Pechsträhne

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • München: Abod, 2013, Seiten: 1, Übersetzt: ?

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In einer Villa in Kassel wird die übel zugerichtete Leiche des Bankmanagers Sven Vontobel gefunden, neben ihm sein ebenfalls erschossener Hund. Wegen seiner umstrittenen Wertschöpfungsmethoden war er selbst bei seinen Kollegen unbeliebt. Bald gibt es zwei weitere Tote, ebenfalls Mitarbeiter der Nordhessenbank. Gegen alle Widerstände aus den Reihen der Geldmafia und in einer für sie fremden, abstoßenden Welt fahnden Hauptkommissar Paul Lenz und sein junger Kollege Thilo Hain nach einem Täter, der ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

Pechsträhne

Pechsträhne

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Letzte Kommentare:
15.07.2013 16:17:07
subechto

SoKo Bankberater

Andere Ermittler verabschieden sich nach zehn Fällen in den Ruhestand, u.a. Kurt Wallander, Erik Winter und das A-Team, nicht so Hauptkommissar Paul Lenz: In seinem elften Fall ermittelt er - zusammen mit seinem jungen Kollegen Thilo Hain - in der Bankenbranche, genauer gesagt, im Investmentbanking, in der Welt der Reichen und Mächtigen. Doch worum geht es?

In einer Kasseler Luxus-Villa wird der Banker Sven Vontobel tot aufgefunden. Er wurde grausam ermordet. Kurz darauf sterben zwei seiner Kollegen bei einem mysteriösen Verkehrsunfall. Hat es jemand auf geldgierige Banker abgesehen? Das Management der Nordhessenbank versucht jedenfalls mit allen Mitteln die Untersuchungen zu behindern...

Eine vertuschte Entführung, ein misslungener Selbstmord, ein traumatischer Afghanistaneinsatz sowie Menschen, die in der Finanzkrise durch schlechte Beratung ihr Erspartes verloren haben, das sind die Zutaten für Matthias P. Giberts neuen Kriminalroman, wie immer ausgeschmückt mit Kasseler Lokalkolorit und Szenen aus Lenz' Privatleben.

Erneut hat der Autor damit brandheiße, politisch brisante Themen routiniert und spannend in Szene gesetzt. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz: Wenn Lenz mit seinen Kollegen herum frotzelt, dann ist das einfach Kult! Nur die "Bombe" ganz am Ende, finde ich etwas weit hergeholt, denn Beweise gibt es keine oder etwa doch?

Ein Highlight deutscher Krimiunterhaltung! Prädikat: Besonders lesenswert!