gerade erst erfahren hat, dass seine Freundin Gina schwanger ist. Er ist fest entschlossen, Tom hinter Gitter zu bringen. Doch als der in katastrophalem psychischem Zustand wieder auftaucht, ist gar nicht mehr so sicher, was eigentlich geschah.
Verdächtigt Dühnfort den Falschen? Tom kommt megaunsympathisch rüber, ein notorischer Fremdgänger, der nichts anbrennen lässt. Aber ist er deshalb auch ein Mörder? Je tiefer der Kommissar in diesen Fall eintaucht, umso mehr menschliche Abgründe tun sich auf…
Inge Löhnig hat ihren neuen Kriminalroman wieder routiniert in Szene gesetzt. Ihre bildhafte Sprache gefällt mir. Dazwischen sind Kapitel in der Ich-Perspektive aus Sicht des Täters eingestreut. Eine Familientragödie, die zeigt, wie Eifersucht und Neid, Liebe und Hass, Rache und Wut das menschliche Schicksal beeinflussen - mit überraschenden, dramatischen und brutalen Folgen.
Gut gefallen haben mir auch die vielen falschen Fährten, die Inge Löhnig für den Leser auslegt und somit die Geschichte voran und die Spannung in die Höhe treibt. Alle Erzählstränge laufen am Ende zusammen und werden schlüssig aufgelöst. Zudem hat sich die Autorin sprachlich von Buch zu Buch weiterentwickelt. Schön, dass es sogar wieder einen „Soundtrack“ zum Roman gibt.

Fazit: Eine Geschichte über die dunkle Seite der menschlichen Seele. Gut, für mich aber nicht das beste Buch aus dieser Reihe!

02.06.2015 17:17:47
PMelittaM

Dühnfort ist gerade sehr glücklich, denn Gina hat ihm gerade offenbart, dass sie schwanger ist, als er zu einem Tatort gerufen wird. Eine ganze Familie wurde ausgelöscht, einschließlich der Haustiere, und deren Haus wurde in Brand gesteckt. Nur der Vater fehlt, ist er der Täter? Doch dann taucht er am Tatort auf, mit einem Rosenstrauß in der Hand. War er es doch nicht? Doch wer sonst könnte es auf eine ganze Familie abgesehen haben?

Inge Löhnig ist wieder ein perfekter Kriminalroman gelungen, der Fall ist spannend, die Charaktere authentisch, ihre Emotionen und Handlungen nachvollziehbar, ebenso wie die Ermittlungen. Der sehr bildhafte Erzählstil gibt mir das Gefühl, mitten dabei zu sein. Es gibt viele Andeutungen, viele Fährten, als Leser kann man prima miträtseln. Die kurzen Kapitel verleiten zum Immer-Weiter-Lesen, ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen.

Sehr gut ist es der Autorin gelungen, die Emotionen der einzelnen Charaktere darzustellen, der Leser fühlt mit, zweifelt, ärgert sich, freut sich, trauert … Sehr gelungen auch, wie man als Leser ständig schwankt, ob Thomas Sassen, der Familienvater, der Mörder sein könnte oder nicht. Immer wieder gibt es zudem Einschübe in Ich-Form und kursiver Schrift. Was hier erzählt wird, ist von Anfang an erschreckend und steigert sich immer weiter, sehr gekonnt gemacht und immer punktgenau passend. Und auch hier fragt man sich: Ist das der Täter? Könnte das Thomas Sassen sein?

Die Charakterstudien sind der Autorin sehr gut gelungen, alle Charaktere wirken authentisch, ihre Motivationen werden verständlich dargestellt, auch da, wo man selbst nie in dieser Weise handeln würde. Auch die Privatleben der Ermittler werden wieder thematisiert, es gibt Weiterentwicklungen bei Kirsten und Alois, Meo darf wieder Shirts mit witzigen Aufdrucken tragen, und Gina ist, wie oben schon erwähnt, schwanger. Diese Storyline ist der Autorin besonders gut gelungen, wunderbar erzählt und mit den passenden Emotionen versehen, zudem verknüpft mit dem Schicksal des todkranken Lebensgefährten von Dühnforts Mutter, hat sie mich sehr berührt.

Um nicht nur zu loben: Die einzige Kritik, die ich habe, ist ein Logikfehler ziemlich am Anfang. Da Sophie erst im Herbst in die Schule kommen sollte (S. 55), kann sie nicht mit dem Sohn des Einsatzleiters der Feuerwehr in eine Klasse gegangen sein (S. 14). Das sollte dann aber mit der nächsten Auflage des Romans ausgebessert worden sein.

Ich bin schon seit dem ersten Band Dühnfort-Fan und habe alle Bücher der Reihe sehr gerne gelesen. Mit diesem Band ist Inge Löhnig ihr bisher bester gelungen, toll erzählt und spannend bis zum Schluss, selbstverständlich gibt es dafür eine absolute Leseempfehlung und volle Punktzahl. Ich freue mich auf die Fortsetzung, dann vielleicht schon mit dem Dühnfort-Sprössling ...

25.05.2015 16:38:32
Edith Sprunck

Erneut ist Inge Löhnig ein hervorragender Krimi gelungen. Eine Familie wird kaltblütig erschossen mit Ausnahme des Ehemannes/Vaters, Tom Sassen. Kommissar Dühnfort fixiert sich von Anfang an auf ihn als Täter. Tom Sassen, ein Frauenheld und Egomane, wie man ihn kaum besser darstellen kann als die Autorin dies tut, bietet sich durch sein gesamtes Verhalten dazu an. Die Spannung wird stetig aufgebaut, und es gelingt bis zum Schluss, sie aufrecht zu erhalten. Behält Dühnfort Recht, oder war jemand anderes der Täter? Im Rahmen der Aufklärung des Falles werden Themen eingeflochten wie Freundschaft und Verrat, die Bedeutung von Grenzsetzungen als Selbstschutz, die Auswirkung von Grenzüberschreitungen, Loyalität fast bis zur Selbstaufgabe, das Spiel mit den Gefühlen anderer Menschen und daraus resultierenden Kränkungen - ein mörderisches Gebräu. Mehr am Rande wird feinsinnig erörtert, wie sich die Überforderung von Eltern und Geschwistern eines behinderten Kindes auswirken können. Der Krimi zeichnet sich aus durch exzellent gezeichnete Charaktere. Die Aufklärung des Falles wird unaufdringlich begleitet von der Schilderung der Entwicklung des Privatlebens von Kommissar Dühnfort und seiner Gina.

24.05.2015 11:37:19
c-bird

Jede Menge Beziehungen...

In seinem bislang siebten Fall wird Kommissar Tino Dühnfort zu einem abgebrannten Haus gerufen. Es scheint sich um eine Familientragödie zu handeln, denn im Haus finden sich die Leichen der Mutter und der zwei kleinen Kinder. Doch nicht das Feuer war die Todesursache, sondern mit gezielten Schüssen wurden die drei hingerichtet, ebenso wie der Familienhund und das Pony. Vom Familienvater Tom Sassen, einem bekannten HNO-Arzt fehlt zunächst jede Spur. Ist er etwa für die Tat verantwortlich? Doch da taucht der Arzt plötzlich mit einem Strauß Blumen wieder auf. Er wirkt verwirrt und beteuert seine Unschuld.
Hauptkommissar Dühnfort fühlt sich persönlich betroffen, da er gerade erfahren hat, dass er selbst Vater wird. Felsenfest davon überzeugt in dem Arzt den Täter zu sehen, nimmt Dühnfort die Ermittlungen auf. Und tatsächlich stellt sich heraus, dass Sassen jahrelang seine Frau betrogen hat und diese nun die Scheidung wollte. Doch ist alles wirklich so einfach oder versucht hier jemand gezielt die Schuld auf den Arzt zu lenken?

Wie auch schon in den vorherigen sechs Bänden mit Kommissar Dühnfort schafft Inge Löhnig es wieder den Leser an das Buch zu fesseln. Ihr äußerst flüssiger Erzählstil ist einfach überzeugend. Das Buch ist von Beginn an spannend und man verfolgt gebannt die Handlung und stößt dabei auf ein interessantes Beziehungsgeflecht. Stück für Stück erfährt man mehr aus der Vergangenheit und kommt der Lösung doch nicht näher. Das Buch gipfelt mit einem überraschenden Ende und das Motiv ist nachvollziehbar. Unerwartete Wendungen sorgen für Spannung und auch die Mischung zwischen Handlung und dem Privatleben der Protagonisten lassen das Buch lebendig wirken.
Der Fall ist eine in sich geschlossene Handlung und man muss nicht die Vorgängerbände gelesen haben um die Ereignisse zu verstehen. Wer jedoch die Entwicklung im privaten Bereich zwischen der ehemaligen Kollegin Gina zur Freundin und nun gar zur Mutter von Tinos Kind verfolgen will, dem sei ans Herz gelegt die Bände in ihrer chronologischen Reihenfolge zu lesen. Dies gilt natürlich auch für den Rest aus Tinos Team, die sich ebenfalls immer weiter entwickeln.
Obwohl ich fand, dass der Fall in der Mitte des Buches etwas auf der Stelle tritt, so verdient es immer noch seine fünf Sterne. Ganz klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf den achten Fall.

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