Götterfall

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • München: dtv, 2013, Seiten: 300, Originalsprache

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Maria Kusnierz
Wencke Tydmers auf den Spuren Ragnaröks

Buch-Rezension von Maria Kusnierz Dez 2012

Mit Götterfall von Sandra Lüpkes erscheint nun endlich ein weiterer Roman in der mittlerweile landesweit bekannten Romanreihe rund um die leicht chaotische Profilerin Wencke Tydmers.

Hier wird die Ermittlerin des LKA Hannover auf einer Dienstreise nach Island von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Ein Entführungs- und Mordfall, eigentlich abgeschlossen und verdrängt vor bereits 20 Jahren, gewinnt bereits auf der Reise im Flugzeug wieder an Brisanz. Schließlich befindet sich nicht nur die Protagonistin selbst im Flugzeug, sondern auch alle damals bei dem Fall beteiligten Personen.

Woher stammen die Briefe mit Kopien von Tagebrucheinträgen ihrer verstorbenen Freundin Doro, die ebenfalls in dem ursprünglichen Fall involviert war in ihrem Briefkasten? Der vermeintliche Tathergang, ja gar der damalige "Mörder" selbst steht auf dem Prüfstand. Und  in welcher Beziehung steht das damalige Entführungsopfer zu den Interessen des allgegenwärtigen, scheinbar übermächtigen Energiekonzerns?

Wencke muss sich der Vergangenheit stellen und gerät dabei selbst in höchste Lebensgefahr in diesem Spiel der Intrigen und Macht.

Die Aufteilung der Kapitel des Romans ist dabei gut gelungen. Durch Verwendung der Namen der 3 Schicksalsgöttinnen Skuld, Verdani und Urd zur Gliederung, respektive als Kapitelüberschriften, verbindet die Autorin geschickt die isländische Mythologie mit der Moderne und stellt darüber hinaus auch zeitlich und thematisch einen kohärenten Zusammenhang zum Text her.

Die Protagonisten sind durchgehend tiefgründig gestaltet und machen sich gerade dadurch für den Leser zugänglich. Wo andere Autoren oft oberflächlich bleiben, schafft es Sandra Lüpkes ihre Charaktere menschlich und darüber hinaus auch  realistisch darzustellen.

Der Spannungsfaden wird durch einen Wechsel der Erzählweisen aufrechterhalten. So wissen regelmäßige Sprünge zwischen Wencke und dem Drahtzieher den Leser durchaus zu fesseln, da dies eben ohne eine frühzeitige Auflösung hinsichtlich dessen Identität oder Motivs geschieht.

Zum späten Verlauf der Erzählung spitzt sich die Handlung zu. Es kommt zu einer geschickten Verkettung der verschiedenen Handlungsstränge, so dass sich aus den einzelnen Puzzleteilen der Erzählung schnell ein Gesamtbild zusammenfügt. Das Ende selbst ist erfrischend überraschend und dank der zuvor erwähnten Art der Handlungsverkettung im Nachhinein auch logisch und nachvollziehbar.

Mit Götterfall ist Sandra Lüpkes ein spannender, überraschender und unterhaltsamer Kriminalroman gelungen, der trotz einiger Längen und mancher Bedienung klassischer Klischees Spaß macht und zu gefallen weiß.

Götterfall

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